04:25
American Marine Officers erhalten einen Hinweis auf ein mit Drogen beladenes Boot, das Kurs aufs Festland nimmt. Mit Unterstützung aus der Luft stoppen sie das Boot in der Nähe der puerto-ricanischen Insel Vieques und beschlagnahmen über 1.300 Kilogramm Kokain im Wert von mehr als 41 Millionen Dollar. Die Zoll- und Grenzschutzbehörde U.S. Customs and Border Protection in Philadelphia geht einem Hinweis auf mögliche Geldschmuggler nach, die sich auf dem Weg nach Jamaika befinden. In San Diego entdecken Kollegen eine in einem Kofferraum geschmuggelte Person sowie Kokainpakete in einem Pkw-Geheimversteck.
05:10
Schmuggler haben die Rechnung mal wieder ohne die amerikanische Zoll- und Grenzschutzbehörde gemacht. Die Beamten verhindern, dass illegale Waren ihren Weg in die USA finden. Agenten der Homeland Security Investigations führen in Orange County gleich drei verdeckte Drogenfahndungen durch, die zu mehreren Verhaftungen und der Beschlagnahme von Crystal Meth, Fentanyl und Schusswaffen führen. Spezialisten des Flughafens JFK beschlagnahmen und vernichten derweil verbotene Lebensmittel. Der Zoll- und Grenzschutz im Rio Grande Valley entdeckt unter dem Rücksitz eines Geländewagens versteckte Kokainpäckchen.
05:55
Der Los Angeles International Airport zählt zu den am meisten genutzten Flughäfen der Welt. In Spitzenzeiten treten von hier aus täglich Zehntausende Passagiere ihre privaten oder beruflichen Reisen an. Dementsprechend anspruchsvoll ist die Aufgabe, die das Unternehmen Gate Gourmet zu bewältigen hat. Der Airline-Caterer, einer der größten seiner Art, beliefert LAX tagtäglich mit Mahlzeiten, die während der Flüge ausgegeben werden. "Fabriken der Superlative" zeigt den Alltag in der Großküche, in der viel Wert auf eine sorgfältige Zubereitung mit möglichst vielen regionalen Produkten gelegt wird.
06:15
In Asien spukt es. Jedenfalls fühlen sich nicht wenige Asiaten von Geistern heimgesucht. Sie berichten von paranormalen Erscheinungen, die sie in Angst und Schrecken versetzen. Der Hobbyentdecker und Blogger Robert Joe, alias RJ, will mehr über diese Phänomene erfahren und begibt sich auf eine Forschungsreise zu den gruseligsten Orten des riesigen Kontinents. Für die dokumentarische Reality-Reihe I WOULDN'T GO IN THERE untersucht er die unglaublichsten Geisterstorys und enthüllt deren historische Hintergründe. RJ ist sich sicher: Jeder Spuk, an welchem Ort auch immer, lässt sich mit Fakten aus der Vergangenheit entmystifizieren. Hinter jedem Geist oder Dämon steckt eine wahre Geschichte, die möglicherweise noch viel furchterregender ist als die Legende. Ausgestattet mit hochmodernem Equipment besucht RJ Orte, die vielen Menschen derartig suspekt sind, dass sie sie niemals betreten würden.
07:05
Atlantis: War die Insel, die vor Tausenden Jahren im Meer versunken sein soll, nur ein Lehrbeispiel, vom Philosophen Platon erdacht, um seine Theorie vom idealen Staat zu illustrieren? Oder griff Platon auf eine viel ältere Überlieferung zurück, die vom realen Atlantis und seiner Zerstörung berichteten? Die Frage, wo Atlantis gelegen haben könnte, beschäftigt bis heute Gelehrte und Hobbyforscher. Auf der Suche nach den Ursprüngen des Atlantis-Mythos begibt sich ein Team von Wissenschaftlern und Filmemachern auf eine Reise rund um die Welt, um die zahlreichen Theorien vor Ort zu testen.
