13:00
Die britische Altertums-Historikerin Bettany Hughes ist zurück im Land am Nil, wo sie diesmal eine der berühmtesten Errungenschaften des altägyptischen Totenkults in den Blick nimmt: die Mumien. Einbalsamiert, in Binden gehüllt und in Sarkophage gebettet, haben sie die Jahrtausende überstanden. Bis heute erzählen sie vom Leben der Verstorbenen, seien sie einfache Handwerker, Kriminelle oder hochangesehene Priester und Pharaonen. Dank moderner bildgebender Verfahren können Wissenschaftler heute ohne Zerstörung ins Innere der Mumien blicken und Details zu Lebensumständen und Todesursachen rekonstruieren.
13:50
Die Experten verschlägt es diesmal auf eine einsame Insel in der Nähe der Antarktis: Verlassene Gebäude und Maschinen deuten darauf hin, dass hier einmal Menschen lebten. Zudem geht es um verstörende Geräusche, die von ausländischen Diplomaten in Kuba vernommen wurden. Welche Ursachen dem rätselhaften "Havanna-Syndrom" zugrunde liegen könnten, ist bis heute nicht zweifelsfrei geklärt. Kopfzerbrechen bereiten dem Team auch mysteriöse gummiartige Platten aus Indonesien, die an europäischen Stränden angespült werden, und ein seltsames Steinmuster in den Gewässern des Dry-Tortugas-Nationalparks in Florida.
14:30
Im Mittelpunkt dieser Episode stehen ein legendäres Schiff aus dem Zeitalter der Entdeckungen, unheimliche militärische Gebäude und das florierende Handelssystem auf einer tropischen Insel.
15:15
Der Krieg Nazideutschlands gegen die Sowjetunion brachte eine Reihe trauriger Superlative hervor: Nie zuvor wurde eine größere Invasionsarmee aufgestellt, und bis heute gilt die Panzerschlacht bei Prochorowka im Juli 1943 als größte der Geschichte. Als sich Hitlers Plan zur schnellen Einnahme Moskaus zerschlug und die Rote Armee die Invasoren - unter gewaltigen eigenen Verlusten - zurückzudrängen begann, war das der Auftakt zu einem zähen Ringen. Die Wehrmacht leistete bis zuletzt erbitterten Widerstand, um das Vorrücken der Sowjetarmee zu verlangsamen.
16:05
Im Pazifikkrieg gelang es den USA, die von japanischen Truppen besetzten Inseln nach und nach zu erobern. Die Front rückte damit immer näher an Japan heran - und das Kaiserreich musste einsehen, dass es dem Feind langfristig unterlegen war. Außergewöhnliche Kriegstaktiken sollten die Wende bringen: Das Spektrum reichte dabei von bemannten Bomben und Kamikaze-Fliegern bis zum Bau des größten Schlachtschiffs der Welt sowie der unterirdischen Festungsanlagen von Okinawa. Als letztes Bollwerk sollte Okinawa eine amerikanische Invasion auf den japanischen Hauptinseln verhindern.
16:50
Im Januar 1945 kommt es zur letzten deutschen Offensive gegen die Westalliierten, der "Operation Nordwind". Die direkt dem "Reichsführer SS" Heinrich Himmler unterstellte Heeresgruppe Oberrhein und die 19. deutsche Armee sollen eine Gegenoffensive im Elsass starten und somit auch die längst ins Stocken geratene Ardennenoffensive unterstützen. Zu den angegriffenen alliierten Truppen gehört ein US-Regiment ohne Kampferfahrung, das trotz seines erbitterten Widerstands überrannt zu werden droht. In dieser Situation ergreift ein wagemutiger Armeekoch die Initiative und hält befehlswidrig die Stellung.
17:40
In Neapel gibt ein jahrhundertealtes Grab im Kloster Santa Maria la Nova neue Rätsel auf, denn einige Hinweise deuten auf eine Verbindung zu Vlad dem Pfähler hin, der die Legende von Dracula inspirierte. In der Judäischen Wüste in Israel offenbart eine abgelegene Höhle ein eindrucksvolles Archiv aus Schriftstücken, Ritualobjekten und menschlichen Überresten, während auf Malta das 6.000 Jahre alte Hypogäum von Hal-Saflieni mit seiner komplexen Bauweise und besonderen Akustik im Fokus steht. In Kenia schließlich entdecken Forschende die älteste bekannte Begräbnisstätte Afrikas.
