21:00
7. September 2011. Jak-Service, Jakowlew Jak-42D. Eines von Russlands beliebtesten Eishockeyteams, die Lokomotive Jaroslawl, waren auf dem Weg zu ihrem Spiel der Saison 2011/2012 Richtung Minsk in Weißrussland. Ihre Maschine, eine sowjetische Jak-42D, startete auf der Hauptstartbahn des Jaroslawl Tunoschna Flughafens. Doch statt abzuheben, raste das Flugzeug über die asphaltierte Strecke hinaus und stürzte in die Wolga. Nur der Flugzeugmechaniker überlebte das Unglück. Überall auf der Welt trauerten die Eishockey-Fans, angesichts einer der größten Katastrophen in der Geschichte des Sports.
21:50
Ingenieurskunst made in Germany steht im Fokus dieser Folge: von Münchens futuristischem S-Bahn-Bau tief unter der Stadt bis hin zu einer gigantischen Drehbrücke über die Ems.
22:35
Die Terroranschläge vom 11. September 2001 haben die Geschichte des 21. Jahrhunderts geprägt. Anhand von Augenzeugenberichten und Archivmaterial gibt "9/11: Ein Tag in Amerika" emotionsgeladene Einblicke in die Ereignisse von damals. Gezeigt wird in dieser Folge, wie sich Überlebende nach dem Einsturz der Twin Towers in New York durch eine gigantische Staubwolke hindurchkämpfen müssen. Für manche von ihnen kommt es zum Wiedersehen mit geliebten Menschen, die sie zunächst im Chaos verloren hatten. Auf der anderen Seite steht die Trauer über die zahlreichen Todesopfer, die die Attacke gefordert hat.
23:20
Unmittelbar nach dem Einsturz des World Trade Centers in New York bietet sich den Helfern vor Ort ein Bild des Grauens. Angesichts der riesigen Trümmerberge scheint es absolut unvorstellbar, dass irgendwo noch Überlebende der Katastrophe zu finden sein könnten. Einer in den Überresten des Nordturms eingeschlossenen Gruppe von Feuerwehrleuten gelingt es, einen Notruf abzusetzen. Ihre Kollegen setzen sofort alle Hebel in Bewegung und begeben sich selbst in höchste Gefahr, um sie zu retten. In "9/11: Ein Tag in Amerika" schildern die Überlebenden 20 Jahre danach noch einmal ihre unglaubliche Geschichte.
00:05
20 Jahre nach den Anschlägen auf das Word Trade Center zeichnet "9/11: Ein Tag in Amerika" die verheerenden Ereignisse von damals nach. Zu Wort kommen diesmal u.a. zwei ehemalige US-Marinesoldaten und ein früherer Notfallsanitäter: Unmittelbar nach dem Einsturz der Türme machen sie sich auf den Weg, um am Ground Zero zu helfen. Dort entdecken sie zwei Beamte der New Yorker Hafenpolizei, die metertief unter den Trümmern begraben sind. Ihre Lage scheint aussichtslos, doch das couragierte Helfertrio lässt sich nicht entmutigen. Mit selbstlosem Einsatz gelingt es ihnen, die beiden Menschenleben zu retten.
00:50
Der 19. April 1995 in Oklahoma City beginnt als ganz normaler Tag. Doch alles ändert sich, als um neun Uhr Ortszeit mit unbeschreiblicher Wucht eine Autobombe vor einem Regierungsgebäude, dem Alfred P. Murrah Federal Building, detoniert. Die Explosion hinterlässt eine Schneise der Verwüstung, es gibt unzählige Tote und Verletzte, die Lage ist unübersichtlich. Inmitten des Chaos beginnt für die Rettungskräfte ein Wettlauf gegen die Zeit: Sie müssen Überlebende aus den Trümmern zerstörter Gebäude bergen. Während die Nachricht vom Attentat sich mit Windeseile verbreitet, nimmt das FBI die Ermittlungen auf.
01:35
Die Sorge um weiteren Sprengstoff rund um die Explosionsstelle führt zu einer Massenpanik in Oklahoma und zu einer großräumigen Evakuierung des Bombenfundorts. Die Ersthelfer müssen Überlebende, die sich noch immer in den Trümmern befinden, schweren Herzens in dieser potenziell tödlichen Falle zurücklassen. Währenddessen stellt sich ganz Amerika die Frage, wer den Anschlag auf das Regierungsgebäude zu verantworten hat - und vor allem warum. Das FBI fahndet landesweit nach den Tätern, die das zu diesem Zeitpunkt verheerendste Terrorattentat in der Geschichte der Vereinigten Staaten begangen haben.
02:20
In den Tagen nach dem Bombenanschlag auf das Alfred P. Murrah Federal Building kommen die Menschen in Oklahoma zusammen, um derer zu gedenken, die sie verloren haben. Während sie um die Toten trauern, wird die ganze Nation mit der Tatsache konfrontiert, dass es sich bei dem Attentäter um einen amerikanischen rechtsextremen Golfkriegsveteranen handelt, der keinerlei Reue für seine Tat zeigt. Als wenig später der Prozess gegen Timothy McVeigh beginnt, fordert die Staatsanwaltschaft die Todesstrafe für den zu diesem Zeitpunkt schlimmsten Terroranschlag in der Geschichte der Vereinigten Staaten von Amerika.
03:00
Im November 1960 wurde John F. Kennedy zum 35. Präsident der USA gewählt. Drei Jahre später ist wieder Wahlkampf und der Amtsinhaber will wiedergewählt werden. Am 22. November 1963 besucht JFK das texanische Dallas. Gemeinsam mit seiner Ehefrau Jackie fährt er im offenen Cabrio mittags durch die Stadt. Plötzlich fallen kurz hintereinander drei Schüsse: Der erste schlägt im Bürgersteig ein, der zweite verwundet den Präsidenten im Rücken und tritt am Hals aus. Die dritte Kugel trifft ihn in den Kopf. Eine knappe halbe Stunde nach dem Eintreffen im Parkland Memorial Hospital wird Kennedy für tot erklärt.
03:45
Nach den tödlichen Schüssen auf John F. Kennedy überschlagen sich die Ereignisse: In einem Schulbuchlager unweit des Tatorts wird der 24-jährige Lee Harvey Oswald von einem Polizisten kontrolliert. Da er dort arbeitet und zunächst unverdächtig erscheint, wird er nicht festgenommen. Erst als die Täterbeschreibung vorliegt, zieht sich das Fahndungsnetz um Oswald zu. Um einer Festnahme zu entgehen, erschießt er den Polizisten J. D. Tippit. Derweil wird Kennedys Leiche mit der Air Force One nach Washington, D.C. überführt. An Bord leistet Vizepräsident Lyndon B. Johnson den Amtseid als 36. US-Präsident.
04:30
Nach dem Eintreffen in Washington, D.C. wird der Leichnam John F. Kennedys gerichtsmedizinisch untersucht. Da die Angehörigen auf Eile drängen, gehen die Ärzte nicht mit der üblichen Sorgfalt vor. In Dallas herrschen unterdessen chaotische Zustände: Der Attentäter Lee Harvey Oswald entgeht bei seiner Festnahme nur knapp einem Lynchmob, die Vernehmungen im Polizeihauptquartier von Dallas werden nicht ordnungsgemäß protokolliert und die Presse hat fast unbeschränkten Zugang zum Gebäude. Bei seiner Verlegung ins Bezirksgefängnis wird Oswald schließlich von dem Nachtclubbesitzer Jack Ruby erschossen.