10:30
Am 11. März 2011 ereignete sich vor der der Küste der japanischen Präfektur Miyagi ein Erdbeben der Stärke 9,0 - die gewaltigste Erderschütterung in der Region seit Beginn der Erdbebenaufzeichnungen. Eine bis zu 16 Meter hohe Flutwelle türmte sich auf und prallte mit alles zermalmender Wucht aufs Land: Gebäude, Autos, Bäume wurden mitgerissen; eine gewaltige Geröllflut ergoss sich ins Landesinnere und machte Straßen und Bahnstrecken unpassierbar. Insgesamt 470 Quadratkilometer wurden von den Wassermassen überschwemmt. Tausende Menschen, die sich nicht rechtzeitig auf Gebäude oder höher gele...
11:20
Im Fokus dieser Folge stehen u.a. Landwirte, deren Existenz durch extreme Kälte bedroht ist, sowie Sturmjäger in heftigem Schnee. Es geht zudem um die Auswirkungen von Kälte auf die Infrastruktur.
12:05
Bei seinem Landeanflug auf den Flughafen von Charlotte in North Carolina gerät Flug 1016 der US Airways in unerwartet auftretende Probleme. Wie aus heiterem Himmel sehen sich die Piloten mit einem Unwetter konfrontiert, dessen Regenfälle so stark sind, dass sie ihnen die komplette Sicht nehmen. Aus Sicherheitsgründen brechen sie die Landung ab, um eine weitere Runde zu drehen. Trotzdem stürzt die Maschine kurz darauf in ein Feld. Von den 52 Passagieren sterben 37, beide Piloten überleben. Bei den Ermittlungen stellt sich schließlich heraus, dass das Unwetter nur ein Teil der Katastrophe war.
12:50
Unterwegs nach Katmandu, zerschellt der Airbus des Fluges 311 von Thai Airways an einer abgelegenen Felswand des Himalaja-Gebirges - in 3.300 Metern Höhe. Die Absturzstelle befindet sich jenseits der eingeplanten Route und die Flugverkehrskontrolle kann den Ermittlern keine Hinweise liefern, wo sich die Maschine auf dem Radar zuletzt befand. Bei der aufwändigen Suche stellt sich schließlich heraus, dass das Flugzeug gegen einen Berg nördlich von Katmandu crashte - eine Gegend, die eigentlich tabu ist für Linienflüge. Warum steuerten die Piloten dennoch dorthin?
13:40
Es ist nur eine Frage der Zeit, bis ein Mega-Erdbeben eine US-Metropole in Schutt und Asche legt: Ganz Kalifornien ist eine geologische Verwerfungszone, die Wahrscheinlichkeit für ein extrem zerstörerisches Beben liegt im Süden des Staates bei 99,7 Prozent. Doch nicht nur dem Süden der Vereinigten Staaten droht Gefahr - ein noch größeres Beben könnte im Pazifischen Nordwesten bevorstehen. Wie bereiten sich die Katastrophenschützer im Pazifischen Nordwesten auf "The Big One" vor? Welche Maßnahmen können im Ernstfall wirklich helfen, um die Folgen eines derart zerstörerischen Naturereignisses abzumildern?
14:30
La Palma birgt ein gefährliches Geheimnis - davon sind die Wissenschaftler Simon Day und Steven Ward überzeugt. Ihre kontrovers diskutierte Theorie: Die Kanaren-Insel ist geologisch instabil und könnte jederzeit zerbrechen - und dabei einen zerstörerischen Mega-Tsunami entfesseln, der nicht nur Europa unter einem meterhohen Wellenberg begraben würde, sondern auch die gegenüberliegende Atlantikküste von Kanada bis Brasilien. Unvorstellbar? Day und Ward halten ihre Berechnungen für realistisch. Bei einer Expedition in die Höhlensysteme von La Palma wollen sie weitere Beweise für ihre Theorie sammeln.
15:20
September 1950: Der Koreakrieg zieht sich weiter ohne klare Entscheidung in die Länge. Nach einer erfolgreichen Landeoperation bei Incheon erleiden US-General MacArthur und seine Truppen am Fluss Yalu eine empfindliche Niederlage. Hier sehen sie sich einem neuen Gegner gegenüber: China. US-Präsident Truman erwägt den Einsatz von Atomwaffen. Gleichzeitig gerät in Indochina die Kolonialmacht Frankreich gegenüber den kommunistischen Rebellen unter Ho Chi Minh immer mehr ins Hintertreffen. Der als brillant geltende General Jean de Lattre de Tassigny wird nach Indochina beordert, um das Steuer herumzureißen.
