18:45
Die 20.000-Einwohner-Gemeinde Nogales in Arizona ist ein wichtiger Knotenpunkt für den grenzüberschreitenden Handel mit Mexiko. Das gilt für legale aber auch für illegale Geschäfte. Während des Covid-19-Lockdowns registrieren die Beamtinnen und Beamten des CBP einen beunruhigenden Trend: Um das durch pandemiebedingte Handelsbeschränkungen geringe Fahrzeugaufkommen aufzufangen, rekrutieren die Kartelle immer mehr junge Menschen, die Drogenpäckchen am oder im Körper über die Grenze bringen sollen. In Denver bereitet die Heimatschutzbehörde HSI unterdessen einen Schlag gegen Ecstasy-Produzenten vor.
19:30
Bürgerkriege wie in Syrien und Libyen haben immer auch Auswirkungen auf den illegalen Kunsthandel. Aus Fundstätten oder Museen entwendete antike und zeitgenössische Kunstgegenstände wandern auf den internationalen Schwarzmarkt, wo sie an skrupellose Sammler verkauft werden. Am JFK Airport gelingt es dem CBP, eine Ladung Artefakte aus dem Mittleren Osten abzufangen. In Newark entdecken die Beamten eine Ladung gestohlener Fahrzeuge im Gesamtwert von 600.000 Dollar, und an der Grenze zu Mexiko geht ihnen ein besonders dicker Fisch ins Netz: 34,6 Kilogramm Meth sind in einem Reservereifen versteckt.
20:15
Wer regelmäßig etwa aus beruflichen Gründen von Mexiko in die USA reist, kann sich für das SENTRI-Programm bewerben: Nach einmaliger genauer Überprüfung können Teilnehmer die Grenze auf einer ausgewiesenen Schnellspur überqueren. Stichprobenartige Kontrollen finden dennoch statt - und bei einer dieser Maßnahmen entdecken CBP-Beamte ein Fahrzeug, unter dem eine Magnethalterung mit Fentanyl angebracht wurde. Der Wert: rund 156.000 Dollar. Währenddessen beschatten Mitarbeiter der Heimatschutzbehörde HSI den Fahrer eines Pickup-Trucks, der sie zur Quelle seiner Drogenlieferung bringen soll.
21:00
Beamte der US-Heimatschutzbehörde decken einen Fall von Bestechlichkeit am Flughafen JFK auf: Offenbar über Monate hinweg haben Mitarbeiter einer Fluglinie gemeinsame Sache mit Drogenschmugglern gemacht. Es gelingt den Ermittlern nicht nur, zehn Kilogramm Kokain und rund 500.000 Dollar Bargeld sicherzustellen, sondern auch mehrere Beschuldigte hinter Gitter zu bringen. Kokainschmuggel ist auch für die Zoll- und Grenzschutzbehörde U.S. Customs and Border Protection (CBP) in Miami ein Dauerthema. Diesmal geht den Beamten ein Passagier ins Netz, der die Drogen in seinen Schuhsohlen versteckt hat.
21:45
Ein heftiges Gewitter bringt den Toronto International Airport an seine Grenzen. Während nach dem Winter dringend Reparaturen durchgeführt werden müssen, zwingt ein aufziehendes Unwetter das Wartungsteam immer wieder zum Rückzug. Eine defekte Boeing 787 soll unter hohem Zeitdruck instandgesetzt werden, doch die Arbeit steht unter keinem guten Stern. Auf dem Vorfeld versuchen die Crews trotz Starkregens, den Betrieb am Laufen zu halten. Ein Team muss innerhalb einer Stunde das komplette Frachtgut eines Flugzeugs neu verladen. Auch zwei Hunde sollen sich auf den Weg zu ihren Besitzern machen.
22:30
In weiten Teilen der Vereinigten Staaten ist Prostitution verboten. Nur im US-Staat Nevada erlaubt das Gesetz käufliche Liebe noch. Hier befinden sich die einzigen legalen Bordelle im Land. Andernorts tarnen sich die Etablissements als Massage-Salons oder Spas - und das verbotene Geschäft boomt. Während die Zuhälter das große Geld machen, gehen Zwangsprostituierte durch die Hölle. Teilweise werden die Frauen sogar mit Tätowierungen als Eigentum gebrandmarkt. Mariana van Zeller trifft sich mit Tätern und Opfern, Undercover-Cops und privaten Ermittler, um über ihre Sicht auf das Sex-Business sprechen.
