04:05
Nur 13 Minuten, nachdem die Boeing 737 Max 8 des Lion-Air-Flugs 610 am 29. Oktober 2018 den Airport der indonesischen Hauptstadt Jakarta verlassen hat, kommt es zur Tragödie: Die Maschine stürzt ins Meer, alle 189 Menschen an Bord sterben. Nur fünf Monate später, am 10. März 2019, ereignet sich eine sehr ähnliche Katastrophe: Sechs Minuten nach dem Start in Addis Abeba fällt erneut eine Boeing 737 Max 8 vom Himmel, eingesetzt für den Ethiopian-Airlines-Flug 302. Keiner der Passagiere oder Crewmitglieder überlebt. Nach diesen beiden tragischen Flugunglücken wird eine umfassende Untersuchung eingeleitet.
04:50
Am 4. November 2010 kommt es zu einem Nervenkrimi in der Luft, als auf Qantas-Flug 32 kurz nach dem Start von Singapur-Changi ein Triebwerk ausfällt. Das Leben von 469 Menschen steht auf dem Spiel.
05:35
17. Januar 2008: British-Airways-Flug 38 befindet sich im Anflug auf den Flughafen London Heathrow. Alles verläuft planmäßig, doch dann führt ein schwerer Antriebsverlust fast zur Katastrophe.
06:25
In dieser Episode erfahren Sie, wie viele Wege es gibt, sich selbst zu verletzen und zu erniedrigen beim Wildwasser-Tubing, beim Rodeoreiten oder während man einfach nur kopfüber hängt.
06:50
1985 geht als ein tödliches Jahr für die zivile Luftfahrt in die Geschichte ein. Auch in Milwaukee kommt es am 6. September zu einer Tragödie: Ein DC-9-Pendlerflugzeug mit dem Ziel Atlanta stürzt Sekunden nach dem Start ab. Die Ermittler arbeiten unter Hochdruck, um die Ursache des Unglücks zu ermitteln und die Öffentlichkeit zu beruhigen. Schnell finden sie heraus, dass es mit den Triebwerken der Maschine offenbar Probleme gab. Aber das ist nur ein Teil der Geschichte. Was auf dem Voice-Recorder nicht zu hören ist, enthüllt schließlich, was bei diesem Flug so fatal schieflief.
07:35
Die Piloten eines abgestürzten Frachtflugzeugs glauben, dass ein beidseitiger Triebwerksausfall zum Crash führe. Doch dann tauchen im Pazifik Wrackteile auf, die gegen diese Theorie sprechen.
08:20
Rob Kraft sucht das größte Schlachtschiff der Welt: die "Musashi". Einst als unsinkbar gefeiert, wurde sie dennoch von der US-Marine versenkt und liegt heute zerschmettert auf dem Meeresgrund.
09:05
Die Crew der Petrel stößt auf vermeintliche Trümmerteile des Kriegsschiffs USS Johnston. Sie befinden sich rund 2.500 Meter tiefer als das Wrack der Titanic.
09:50
Der 19. April 1995 in Oklahoma City beginnt als ganz normaler Tag. Doch alles ändert sich, als um neun Uhr Ortszeit mit unbeschreiblicher Wucht eine Autobombe vor einem Regierungsgebäude, dem Alfred P. Murrah Federal Building, detoniert. Die Explosion hinterlässt eine Schneise der Verwüstung, es gibt unzählige Tote und Verletzte, die Lage ist unübersichtlich. Inmitten des Chaos beginnt für die Rettungskräfte ein Wettlauf gegen die Zeit: Sie müssen Überlebende aus den Trümmern zerstörter Gebäude bergen. Während die Nachricht vom Attentat sich mit Windeseile verbreitet, nimmt das FBI die Ermittlungen auf.
10:35
Die Sorge um weiteren Sprengstoff rund um die Explosionsstelle führt zu einer Massenpanik in Oklahoma und zu einer großräumigen Evakuierung des Bombenfundorts. Die Ersthelfer müssen Überlebende, die sich noch immer in den Trümmern befinden, schweren Herzens in dieser potenziell tödlichen Falle zurücklassen. Währenddessen stellt sich ganz Amerika die Frage, wer den Anschlag auf das Regierungsgebäude zu verantworten hat - und vor allem warum. Das FBI fahndet landesweit nach den Tätern, die das zu diesem Zeitpunkt verheerendste Terrorattentat in der Geschichte der Vereinigten Staaten begangen haben.
