22:30
Nach dem verheerenden Hurrikan Katrina übernimmt General Honoré die Leitung der Rettungseinsätze in New Orleans. Während der Druck steigt, mit Gewalt gegen Plünderer und angebliche Störer vorzugehen, setzen lokale Helden unermüdlich alles daran, Leben zu retten. Tausende Menschen harren weiterhin aus - in ihren Häusern, im Superdome, im Kongresszentrum oder entlang der Highways. Die Evakuierungen scheitern immer wieder. Mit der zunehmenden Verzweiflung eskalieren Gewalt und Spannungen. Auch Milizen treten auf den Plan.
23:15
Der Hurrikan zwingt zahlreiche Menschen, ihre Heimat New Orleans zu verlassen. Sie werden Teil der sogenannten Katrina-Diaspora und blicken ungewiss in die Zukunft. Während viele hoffen, eines Tages zurückkehren zu können, beginnt langsam die Planung für ein neues New Orleans. Doch das Schicksal der Metropole bleibt ungewiss: Auch zwei Jahrzehnte nach der Katastrophe kämpfen viele Betroffene noch immer darum, ihr Leben neu aufzubauen, ihre Heimat zurückzugewinnen und die Stadt wiederzubeleben.
00:45
Nachdem ein schweres Erdbeben im Indischen Ozean den tödlichsten Tsunami der Geschichte auslöst, treffen mehrere Monsterwellen auf Thailands Küsten. Während die Strände beliebter Urlaubsorte von unaufhaltsamen Wassermassen überschwemmt werden, kämpfen Einheimische und Touristen gemeinsam um ihr Leben - und um das anderer Menschen. Nach der Katastrophe herrscht Chaos, die Lage ist extrem unübersichtlich. Viele Überlebende suchen verzweifelt Angehörige, die durch die Wellen von ihnen getrennt worden sind.
01:25
Auch Sri Lanka wird mit voller Wucht vom Tsunami getroffen. Mehr als 1.500 Kilometer vom Epizentrum des Erdbebens entfernt, zerstören die Wellen einen Zug und mehrere Küstenstädte. Ärzte kämpfen um jedes Leben, das sie retten können. Während die Katastrophe in den östlichen und westlichen Anrainerstaaten des Indischen Ozeans eine immer größere Schneise der Verwüstung hinterlässt, verbreitet sich die Nachricht vom tödlichen Tsunami rund um den Globus wie ein Lauffeuer. Viele Menschen erhalten durch die Medien die schockierende Botschaft, dass ihre Angehörigen den Flutwellen zum Opfer fielen.
02:10
Nach dem tödlichsten Tsunami in der Geschichte sind zahlreiche Touristen auf einer Insel gestrandet, die von der Wucht der Wellen komplett verwüstet wurde. Unzählige Opfer sind zu beklagen. Überlebende aus den unterschiedlichsten Teilen der Welt arbeiten nach der Katastrophe, die sie noch gar nicht richtig realisiert haben, Hand in Hand, um Leben zu retten. Allen Widrigkeiten zum Trotz gelingen immer wieder verblüffende Rettungsaktionen. Als das Wasser sich schließlich wieder zurückzieht, wird das wahre Ausmaß der Zerstörung deutlich.
02:55
Unter dem Yellowstone-Nationalpark im Westen der USA schlummert der größte Vulkan der Welt. Bedeutende Ausbrüche gab es zuletzt vor 2,1 sowie 1,3 und 0,64 Millionen Jahren. Die dabei zutage geförderten Asche- und Lavamassen trugen nicht nur zur Aufschüttung des riesigen Kraters bei, der heute den Park beherbergt. Es gelangte auch so viel Staub in die Atmosphäre, dass sich das Erdklima merklich abkühlte. Heute würde ein Ausbruch weitreichende Evakuierungsmaßnahmen notwendig machen. Wissenschaftler bemühen sich deshalb, eindeutige Warnzeichen zu identifizieren, die eine Eruption ankündigen.
03:40
Die Vulkankette Cumbre Vieja auf der Kanareninsel La Palma ist bis heute aktiv. Zuletzt brach 1971 der Gipfel Teneguía an der äußersten Südspitze der Insel aus. Menschen kamen dabei nicht zu Schaden, doch das könnte sich bei einem großen Ausbruch ändern. Im schlimmsten Fall würde der gesamte Westhang der Bergkette ins Meer rutschen. Die daraus resultierenden Tsunamis würden die Küsten Afrikas, Europas, Südamerikas und Neufundlands verwüsten und könnten selbst die Ostküste der USA erreichen. Wissenschaftler suchen fieberhaft nach Möglichkeiten, dieses Worst-Case-Szenario zu verhindern.
04:25
Nicht nur in Kalifornien ist die Erdbebengefahr allgegenwärtig, auch die Bundesstaaten Washington und Oregon sind akut bedroht: An der vor der Küste gelegenen Cascadia-Verwerfung schiebt sich - wie in der weiter südlich gelegenen San-Andreas-Spalte - eine Erdplatte unter die andere. Die dabei auftretenden Spannungen entladen sich immer wieder in Form von Erdbeben. Bislang ist die Region glimpflich davongekommen, doch ein Mega-Beben ist auf lange Sicht unausweichlich. Ein großes unterseeisches Beben würde unweigerlich einen Tsunami verursachen, der das Leben von über 15 Millionen Küstenbewohnern bedroht.