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Am 12. August 2018 hat die NASA ihre erste Mission ins Innere der Sonnenatmosphäre gestartet: Die Sonde "Parker Solar Probe" soll sich dem Zentralgestirn bis auf 6,2 Mio. Kilometer nähern. Um die dabei auftretenden Temperaturen von bis zu 1.400 Grad Celsius zu überstehen, ist sie mit einem zwölf Zentimeter dicken Karbonschutzschild versehen. Forscher erhoffen sich neue Erkenntnisse, unter anderem über die äußerste Schicht der Sonnenatmosphäre, die Korona. Bislang ist unklar, warum diese bis zu 5,6 Mio. Grad Celsius heiß wird - während es an der Sonnenoberfläche vergleichsweise milde 5.500 Grad sind.
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Die Dokumentation berichtet über eine der gewagtesten Weltraummissionen, die jemals unternommen worden ist. Im Mittelpunkt steht ein Team der europäischen Weltraumorganisation ESA, das versucht, die Weltraumsonde "Rosetta" auf einem Kometen zu landen, der 600 Millionen Meilen von der Erde entfernt ist. Dort soll die Sonde bleiben, während sich der Komet der Sonne nähert. Von der Mission erhofft man sich neue Erkenntnisse über den Ursprung unseres Sonnensystems und darüber, welche Rolle Kometen bei der Entstehung des Lebens auf der Erde gespielt haben.
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Am 14. Juli 2015 feierte die NASA eine außergewöhnliche Premiere: Als erste Raumsonde erreichte "New Horizons" den Pluto und lieferte erstmals detaillierte Bilder und Messergebnisse des Zwergplaneten und seiner fünf Monde. Die Sonde untersuchte zudem weitere Objekte in der Umgebung des Pluto, im sogenannten "Kuipergürtel". Diese ringförmige Region befindet sich am Rand unseres Sonnensystems und birgt unzählige Geheimnisse. "Pluto: Die New Horizons-Mission" fasst die aufsehenerregenden Forschungsergebnisse zusammen und lässt die beteiligten Wissenschaftler in exklusiven Interviews zu Wort kommen.
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Im April 1940 dringen deutsche Kriegsschiffe in die Fjorde des neutralen Norwegens ein. Ziel der Invasoren ist es, wichtige Häfen zu erobern, um auf diese Weise die Versorgung mit Eisenerz zu sichern. Die britische Royal Navy ist Hitlers Marine auf den Fersen. Zwischen Deutschland und dem Vereinigten Königreich entbrennt ein gnadenloser Kampf um die Kontrolle des skandinavischen Landes. Dabei kommen völlig neuartige Methoden der Kriegsführung zum Einsatz. Auch norwegische Widerstandskämpfer spielen eine wichtige Rolle. Verdeckte Kommandos versuchen, die Nazis am Bau der ersten Atombombe zu hindern.
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Zu Beginn des Zweiten Weltkriegs gilt die "Bismarck" als das kampfstärkste Schlachtschiff der Welt. Im Mai 1941 sticht der Koloss mit verschiedenen Begleitschiffen in See, um im Nordatlantik alliierte Versorgungsschiffe zu zerstören. Die Briten wollen die Deutschen aufhalten und schicken eine Flotte unter der Führung des Flaggschiffs "HMS Hood" los. Eine für beide Seiten höchst gefährliche Jagd beginnt. Ihr Ausgang hat nachhaltige Folgen für den weiteren Kriegsverlauf. "Zweiter Weltkrieg: Geschichte von oben" erzählt die packenden Ereignisse aus der Vogelperspektive.
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Im Zweiten Weltkrieg ist der Suezkanal für die Nachschubsicherung der Alliierten überlebenswichtig. Deutsche und italienische Truppen rücken von Libyen aus Richtung Osten vor, um die Wasserstraße zu erobern. Im Sommer 1942 haben sie das britisch kontrollierte Ägypten erreicht. Während sich die Verteidiger in das Wüstengebiet von El Alamein zurückziehen, startet Hitlers prominenter Generalfeldmarschall Erwin Rommel einen ersten umfassenden Angriff. Im Herbst kommt es zur entscheidenden Schlacht. Die Alliierten unter Lieutenant General Bernard Montgomery müssen den berühmten "Wüstenfuchs" stoppen.
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Im Jahr 1942 richten sich Hitlers Eroberungspläne auf die sowjetischen Ölfelder im Kaukasus. Der Weg dorthin führt über Stalingrad. Im August beginnt der deutsche Großangriff auf die Industriemetropole an der Wolga. Bald werden zerbombte Straßenschluchten und ausgebrannte Fabriken zum blutigen Schlachtfeld. Scharfschützen schlagen gnadenlos zu, Flammenwerfer und Nahkämpfe bestimmen das Geschehen. Bald werden die erschöpften Truppen mit der Brutalität des russischen Winters konfrontiert. "Zweiter Weltkrieg: Geschichte von oben" rekonstruiert das Geschehen aus einer einzigartigen Perspektive.
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Als sich der Zweite Weltkrieg dem Ende zuneigt, beginnt bei den Alliierten, bestehend aus den USA, Großbritannien, Frankreich und der Sowjetunion, ein regelrechter Wettlauf um die Einnahme Berlins - das Herz von Nazi-Deutschland unter Hitler. Der Fall der Hauptstadt markiert nicht nur das Ende des Dritten Reiches, sondern auch den Beginn eines neuen globalen Machtkampfes. Beim verzweifelten Endkampf um Berlin geht es nicht zuletzt um die atomaren Geheimnisse der Nazis. Fest steht: Dieser letzte Showdown entscheidet über die Zukunft Europas und der Welt.
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Juli 1943: In der offenen Steppenlandschaft der sowjetischen Stadt Kursk beginnt unter dem Decknamen "Operation Zitadelle" die größte Panzerschlacht in der Geschichte. Knapp 800.000 Soldaten mit 2.500 Panzern und Sturmgeschützen bietet Hitlers Wehrmacht noch einmal auf, um einen vernichtenden Schlag gegen Stalin zu starten und die Rote Armee in die Knie zu zwingen. Es ist die letzte deutsche Großoffensive des Zweiten Weltkrieges - und eine äußerst verlustreiche Konfrontation. Denn zwar verfügen die Nazis über bessere Waffen und Taktik, sind aber gegen die nominelle Überlegenheit der Sowjets machtlos.