04:40
Das Mongolische Reich erobert Russland und Teile Osteuropas. Doch als Ögedei stirbt, bricht ein Machtkampf um die Herrschaft im größten Reich der Welt aus.
05:25
Helikopter spielen nicht nur als schnelle Fortbewegungsmittel bei Rettungseinsätzen eine wichtige Rolle. Mehr als 30.000 Exemplare weltweit kommen auch für den privaten Gebrauch zum Einsatz. Eines der beliebtesten und bestverkauften Modelle ist der H125. Diese Episode von "Fabriken der Superlative" zeichnet die Geschichte des mit einem Triebwerk ausgestatteten Mehrzweckhubschraubers nach, dessen erster Prototyp im Jahr 1974 entwickelt wurde. Zudem gibt es detaillierte Einblicke in den Produktionsprozess des H125, der heute vom europäischen Hersteller Airbus Helicopters auf den Markt gebracht wird.
06:05
Auf dem Grund des Karibischen Meeres liegen die Ruinen von Port Royal. Die Piratenstadt, der Sittenlosigkeit und Schnapsgelage den Beinamen "Verruchteste Stadt der Welt" einbrachten, wurde am 7. Juni 1692 durch ein Erdbeben und einen Tsunami zerstört - und versank im Hafen der heutigen jamaikanischen Hauptstadt Kingston. Seit der Wiederentdeckung wurden bereits mehrere Gebäuderuinen freigelegt und Piratenschätze geborgen. Mithilfe hochmoderner Technologien konnte der Archäologe Dr. Jon Henderson nun außerdem das gesamte Ausmaß der 13 Hektar großen Stadt visualisieren und spannende Geheimnisse lüften.
06:55
William Kidd, besser bekannt als Captain Kidd, geht als Schatzjäger in die Geschichte ein. Weil er keine legitimen Beutegüter im Roten Meer fand, wurde der Schotte vom Piratenjäger zum Piraten.
07:40
Blackbeard - dieser Name ist sagenumwoben und zudem ein Synonym für Chaos und Schrecken. Der britische Freibeuter mit dem langen Zottelbart, der mit bürgerlichem Namen Edward Teach hieß, ging mit seinem gestohlenen Flaggschiff, der Queen Anne's Revenge, auf Kapernfahrt. Er und seine schillernd-schräge Piratenmannschaft machten die Karibik unsicher. Als Blackbeard schließlich den Hafen von Charleston in South Carolina belagerte und Medizin für seine an Syphilis erkrankte Crew forderte, war das der Anfang vom Ende: Die Jagd nach dem berüchtigten Seeräuber endete in einer blutigen Schlacht.
08:30
Ein spektakuläres Bild der Viking-Sonde bewegte 1976 die Welt: Es zeigte ein Marsgesicht, eingerahmt von pyramidenartigem Gestein. Erst genauere Aufnahmen konnten die optische Täuschung entlarven. Heute weiß man, dass der Mars zu unwirtlich ist, um Lebensformen wie auf unserer Erde zu beherbergen. Aber könnte nicht doch Leben auf dem Mars existieren - zumindest in Form winziger Mikroben?
09:25
Romulus und Remus, Mogli oder Nell: Geschichten über Menschenkinder, die in der Wildnis aufwachsen, reichen von der Antike bis zur Gegenwart. Haben diese Mythen einen wahren Kern? Oder sind sie bloß das Produkt phantasievoller Geschichtenerzähler? NATIONAL GEOGRAPHIC begibt sich auf Spurensuche.
10:20
Es war am 18. August 1985, als vier Piloten, die gerade von einer Flugschau kamen, ein silbernes, raketenartiges Flugobjekt bemerkten, das unter ihnen vorbeiflog. Sie wendeten sofort und versuchten, dem Objekt zu folgen. Doch sie waren zu langsam. Zwar meldeten sie den Vorfall, aber die Untersuchungen über die Herkunft des Flugobjekts verliefen ergebnislos. Im Januar 1981 hatte ein Arbeiter beobachtet, wie ein merkwürdiges Fluggerät auf einem Feld landete. Kurz darauf hob es wieder ab und verschwand. An der Stelle, an der das Objekt gelandet und gestartet war, fand der Mann Markierungen.
11:05
1.500 Meter über dem Castelo de Bode-Staudamm in Portugal begegnet ein Pilot einem unbekannten Flugobjekt. Es ist der 17. Juni 1977, und der junge Mann kann sich nicht erklären, was er da soeben gesehen hat. Im nächsten Augenblick ist das Objekt allerdings wieder in den Wolken verschwunden. Doch damit ist der Vorfall noch lange nicht beendet: Plötzlich beginnt die Kompassnadel seines Flugzeugs wie wild zu rotieren und die Maschine neigt sich zu einem unkontrollierten Sinkflug. Tausende Kilometer weiter nördlich macht ein schottischer Förster 1979 ebenfalls eine bemerkenswerte Erfahrung.
