15:30
Seit Anfang des 19. Jahrhunderts war Malta britische Kronkolonie. Während des Zweiten Weltkrieges erwies sie sich im Kampf gegen die Angriffe der Achsenmächte als "unsinkbarer Flugzeugträger". Bereits im Sommer 1940, nur einen Tag nach dem Kriegseintritt Italiens, wurde die Insel von italienischen Flugzeugen massiv bombardiert - und hielt dennoch stand. Ab 1941 stellte sie für den Nachschub des deutschen Afrikakorps eine enorme Gefahr dar. Hitler ordnete die Belagerung an. Pete Kelsey und Marty Morgan erzählen von entbehrungsreichen Schlachten und vom Kampf ums Überleben im südlichen Mittelmeer.
16:15
Während des Zweiten Weltkriegs bildete die Insel Neuguinea nördlich von Australien einen wichtigen Brückenkopf, von dem aus das japanische Kaiserreich die geplante Eroberung weiteren Territoriums in Südostasien vorantrieb. Auch die Versorgungslinien Australiens, das als Verbündete der USA gegen die Japaner kämpfte, waren direkt bedroht. Die Eroberung Neuguineas durch die Alliierten war deshalb strategisch besonders wichtig für den weiteren Kriegsverlauf - und extrem langwierig: Die Kampagne dauerte von Januar 1942 bis August 1945. Das Historiker-Team begibt sich auf Spurensuche im Dschungel Neuguineas.
17:00
Auch nach dem D-Day gestaltet sich die Befreiung Europas äußerst schwierig. Hartnäckig halten sich die Deutschen beispielsweise in Caen. Dort setzt eine Panzereinheit den Alliierten besonders zu.
17:50
Der norwegische Winter neigt sich seinem Ende zu - und damit auch die lukrativste Saison für die lokalen Abschleppunternehmer. Thord hat sich bereits neue Ziele gesteckt: Er trifft sich mit einem seiner Wettbewerber, um diesem ein lukratives Übernahmeangebot zu unterbreiten. Begleitet wird Thord auf dieser Geschäftsreise von seinem alten Freund Björn, der sich den ganzen Winter hindurch mit einem angeknacksten Arm herumplagen musste. Auch für Björn eröffnen sich mit der geplanten Geschäftsausweitung ganz neue Möglichkeiten. Das Ende des Winters wird so zu einem neuen Anfang.
18:35
Drei reale Katastrophen werden mit modernster 3D-Technik, forensischer Präzision und wissenschaftlicher Expertise rekonstruiert: Wie konnte es im US-Atomkraftwerk Three Mile Island zu einer partiellen Kernschmelze kommen? Warum verwandelte sich ein kleines Feuer in einem Lkw im Mont-Blanc-Tunnel in ein tödliches Inferno? Und weshalb stürzte das erst sieben Jahre alte Sampoong-Kaufhaus in Seoul ein und begrub Hunderte Menschen unter sich? Schritt für Schritt deckt "Anatomie einer Katastrophe" die wahren Ursachen hinter den Tragödien auf - von winzigen Materialfehlern bis zu fatalen Entscheidungen.
19:25
Drei reale Katastrophen werden mit modernster 3D-Technik, forensischer Präzision und wissenschaftlicher Expertise rekonstruiert: Warum explodierte die Raumfähre Apollo 13 mehr als 300.000 Kilometer von der Erde entfernt? Wie konnte ein Feuer im MGM Grand in Las Vegas zu einem der tödlichsten Hotelbrände der Geschichte werden? Und weshalb stürzte die weltbekannte Morandi-Brücke in Genua ein und riss 43 Menschen in den Tod? Schritt für Schritt deckt "Anatomie einer Katastrophe" die wahren Ursachen hinter den Tragödien auf - von winzigen Materialfehlern bis zu fatalen Entscheidungen.
20:15
Die Ermittler standen vor einer ihrer größten Herausforderungen, als der British European Airways-Flug 548 am 18. Juni 1972 nur wenige Augenblicke nach dem Start vom Flughafen London-Heathrow abstürzte. Da die Kommunikation der Piloten nicht aufgezeichnet worden war, mussten die Ermittler sich auf eine sorgfältige Rekonstruktion des Flugzeuges sowie auf Zeugenaussagen über einen heftigen Streit verlassen, um herauszufinden, was tatsächlich passiert war.
21:00
Auf einem kurzen Regionalflug in Neuseeland stehen die Piloten von Eagle-Airways-Flug 2300 plötzlich vor einem ernsten Problem: Das Fahrwerk ihres Turboprop-Flugzeugs lässt sich nicht ausfahren. Während sie über dem Flughafen kreisen und versuchen, den Defekt zu beheben, wird der Treibstoff knapp. Schließlich bleibt keine Wahl: Die Crew entscheidet sich für eine Landung ohne Fahrwerk. Vor den Augen der Einsatzkräfte setzt das Flugzeug kontrolliert auf, rutscht über die Startbahn und kommt ohne Verletzte zum Stillstand. Die Erleichterung ist groß, doch die Untersuchung zeigt, wie nah die Katastrophe war.