16:05
März 1953: Stalin ist tot und seine potenziellen Nachfolger überschlagen sich, der einbalsamierten Leiche des Diktators ihre Reverenz zu erweisen. Aufkeimende Hoffnungen, die Lage in den kommunistisch regierten Staaten Mittel- und Osteuropas könne sich entspannen, bewahrheiten sich nicht - in Ostberlin wird im Juni ein Arbeitersaufstand durch sowjetische Truppen brutal niedergeschlagen. In Asien enden die seit langem wütenden Kriege: Die USA ziehen sich aus Korea zurück, während Frankreich bei Dien Bien Phu eine weitere empfindliche Niederlage erleidet und Indochina endgültig aufgeben muss.
16:55
Dezember 1944: Hitler ist fest entschlossen, die einen Monat zuvor von den Alliierten aus deutscher Kontrolle befreite belgische Hafenstadt Antwerpen zurückzuerobern - zu wichtig erscheint Antwerpen als Nachschubhafen für die Gegner des Reiches. Die deutsche Ardennenoffensive richtet sich gegen schlecht verteidigte alliierte Stellungen. Der Erfolg der Operation hängt davon ab, Antwerpen in einem schnellen Vorstoß zu erobern, bevor die Alliierten reagieren können. Bei der belgischen Kleinstadt Bastogne gelingt es US-Truppen in verlustreichen Kämpfen, den Vormarsch der Wehrmacht zum Erliegen zu bringen.
17:40
Ein Sattelschlepper ist von der Straße abgekommen. Thord und seine Kollegen arbeiten unter Hochdruck, um den Weg wieder frei zu bekommen. Dass auch die Polizei Druck ausübt, erschwert den Job.
18:30
Am 19. Juli 1985 erschütterte der Bruch des Stava-Staudamms die Welt. Im norditalienischen Stava brach ein Staudamm, wobei rund 200.000 Quadratkilometer an Berg- und Schlammmassen 268 Menschen unter sich begruben. "Sekunden vor dem Unglück" zeichnet die schrecklichen Ereignisse des schicksalhaften Tages in minuziöser Präzision nach.
19:20
Mexiko, 22. April 1992: Eine verheerende Gasexplosion fordert 215 Menschenopfer. Bauarbeiten im Keller eines Hauses hatten einen Funkenschlag ausgelöst, der die Katastrophe auslöste. Nahezu ein ganzer Stadtteil Guadalajaras wurde förmlich in die Luft gesprengt. National Geographic zeichnet die letzten Sekunden vor dem Unglück nach.
20:15
Als der schottische König James VI. beinahe Schiffbruch erleidet, sieht er die alleinige Schuld in der Hexerei. Seine Besessenheit gipfelt schließlich in den ersten großen Hexenprozessen Schottlands.
21:00
Im Mittelpunkt dieser Episode stehen ein legendäres Schiff aus dem Zeitalter der Entdeckungen, unheimliche militärische Gebäude und das florierende Handelssystem auf einer tropischen Insel.
21:50
Magische Rituale von Medizinmännern und -frauen sind immer noch Bestandteil einiger Kulturen. Können uralte, vom Westen bislang nahezu ignorierte, Heilmethoden der modernen Medizin von Nutzen sein?
22:45
Zwischen 1969 und 1972 schrieb das Apollo-Programm der US-Weltraumbehörde NASA Geschichte. In sechs Missionen betraten insgesamt zwölf Astronauten den Mond und kehrten anschließend wohlbehalten zur Erde zurück. Die Dokumentation "Apollo: Missionen zum Mond" wählt für den Blick zurück eine außergewöhnliche Perspektive: Verwendet wurden ausschließlich NASA-Aufnahmen, zeitgenössische Amateurfilme sowie die TV- und Radio-Berichterstattung der Apollo-Ära. Der Zuschauer erlebt mit, welchen epochemachenden Umbruch die erfolgreichen Mond-Missionen im öffentlichen Bewusstsein ihrer Zeit darstellten.