07:50
Um die Kristallschädel, die immer wieder rund um die Welt aufgetaucht sind, ranken sich Legenden - und das nicht erst, seit Steven Spielberg und George Lucas ihren Kino-Actionhelden Indiana Jones auf die Suche nach einem der mysteriösen Artefakte schickten. Die erstmals im 19. Jahrhundert aufgetauchten Kunstwerke sind angeblich die Hinterlassenschaft einer frühen mittel- oder südamerikanischen Kultur. Besonders umstritten ist der Mitchell-Hedges-Schädel, der angeblich 1924 Jahrhunderts im damaligen Britisch-Honduras (heute Belize) auftauchte. Handelt es sich um eine neuzeitliche Schöpfung?
08:40
Immer wieder kommt es zu Massensterben in der Tierwelt. Vögel fallen vom Himmel, unzählige tote Fische treiben in Flüssen oder verseuchen ganze Küstenregionen. Wissenschaftler suchen nach Erklärungen für diese Phänomene und nach Gründen dafür, warum bestimmte Spezies auszusterben drohen. Gefährdet sind in den USA, aber auch in Europa derzeit vor allem Bienen und Fledermäuse. Das Insektensterben geht dabei so rasant schnell, dass sich inzwischen nicht nur die Bauern fragen, wie in naher Zukunft ihre Obstbäume bestäubt werden sollen, wenn es keine Bienen mehr gibt.
09:25
Manche nennen ihn Bigfoot oder Sasquatch, für andere ist er der grässliche Schneemann, und wieder andere nennen ihn Yeti. Je nach Kultur unterscheidet sich zwar der Name, die Beschreibung dessen, was sich dahinter verbirgt, ist jedoch immer gleich: ein großes, haariges, aufrecht gehendes Etwas. Eine Kreatur, die zwar selten von Menschen gesehen, aber noch nie mit einem bildgebenden Verfahren dokumentiert wurde. Wenn auch die Augenzeugenberichte weit in die Vergangenheit zurückreichen, so ist dieses zottelige Wesen für viele Skeptiker eine Ausgeburt der Fantasie.
10:15
Mehr als fünf Jahrzehnte lang hat die US-amerikanische Regierung sich geweigert, auch nur ein Wort über unbekannte Flugobjekte (UFOs) zu verlieren. Doch jetzt berichten Navy-Piloten, dass sie mysteriöse Objekte gesehen hatten, die ihre Kampfjets verfolgten - angeblich Flugzeuge, die sie nie zuvor zu Gesicht bekommen hatten. Die Welt hält den Atem an, als streng geheime Videos der Marine durchsickern. Zahlreiche Regierungsvertreter, angeführt vom ehemaligen US-Senator Harry Reid, fordern eine Untersuchung des Ereignisses. Endlich sieht es so aus, als könnte die Wahrheit über UFOs ans Licht kommen.
10:55
2008 sieht ein Pilot im texanischen Stephenville am Himmel über seiner Ranch Lichter, die von etwas Großem zu stammen scheinen. Er ist mit dieser Beobachtung nicht allein: Dutzende Menschen wollen ebenfalls ein riesiges Raumschiff gesehen haben. Eine Lokalreporterin hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht, die Geschichten dieser Zeugen zu erzählen. Bereits 1952 hatte der Geheimdienst der US-Luftwaffe das "Project Blue Book" ins Leben gerufen, um UFO-Sichtungen zu sammeln und auszuwerten. Die Regierung wollte dem wachsenden "UFO-Problem" Herr werden. Doch bereits 1970 wurden alle Aktivitäten eingestellt.
11:40
Ein massiver Wintersturm trifft den Toronto International Airport mit voller Wucht. Innerhalb kürzester Zeit verwandeln sich die Rollfelder in tückische Rutschbahnen. Das Team der Flugfeldinspektion sucht fieberhaft nach einem umgestürzten Schild, das zur Gefahr für landende Maschinen werden könnte. Unterdessen ist nur noch eine Startbahn in Betrieb, während Schneepflüge pausenlos Schnee räumen. Doch die Crews haben nur 15 Minuten, bevor alles im Chaos versinkt. Dann der Schock: Eine Boeing 787 gerät ins Schleudern und droht, den gesamten Betrieb lahmzulegen.
