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Warum werden Frauen als Hexen bezeichnet? Und wie kam es, dass Frauen in der Vergangenheit für die obskursten Verbrechen verfolgt und vor Gericht gestellt wurden? Die Geschichte der Hexenprozesse beginnt mit dem ungestillten Machthunger eines dem Alkohol zugeneigten Frauenhassers, dessen Werk über Jahrhunderte hinweg als Leitfaden für Hexenjäger diente. Einer der ersten großen Prozesse Europas fand auf deutschem Boden statt, genauer gesagt in Trier. Mit ihm beginnt eine furchterregende und brutale Reihe von Verfahren, die sowohl ärmste Bauern als auch wohlhabendste Bürger in ihren Bann zog.
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Als der schottische König James VI. beinahe Schiffbruch erleidet, sieht er die alleinige Schuld in der Hexerei. Seine Besessenheit gipfelt schließlich in den ersten großen Hexenprozessen Schottlands.
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Zwei selbsternannte Hexenjäger nutzen die Unruhen des Englischen Bürgerkriegs, um gegen Bezahlung vermeintliche Hexen zu jagen und zu foltern.
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Bis zur Mitte des 17. Jahrhunderts blieb Schweden weitgehend von der großen Hexenhysterie verschont. Doch das änderte sich abrupt, als in der Provinz Dalarna Kinder begannen, Geschichten über Blåkulla zu erzählen - ein ihrer Fantasie entsprungener Ort, an den sie angeblich von Hexen entführt wurden, die dort mit dem Teufel tanzten. Dies löste einen der verheerendsten Hexenprozesse in der Geschichte des Landes aus, der als "Stora Oväsendet" oder "Großer Lärm" bekannt wurde. Mithilfe filmischer Nachstellungen wird dieses brutale Kapitel der schwedischen Geschichte genauer unter die Lupe genommen.