04:30
Mit der Errichtung eines Brückenkopfes bei Anzio südlich von Rom und dem Zurückdrängen der Wehrmacht auf die Gustav-Linie in Mittelitalien haben die Alliierten im Frühjahr 1944 ein wichtiges Zwischenziel zur Befreiung Italiens erreicht. Dennoch stecken sie angesichts der gut ausgebauten deutschen Verteidigungsstellungen zunächst in einer Pattsituation fest. Die Alliierten wollen die Entscheidung mit einer groß angelegten Militäroperation erzwingen. In dieser Folge von "Zweiter Weltkrieg: Der Italienfeldzug" berichten u.a. Amerikaner wie Vernon Baker und der frühere Wehrmachtsgeneral Albert Kesselring.
05:15
Bislang unbekannte Aussagen aus den Nürnberger Prozessen kommen ans Tageslicht. Sie enthalten schockierende neue Details über den Zweiten Weltkrieg und das Innenleben der Nazi-Kriegsmaschinerie.
06:55
Der Los Angeles International Airport zählt zu den am meisten genutzten Flughäfen der Welt. In Spitzenzeiten treten von hier aus täglich Zehntausende Passagiere ihre privaten oder beruflichen Reisen an. Dementsprechend anspruchsvoll ist die Aufgabe, die das Unternehmen Gate Gourmet zu bewältigen hat. Der Airline-Caterer, einer der größten seiner Art, beliefert LAX tagtäglich mit Mahlzeiten, die während der Flüge ausgegeben werden. "Fabriken der Superlative" zeigt den Alltag in der Großküche, in der viel Wert auf eine sorgfältige Zubereitung mit möglichst vielen regionalen Produkten gelegt wird.
07:20
Ögedei wird zum Herrscher des Mongolischen Reiches ernannt. Als neuer Anführer erobert er Armenien, Georgien und das Jin-Reich und lässt die prächtige Hauptstadt Karakorum erbauen.
08:05
Das Mongolische Reich erobert Russland und Teile Osteuropas. Doch als Ögedei stirbt, bricht ein Machtkampf um die Herrschaft im größten Reich der Welt aus.
08:55
Gründete die Macht der Wikinger nur auf Gewalt? Wie gelang es ihnen ferne Regionen zu erreichen? Und warum verschwanden sie plötzlich? Diese Dokumentation bietet Aufschluss über die Nordmänner.
09:45
Zwischen 500 und 1000 nach Christi plünderten und eroberten die Wikinger weite Landstriche Europas und drangen sogar bis nach Nordamerika vor. Ihre Brutalität ist sprichwörtlich. Doch gründete die Macht des kriegerischen Seefahrervolkes nur auf Gewalt? Wie gelang es ihnen die entlegenen Regionen der Erde zu erreichen und zu erobern? Und warum verschwanden sie plötzlich von der Bildfläche? "Die Geheimnisse der Wikinger" präsentiert ein aufschlussreiches Porträt über die sagenumwobenen Nordmänner.
10:35
Es war am 18. August 1985, als vier Piloten, die gerade von einer Flugschau kamen, ein silbernes, raketenartiges Flugobjekt bemerkten, das unter ihnen vorbeiflog. Sie wendeten sofort und versuchten, dem Objekt zu folgen. Doch sie waren zu langsam. Zwar meldeten sie den Vorfall, aber die Untersuchungen über die Herkunft des Flugobjekts verliefen ergebnislos. Im Januar 1981 hatte ein Arbeiter beobachtet, wie ein merkwürdiges Fluggerät auf einem Feld landete. Kurz darauf hob es wieder ab und verschwand. An der Stelle, an der das Objekt gelandet und gestartet war, fand der Mann Markierungen.
11:25
1.500 Meter über dem Castelo de Bode-Staudamm in Portugal begegnet ein Pilot einem unbekannten Flugobjekt. Es ist der 17. Juni 1977, und der junge Mann kann sich nicht erklären, was er da soeben gesehen hat. Im nächsten Augenblick ist das Objekt allerdings wieder in den Wolken verschwunden. Doch damit ist der Vorfall noch lange nicht beendet: Plötzlich beginnt die Kompassnadel seines Flugzeugs wie wild zu rotieren und die Maschine neigt sich zu einem unkontrollierten Sinkflug. Tausende Kilometer weiter nördlich macht ein schottischer Förster 1979 ebenfalls eine bemerkenswerte Erfahrung.