12:25
Thord stellt seinen neuen Rotator-Lkw bei einer komplizierten Traktor-Bergung auf die Probe. Im Norden muss Raido einen Schulbus aus dem Graben ziehen - kein einfaches Unterfangen bei Schnee und Eis.
13:10
Enzo Ferrari war zunächst einer der ersten international berühmten Rennfahrer. Dann gründete er 1946 im norditalienischen Maranello seine eigene Firma. Seither steht der Name Ferrari für exklusives und vor allem PS-starkes Fahren. Begriffe wie "Nachhaltigkeit" oder "grün" wurden lange Zeit eher weniger mit Ferrari verbunden. Doch das ändert sich. Der Luxushersteller hat die Zeichen der Zeit erkannt und u.a. den 296 GTB entwickelt. Dieses Hybrid-Fahrzeug verfügt neben einem 120°-V6-Triebwerk über einen leistungsstarken Plug-in-Elektromotor. Insgesamt bringt das Kraftpaket 830 PS auf die Straße.
13:55
Auf einer kroatischen Insel widmen sich die Experten den menschlichen Überresten von 53 Personen, die hier ermordet worden sein sollen. Außerdem wollen sie mehr über sechs mysteriöse Flugobjekte erfahren, die über dem Puget Sound, einer Meerenge im US-Bundesstaat Washington, gesichtet wurden. Auf der britischen Isle of Wight wiederum geht es um die versteinerten Überreste einer bisher unbekannten Dinosaurierart, die von Paläontologen hier entdeckt wurden. Schließlich zeigen seltsame Artefakte, die auf einer schwedischen Insel gefunden werden, welche religiöse Bedeutung dem Eiland im Mittelalter zukam.
14:40
Auf den Pitcairninseln, einem britischen Überseegebiet im Pazifik, machen sich die Forscherteams auf eine spannende Expedition zu uralten Ruinen, die von einer bislang unbekannten Zivilisation zeugen könnten. Auf der südostasiatischen Insel Borneo wiederum gibt ein seltsames grünes Licht im stockfinsteren Dschungel den Experten Rätsel auf, während sie auf dem griechischen Eiland Euböa Überreste eines Tempels untersuchen, der lange als verschollen galt. Schließlich führt die Reise auf die sudanesische Insel Suakin, die einst auf Korallen erbaut wurde und ein lebendiges Handelszentrum am Roten Meer war.
15:20
Durch die Erosion an einer Küste sind Skelettreste freigelegt worden, die die dunkle Geschichte der schwimmenden Gefängnisse des Mittelalters offenbaren. Außerdem werden die Forscher auf einer einsamen Insel mit einer besonderen Spinnenart konfrontiert. Auf Roanoke Island wiederum entdecken Archäologen Hinweise, die Aufschluss über das Schicksal der verschollenen Siedler geben könnten. Schließlich bereiten den Experten tausende von toten Seehunden in Kanada Kopfzerbrechen. Sie alle weisen seltsame spiralförmige Verletzungen auf, wie durch einen Korkenzieher zugefügt. Was steckt dahinter?
16:05
Diesmal sind die Forscher unter anderem einem Mysterium auf der indonesischen Insel Java auf der Spur. Es geht um faszinierende Terrassen aus Vulkangestein, die einen geheimnisvollen Ursprung haben. Außerdem widmet sich das Team menschlichen Skeletten, die auf der Südatlantikinsel St. Helena ausgegraben wurden und von einer dunklen Vergangenheit zeugen. Auf der Insel Hormuz im Persischen Golf wiederum sorgt ein blutroter Strand für wilde Spekulationen. Schließlich werden mysteriöse sterbliche Überreste von Pinguinen an einem Ort gefunden, der für die kurzbeinigen Tiere eigentlich unerreichbar ist.
