13:05
Die Herrschaft der letzten ägyptischen Königin Kleopatra endete dramatisch: Angesichts der militärischen Niederlage gegen ihren Erzfeind, den römischen Feldherrn und späteren Kaiser Octavian, wählten sie und ihr Geliebter Marcus Antonius den Freitod. Wie viel historische Wahrheit in den erhaltenen Schilderungen aus römischer Feder steckt, ist äußerst unsicher. Aktuelle Forschungsergebnisse erlauben jedoch neue Einblicke in die Beziehungen Kleopatras zu Julius Caesar und Marcus Antonius. Auch die Frage, wo die Königin zur letzten Ruhe gebettet wurde, hoffen die Forschenden bald beantworten zu können.
13:55
Im Jahr 192 n. Chr. sorgt Kaiser Commodus für Aufsehen, als er das römische Erbe missachtet und sich selbst zum Gladiator erklärt. Über 14 Tage hinweg tritt er im Kolosseum auf, tötet wilde Tiere und wehrlose Gegner und inszeniert sich in der Rolle des Herkules. Hinter den Kulissen wächst jedoch der Unmut: Die Staatskasse ist leer, der Senat gedemütigt, und Commodus nutzt seine Macht für seine persönlichen Fantasien. Während er sich auf seinem Landgut wie ein Berufskämpfer ausbilden lässt und plant, das neue Jahr aus den Gladiatorenkasernen einzuleiten, schmiedet sein Umfeld einen perfiden Plan.
14:40
Im späteren Römischen Reich kamen viele Gladiatoren wie auch Kaiser aus den Provinzen. Einer von ihnen ist Flamma, in Syrien geboren und wohl während der römischen Expansion gefangen genommen. Er wird nach Sizilien gebracht, wo er mit Kämpfern wie Delicatus trainiert und enge Bindungen knüpft. Seine Bilanz ist beeindruckend: 34 Kämpfe, davon 21 Siege, neun Unentschieden und nur vier Niederlagen. Nach seinem letzten Kampf stirbt er mit 30 Jahren. Der von seinen Gefährten errichtete Grabstein offenbart nicht nur die Brutalität der Arena, sondern auch den Zusammenhalt und die Loyalität unter Gladiatoren.
15:30
Operation Overlord, die Landung der Alliierten in der Normandie ab dem 6. Juni 1944, erforderte eine minutiöse Vorbereitung: Allein 6.400 Schiffe waren nötig, um 326.000 Mann, 104.000 Tonnen Material und 54.000 Fahrzeuge anzulanden. Hinzu kamen mehrere tausend Mann der Luftlandeeinheiten, die die Invasion von Land aus absicherten. "Zweiter Weltkrieg: Geschichte von oben" rekonstruiert die Ereignisse aus völlig neuer Perspektive: Bislang kaum gezeigte Fotos der Luftaufklärung und aus Privatarchiven werden ergänzt durch zeitgenössisches Filmmaterial und aktuelle Aufnahmen der Originalschauplätze.
16:15
1942: Hitler sinnt auf Rache für das seit Kriegsbeginn anhaltende Bombardement deutscher Städte durch die Royal Air Force. Mit Hilfe neuer Raketenwaffen, die in streng abgeschotteten Forschungsanlagen entwickelt und unter Einsatz von Zwangsarbeitern gefertigt werden, rückt eine Verwirklichung der Rachepläne des Diktators in greifbare Nähe. Der "Vergeltungswaffe" V1 fallen tausende Menschen in London und Lüttich zum Opfer. Sie kann aber das Kriegsgeschehen nicht zugunsten Deutschlands wenden. Aus der Luft schalten die Allliierten nach und nach wichtige Zulieferbetriebe im Reichsgebiet aus.
17:05
Die Crew der Petrel stößt auf vermeintliche Trümmerteile des Kriegsschiffs USS Johnston. Sie befinden sich rund 2.500 Meter tiefer als das Wrack der Titanic.