00:20
Die Dokumentation berichtet über eine der gewagtesten Weltraummissionen, die jemals unternommen worden ist. Im Mittelpunkt steht ein Team der europäischen Weltraumorganisation ESA, das versucht, die Weltraumsonde "Rosetta" auf einem Kometen zu landen, der 600 Millionen Meilen von der Erde entfernt ist. Dort soll die Sonde bleiben, während sich der Komet der Sonne nähert. Von der Mission erhofft man sich neue Erkenntnisse über den Ursprung unseres Sonnensystems und darüber, welche Rolle Kometen bei der Entstehung des Lebens auf der Erde gespielt haben.
01:10
Psychedelische Substanzen müssen nicht als Droge missbraucht werden, sie haben auch einen medizinischen Nutzen, der von der Forschung jahrzehntelang sträflich ignoriert wurde - davon jedenfalls ist eine ungewöhnliche Allianz, bestehend aus einer betagten englischen Gräfin, einem Ex-Drogenbaron sowie einigen ehrgeizigen jungen Medizinern, fest überzeugt. Und sie wollen etwas ändern: Erste Tests zeigen, dass psychedelische Trips sich positiv auf die durch die Sucht gestörte Hirnchemie auswirken. Aber kann die neue Methode auch helfen, die extrem stark wirkende Sucht nach Opiaten wie Heroin zu überwinden?
01:55
"White Hat"-Hacker haben es sich zur Aufgabe gemacht, Sicherheitslücken in der IT-Infrastruktur von Unternehmen und Institutionen aufzudecken, um die Betroffenen zu warnen - damit diese Lücken beseitigt werden können, bevor Kriminelle sie sich zunutze machen. "Black Hat"-Hacker dagegen repräsentieren die ganze Vielfalt illegaler Machenschaften, vom Handel mit gestohlenen Kreditkartendaten bis zur Rekrutierung von Selbstmord-Attentätern für den IS. "Breakthrough" beleuchtet beide Seiten in diesem immerwährenden Kampf "Gut gegen Böse", der von der Öffentlichkeit meist völlig unbemerkt bleibt.
02:45
Als Einzelkämpfer schwimmen sie in der medizinischen Forschung gegen den Strom und haben mit wegweisenden Methoden einen Durchbruch in der Krebstherapie erzielt. Die Rede ist von Ärzten, die Neuland betreten und gewonnen haben. In Philadelphia wurden so Patienten gerettet, deren Erkrankung bereits das Stadium IV erreicht hatte. Und wie? Man infizierte das Erbgut körpereigener T-Zellen mit einem dem HI-Virus ähnelnden Retrovirus und führte dann die T-Zellen in den Blutkreislauf zurück. Auch in Frankreich arbeiten Experten an Behandlungsmethoden mit T-Zellen, die die Krebstherapie revolutionieren könnten.
03:30
Statistiker Nate Silver mag mit seinen Analysen und Prognosen vielleicht der Nostradamus unserer Tage sein - doch der wahre Prophet von morgen ist ein Rechner. Seine Software ist in der Lage, versteckte Muster in großen Datenmengen zu erkennen. Auf diese Weise kann diese modernste Form der Künstlichen Intelligenz die Zukunft mit unglaublicher Genauigkeit vorhersagen. Aber was zeigt uns der Blick in die Kristallkugel? Wie sieht dieses künftige Zeitalter aus? Stehen wir kurz davor, in einer Welt zu leben, in der Computer den Ton angeben, während ihre Schöpfer schon längst den Anschluss verloren haben?
04:15
Jahr für Jahr nimmt überall auf der Erde der Energiebedarf zu. Immer mehr elektrische Geräte stehen in den Haushalten, Milliarden von Handys müssen täglich aufgeladen werden. Dies bringt eine nicht unerhebliche Belastung für unsere in die Jahre gekommenen und durchaus anfälligen Stromnetze mit sich. Das Ergebnis: Weltweite Stromausfälle, oftmals mit verheerenden Folgen. Doch nun hat sich eine kleine Gruppe unerschrockener Ingenieure auf den gefährlichen Weg quer durch das Himalaja-Gebirge gemacht. Sie wollen den Beweis liefern, dass es einen besseren Weg gibt, um die Menschheit mit Energie zu versorgen.