16:45
Die Forscher widmen sich diesmal einer kleinen Vulkaninsel mit dunkler Vergangenheit vor der schottischen Küste, nicht weit von Edinburgh. Auf dem sudanesischen Eiland Sai im Nil wiederum geben Bestattungsrituale vergangener Zeiten den Experten Rätsel auf. Auf einem lange verschollenen Schiffswrack taucht unterdessen ein mysteriöses Gerät auf, bei dem sich erst nach ausgiebigen Untersuchungen herausstellt, dass es sich um einen alten Analogrechner handelt. Schließlich entdecken die Wissenschaftler auf Inseln vor der Küste Kaliforniens eine interessante Verbindung zwischen Orcas und Weißen Haien.
17:25
Die Experten verschlägt es diesmal auf eine einsame Insel in der Nähe der Antarktis: Verlassene Gebäude und Maschinen deuten darauf hin, dass hier einmal Menschen lebten. Zudem geht es um verstörende Geräusche, die von ausländischen Diplomaten in Kuba vernommen wurden. Welche Ursachen dem rätselhaften "Havanna-Syndrom" zugrunde liegen könnten, ist bis heute nicht zweifelsfrei geklärt. Kopfzerbrechen bereiten dem Team auch mysteriöse gummiartige Platten aus Indonesien, die an europäischen Stränden angespült werden, und ein seltsames Steinmuster in den Gewässern des Dry-Tortugas-Nationalparks in Florida.
18:10
Wracks aus der kolonialen Ära führen das Team zu einem der größten Schiffe aus dem Zeitalter der Entdeckungen. Außerdem sorgen invasive Ameisenarten dafür, dass sich einige mutige Freiwillige in unheimliche militärische Gebäude hineintrauen, um diese näher zu erforschen. Taucher wiederum wagen sich in einen dunklen Unterwassertunnel und werden bei dieser hochspannenden Expedition mit der Vergangenheit konfrontiert. Schließlich enthüllen massive Steinscheiben, die auf einer tropischen Insel gefunden wurden, ein einzigartiges Handelssystem.
18:50
Das Team widmet sich einem Militärstützpunkt aus der Zeit des Kalten Krieges, einer Vulkaninsel mit einer turbulenten Vergangenheit, einem verfallenen Herrenhaus und einem Bauwerk am Meeresgrund.
19:30
Auf Beacon Island, einer zu Australien gehörenden Insel, gehen die Forscher dem Geheimnis um ein kopfloses Skelett auf den Grund. Außerdem erforschen sie in der Nähe der Marshallinseln im Pazifischen Ozean einen Unterwasserkrater von gigantischen Ausmaßen. In Mexiko wiederum wird es unheimlich, als das Team die schaurige Geschichte einer Insel erfährt, die von verstümmelten Puppen bevölkert ist. Schließlich sorgen seltsame Tierknochen in einem mittelalterlichen Grab auf einer Insel im Ärmelkanal bei den Experten für Kopfzerbrechen.
20:15
Am Toronto International Airport herrscht höchste Alarmbereitschaft: Immer wieder werden unbefugte Eindringlinge auf dem Flughafengelände entdeckt - sowohl auf dem Vorfeld als auch im Terminal. Sogar zwei neugierige Kojoten verirren sich auf eine Startbahn. Während die Crew die Tiere in Sicherheit bringen muss, suchen Gate-Mitarbeiter fieberhaft nach einem Passagier, der eine gefährliche Waffe bei sich trägt. Dann spitzt sich die Lage weiter zu: Wenige Minuten vor dem Start meldet eine Crew einen medizinischen Notfall an Bord. Für die Einsatzkräfte beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit.
21:00
Auf der Hardangervidda-Hochebene arbeiten Thord und Bjoern zusammen, um einen Lkw mit Anhänger aus einem tiefen Graben zu ziehen. Doch schnell prallen ihre unterschiedlichen Vorstellungen aufeinander. Es scheint, als wäre auf dem Berg nur Platz für einen Boss. Im Norden muss Ole Henrik, frisch als Partner in der Werkstatt seines Vaters, seine Bewährungsprobe bestreiten: Ein Truck mit wertvoller Blumenladung steckt fest. Der Druck, die Fracht unbeschadet zu bergen, ist enorm.
