19:25
Die berühmte "verlorene Kolonie" Roanoke in North Carolina beschäftigt Historiker bis heute. Geben die Inschriften auf den "Dare Stones", die in den 1930er-Jahren auftauchten, tatsächlich Aufschluss über das Schicksal der Siedler? Im Ersten Weltkrieg kommt eine ungewöhnliche Vorrichtung zum Einsatz, die wie riesige Metallohren aussieht. Wie half sie dabei, feindliche Flugzeuge aufzuspüren, lange bevor Radar existierte? Und in Ägypten werfen Steinfragmente, die nahe der Großen Sphinx von Gizeh entdeckt wurden, eine spannende Frage auf: Trug das berühmte Monument einst tatsächlich einen Bart?
20:15
Ramses II., genannt der Große (1303 bis 1213 v. Chr.) regierte 66 Jahre lang - berühmt wurde er jedoch nicht allein durch diese Rekordzahl, sondern vor allem durch die enorme wirtschaftliche und kulturelle Blüte, die Ägypten unter seiner Ägide erlebte. Nicht zuletzt gelang es ihm, 50 Jahre lang den Frieden zu bewahren - eine diplomatische Meisterleistung in Zeiten, in denen Kriege zwischen Nachbarvölkern eher die Regel als die Ausnahme waren. Neue archäologische Erkundungen erlauben tiefe Einblicke in Ramses' Herrschaft; so etwa eine Palastanlage, die offenbar als privates Heiligtum des Pharaos diente.
21:00
Anne Boleyn gilt bis heute als ehrgeizige Verführerin, die Heinrich VIII. zur Trennung von seiner ersten Frau und England in eine religiöse Krise trieb. Dan Snow und Suzannah Lipscomb zeichnen jedoch ein differenzierteres Bild der Königin. Sie zeigen, dass Anne den König nicht nur durch ihre Ausstrahlung beeindruckte, sondern ihren Einfluss für Reformen nutzen wollte. Als ihr Bündnis mit Thomas Cromwell zerbrach und ihre Schwangerschaften nicht den ersehnten männlichen Thronfolger hervorbrachten, verlor sie an Macht. Sie wurde wegen Hochverrats verurteilt und 1536 im Tower von London hingerichtet.
21:50
Zwei selbsternannte Hexenjäger nutzen die Unruhen des Englischen Bürgerkriegs, um gegen Bezahlung vermeintliche Hexen zu jagen und zu foltern.
22:35
Auf dem Weg von Moskau in die Stadt Perm am Rande des Urals stürzt am 14. September 2008 die Maschine des Aeroflot-Fluges 821 beim Landeanflug auf den Flughafen Bolschoje Sawino ab und kracht auf die Gleise der Transsibirischen Eisenbahn. Alles, was von der Boeing 737 übrigbleibt, ist ein Haufen Schrott. Keiner der 88 Menschen an Bord überlebt. Bei ihren Untersuchungen gehen die Ermittler zunächst von einem Konstruktionsfehler der Ruderanlage aus. Doch bei genauerem Hinsehen machen sie schockierende Entdeckungen, die den Flugverkehr in Russland nachhaltig verändern werden.
23:25
Auf dem Weg von Indonesien nach Hongkong kommt es zu einem dramatischen Zwischenfall: Hoch über dem Südchinesischen Meer fallen beim Cathay-Pacific-Flug 780 beide Triebwerke aus. Nachdem die Piloten einen Notruf abgesetzt haben, lassen sie nichts unversucht, um eine voraussichtlich desaströse Wasserlandung zu vermeiden. Mit Hilfe manueller Steuerung schafft es der Kapitän schließlich, eines der beiden Triebwerke mit einer höheren Schubleistung wieder in Betrieb zu nehmen. Dabei muss er jedoch in Kauf nehmen, dass sein Flugzeug bei der Notlandung mit viel zu hoher Geschwindigkeit aufsetzt.