19:25
Am 24. März 2015 befindet sich die Maschine des Germanwings-Flugs 9525 auf dem Weg von Barcelona nach Düsseldorf. Urplötzlich verliert der Airbus A320-211 über den Alpen innerhalb kürzester Zeit an Höhe. Sofort leitet die französische Flugsicherung Notfallmaßnahmen ein und versucht, den Piloten zu erreichen. Vergeblich: Der Jet verschwindet vom Radar. Erst Stunden später werden in einer unzugänglichen Bergregion Wrackteile und die Überreste von 150 Menschen entdeckt. Bei der Aufklärung der Hintergründe machen die Ermittler bald eine nahezu unglaubliche und zutiefst verstörende Entdeckung.
20:15
Die Verwüstung des Klosters von Lindisfarne machte den Wikingern klar, dass die englische Küste äußerst verwundbar war. In den nachfolgenden Jahrzehnten schickten sie immer mehr Drachenboote gen Westen, um dort reiche Beute zu machen. Im Jahr 866 erreichten die Skandinavier York, damals die Hauptstadt des angelsächsischen Königreichs Northumbria. Als "Great Heathen Army" ging dieses Heer von mehreren Tausend heidnischen Kämpfern in die englische Geschichte ein. Die vielfältigen Spuren dieses legendären Eroberungszuges untersuchen die Archäologen in dieser Folge von "Wikinger: Aufstieg und Untergang".
21:00
Im Jahr 75 v. Chr. führt Spartacus, ein Soldat, den Rom versklavt und zum Gladiator gemacht hat, seine Mitkämpfer zu einer mutigen Flucht. Immer mehr unzufriedene Sklaven schließen sich ihm an, und gemeinsam entfachen sie einen gewaltigen Aufstand, der sogar römische Legionen besiegt. Seine Geschichte zeigt, wie eng das Schicksal der Gladiatoren mit der Politik der Römischen Republik verbunden war. Auch wenn Spartacus am Ende fällt, bleibt er ein Symbol für Freiheit und Widerstand.
21:50
Im Jahr 60 n. Chr. steigt Spiculus, der Lieblingsgladiator Neros, zu Ruhm und Reichtum auf. Er wird zu einem Sinnbild für Macht, Prunk und dem verhängnisvollen Ruhm im Römischen Reich.
22:35
Obwohl die chemischen Grundbausteine des Lebens im Weltall häufig vorkommen, fehlen bisher Beweise dafür, dass sich auch auf anderen Himmelskörpern eine Art zweite Erde entwickelt hat. Auch die Suche nach außerirdischen Zivilisationen blieb bislang erfolglos. Vieles deutet darauf hin, dass das Leben in kosmischem Maßstab eine eher seltene Erscheinung ist. Warum also konnte es gerade auf der Erde so üppig gedeihen? "One Strange Rock" spürt den Gesetzmäßigkeiten und Zufällen nach, die von unbelebter Materie zu sich selbst reproduzierenden und sich dabei ständig verändernden biologischen Systemen führten.
23:25
Ohne den Tod gäbe es keine Evolution - denn erst die Aufeinanderfolge der Generationen macht es möglich, dass zufällige Mutationen im Laufe der Zeit in genetische Anpassungsprozesse münden. Vor dem Hintergrund sich ständig ändernder Umweltbedingungen entstehen so neue Arten. Eine hypothetische Population unsterblicher Individuen wäre zu dieser Anpassung nicht in der Lage. Immer wieder kam es in der Geschichte unseres Planeten zu globalem Massensterben. Der Großteil des existierenden Lebens wurde auslöscht, wodurch Platz für Neues entstand. Motor der Evolution ist dabei die geschlechtliche Fortpflanzung.