21:45
Der Honda NSX war einer der beliebtesten Sportwagen der 90er-Jahre. Doch auch in Tokio hat man die Zeichen der Zeit erkannt und sich intensiv mit alternativen Antrieben beschäftigt. Sogar früher als die Konkurrenz entwickelten die Honda-Ingenieure ein Auto, das auf dem Prinzip der Hybrid-Technologie basiert: den 2 NSX. Dabei handelt es sich um ein kraftvolles Fahrzeug, dessen Systemleistung von knapp 600-PS sich aus dem Zusammenspiel eines V6-Aggregats mit drei Elektromotoren ergibt. Mit dieser Neuinterpretation des klassischen NSX bereitete Honda den Weg für ein ganz eigenes, grünes Sportwagen-Segment.
22:30
Der Jupitermond Europa gilt als einer der wahrscheinlichsten Kandidaten für extraterrestrisches Leben in unserem Sonnensystem: Unter der mehrere Kilometer dicken Eiskruste befindet sich ein den gesamten Himmelskörper umspannender Ozean aus flüssigem Wasser. Mikroorganismen auf Europa, so vermuten Wissenschaftler, könnten sich die Wärme unterseeischer Vulkane zunutze machen - damit wären sie unabhängig von der Energiegewinnung aus Sonnenstrahlung. Ehrgeizige neue Forschungsprojekte sollen in den kommenden Jahrzehnten klären, was sich tatsächlich unter dem Eisschild verbirgt.
23:15
Am 21 Juli 1969, um 3.56 Uhr Mitteleuropäischer Zeit erlebten weltweit 600 Millionen Menschen vor dem Fernseher, wie der amerikanische Astronaut Neil Armstrong als erster Mensch den Mond betrat. Die Apollo-11-Mission und die folgenden Mondlandungen waren die gefährlichsten und teuersten Expeditionen, die jemals von einer Regierung in Gang gesetzt wurde. Die Gefahr, bei einer Mondlandung zu sterben, war um ein Vielfaches höher, als bei einem Vietnam-Einsatz ums Leben zu kommen. 24 Männer wagten es trotzdem, den Trabanten zu erreichen, der rund 380.000 Kilometer von der Erde entfernt seine Bahn zieht.
00:05
Der Zweiteiler "Zurück in die Zukunft - Der Superkontinent" folgt einem fiktiven Astronauten bei der Erkundung seiner alten Heimat, die sich im Laufe der Jahrmillionen bis fast zur Unkenntlichkeit verändert hat. Geologische Prozesse und Klimaveränderungen haben das Antlitz der Welt umgestaltet: Statt der sechs Erdteile der Gegenwart erwartet den Entdecker eine einzige gigantische Landmasse - gebildet aus den im Laufe der Zeit ineinander gedrifteten und miteinander verschmolzenen Kontinenten. Inmitten dieser fremdartigen Umgebung begibt sich der Heimkehrer auf die Suche nach der Menschheit...
00:50
Staffel 4 der Serie "Nazi-Bauwerke: Utopie und Größenwahn" nimmt die großen Infrastruktur- und Militärprojekte unter die Lupe, die das "Tausendjährige Reich" zwischen 1933 und 1945 am Laufen hielten - und die oft selbst dann noch erstaunlich gut funktionierten, als zerstörte Nachschublinien und Rohstoffknappheit sich im Verlauf des Zweiten Weltkriegs immer stärker bemerkbar machten. In gleich zwei Folgen geht die Serie der Frage nach, welche Rolle die Reichsbahn für das nationalsozialistische Terrorregime spielte. Weder Hitlers größenwahnsinnige Kriegsanstrengungen noch das Grauen der Judenverfolgung wären ohne ihr ganz Europa umspannendes Schienennetz möglich gewesen. Weitere Folgen widmen sich unter anderem den von den Deutschen errichteten Verteidigungslinien in Italien, verfolgen Aufbau und Zusammenbruch der Luftwaffe und erkunden die Mittel, mit denen das "Reichspropagandaministerium" die NS-Ideologie in den Köpfen der Bevölkerung zu verankern trachtete. Die Serie begleitet ein Team von Experten auf seiner Reise quer durch Europa. In abgelegenen Wäldern und Bergregionen, aber auch mitten in dicht besiedelten Industriegebieten entdecken sie vergessene Orte, an denen während des Zweiten Weltkriegs meist im Geheimen unfassbare Techniken entwickelt wurden, die Millionen Menschen den Tod brachten. Vieles in dieser verborgenen Welt blieb über Jahrzehnte unentdeckt. Mit Hilfe ausgefeilter CGI-Animationen, dramatischer Spielszenen und selten gezeigten Archivmaterials werden die mörderischen Spuren der Nazi-Kriegsmaschinerie freigelegt.