23:15
Gefängnismauern sind durchlässiger, als man denkt. Vor allem Drogen finden immer wieder den Weg in den Knast. "Drogen im Visier" nimmt zwei Vollzugsanstalten unter die Lupe: In einem kalifornischen Gefängnis ist Crystal Meth ein großes Thema. Zwar ist das Wachpersonal knallhart, doch das Problem bekommen die Beamten einfach nicht in den Griff. In der zweiten Einrichtung in New Jersey ist eine noch gefährlichere Substanz weit verbreitet: Heroin. Zwei verschiedene Drogen, zwei verschiedene Gefängnisse - und in beiden Fällen versuchen die Wärter, die Kontrolle zurückzugewinnen - ein aussichtsloser Kampf?
00:50
Eine hohe Mannstärke und High-Tech-Überwachungstechnik sind für den Grenzschutz unabdingbar - aber sie allein sind nicht genug: Hunde gelangen dorthin, wo Menschen nicht hinkommen, und können dank ihres hervorragenden Geruchssinns auch gut getarnte Verstecke ausfindig machen. Allein bei der Customs and Border Protection sind derzeit 1.500 Diensthunde im Einsatz. "Amerikas heiße Grenze Spezial" begleitet Hundestaffeln der Grenzschützer und stellt einen besonders talentierten Vierbeiner näher vor: Archi hat bereits Drogen im Wert von 2,3 Millionen US-Dollar sowie über 800 illegale Migranten aufgespürt.
01:35
Illegale Grenzübertritte zu verhindern, kann echte Knochenarbeit sein - insbesondere dann, wenn sich die Grenzbeamten mit Drogen- und Menschenschmugglern wilde Verfolgungsjagden in unwegsamem Gelände liefern müssen. Um ihre Grenze zu schützen, bringen die USA alles zum Einsatz, was Beine oder Reifen hat: Fußpatrouillen, Hundestaffeln und Reiter zählen ebenso dazu wie Quads, SUVs und Hubschrauber. "Amerikas heiße Grenze Spezial" hat halsbrecherische Jagdszenen über Stock und Stein auf Film festgehalten.
02:20
Das US-Außengebiet Puerto Rico bildet das Zentrum der berühmt-berüchtigten Schmuggelroute "Karibischer Korridor". Dementsprechend viel zu tun haben die auf der Insel stationierten Beamten des Heimatschutz-Ministeriums: Wer illegal ins US-Staatsgebiet gelangen will oder sich als Schmuggler betätigt, wählt oft die Route über die offene See - doch auch auf Flughäfen und in den ärmeren Vierteln von Puerto Rico sind strenge Kontrollen und Razzien an der Tagesordnung. "Amerikas heiße Grenze Spezial" dokumentiert den Alltag der puerto-ricanischen Grenzschützer.
03:05
Beim Katz- und Mausspiel zwischen Kriminellen und Grenzschützern entwickeln beide Seiten immer ausgefeiltere Methoden. Längst sind die Schmuggler dazu übergegangen, ihre Ware in unauffälligen Nachbarschaften zwischenzulagern, um sie später auf ihre endgültigen Zielorte zu verteilen. Die Customs and Border Protection (CBP) und das Immigration and Customs Enforcement (ICE) sind damit betraut, diese Verstecke ausfindig zu machen. "Amerikas heiße Grenze Spezial" ist dabei, als die Beamten Menschenschmuggler observieren, einen Kinderporno-Ring ausheben und 70 illegale Migranten aus einem Versteck befreien.
03:50
Illegaler Grenzübertritt und Menschenhandel, Drogenschmuggel sowie die Einfuhr von Produktfälschungen oder unverzollten Waren sind nur einige der Probleme, denen sich die Beamten der U.S. Border Patrol (USBP), der U.S. Customs and Border Protection (CBP) und von Immigration and Customs Enforcement (ICE) an der Grenze zu Mexiko tagtäglich gegenübersehen. In neuen Folgen begleitet "Amerikas heiße Grenze Spezial" die Einsatzkräfte des US-Heimatschutzministeriums bei ihren oft brandgefährlichen Einsätzen.
04:35
Ob bittere Armut, religiöse Verfolgung oder seit Jahren wütende Bürgerkriege: Die Gründe, die Menschen zur illegalen Einreise in die USA bewegen, sind so bedrückend wie vielfältig. Oft genug endet die Hoffnung auf ein besseres Leben mit der Entdeckung durch US-Grenzbeamte und der anschließenden Abschiebung. Für Kriminelle dagegen sind die Vereinigten Staaten ein schier unersättlicher, lukrativer Markt für Drogen und Schmuggelwaren aller Art. Sowohl Migranten als auch Dealer setzen alles auf eine Karte, um ihr Ziel zu erreichen, graben provisorische Tunnel oder stürzen sich sogar in reißende Flüsse.