21:45
Auf hoher See gelingt der Küstenwache ein spektakulärer Schlag gegen den Drogenhandel: Einsatzkräfte stoppen ein Schmugglerboot und stellen 13.000 Kilo Kokain sicher. Die Verdächtigen werden zur weiteren Strafverfolgung an HSI übergeben. Auch am Washington Dulles International Airport gibt es eine brisante Entdeckung: Bei Ausreisekontrollen zur Aufdeckung nicht gemeldeter Bargeldsummen stoßen die Beamten auf Waffen im Gepäck von Passagieren. In El Paso sind derweil Landwirtschaftsspezialisten der CBP im Einsatz, die Tiere untersuchen, damit keine Krankheiten wie die Vogelgrippe eingeschleppt werden.
22:35
Unter Karl dem Großen bildete das Frankenreich die beherrschende Macht in Europa. Nach dem Tod des Kaisers schwand die Glorie allerdings dahin. Das Reich zerfiel und dabei taten die Angriffe der Wikinger ein Übriges. Unter Kaiser Karl III. erreichte eine ihrer Flotten 885 sogar Paris. Mit hunderten Schiffen waren die Nordmänner über die Seine vorgerückt, um die Stadt zu belagern. Zwar hatten sie damit letztlich keinen Erfolg - doch die Plünderungen im Reich gingen weiter. Schließlich setzten sich die Skandinavier an der Kanalküste fest und schufen dort das weitgehend selbstständige Herzogtum Normandie.
23:20
Die Entdeckerfahrten der Wikinger über den Atlantik sind legendär: Bereits um 860 n.Chr. verirrte sich eines ihrer Schiffe an die Ostküste des damals fast menschenleeren Island. Als erster dauerhafter Siedler gilt aber Ingólfur Arnarson, der als Verbannter mit seiner Familie und einigen Verwandten eine neue Heimat suchte und sich mit ihnen an der Südküste niederließ. Ingólfur folgten bis 930 n. Chr., in der sogenannten Landnahmezeit, etwa 400 norwegische Häuptlingsfamilien, die das Land unter sich aufteilten. Auf ihren weiteren Fahrten stießen die Wikinger schließlich sogar bis nach Neufundland vor.