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Was wäre, wenn wir mit Sicherheit wüssten, dass die Erde in wenigen Jahrzehnten zerstört würde, ohne dass wir etwas dagegen unternehmen könnten?
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Ihrem Entdecker Galileo Galilei erschienen sie 1610 als massive Ausbuchtungen am Rande der Planetenscheibe des Saturn. Spätere Beobachtungen und die Forschungsmissionen des 20. Jahrhunderts enthüllten dann schrittweise den wahren Charakter des Rings. So besteht er aus Objekten, die die Größe eines Staubkorns aber auch mehrere Meter Durchmesser haben können. Von 2004 bis 2017 lieferte der Cassini-Orbiter - u.a. beim Durchflug des Ringsystems - neue, aufsehenerregende Messergebnisse: Offenbar sind die Ringe nicht nur weitaus jünger als bis dahin angenommen, sie könnten auch nach und nach verschwinden.
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Im 15. Jahrhundert war die Republik Venedig unbestritten die größte Handelsmacht am Mittelmeer - eine Stellung, die sie immer wieder auch mit kriegerischen Mitteln verteidigte. Auf dem Höhepunkt ihrer Herrschaft unterhielt "La Serenissima" oder "Die Durchlauchtigste", wie die Stadt auch genannt wird, Dutzende Kolonien und Handelsstützpunkte in der Adriaregion, im Maghreb und am Schwarzen Meer. Doch wie gelang Venedig seit Ende des 10. Jahrhunderts der Aufstieg zur Großmacht? Hinweise liefern unter anderem eine venezianische Galeere aus dem 14. Jahrhundert und die Wracks zahlreicher Handelsschiffe.
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Hurrikane sind seit jeher eine enorme Bedrohung für die Seefahrt entlang der nordamerikanischen Küste - doch für die Unterwasser-Archäologie sind sie gleichzeitig ein Segen. Über Jahrhunderte hinweg fiel eine große Zahl von Schiffen den tropischen Wirbelstürmen zum Opfer und heute ermöglicht die Erforschung ihrer Wracks faszinierende Einblicke in die Vergangenheit. "Enthüllt: Geheimnisse der Meere" erzählt die Geschichte einer spanischen Galeone, die im 16. Jahrhundert im Meer versank, und ergründet die Ursprünge einer gewaltigen Ladung Kanonen aus der Zeit des Amerikanischen Bürgerkriegs.