19:25
Tunnel sparen Zeit, weil sie schwer passierbare Landschaften unterirdisch durchqueren. Doch die gewaltigen Bauwerke bergen Risiken: Im schlimmsten Fall kann ein Tunnel zur tödlichen Falle werden. Gleichzeitig werden moderne Projekte immer länger, tiefer und technisch anspruchsvoller. Am Brenner-Basistunnel unter den Alpen und am Fehmarnbelt-Tunnel zwischen Deutschland und Dänemark zeigen Ingenieure, wie sie aus Katastrophen der Vergangenheit lernen. Während diese Bauwerke neue Rekorde setzen, entwickeln sie Sicherheitskonzepte, um Bauarbeiter und Reisende künftig besser zu schützen.
20:15
In Polen entdecken Bergleute riesige Salzkammern mit gewaltigen Kristallformationen, die über Jahrmillionen entstanden sind. In England rückt mit dem Burlington-Bunker eine streng geheime Anlage aus dem Kalten Krieg in den Fokus, die als unterirdisches Regierungszentrum geplant war - doch neue Hinweise deuten auf eine andere Nutzung hin. In Ägypten bringen Ausgrabungen eine 3.400 Jahre alte Siedlung aus dem Neuen Reich ans Licht und stellen bisherige Annahmen zur Region infrage. In China schließlich geben die rätselhaften Longyou-Höhlen mit ihren markanten Rillen den Forschenden bis heute Rätsel auf.
21:00
Auf einer kroatischen Insel widmen sich die Experten den menschlichen Überresten von 53 Personen, die hier ermordet worden sein sollen. Außerdem wollen sie mehr über sechs mysteriöse Flugobjekte erfahren, die über dem Puget Sound, einer Meerenge im US-Bundesstaat Washington, gesichtet wurden. Auf der britischen Isle of Wight wiederum geht es um die versteinerten Überreste einer bisher unbekannten Dinosaurierart, die von Paläontologen hier entdeckt wurden. Schließlich zeigen seltsame Artefakte, die auf einer schwedischen Insel gefunden werden, welche religiöse Bedeutung dem Eiland im Mittelalter zukam.
21:45
Nachdem Polen 1939 von Deutschland im Westen und der Sowjetunion im Osten besetzt worden war, gelang es während des deutschen Angriffs auf die Sowjetunion ("Unternehmen Barbarossa"), Teile des Landes zu befreien. Viele machten sich anschließend auf den langen Weg von rund 3.000 Kilometern nach Süden, um sich in Italien den alliierten Streitkräften anzuschließen. Dort beteiligten sie sich an der Schlacht um Monte Cassino, eine Stadt südlich von Rom. Mit ihrem Eintreffen konnten die Alliierten die Stadt schließlich in einer der blutigsten und härtesten Schlachten des Zweiten Weltkriegs erobern.
22:30
Pompeji ist eine der erstaunlichsten historischen Zeitkapseln der Welt. Einst eine pulsierende römische Stadt, wurde sie nach dem Ausbruch des Vesuvs im Jahr 79 n. Chr. für Jahrhunderte unter Asche und Geröll begraben. Doch der Ort wurde beinahe ein zweites Mal zerstört - während des Zweiten Weltkriegs. Diese Dokumentation verfolgt die außergewöhnliche Mission eines Wissenschaftlerteams, das die Bomben des 20. Jahrhunderts aufspürt, um die antike Stadt vor einer weiteren Zerstörung zu bewahren. Doch warum wurde Pompeji während des Zweiten Weltkriegs überhaupt von den USA und Großbritannien angegriffen?
23:20
Nach dem Sieg über die deutschen und italienischen Truppen in Nordafrika ist der Weg für die Alliierten frei, um Italien direkt anzugreifen. Am 10. Juli 1943 landen Amerikaner, Briten und Kanadier auf Sizilien. Bis zum 17. August gelingt es ihnen, die Insel vollständig einzunehmen. Daraufhin erfolgt am 9. September 1943 die "Operation Avalanche", die alliierte Landung bei Salerno. Doch die Befreier stoßen auf erbitterten Widerstand. "Zweiter Weltkrieg: Der Italienfeldzug" lässt Augenzeugen wie den späteren Hollywoodstar Audie Murphy sowie den deutschen General Albert Kesselring zu Wort kommen.