20:15
Am 30. Juni 1956 kommt es zu einer der verheerendsten Unglücke der amerikanischen Luftfahrtgeschichte: United-Airlines-Flug 718 auf dem Weg nach Chicago und TWA-Flug 2 auf dem Weg nach Kansas kollidieren über dem Grand Canyon. Alle 128 Personen an Bord beider Maschinen werden beim Aufprall getötet. Die Überreste beider Flugzeuge und die Leichen werden am nächsten Tag im Grand Canyon nahe der Mündung des Little Colorado Rivers in den Colorado River gefunden. "Mayday - Alarm im Cockpit" rekonstruiert den genauen Hergang des Unglücks und zeigt, warum es heute nicht zu der Tragödie gekommen wäre.
21:00
American Airlines Flug 191, McDonnell Douglas DC-10 am 25. Mai 1979. Nur Sekunden nachdem der American Airlines Flug 191 in Chicago gestartet war, riss das linke Triebwerk ab. Die Besatzung verlor die Kontrolle über die Maschine, die nur Momente später abstürzte. 273 Menschen starben, es war der Luftverkehrsunfall mit den meisten Opfern in der Geschichte der USA. Die FAA (Federal Aviation Administration) hielt anschließend alle DC-10s des Landes auf dem Boden, während Ermittler damit beschäftigt waren herauszufinden, warum dieses Flugzeug in der Luft einfach auseinanderbrach.
21:50
Um die fliegende Kommandozentrale des US-Präsidenten - eigentlich handelt es sich um zwei Flugzeuge, was die Logistik erleichtert und stete Verfügbarkeit garantiert - ranken sich allerlei Legenden. Schließlich wurden die Maschinen vom Typ Boeing 747-200B aufwändig umgebaut und beherbergen neben luxuriösen Privatquartieren für den Präsidenten und dessen Familie eine umfassende technische Ausstattung, um von hier aus das gesamte US-Militär befehligen zu können. Die Dokumentation zeigt neben dem Alltag an Bord auch die zwei Boeing 747-8, die derzeit zu neuen Air Force One-Maschinen umfunktioniert werden.
22:35
Die Doku-Serie "9/11: Ein Tag in Amerika" zeichnet die dramatischen Ereignisse des 11. Septembers 2001 detailliert nach und lässt Menschen zu Wort kommen, die damals selbst vor Ort waren. Gezeigt werden in dieser Folge die ersten Momente nach dem Einschlag eines Flugzeugs in den Nordturm des New Yorker World Trade Centers. Für die Feuerwehrleute, die am Unglücksort eintreffen, beginnt ein Wettlauf mit der Zeit: Es geht darum, möglichst viele Menschen aus dem brennenden Hochhaus zu befreien. Während alle Helfer ihr Möglichstes tun, passiert das Unfassbare: Auch der Südturm des WTC wird angegriffen.
23:45
Die Menschen im Südturm des New Yorker World Trade Centers werden am Morgen des 11. September 2001 per Durchsage aufgefordert, sich nicht mehr innerhalb des Gebäudes zu bewegen. Schockiert müssen Geschäftsleute und Besucher mit ansehen, wie der benachbarte Nordturm nach dem Flugzeug-Einschlag in Flammen steht. Wenig später wird der Südturm selbst zur Zielscheibe eines Angriffs. Augenzeugen berichten über das dramatische Unterfangen, sich aus der Flammenhölle in Sicherheit zu bringen. Zudem geht es um die Erlebnisse der Notfallsanitäter, die sich auf der Straße um zahlreiche Schwerstverletzte kümmern.
00:30
Nachdem zwei von Terroristen gekaperte Flugzeuge in das World Trade Center eingeschlagen sind, erschüttern am 11. September 2001 weitere Anschläge die USA. Der American Airlines-Flug 77 wird für einen tödlichen Angriff auf den Hauptsitz des Verteidigungsministeriums, das Pentagon, missbraucht. Eine weitere entführte Maschine nimmt Kurs auf Washington D.C., kommt aber vorzeitig in Shanksville bei Pittsburgh zum Absturz. Das beherzte Eingreifen einiger Passagiere hat wohl eine noch viel größere Katastrophe vereitelt. "9/11: Ein Tag in Amerika" zeichnet diese dramatischen Ereignisse minutiös nach.
01:15
1971 versetzte der Psychologe Philip Zimbardo freiwillige Männer in die Rollen von Gefangenen und Wärtern - mit erschreckenden Folgen. Was als harmlose Simulation begann, eskalierte in Machtmissbrauch, Demütigung und Gewalt. Das Experiment, das eigentlich für zwei Wochen geplant war, wurde nach nur sechs Tagen gestoppt. Jetzt brechen die Beteiligten ihr Schweigen. Die ehemaligen Gefangenen und Wärter treten vor die Kamera und enthüllen bislang unbekannte Details eines Versuchs, der das Verständnis von Macht, Moral und der dünnen Grenze zwischen Gut und Böse für immer verändert hat.
02:00
Was, wenn das Stanford-Prison-Experiment ganz anders verlief, als bisher angenommen wurde? Die ehemaligen Gefangenen und Wärter enthüllen neue Details, die die Behauptungen von Dr. Philip Zimbardos, der den umstrittenen Versuch damals initiierte, in Frage stellen. Dank eines hartnäckigen französischen Forschers stellt sich heraus: Die Geschichte, die seit 50 Jahren im Umlauf ist, beruht allem Anschein nach auf Lügen.
02:45
War das Stanford-Prison-Experiment mehr Fiktion als Realität? Dr. Zimbardo verteidigt die Studie in einem Interview, doch eine unerwartete Begegnung bringt neue, überraschende Wahrheiten ans Licht.
03:30
Die US-amerikanische Journalistin und Moderatorin Lisa Ling reist für ihre Reportagen durch die Welt, um über gesellschaftliche Missstände, Fälle von Umweltzerstörung und die Machenschaften globaler Drogenkartelle zu berichten. Für ihre neueste Dokumentation kehrt sie ins Hochsicherheitsgefängnis Sacramento zurück, aus dem sie bereits im Jahr 2005 berichtet hatte. Die vom Bundesstaat Kalifornien betriebene Haftanstalt war damals berüchtigt für ein Klima extremer Gewalt, das von konkurrierenden Banden ausging. Lisa Ling will herausfinden, ob es den Behörden seither gelungen ist, die Lage zu verbessern.
04:10
Terroristen, Serienkiller, Kannibalen - sie alle sitzen in Russlands härtesten Gefängnissen ein. Einer der Häftlinge im berüchtigten Knast "Schwarzer Delfin" ist der Kannibale Vladimir Nikolaev. Bei ihm fand die Polizei Menschenfleisch in der Pfanne. Rund 100 Kilometer von Moskau entfernt befindet sich Russlands größte und älteste Haftanstalt - das Vladimir-Zentralgefängnis. Hierher kommen ausschließlich Schwerverbrecher. Und schließlich öffnet das Camp 17 im sibirischen Krasnojarsk, wo im Winter nicht selten Temperaturen von 50 Grad unter dem Gefrierpunkt erreicht werden, die streng bewachten Pforten.