20:15
Im Mai 1991 gerät die Boeing 767 des Lauda Air-Fluges 004 ins Trudeln und fällt wie ein Stein vom Himmel. Dabei kommen alle 223 Passagiere um. Niki Lauda spricht über die folgenschwere Katastrophe.
21:00
Auf einem Routineflug von Surabaya nach Hongkong häufen sich an Bord von Cathay-Pacific-Flug 780 rätselhafte Triebwerkswarnungen. Schließlich verlieren beide Triebwerke an Leistung, und die Maschine gleitet nahezu ohne Schub weiter. Kapitän Malcolm Waters steuert den Airbus Richtung Hongkong und verhindert eine Notwasserung. Kurz vor der Landung liefert ein Triebwerk wieder mehr Schub, lässt sich jedoch nicht mehr richtig regulieren. Es folgt eine riskante Hochgeschwindigkeitslandung mit anschließender Evakuierung. Ermittler stoßen schließlich auf die Ursache des Vorfalls: verunreinigter Treibstoff.
21:50
Drei reale Katastrophen werden mit modernster 3D-Technik, forensischer Präzision und wissenschaftlicher Expertise rekonstruiert: Warum kam es im japanischen AKW Fukushima nach einem gewaltigen Erdbeben zum Super-GAU? Wie konnte ein 60 Meter hoher Baukran mitten in Manhattan in die Tiefe stürzen? Und weshalb verwandelte sich der US-Flugzeugträger "USS Forrestal" nach einer Explosion in eine tödliche Falle, die 134 Menschen das Leben kostete? Schritt für Schritt deckt "Anatomie einer Katastrophe" die wahren Ursachen hinter den Tragödien auf - von winzigen Materialfehlern bis zu fatalen Entscheidungen.
22:35
Als 2001 die Zwillingstürme des World Trade Centers einstürzten, glaubten viele Ingenieure, die Zeit der Wolkenkratzer sei vorbei. Doch der Anschlag führte zu einem Umdenken. Neue Sicherheitsstandards und Erkenntnisse veränderten die Planung hoher Gebäude grundlegend. Gleichzeitig begann ein Boom sogenannter "Supertalls" - Wolkenkratzer mit mehr als 300 Metern Höhe. Heute besitzen bereits 71 Städte mindestens eines dieser Bauwerke. Vom One World Trade Center in New York bis zum Burj Khalifa in Dubai zeigen sie, wie Ingenieure aus früheren Katastrophen lernen und immer sicherere Hochhäuser entwickeln.
23:20
Kernenergie kann ganze Städte mit Strom versorgen - oder sie zerstören. Trotz der Risiken gilt sie heute als eine der sichersten Energieformen und spielt eine wichtige Rolle im Kampf gegen den Klimawandel, da sie nahezu CO2-frei ist. Katastrophen wie in Tschernobyl, Fukushima-Daiichi und Three Mile Island prägen bis heute die öffentliche Wahrnehmung. Doch aus diesen wurden entscheidende Lehren gezogen: Moderne Anlagen gelten inzwischen als deutlich sicherer. Forschende arbeiten zudem an der Vision der Kernfusion - einer potenziell noch sichereren und nahezu unbegrenzten Energiequelle.