21:50
Der Eurotunnel zwischen Großbritannien und Frankreich zählt zu den technischen Wunderwerken unserer Zeit: Der mit rund 50 Kilometern längste unterseeische Tunnel der Welt wird jährlich von etwa 20 Millionen Passagieren genutzt. Dabei stand das 1987 von einer privaten Betreibergesellschaft gestartete Bauvorhaben nicht immer unter einem guten Stern. So kam es in der Vergangenheit zu Finanzkrisen, Feuern, Überflutungen und einer Beinahe-Katastrophe. Heute läuft der Betrieb nahezu reibungslos und unter höchsten Sicherheitsvorkehrungen. Die Doku lässt die bewegte Geschichte des Kanaltunnels Revue passieren.
22:40
Drei reale Katastrophen werden mit modernster 3D-Technik, forensischer Präzision und wissenschaftlicher Expertise rekonstruiert: Warum kam es im japanischen AKW Fukushima nach einem gewaltigen Erdbeben zum Super-GAU? Wie konnte ein 60 Meter hoher Baukran mitten in Manhattan in die Tiefe stürzen? Und weshalb verwandelte sich der US-Flugzeugträger "USS Forrestal" nach einer Explosion in eine tödliche Falle, die 134 Menschen das Leben kostete? Schritt für Schritt deckt "Anatomie einer Katastrophe" die wahren Ursachen hinter den Tragödien auf - von winzigen Materialfehlern bis zu fatalen Entscheidungen.
23:25
Durch die Erwärmung der Atmosphäre treten Tornados mittlerweile an Orten auf, an denen man sonst mit dieser potenziell tödlichen Gefahr nicht rechnen musste - auch in dicht besiedelten Gebieten. Konkret bedeutet das: Wind- oder Wasserhosen sind nicht mehr auf die berüchtigte Tornado Alley im Mittleren Westen der USA beschränkt. Hinzu kommt, dass die Cluster immer größer und damit immer bedrohlicher werden. Diese Folge widmet sich den dramatischen Geschichten von Sturmjägern, die bei ihrem Job in große Gefahr geraten sind. Außerdem stehen Menschen im Fokus, die einen Mega-Tornado überlebt haben.
00:10
Die globale Erwärmung nimmt zu. 2024 war es weltweit im Schnitt rund 1,5 Grad Celsius wärmer als zu vorindustriellen Zeiten - Tendenz weiter steigend. Auch in vielen Städten werden immer neue Rekordtemperaturen gemessen. Die Folge: Es kommt häufiger zu Hitzewellen mit Dürren, Bränden und Überschwemmungen. Weil sich auch das Wasser der Ozeane erwärmt, ziehen viele Meeresbewohner weiter nach Norden, wo sie angenehmere Temperaturen vorfinden. Das hat verheerende Auswirkungen für die Fischereibetriebe, und nicht zuletzt führen marine Hitzewellen zu toxischen Algenblüten und bedrohen Plankton-Organismen.
01:00
Am 12. April 1981 absolvierte die Columbia den ersten Einsatz eines Space Shuttles im Weltraum. Am 1. Februar 2003 explodierte die legendäre US-Raumfähre in rund 60 Kilometern Höhe über Texas. Alle sieben Astronauten verloren ihr Leben. Wie konnte es zu diesem schrecklichen Unglück kommen? Und welche Konsequenzen hat die Katastrophe für die bemannte Raumfahrt?
01:50
23. Februar 1999, in den österreichischen Alpen: Nach wochenlangen Schneefällen bricht eine gigantische Lawine über den malerischen Wintersportort Galtür herein und hinterlässt eine Schneise der Zerstörung. 31 Menschen sterben, Gebäude fallen wie Kartenhäuser in sich zusammen. In einem Wettlauf gegen die Zeit fliegen die Rettungskräfte tausende Touristen und Einheimische aus dem Katastrophengebiet. NATIONAL GEOGRAPHIC dokumentiert, was genau geschah - und wie uns die Wissenschaft vor vergleichbaren Katastrophen schützen will.
02:35
Es ist ein Routineflug wie Hunderte andere an jenem Tag: Am 8. Januar 1989 startet eine Boeing 437-400 mit 126 Menschen an Bord von London in Richtung Belfast. Doch schon kurz nach dem Start schlagen Flammen aus einem der Triebwerke. Bei der Notlandung verfehlt die Maschine nur knapp eine viel befahrene Autobahn, 47 Menschen sterben. Wie konnte es trotz modernster Technik an Bord zu einem solchen Unglück kommen? NATIONAL GEOGRAPHIC zeigt: Die Ursache war menschliches Versagen.
03:25
Am 18. Mai 1980 erschütterte eine Naturkatastrophe den amerikanischen Bundesstaat Washington: Nach einer Reihe von Erdbeben sprengte ein heftiger Vulkanausbruch des Mount St. Helens den 400 Meter hohen Gipfel des Vulkans und verwandelte die blühende Berglandschaft in eine Aschewüste. Das - zum Glück dünn besiedelte - Umland von ca. 500 Quadratkilometern wurde vollkommen verwüstet. Augenzeugen glaubten, einen atomaren Angriff mitzuerleben. "Sekunden vor dem Unglück" zeigt, warum es nach einer langen Periode völliger Inaktivität zu einer derart starken Eruption kam.
04:15
Am 6. März 1987 kenterte die britische Kanalfähre "Herald of Free Enterprise" kurz nach dem Auslaufen aus dem belgischen Hafen Zeebrügge. 193 Passagiere starben in der eisigen Nordsee, 408 Menschen konnten gerettet werden. Die Unglücksursache: menschliches Versagen. Das Schiff hatte mit geöffnetem Bugtor abgelegt. National Geographic nimmt die Katastrophe in einer aufwändig recherchierten Dokumentation genau unter die Lupe.