21:00
Nur wenige Augenblicke nach dem stürmischen Start von der norwegischen Insel Värøy hören die Piloten von Widerøe-Flug 839 ein beunruhigendes Geräusch. Die Maschine lässt sich kaum noch stabil halten. Nach nur 65 Sekunden in der Luft stürzt das zweimotorige Turboprop-Flugzeug in den Nordatlantik. Alle Menschen an Bord kommen ums Leben. In den Trümmern entdecken Ermittler schwere Schäden an einer zentralen Steuerungskomponente. Als bekannt wird, dass ein anderer Widerøe-Flug am Flughafen von Värøy nur knapp einer ähnlichen Katastrophe entgangen ist, kommt allmählich Licht ins Dunkel der Ermittlungen.
21:50
Drei reale Katastrophen werden mit forensischer Präzision rekonstruiert: der Absturz der Raumfähre "Columbia", das Zugunglück von Eschede und der verheerende Brand im Londoner Grenfell Tower.
22:40
Unter dem Yellowstone-Nationalpark im Westen der USA schlummert der größte Vulkan der Welt. Bedeutende Ausbrüche gab es zuletzt vor 2,1 sowie 1,3 und 0,64 Millionen Jahren. Die dabei zutage geförderten Asche- und Lavamassen trugen nicht nur zur Aufschüttung des riesigen Kraters bei, der heute den Park beherbergt. Es gelangte auch so viel Staub in die Atmosphäre, dass sich das Erdklima merklich abkühlte. Heute würde ein Ausbruch weitreichende Evakuierungsmaßnahmen notwendig machen. Wissenschaftler bemühen sich deshalb, eindeutige Warnzeichen zu identifizieren, die eine Eruption ankündigen.
23:25
Die Vulkankette Cumbre Vieja auf der Kanareninsel La Palma ist bis heute aktiv. Zuletzt brach 1971 der Gipfel Teneguía an der äußersten Südspitze der Insel aus. Menschen kamen dabei nicht zu Schaden, doch das könnte sich bei einem großen Ausbruch ändern. Im schlimmsten Fall würde der gesamte Westhang der Bergkette ins Meer rutschen. Die daraus resultierenden Tsunamis würden die Küsten Afrikas, Europas, Südamerikas und Neufundlands verwüsten und könnten selbst die Ostküste der USA erreichen. Wissenschaftler suchen fieberhaft nach Möglichkeiten, dieses Worst-Case-Szenario zu verhindern.