01:35
Er war der Logistiker des Holocaust: Mit größter Akribie organisierte Adolf Eichmann die Deportation von Millionen Menschen in die nationalsozialistischen Vernichtungslager - wofür er 1962 in Israel als Kriegsverbrecher hingerichtet wurde. Für den staatlich geplanten Massenmord griffen Eichmanns Planer im Reichssicherheitshauptamt der SS auf die Eisenbahn als wichtigstes Transportmittel zurück. "Nazi-Bauwerke: Utopie und Größenwahn" rekonstruiert die Verstrickung der Reichsbahn in den Holocaust und zeigt, weshalb die Deportationszüge bis in die letzten Kriegsmonate hinein rollen konnten.
02:20
Die Alliierten hatten gehofft, das Deutsche Reich durch einen schnellen Vormarsch in Italien von Süden aus angreifen zu können - doch der Plan scheiterte: Von der alliierten Invasion Siziliens im Juni 1943 bis zur Eroberung Roms verging ein Jahr voller zäher Kämpfe. Nach dem Fall der italienischen Hauptstadt zog sich die Wehrmacht auf Verteidigungsstellungen in Norditalien zurück und leistete bis zum Kriegsende erbitterten Widerstand. Möglich wurde dies auch durch den sorgfältigen Aufbau der Verteidigungslinien, die unwegsames Gelände und Bergketten als natürliche Sperren in die Planungen einbezogen.
03:10
Die Anfänge der Luftwaffe waren bescheiden: Der Versailler Vertrag verbot Deutschland seit 1918 den Aufbau einer Luftstreitmacht. Auch die "Machtübernahme" der Nazis 1933 änderte daran vorerst nichts. Die Ausbildung neuer Kampfpiloten erfolgte zunächst im Geheimen, offiziell gegründet wurde die Luftwaffe im März 1935. Bis zum Kriegsbeginn 1939 wuchs sie auf eine Mannstärke von 373.000 mit 4.288 Flugzeugen an und war damit eine der weltweit stärksten Luftstreitkräfte. "Nazi-Bauwerke: Utopie und Größenwahn" zeichnet die Geschichte der Luftwaffe und ihrer technologischen Großprojekte nach.
03:55
Bis in die letzten Kriegstage hinein waren hunderttausende Soldaten und Zivilisten bereit, für "Führer und Vaterland" zu sterben. Doch was motivierte sie, selbst in auswegloser Lage weiter zu kämpfen? Drakonische militärische Disziplin und der allgegenwärtige Terror der SS waren dabei wichtig - doch nicht zuletzt die NS-Propaganda hatte seit 1933 alles getan, um blinden Gehorsam zu fördern und vermeintliche wie tatsächliche Gegner als entmenschlichte Kreaturen zu diffamieren. Erdacht und umgesetzt wurden die Strategien dazu im "Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda" unter Joseph Goebbels.
04:40
Nachdem die deutsche Wehrmacht im Juni 1940 Norwegen besetzt hatte, ließ Hitler das Land in eine gigantische Festung verwandeln. Entlang der knapp 2.400 Kilometer langen Küstenlinie entstand ein gewaltiges Verteidigungsbollwerk inklusive einer der größten Artilleriestellungen der Welt. Ziel war es, eine Invasion der Alliierten zu verhindern. Norwegen auf alle Fälle zu halten, hatte für die Nazis vor allem deshalb höchste Priorität, weil von hier aus die Sowjetunion angegriffen werden konnte - und weil ein norwegisches Wasserkraftwerk für die Verwirklichung von Hitlers Atombombenplänen unverzichtbar war.