12:15
Die Verwüstung des Klosters von Lindisfarne machte den Wikingern klar, dass die englische Küste äußerst verwundbar war. In den nachfolgenden Jahrzehnten schickten sie immer mehr Drachenboote gen Westen, um dort reiche Beute zu machen. Im Jahr 866 erreichten die Skandinavier York, damals die Hauptstadt des angelsächsischen Königreichs Northumbria. Als "Great Heathen Army" ging dieses Heer von mehreren Tausend heidnischen Kämpfern in die englische Geschichte ein. Die vielfältigen Spuren dieses legendären Eroberungszuges untersuchen die Archäologen in dieser Folge von "Wikinger: Aufstieg und Untergang".
13:00
Im Jahr 75 v. Chr. führt Spartacus, ein Soldat, den Rom versklavt und zum Gladiator gemacht hat, seine Mitkämpfer zu einer mutigen Flucht. Immer mehr unzufriedene Sklaven schließen sich ihm an, und gemeinsam entfachen sie einen gewaltigen Aufstand, der sogar römische Legionen besiegt. Seine Geschichte zeigt, wie eng das Schicksal der Gladiatoren mit der Politik der Römischen Republik verbunden war. Auch wenn Spartacus am Ende fällt, bleibt er ein Symbol für Freiheit und Widerstand.
13:50
Im Jahr 60 n. Chr. steigt Spiculus, der Lieblingsgladiator Neros, zu Ruhm und Reichtum auf. Er wird zu einem Sinnbild für Macht, Prunk und dem verhängnisvollen Ruhm im Römischen Reich.
14:40
Von antiken Tempeln bis zu beeindruckenden Kathedralen spiegeln sakrale Bauwerke die tiefen Überzeugungen der Menschheit wider. Das Pantheon in Rom fasziniert mit seiner Kuppel und dem geheimnisvollen Oculus. In der Normandie erhebt sich die Abtei Mont Saint-Michel aus dem Meer und zeugt vom Können ihrer Erbauer, die trotz starker Gezeiten ein Kloster auf felsigem Grund errichteten. Die Porta Nigra, das besterhaltene römische Stadttor nördlich der Alpen, existiert bis heute, weil ein griechischer Einsiedler die Militäranlage in einen heiligen Ort verwandelte.
15:25
Weltweit schufen Menschen Bauwerke, die als Brücke zwischen Erde und Kosmos dienen sollten - von Angkor Wat als steinernem Universum bis zu El Castillo als Verbindungspunkt von Himmel und Mensch.
16:15
Gigantische Bauwerke wie das Kolosseum und die Chinesische Mauer gelten bis heute als Meisterleistungen antiker Ingenieurskunst. Ihre Konstruktion zeugt vom Machtanspruch vergangener Reiche.
17:05
Vulkanische Kräfte haben nicht nur Landschaften geformt, sondern auch außergewöhnliche Monumente hervorgebracht. Auf dem steilen Felsen von Sigiriya errichtet ein sri-lankischer König eine nahezu uneinnehmbare Festung mit ausgeklügelter Wassertechnik und kunstvollen Fresken. Auf der Osterinsel meißeln die Rapa Nui gewaltige Moai-Statuen aus vulkanischem Gestein und bewahren ihre kulturelle Identität über Jahrhunderte hinweg. In Indien entsteht mit dem Kailasa-Tempel ein architektonisches Wunder: Aus massivem Basalt gehauen, zählt der Tempel zu den beeindruckendsten Beispielen monolithischer Baukunst.
17:50
Hoch über Cusco in Peru ragt die Inka-Festung Sacsayhuamán mit tonnenschweren Steinen empor, deren Präzision bis heute Fragen aufwirft. Im indischen Bundesstaat Rajasthan führt der Stufenbrunnen Chand Baori 13 Etagen tief in die Erde - seine streng geometrische Anlage nährte über Jahrhunderte Gerüchte über dunkle Pakte. Auch die Kathedrale Notre-Dame in Paris trieb die Baukunst des Mittelalters an ihre Grenzen. Diese Monumente inspirierten weltweit Legenden von dämonischer Hilfe. Doch zeugen sie wirklich von übernatürlichen Mächten - oder vom oft unterschätzten Erfindergeist vergangener Kulturen?