17:45
In den Rocky Mountains sollen Menschen entführt und Tiere verstümmelt worden sein. Die Berichte konzentrieren sich auf das San Luis Valley im Süden des US-Bundesstaates Colorado. Von hier werden seit Jahrzehnten immer wieder UFO-Sichtungen gemeldet. Ryder, Ben und James reisen in das dünn besiedelte Tal, dessen Bewohner die UFO-Jäger bei ihren Recherchen nach schwebenden grünen Lichtern und fliegenden Untertassen bereitwillig unterstützen. Nachdem auch die drei Forscher fragwürdige Lichter am Himmel entdeckt haben, sprechen sie mit örtlichen Ranchern, um so mehr über die Tierverstümmelungen zu erfahren.
18:35
Am 21. September 2001 kam es Toulouse zur größten Industriekatastrophe der französischen Nachkriegsgeschichte. Morgens, um 10:17 Uhr explodierten in der Kunstdünger-Fabrik AZF 300 Tonnen Ammonium-Nitrat. Die Folge: 31 Menschen kamen ums Leben, über 3.500 wurden schwer verletzt, 100.000 trugen Augen- und Hör-Schäden davon. Zudem wurden 25.000 Wohnungen und über 1.300 Unternehmen zerstört. Später bezifferte die Stadt allein die materiellen Verluste auf 2,5 Milliarden Euro. "AZF: Frankreichs Fabrikkatastrophe" blickt zurück und dokumentiert das damalige Geschehen anhand nie zuvor gezeigter Aufnahmen.
19:25
Brennende Wälder, ausgetrocknete Flüsse, Zehntausende Tote: Die Bilanz des "Jahrhundertsommers" 2003, bei dem das Thermometer in Europa auf Spitzenwerte von über 47 Grad klettert, ist verheerend. Besonders hart trifft die durch Hoch Michaela ausgelöste Hitzewelle Frankreich. Auf den Straßen von Paris brechen Menschen bei unerträglichen Temperaturen einfach zusammen, Klimaanlagen fallen aus und die Kliniken sind heillos überfüllt. Anhand von Archivbildern und unveröffentlichten Zeugenaussagen lässt die Doku die Ereignisse Revue passieren und beleuchtet, welche Lehren aus der Katastrophe gezogen wurden.
20:15
Nach einem Grubenunglück im Norden Chiles sind 33 Bergleute tief unter der Erde eingeschlossen. Während die Suche nach ihnen beginnt, kämpfen die Männer unter extremen Bedingungen ums Überleben.
21:00
Der Kontakt zu den eingeschlossenen Bergleuten weckt neue Hoffnung. Während erste Vorräte unter Tage gelangen, suchen die Rettungskräfte unermüdlich nach einem Weg durch das massive Gestein.
21:50
Die 33 Bergleute sind seit mehr als einem Monat unter Tage eingeschlossen. Nun beginnt die entscheidende Phase der Rettung, bei der jeder Einzelne sicher an die Oberfläche gebracht werden muss.
22:40
Enthüllt - Geheimnisse der Meere beschäftigt sich mit dem wohl größten Schatz, der jemals auf dem Grunde des Meeres gefunden wurde: Anfang des Jahrtausends entdeckte eine US-amerikanische Expedition ein Wrack mit dem geheimnisvollen Namen "Black Swan". An Bord waren über eine halbe Million Gold- und Silbermünzen. Der Gesamtwert wurde auf rund eine halbe Milliarde Dollar geschätzt. Da das Schiff einst unter spanischer Flagge segelte, beanspruchte Spanien den Fund für sich. Schließlich kam es in Tampa, Florida, zur Gerichtsverhandlung, bei der ebenfalls überraschende Tatsachen zutage gefördert wurden.
23:25
Um 1910 war New York das Zentrum der US-Filmwirtschaft - doch bereits fünf Jahre später wurde die Mehrzahl aller amerikanischen Filme in Hollywood produziert. Unabhängige Produzenten entgingen hier nicht nur dem New York dominierenden Filmtrust MPPC, auch das kalifornische Klima mit seinen vielen Sonnenstunden erwies sich als günstig, da es noch keine geeignete künstliche Beleuchtung für Filmsets gab. Spätestens ab den 1920er Jahren boomten die Studios und waren trotz Wirtschaftskrise weltweit erfolgreich. Heute kann die Unterwasserarchäologie dazu beitragen, diese frühe Ära des US-Films zu erforschen.