13:50
Im Jahr 75 v. Chr. führt Spartacus, ein Soldat, den Rom versklavt und zum Gladiator gemacht hat, seine Mitkämpfer zu einer mutigen Flucht. Immer mehr unzufriedene Sklaven schließen sich ihm an, und gemeinsam entfachen sie einen gewaltigen Aufstand, der sogar römische Legionen besiegt. Seine Geschichte zeigt, wie eng das Schicksal der Gladiatoren mit der Politik der Römischen Republik verbunden war. Auch wenn Spartacus am Ende fällt, bleibt er ein Symbol für Freiheit und Widerstand.
14:40
Im Jahr 60 n. Chr. steigt Spiculus, der Lieblingsgladiator Neros, zu Ruhm und Reichtum auf. Er wird zu einem Sinnbild für Macht, Prunk und dem verhängnisvollen Ruhm im Römischen Reich.
15:25
Am 14. Oktober 2013 jährte sich zum 70. Mal ein Ereignis, das das verbrecherische Naziregime bis ins Mark erschütterte: Um die 600 jüdische Gefangene des Vernichtungslagers im polnischen Sobibor lehnten sich auf und wagten den Ausbruch. Die Dokumentation greift auf die schonungslos ehrlichen Berichte einiger noch lebender am Aufstand Beteiligter zurück und erzählt so eine Geschichte, die von Verzweiflung, aber vor allem von Mut und Entschlossenheit geprägt ist.
16:15
Im Mittelpunkt der Dokumentation stehen fünf entscheidende Wendepunkte der Invasion in der Normandie - hautnah geschildert aus der Sicht von fünf Menschen, die gegen die Nazi-Herrschaft kämpften.
17:05
Im Juni 1944 landen alliierte Truppen in der Normandie und befreien das besetzte Frankreich. Auch in Italien rücken Amerikaner, Briten und Polen immer weiter vor. Im Sommer 1944 ereignet sich auch einer der dramatischsten Momente des Krieges: Eine deutsche Widerstandsgruppe verübt ein Attentat auf Hitler - vergeblich. Doch die Niederlage Deutschlands und Japans rückt immer näher. Am 8. Mai 1945 endet der Zweite Weltkrieg in Europa mit der bedingungslosen Kapitulation des Deutschen Reiches. Nach den Atombombenabwürfen von Hiroshima und Nagasaki strecken auch die Japaner am 2. September die Waffen.
17:55
Durch die Erosion an einer Küste sind Skelettreste freigelegt worden, die die dunkle Geschichte der schwimmenden Gefängnisse des Mittelalters offenbaren. Außerdem werden die Forscher auf einer einsamen Insel mit einer besonderen Spinnenart konfrontiert. Auf Roanoke Island wiederum entdecken Archäologen Hinweise, die Aufschluss über das Schicksal der verschollenen Siedler geben könnten. Schließlich bereiten den Experten tausende von toten Seehunden in Kanada Kopfzerbrechen. Sie alle weisen seltsame spiralförmige Verletzungen auf, wie durch einen Korkenzieher zugefügt. Was steckt dahinter?
18:35
Drei reale Katastrophen werden mit forensischer Präzision rekonstruiert: der Absturz der Raumfähre "Columbia", das Zugunglück von Eschede und der verheerende Brand im Londoner Grenfell Tower.
19:25
Drei reale Katastrophen werden mit modernster 3D-Technik, forensischer Präzision und wissenschaftlicher Expertise rekonstruiert: Warum explodierte eine Titan-II-Rakete in einem US-Raketensilo? Welcher verhängnisvolle Konstruktionsfehler führte zum Untergang der Ostsee-Fähre "Estonia" - dem schwersten europäischen Schiffsunglück seit der Titanic? Und wieso kam es auf der Bohrinsel Piper Alpha zur tödlichsten Offshore-Explosion aller Zeiten? Schritt für Schritt deckt "Anatomie einer Katastrophe" die wahren Ursachen hinter den Tragödien auf - von winzigen Materialfehlern bis zu fatalen Entscheidungen.
20:15
Antoni Porowski taucht in Mexiko-Stadt in eine Welt voller Kontraste ein. Zwischen preisgekrönter Küche und der energiegeladenen Atmosphäre des Lucha Libre erlebt er die Vielfalt der Metropole hautnah. Er entdeckt markante Architektur, lernt die Bedeutung traditioneller Zutaten wie Mais kennen und gleitet bei Sonnenaufgang durch die Kanäle von Xochimilco. Außerdem wird er Teil einer farbenprächtigen Parade, bei der Kunst, Identität und Tradition aufeinandertreffen. Dabei begegnet er den Menschen, die das Gesicht der Stadt prägen - und zeigt, warum sie zu den faszinierendsten Reisezielen der Welt zählt.
21:05
Antoni Porowski entdeckt Paris abseits der bekannten Wege und erlebt die französische Hauptstadt völlig neu. Er genießt Luxus im Hôtel de Crillon, fährt hinauf nach Montmartre und bewundert die Aussicht. Zudem genießt er regionale Küche bei einem Sternekoch und trifft die Handwerker des Mobilier National. Außerdem erkundet Antoni Porowski eine besondere Käsehöhle und blickt hinter die Kulissen des legendären Moulin Rouge.
21:55
Die römisch-katholische Basilika Sagrada Familia ist ein Wahrzeichen der katalanischen Metropole Barcelona. Bis heute ist das von Antoni Gaudí entworfene Gotteshaus unvollendet, seit 1882 wird daran gearbeitet. "Mega-Bauwerke" wirft einen historischen Blick auf die Entwicklung der Kirche bis hin zum Einsatz neuester Technologien wie der 3D-Visualisierung. Dabei wird stets der kluge und inspirierende Charakter des Gebäudes betont. Die Sagrada Familia steht für die Harmonie zwischen Alt und Neu, zwischen den Schöpfern mittelalterlicher Kathedralen und den Genies der Postmoderne.
22:45
Das Estadio Santiago Bernabéu ist ein wahrer Tempel für alle Fans des spanischen Fußballklubs Real Madrid. "Mega-Bauwerke" wirft einen Blick auf die aufwendigen Renovierungsarbeiten, mit denen die legendäre Spielstätte auf den modernsten Stand gebracht wird - und das alles während des laufenden Spielbetriebs. Das zuvor schlichte Betongebäude umgibt nun eine futurisch anmutende Metallfassade. Eine fahrbare Dachkonstruktion und eine ringförmige 360-Grad-Videowand sorgen dafür, dass das Stadionerlebnis in Madrid in neue Dimensionen vordringt. Hinzu kommt ein bahnbrechendes unterirdisches Rasen-Lagersystem.
23:30
Eisbrecher sind die Schwerstarbeiter der Meere: Dank starker Motoren und einer dicken Außenhaut sind sie in der Lage, eine Fahrrinne im massiven Packeis freizulegen. Auch an die Rumpfform sowie an Propeller und Ruder werden dabei besonders strenge Anforderungen gestellt. "Mega-Bauwerke: Eisbrecher" zeigt mithilfe modernster CGI und exklusiver Aufnahmen aus allen Entstehungsphasen, wie eines der modernsten und innovativsten Schiffe dieser Art entworfen und gebaut wird. Nach seiner Fertigstellung soll der Eisbrecher sowohl als Forschungsschiff für Polarexpeditionen als auch als mobiles Labor dienen.