18:40
Der Wunsch nach Unsterblichkeit hat Bauwerke hervorgebracht, die den Tod überdauern sollten. In Indien ließ Kaiser Shah Jahan das Taj Mahal als Mausoleum für seine geliebte Frau errichten - ein Sinnbild ewiger Hingabe. Unter dem Speyerer Dom schufen salische Kaiser im 11. Jahrhundert eine monumentale Krypta, um sich ihren Platz in der Ewigkeit zu sichern. Hoch in die Felsen der Türkei gemeißelt, geben die lykischen Felsgräber Einblick in die Jenseitsvorstellungen einer rätselhaften antiken Kultur. Diese Grabstätten spiegeln eindrucksvoll, wie frühere Zivilisationen Tod, Leben und das Danach verstanden.
19:25
In Midyat in der Türkei legen Archäologen die unterirdische Stadt Matiate frei - ein weit verzweigtes System aus Gängen und Kammern, das einst als Zufluchtsort diente. In Royston in England stoßen Arbeiter auf eine geheimnisvolle, in Kreide gehauene Kammer mit religiösen Darstellungen. Unter der italienischen Stadt Orvieto bringt die Erweiterung eines Weinkellers eine etruskische Anlage ans Licht, deren Funde auf eine rituelle Nutzung hindeuten. Im iranischen Abarkuh kartieren Forschende schließlich ein weitläufiges Tunnelsystem, das Teil eines antiken Qanat-Wassernetzes gewesen sein könnte.
20:15
Der Erfolg der Wikinger basierte einerseits auf Plünderungen und Eroberungen. Andererseits waren die Nordmänner aber nicht nur Krieger und Piraten, sondern erwiesen sich auch als überaus versierte Händler. So nutzten sie die legendäre Seidenstraße, um Handel mit Asien zu treiben. Auf der Suche nach weiterem Reichtum gelangten sie überdies ins Gebiet der heutigen Ukraine. Als "Waräger" sind sie eng mit dem Reich der Kiewer Rus verbunden. Von hier aus zogen sie über den Fluss Dnepr gen Süden und griffen schließlich das mächtige Byzanz, das heutige Istanbul, an. Schließlich erreichten sie sogar Bagdad.
21:00
Der verschuldete Römer Marcus Attilius wird in Pompeji zum Gladiator. In den blutigen Spielen gewinnt er schnell Ruhm und Anerkennung. Doch über allem droht eine weitaus größere Gefahr: der Vesuv.
21:50
Im Jahr 80 n. Chr. eröffnet Kaiser Titus das Kolosseum in Rom mit hundert Tagen voller Spiele. Zu sehen sind nachgestellte Seeschlachten, Gladiatorenkämpfe und brutale Tierjagden. Im Mittelpunkt steht Carpophorus, ein afrikanischer Tierkämpfer, der von den Römern versklavt wurde. Er wird dazu ausgebildet, wilde Tiere zu töten, und steigt zum Star der Arena auf. Doch der Jubel der Menge hat seinen Preis: Überall im Reich werden Tiere ausgerottet, Landschaften verwüstet und Menschen versklavt, um den Blutdurst zu stillen. Als Domitian nach Titus den Thron besteigt, werden die Spiele noch grausamer.
22:35
Seit der Entstehung des Lebens auf der Erde haben zunächst Einzeller, später höher entwickelte Pflanzen- und Tierarten den Planeten radikal umgestaltet. Sowohl die Erdoberfläche als auch die Atmosphäre oder Bodenschätze wie Erdöl sind durch diese biologischen Prozesse umgeformt worden oder verdanken ihnen ihre Existenz. Auch die Gestalt der Landschaft beeinflussen sie ganz direkt: Aus Fischkot werden Inseln, Tierkadaver zu Bergen, und Pflanzen spielen eine Rolle bei der Entstehung von Kontinenten. Doch das Leben hat nicht nur die Kraft, aufzubauen, sondern entfaltet auch eine zerstörerische Wirkung.
23:25
Werden wir eines Tages im Weltall Lebensformen entdecken, die den uns bekannten ähneln? Um diese Frage zu beantworten, wirft die Ärztin und Astronautin Dr. Mae Jemison in "One Strange Rock" einen Blick auf die Geschichte des Lebens auf der Erde. Nach seiner Entstehung verharrte es rund zwei Milliarden Jahre lang auf einer Stufe relativ geringer Organisation - ausschließlich Einzeller bevölkerten die Urozeane. Wie und warum aber kam es zu der Explosion an Komplexität und Diversität, die unsere heutige Pflanzen- und Tierwelt hervorbrachte? Und könnte dieser Prozess auf anderen Planeten ähnlich ablaufen?