11:55
Die US-amerikanische Journalistin und Moderatorin Lisa Ling reist für ihre Reportagen durch die Welt, um über gesellschaftliche Missstände, Fälle von Umweltzerstörung und die Machenschaften globaler Drogenkartelle zu berichten. Für ihre neueste Dokumentation kehrt sie ins Hochsicherheitsgefängnis Sacramento zurück, aus dem sie bereits im Jahr 2005 berichtet hatte. Die vom Bundesstaat Kalifornien betriebene Haftanstalt war damals berüchtigt für ein Klima extremer Gewalt, das von konkurrierenden Banden ausging. Lisa Ling will herausfinden, ob es den Behörden seither gelungen ist, die Lage zu verbessern.
12:40
Terroristen, Serienkiller, Kannibalen - sie alle sitzen in Russlands härtesten Gefängnissen ein. Einer der Häftlinge im berüchtigten Knast "Schwarzer Delfin" ist der Kannibale Vladimir Nikolaev. Bei ihm fand die Polizei Menschenfleisch in der Pfanne. Rund 100 Kilometer von Moskau entfernt befindet sich Russlands größte und älteste Haftanstalt - das Vladimir-Zentralgefängnis. Hierher kommen ausschließlich Schwerverbrecher. Und schließlich öffnet das Camp 17 im sibirischen Krasnojarsk, wo im Winter nicht selten Temperaturen von 50 Grad unter dem Gefrierpunkt erreicht werden, die streng bewachten Pforten.
13:30
In Texas' Osten, ungefähr 100 Kilometer nördlich von Houston, liegt die Kleinstadt Huntsville. Dieser an sich beschauliche Ort hat jedoch traurige Berühmtheit erlangt, denn hier befindet sich Amerikas berühmteste Hinrichtungsstätte: Durchschnittlich 16 Menschen werden in Huntsville jährlich per Giftspritze ins Jenseits befördert, das sind mehr als irgendwo sonst in der westlichen Welt. "NG Inside: In den Todeszellen von Huntsville " hat sich in das texanische Staatsgefängnis, genauer gesagt in den berüchtigten Todestrakt von Huntsville, begeben. Drei Insassen, deren Exekution kurz bevor ste...
14:20
Die Doku-Serie "9/11: Ein Tag in Amerika" zeichnet die dramatischen Ereignisse des 11. Septembers 2001 detailliert nach und lässt Menschen zu Wort kommen, die damals selbst vor Ort waren. Gezeigt werden in dieser Folge die ersten Momente nach dem Einschlag eines Flugzeugs in den Nordturm des New Yorker World Trade Centers. Für die Feuerwehrleute, die am Unglücksort eintreffen, beginnt ein Wettlauf mit der Zeit: Es geht darum, möglichst viele Menschen aus dem brennenden Hochhaus zu befreien. Während alle Helfer ihr Möglichstes tun, passiert das Unfassbare: Auch der Südturm des WTC wird angegriffen.
15:35
Die Menschen im Südturm des New Yorker World Trade Centers werden am Morgen des 11. September 2001 per Durchsage aufgefordert, sich nicht mehr innerhalb des Gebäudes zu bewegen. Schockiert müssen Geschäftsleute und Besucher mit ansehen, wie der benachbarte Nordturm nach dem Flugzeug-Einschlag in Flammen steht. Wenig später wird der Südturm selbst zur Zielscheibe eines Angriffs. Augenzeugen berichten über das dramatische Unterfangen, sich aus der Flammenhölle in Sicherheit zu bringen. Zudem geht es um die Erlebnisse der Notfallsanitäter, die sich auf der Straße um zahlreiche Schwerstverletzte kümmern.
16:20
Nachdem zwei von Terroristen gekaperte Flugzeuge in das World Trade Center eingeschlagen sind, erschüttern am 11. September 2001 weitere Anschläge die USA. Der American Airlines-Flug 77 wird für einen tödlichen Angriff auf den Hauptsitz des Verteidigungsministeriums, das Pentagon, missbraucht. Eine weitere entführte Maschine nimmt Kurs auf Washington D.C., kommt aber vorzeitig in Shanksville bei Pittsburgh zum Absturz. Das beherzte Eingreifen einiger Passagiere hat wohl eine noch viel größere Katastrophe vereitelt. "9/11: Ein Tag in Amerika" zeichnet diese dramatischen Ereignisse minutiös nach.