11:20
In den Tagen nach dem Bombenanschlag auf das Alfred P. Murrah Federal Building kommen die Menschen in Oklahoma zusammen, um derer zu gedenken, die sie verloren haben. Während sie um die Toten trauern, wird die ganze Nation mit der Tatsache konfrontiert, dass es sich bei dem Attentäter um einen amerikanischen rechtsextremen Golfkriegsveteranen handelt, der keinerlei Reue für seine Tat zeigt. Als wenig später der Prozess gegen Timothy McVeigh beginnt, fordert die Staatsanwaltschaft die Todesstrafe für den zu diesem Zeitpunkt schlimmsten Terroranschlag in der Geschichte der Vereinigten Staaten von Amerika.
12:10
Seit der Entdeckung des Grabs von Tutanchamun im Jahr 1922 gibt es in der Forschung Kontroversen um die Totenmaske des Pharaos: Die beschädigte Namenskartusche und verschiedene Färbungen des Goldes, das für die einzelnen Teile der Maske verwendet wurde, deuten darauf hin, dass sie nicht eigens für ihn angefertigt wurde. Vielmehr könnte eine bereits existierende Maske für Tutenchamun abgewandelt worden sein. Ein weiteres Indiz für diese These: Etwa ein Viertel der übrigen Grabbeigaben war ebenfalls "wiederverwertet" worden. Jetzt soll eine neue Untersuchung Gewissheit über die Ursprünge der Maske geben.
12:55
Tutanchamun verstarb mit nur etwa 19 Jahren auf dem Schlachtfeld, doch zu diesem frühen Tod dürften auch seine zahlreichen Erbleiden beigetragen haben. Sie waren Folge der ägyptischen Herrschertradition, Geschwister miteinander zu verheiraten. Die reich verzierten, aber stark abgenutzten Krücken und eine speziell gefertigte Sandale aus dem Herrschergrab zeigen: Tutanchamun litt an einem Klumpfuß und konnte sich offenbar nur unter Schmerzen fortbewegen. Die beiden mit seiner Schwester gezeugten Kinder - sie wurden ebenfalls im Grab beigesetzt - waren Totgeburten; auch sie Opfer der vererbten Genschäden.
13:45
William Kidd, besser bekannt als Captain Kidd, geht als Schatzjäger in die Geschichte ein. Weil er keine legitimen Beutegüter im Roten Meer fand, wurde der Schotte vom Piratenjäger zum Piraten.
14:30
Blackbeard - dieser Name ist sagenumwoben und zudem ein Synonym für Chaos und Schrecken. Der britische Freibeuter mit dem langen Zottelbart, der mit bürgerlichem Namen Edward Teach hieß, ging mit seinem gestohlenen Flaggschiff, der Queen Anne's Revenge, auf Kapernfahrt. Er und seine schillernd-schräge Piratenmannschaft machten die Karibik unsicher. Als Blackbeard schließlich den Hafen von Charleston in South Carolina belagerte und Medizin für seine an Syphilis erkrankte Crew forderte, war das der Anfang vom Ende: Die Jagd nach dem berüchtigten Seeräuber endete in einer blutigen Schlacht.
15:20
Bis in die letzten Kriegstage hinein waren hunderttausende Soldaten und Zivilisten bereit, für "Führer und Vaterland" zu sterben. Doch was motivierte sie, selbst in auswegloser Lage weiter zu kämpfen? Drakonische militärische Disziplin und der allgegenwärtige Terror der SS waren dabei wichtig - doch nicht zuletzt die NS-Propaganda hatte seit 1933 alles getan, um blinden Gehorsam zu fördern und vermeintliche wie tatsächliche Gegner als entmenschlichte Kreaturen zu diffamieren. Erdacht und umgesetzt wurden die Strategien dazu im "Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda" unter Joseph Goebbels.
16:10
Nachdem die deutsche Wehrmacht im Juni 1940 Norwegen besetzt hatte, ließ Hitler das Land in eine gigantische Festung verwandeln. Entlang der knapp 2.400 Kilometer langen Küstenlinie entstand ein gewaltiges Verteidigungsbollwerk inklusive einer der größten Artilleriestellungen der Welt. Ziel war es, eine Invasion der Alliierten zu verhindern. Norwegen auf alle Fälle zu halten, hatte für die Nazis vor allem deshalb höchste Priorität, weil von hier aus die Sowjetunion angegriffen werden konnte - und weil ein norwegisches Wasserkraftwerk für die Verwirklichung von Hitlers Atombombenplänen unverzichtbar war.
16:55
Es ist die Nacht vom 5. auf den 6. Juni 1944: Etwa 14.000 Fallschirmjäger der 82. und 101. US-Luftlandedivisionen springen über dem von der Wehrmacht besetzten Frankreich ab, um die unmittelbar bevorstehende Invasion an der Atlantikküste, den "D-Day", an strategischen Punkten im Hinterland des Strandabschnitts Utah abzusichern. Beim Örtchen Sainte-Mère-Église kommt es zu dramatischen Kämpfen zwischen den Fallschirmjägern und deutschen Soldaten. Drei blutige Tage lang halten die Amerikaner ihre Gegner in Schach und verhindern so, dass die Wehrmacht weitere Truppen an die Küste verlegen kann.