18:25
NATIONAL GEOGRAPHIC rekonstruiert und analysiert eine der verheerendsten Naturkatastrophen aller Zeiten: Die Tsunami-Flut Ende 2004 in Südostasien. Die Sendung sucht Antworten auf die zentralen Fragen: Wie konnte es zu einem solchen Unglück kommen? Was geschah wirklich am Unglückstag? Und wie leben die Menschen heute unter dem Erbe der Katastrophe?
19:20
10. Januar 1954: Kurz nach dem Start in Rom zerbricht eine Comet-Passagiermaschine im Steigflug über dem Mittelmeer in der Luft. Alle 35 Insassen finden den Tod. Die Opfer weisen seltsame Verletzungen auf, die Absturzursache bleibt schleierhaft. Nur drei Monate später verunglückt eine weitere Comet unter ähnlichen Umständen zwischen Sizilien und Sardinien. Diesmal sterben 21 Menschen. Wieder sind die Opfer von äußerst ungewöhnlichen Verletzungen gezeichnet. Erneut stehen die Ermittler vor einem Rätsel.
20:15
In Fajardo im Nordosten des US-amerikanischen Außengebietes Puerto Rico verfolgen Beamte der Air and Marine Operations ein Schiff bis zu einem Jachthafen, woraufhin die Verdächtigen fliehen und mehr als 280 Kilogramm Kokain an Bord zurücklassen. In Mayagüez im Westen führen Agenten für die Küstenwache der Vereinigten Staaten einen bewaffneten Transport durch und überführen einen Mordverdächtigen vom Meer zum Flugplatz. Später fangen die Grenzschützer ein Migrantenschiff ab, während ihre Kollegen auf den Jungferninseln über 750.000 US-Dollar in bar von einem Schmugglerschiff beschlagnahmen.
21:00
In St. Louis liefern sich Waffenhändler nach einem gescheiterten Undercover-Deal eine Verfolgungsjagd mit Ermittlern. Zudem stoppen Beamte einen Betrugsversuch, und Drogenpakete werden konfisziert.
21:45
Auf hoher See gelingt der Küstenwache ein spektakulärer Schlag gegen den Drogenhandel: Einsatzkräfte stoppen ein Schmugglerboot und stellen 13.000 Kilo Kokain sicher. Die Verdächtigen werden zur weiteren Strafverfolgung an HSI übergeben. Auch am Washington Dulles International Airport gibt es eine brisante Entdeckung: Bei Ausreisekontrollen zur Aufdeckung nicht gemeldeter Bargeldsummen stoßen die Beamten auf Waffen im Gepäck von Passagieren. In El Paso sind derweil Landwirtschaftsspezialisten der CBP im Einsatz, die Tiere untersuchen, damit keine Krankheiten wie die Vogelgrippe eingeschleppt werden.
22:35
Unter Karl dem Großen bildete das Frankenreich die beherrschende Macht in Europa. Nach dem Tod des Kaisers schwand die Glorie allerdings dahin. Das Reich zerfiel und dabei taten die Angriffe der Wikinger ein Übriges. Unter Kaiser Karl III. erreichte eine ihrer Flotten 885 sogar Paris. Mit hunderten Schiffen waren die Nordmänner über die Seine vorgerückt, um die Stadt zu belagern. Zwar hatten sie damit letztlich keinen Erfolg - doch die Plünderungen im Reich gingen weiter. Schließlich setzten sich die Skandinavier an der Kanalküste fest und schufen dort das weitgehend selbstständige Herzogtum Normandie.
23:20
Die Entdeckerfahrten der Wikinger über den Atlantik sind legendär: Bereits um 860 n.Chr. verirrte sich eines ihrer Schiffe an die Ostküste des damals fast menschenleeren Island. Als erster dauerhafter Siedler gilt aber Ingólfur Arnarson, der als Verbannter mit seiner Familie und einigen Verwandten eine neue Heimat suchte und sich mit ihnen an der Südküste niederließ. Ingólfur folgten bis 930 n. Chr., in der sogenannten Landnahmezeit, etwa 400 norwegische Häuptlingsfamilien, die das Land unter sich aufteilten. Auf ihren weiteren Fahrten stießen die Wikinger schließlich sogar bis nach Neufundland vor.