19:25
Es war eine Sensationsfund, den Archäologen bei Grabungen auf der bulgarischen Insel Sveti Ivan im Schwarzen Meer zu Tage förderten: In den Ruinen einer alten Abtei stoßen die Forscher auf ein Reliquiengefäß aus Alabaster. Von Anfang an ist klar: Die enthaltenen Schädel-, Hand- und Fußfragmente müssen einst als Gebeine eines Heiligen verehrt worden sein. Der Fund lässt sich ins 5. Jahrhundert nach Christus datieren - doch besondere Brisanz gewinnt er durch eine Inschrift in griechischer Sprache, die die Experten bei der Untersuchung des Reliquiars entdecken. Sie verweist auf den 24. Juni.
20:15
Auch 100 Jahre nach seiner Wiederentdeckung durch Howard Carter könnte das Grab von Tutanchamun im Tal der Könige noch Überraschungen bereithalten. Das jedenfalls vermuten die Ägyptologen, die die Grabkammern mit neuesten wissenschaftlichen Methoden untersuchen. Dabei treten Details zutage, die Carter und spätere Forscher übersahen. Aufsehenerregende Erkenntnisse verspricht auch ein neu entdeckter Tempel des Krokodilgotts Sobek, den Tutanchamun wiederherstellen ließ. Nicht zuletzt sind die Wissenschaftler der Quelle auf der Spur, aus der sich die immensen Goldvorräte im Grab des Pharaos speisten.
21:00
Archäologen starten eine neue Grabungssaison, um dem Rätsel des Trojanischen Krieges auf den Grund zu gehen. Moderne Forschungsmethoden sollen zeigen, wie viel Wahrheit hinter dem Mythos steckt.
21:50
Während der Vesuv ausbricht, stellt sich eine entscheidende Frage: Wer schafft es, dem Chaos zu entkommen und wer übernimmt in der Katastrophe Verantwortung? Tom Hiddleston sucht nach Antworten. Dabei verfolgt er die Geschichten von Avianius, der seine Mutter retten will, und Julia Felix, die ihren Haushalt in Sicherheit bringen möchte. Zugleich beleuchtet er die Rolle eines geheimnisvollen Prätorianergardisten in Herculaneum. Während die erste tödliche Phase des Ausbruchs beginnt, scheint die Flucht immer aussichtsloser. Hiddleston verrät, ob zu diesem Zeitpunkt überhaupt noch jemand entkommen konnte.
22:40
Bei seinem Landeanflug auf den Flughafen von Charlotte in North Carolina gerät Flug 1016 der US Airways in unerwartet auftretende Probleme. Wie aus heiterem Himmel sehen sich die Piloten mit einem Unwetter konfrontiert, dessen Regenfälle so stark sind, dass sie ihnen die komplette Sicht nehmen. Aus Sicherheitsgründen brechen sie die Landung ab, um eine weitere Runde zu drehen. Trotzdem stürzt die Maschine kurz darauf in ein Feld. Von den 52 Passagieren sterben 37, beide Piloten überleben. Bei den Ermittlungen stellt sich schließlich heraus, dass das Unwetter nur ein Teil der Katastrophe war.
23:25
Unterwegs nach Katmandu, zerschellt der Airbus des Fluges 311 von Thai Airways an einer abgelegenen Felswand des Himalaja-Gebirges - in 3.300 Metern Höhe. Die Absturzstelle befindet sich jenseits der eingeplanten Route und die Flugverkehrskontrolle kann den Ermittlern keine Hinweise liefern, wo sich die Maschine auf dem Radar zuletzt befand. Bei der aufwändigen Suche stellt sich schließlich heraus, dass das Flugzeug gegen einen Berg nördlich von Katmandu crashte - eine Gegend, die eigentlich tabu ist für Linienflüge. Warum steuerten die Piloten dennoch dorthin?