18:35
Gefährliche Wetterumstürze, extrem geringer Sauerstoffgehalt der Luft, Schnee und Eis - der Mount Everest ist ein unwirtlicher Ort für Menschen. Trotzdem wagen immer mehr Abenteurer die Besteigung des Gipfels. Angeboten werden die Touren zunehmend von kommerziellen Anbietern. Auf diese Weise wird die Besteigung des Everest zum Event - das manche Kunden mit dem Leben bezahlen. Trotzdem steigt die Zahl der Everest-Besteiger laufend. Vor diesem Hintergrund gingen der 10. und der 11. Mai 1996 als schwarze Tage in die Geschichte des Berges ein. Damals starben innerhalb von 48 Stunden neun Bergsteiger.
19:25
Das Flugunglück, das sich 1985 ereignete, riss in Japan 524 Menschen in den Tod. Die Untersuchung des Crashs gab den Ermittlern Rätsel auf. War es eine Bombe oder ein Konstruktionsfehler der Boeing?
20:15
Die Reisen, die Hazen Audel unternimmt, sind mehr als bloße Abenteuertrips. Der Biologe ist auch Forscher und stets daran interessiert, wie ein Zusammenleben des Menschen mit wilden Tieren möglich ist. Gegenstand seiner Untersuchungen sind neben der Koexistenz auch mögliche Kooperationen der Spezies. In dieser Folge bereist Hazen das südamerikanische Guyana, die Mongolei und China. Dort begegnet er nicht nur gefürchteten Raubtieren, er erforscht auch, wie indigene Völker mit der Bedrohung durch sie umgehen und ihre Eigenschaften teils sogar nutzen, um das eigene Überleben in der Wildnis zu meistern.
21:00
Es ist nicht selten ein über viele Generationen und Jahrhunderte überliefertes Wissen, das ein Überleben in atemberaubend schönen, aber zugleich auch unwirtlichen Regionen der Erde überhaupt erst möglich macht. Von den trockensten Wüsten Kenias bis zu den schroffen Vulkaninseln des Vanuatu-Atolls: Der Biologe und Abenteurer Hazen Audel begibt sich auf Spurensuche und zeigt auf, dass das übermittelte Wissen und die damit verbundenen Fähigkeiten indigener Völker unter extremen Lebensbedingungen nicht selten über Leben und Tod entscheiden können - und er will wissen, wie er die Skills selbst nutzen kann.
21:50
Den Kilimandscharo hat Eva zu Beck schon einmal bestiegen - allerdings nicht als Trägerin. Evas Team besteht fast ausschließlich aus Frauen, die trotz Diskriminierung mutig ihren Weg gehen, um ihre Familien zu versorgen. Denn normalerweise sind es Männer, die die Lasten auf Afrikas höchsten Berg schleppen. Eva trägt schwere Ausrüstung durch dünne Höhenluft und über steile Pfade - Seite an Seite mit den anderen Frauen. Dabei erkennt sie, dass deren Kraft weniger aus Muskeln als aus mentaler Stärke erwächst - eine Inspiration, die ihr bei einer unerwarteten Herausforderung während des Aufstiegs hilft.
22:25
Das "Living Color"-Team soll auf den Bahamas ein kunstvolles Hightech-Aquarium für das Atlantis-Casino bauen. Ein Großprojekt, selbst für ein Resort, dessen Becken schon fast 42 Millionen Liter Wasser fassen. Das neue Aquarium muss besonders eindrucksvoll werden, denn es soll der VIP-Lounge des Casinos zu neuem Glanz verhelfen. Dieser Auftrag birgt allerdings auch diverse Hürden. Zum einen können für den Bau keine schweren Maschinen eingesetzt werden, und zum anderen soll das Becken die vielleicht empfindlichsten Meeresbewohner überhaupt beherbergen: Quallen.
23:15
Mat ist auf Key West bei Craig und Nancy Schupke, um deren Anlage, eine der einzigartigsten, die Mat je gesehen hat, zu überarbeiten. Vor ihm liegt eine 100.000 Liter fassende Salzwasserlagune - allerdings in einem miserablen Zustand. Was einmal ein lebendiges Riff war, ist jetzt eine Pfütze mit von Algen überzogenen Korallen und braunem Wasser. Nur eine Totalüberholung kann das Becken wieder in altem Glanz erstrahlen lassen. Die Arbeit wird dadurch erschwert, dass die Korallen Teil der Konstruktion sind und sich nicht bewegen lassen und dass alle noch lebenden Tiere ausgelagert werden müssen.