17:45
Vulkanische Kräfte haben nicht nur Landschaften geformt, sondern auch außergewöhnliche Monumente hervorgebracht. Auf dem steilen Felsen von Sigiriya errichtet ein sri-lankischer König eine nahezu uneinnehmbare Festung mit ausgeklügelter Wassertechnik und kunstvollen Fresken. Auf der Osterinsel meißeln die Rapa Nui gewaltige Moai-Statuen aus vulkanischem Gestein und bewahren ihre kulturelle Identität über Jahrhunderte hinweg. In Indien entsteht mit dem Kailasa-Tempel ein architektonisches Wunder: Aus massivem Basalt gehauen, zählt der Tempel zu den beeindruckendsten Beispielen monolithischer Baukunst.
18:30
Am 12. April 1981 absolvierte die Columbia den ersten Einsatz eines Space Shuttles im Weltraum. Am 1. Februar 2003 explodierte die legendäre US-Raumfähre in rund 60 Kilometern Höhe über Texas. Alle sieben Astronauten verloren ihr Leben. Wie konnte es zu diesem schrecklichen Unglück kommen? Und welche Konsequenzen hat die Katastrophe für die bemannte Raumfahrt?
19:20
23. Februar 1999, in den österreichischen Alpen: Nach wochenlangen Schneefällen bricht eine gigantische Lawine über den malerischen Wintersportort Galtür herein und hinterlässt eine Schneise der Zerstörung. 31 Menschen sterben, Gebäude fallen wie Kartenhäuser in sich zusammen. In einem Wettlauf gegen die Zeit fliegen die Rettungskräfte tausende Touristen und Einheimische aus dem Katastrophengebiet. NATIONAL GEOGRAPHIC dokumentiert, was genau geschah - und wie uns die Wissenschaft vor vergleichbaren Katastrophen schützen will.
20:15
In Florida stoßen Bauarbeiter unter einem historischen Viertel auf ein weit verzweigtes Tunnelsystem, das einst als Entwässerungs- und Abwasserkanal diente, später aber auch mit Schmugglern in Verbindung gebracht wird. In Italien eröffnen die Hypogäen an der Via dei Cristallini mit kunstvoll gestalteten Gräbern Einblicke in Bestattungsrituale der hellenistischen Epoche. Im Iran entdeckt ein Mann beim Brunnenbau eine mehrstöckige unterirdische Stadt, die vermutlich als Zufluchtsort diente. Unter dem Caelius-Hügel in Rom bringen Bauarbeiten schließlich antike Anlagen aus dem 2. Jahrhundert ans Licht.
21:00
Durch die Erosion an einer Küste sind Skelettreste freigelegt worden, die die dunkle Geschichte der schwimmenden Gefängnisse des Mittelalters offenbaren. Außerdem werden die Forscher auf einer einsamen Insel mit einer besonderen Spinnenart konfrontiert. Auf Roanoke Island wiederum entdecken Archäologen Hinweise, die Aufschluss über das Schicksal der verschollenen Siedler geben könnten. Schließlich bereiten den Experten tausende von toten Seehunden in Kanada Kopfzerbrechen. Sie alle weisen seltsame spiralförmige Verletzungen auf, wie durch einen Korkenzieher zugefügt. Was steckt dahinter?
21:45
Kaum sichtbare Spuren an der berühmten Totenmaske von Tutanchamun geben Forschern Rätsel auf: Wurde der Name des Königs erst nachträglich eingraviert? Außerdem geht es um seltsame Konstruktionen aus Holz, Seilen und Sprengstoff, die im Nordwesten der USA und Kanadas während des Zweiten Weltkriegs am Himmel auftauchten. Wer ließ diese Ballons treiben - und mit welchem Ziel? Schließlich sorgt eine unscheinbare Tonflasche aus dem Mittelalter im Osten Londons für Aufsehen. Ihr Inhalt: Nägel, Haare und andere verstörende Relikte. Könnte es sich um ein Schutzritual gegen dunkle Kräfte gehandelt haben?
22:30
Ob es um Radarmessungen, Beobachtungen von Militärs oder Augenzeugenberichte von Zivilisten geht, man kann es nicht leugnen: UFO-Sichtungen faszinieren die Menschen seit Jahrzehnten. Doch auch wenn es unzählige Fotos und Videoaufnahmen von angeblich nicht identifizierten Flugobjekten oder extraterrestrischen Zwischenfällen gibt, haben wir bis heute keinen wissenschaftlichen Beweis für außerirdisches Leben. Die Frage ist allerdings: Verdienen die zahlreichen UFO-Sichtungen eine größere wissenschaftliche Aufmerksamkeit?