17:10
Die Terroranschläge vom 11. September 2001 haben die Geschichte des 21. Jahrhunderts geprägt. Anhand von Augenzeugenberichten und Archivmaterial gibt "9/11: Ein Tag in Amerika" emotionsgeladene Einblicke in die Ereignisse von damals. Gezeigt wird in dieser Folge, wie sich Überlebende nach dem Einsturz der Twin Towers in New York durch eine gigantische Staubwolke hindurchkämpfen müssen. Für manche von ihnen kommt es zum Wiedersehen mit geliebten Menschen, die sie zunächst im Chaos verloren hatten. Auf der anderen Seite steht die Trauer über die zahlreichen Todesopfer, die die Attacke gefordert hat.
17:55
Unmittelbar nach dem Einsturz des World Trade Centers in New York bietet sich den Helfern vor Ort ein Bild des Grauens. Angesichts der riesigen Trümmerberge scheint es absolut unvorstellbar, dass irgendwo noch Überlebende der Katastrophe zu finden sein könnten. Einer in den Überresten des Nordturms eingeschlossenen Gruppe von Feuerwehrleuten gelingt es, einen Notruf abzusetzen. Ihre Kollegen setzen sofort alle Hebel in Bewegung und begeben sich selbst in höchste Gefahr, um sie zu retten. In "9/11: Ein Tag in Amerika" schildern die Überlebenden 20 Jahre danach noch einmal ihre unglaubliche Geschichte.
18:40
20 Jahre nach den Anschlägen auf das Word Trade Center zeichnet "9/11: Ein Tag in Amerika" die verheerenden Ereignisse von damals nach. Zu Wort kommen diesmal u.a. zwei ehemalige US-Marinesoldaten und ein früherer Notfallsanitäter: Unmittelbar nach dem Einsturz der Türme machen sie sich auf den Weg, um am Ground Zero zu helfen. Dort entdecken sie zwei Beamte der New Yorker Hafenpolizei, die metertief unter den Trümmern begraben sind. Ihre Lage scheint aussichtslos, doch das couragierte Helfertrio lässt sich nicht entmutigen. Mit selbstlosem Einsatz gelingt es ihnen, die beiden Menschenleben zu retten.
19:25
Die Provinz Guizhou im Südwesten Chinas steht für Gegensätze: ursprüngliche Natur trifft auf kühne Architektur, jahrhundertealte Bräuche auf modernes Leben. In dieser Doku begibt sich der amerikanische Fotograf und Abenteurer Chris Burkard auf eine intensive Reise durch die Region. Mit seiner Kamera erkundet er Berglandschaften, Wasserfälle und Höhlen, überschreitet spektakuläre Brücken und besucht abgelegene Dörfer. In persönlichen Begegnungen mit den Menschen vor Ort entsteht ein atmosphärisches Porträt einer Region, deren besondere Kraft aus dem Zusammenspiel von Tradition, Wandel und Natur erwächst.
20:15
Mysteriöse Bauwerke auf einer italienischen und einer japanischen Insel deuten auf eine dunkle Vergangenheit hin. Außerdem taucht in einer indonesischen Höhle ein merkwürdiger Schädel auf.
21:00
Im Frankreich des 16. Jahrhunderts verfasst der Astrologe Nostradamus rätselhafte Verse, in die bis heute verblüffende Vorhersagen hineininterpretiert werden. In Mitteleuropa ranken sich düstere Legenden um die Burg Houska, unter der sich der Überlieferung nach ein "Tor zur Hölle" befindet. Auch der tschechische Dichter Karel Hynek Mácha soll hier von einer verstörenden Vision heimgesucht worden sein. Schließlich geht es nach Italien, wo Franz von Assisi im Jahr 1224 angeblich die ersten Stigmata empfing. Die Episode untersucht wissenschaftlich fundiert, was hinter diesen Phänomenen steckt.
21:45
Dschingis Khans frühe Jahre sind von Rückschlägen geprägt: Nach dem Machtverlust seiner Familie muss der junge Temüdschin sich gegen feindliche Stämme behaupten und kluge Allianzen schmieden.
22:30
Es ist die vielleicht größte Erfolgsgeschichte in der Erforschung des roten Planeten: Seit Januar 2004 rollten die Rover Spirit und Opportunity über die Marsoberfläche und sendeten Fotos und Messergebnisse zur Erde. Erst 2011 musste Spirit aufgegeben werden, nachdem er sich festgefahren hatte und im Marswinter nicht mehr genug Solarenergie erzeugen konnte. Der Schwesterrover Opportunity hielt sogar bis Juni 2018 durch, bevor ein Staubsturm die Stromversorgung unterbrach. Am 13. Februar 2019 erklärte die NASA die Mission offiziell für beendet - Grund genug, ihre Highlights Revue passieren zu lassen.