12:00
Hoch über Cusco in Peru ragt die Inka-Festung Sacsayhuamán mit tonnenschweren Steinen empor, deren Präzision bis heute Fragen aufwirft. Im indischen Bundesstaat Rajasthan führt der Stufenbrunnen Chand Baori 13 Etagen tief in die Erde - seine streng geometrische Anlage nährte über Jahrhunderte Gerüchte über dunkle Pakte. Auch die Kathedrale Notre-Dame in Paris trieb die Baukunst des Mittelalters an ihre Grenzen. Diese Monumente inspirierten weltweit Legenden von dämonischer Hilfe. Doch zeugen sie wirklich von übernatürlichen Mächten - oder vom oft unterschätzten Erfindergeist vergangener Kulturen?
12:50
Der Wunsch nach Unsterblichkeit hat Bauwerke hervorgebracht, die den Tod überdauern sollten. In Indien ließ Kaiser Shah Jahan das Taj Mahal als Mausoleum für seine geliebte Frau errichten - ein Sinnbild ewiger Hingabe. Unter dem Speyerer Dom schufen salische Kaiser im 11. Jahrhundert eine monumentale Krypta, um sich ihren Platz in der Ewigkeit zu sichern. Hoch in die Felsen der Türkei gemeißelt, geben die lykischen Felsgräber Einblick in die Jenseitsvorstellungen einer rätselhaften antiken Kultur. Diese Grabstätten spiegeln eindrucksvoll, wie frühere Zivilisationen Tod, Leben und das Danach verstanden.
13:35
Als die letzte zerstörerische Welle auf Pompeji heranrollt, stellt sich die Frage: Welchen Tribut fordert das Überleben? Neue Erkenntnisse zeichnen die Schicksale von drei realen Römern nach.
14:30
Mysteriöse Bauwerke auf einer italienischen und einer japanischen Insel deuten auf eine dunkle Vergangenheit hin. Außerdem taucht in einer indonesischen Höhle ein merkwürdiger Schädel auf.
15:10
Zu den Insel-Mysterien zählen ein kopfloses Skelett, ein riesiger Unterwasserkrater und verstümmelte Puppen. Außerdem bereiten den Experten Tierknochen in einem Mittelaltergrab Kopfzerbrechen.
15:55
Das Team widmet sich einem Militärstützpunkt aus der Zeit des Kalten Krieges, einer Vulkaninsel mit einer turbulenten Vergangenheit, einem verfallenen Herrenhaus und einem Bauwerk am Meeresgrund.
16:40
Auf einer kroatischen Insel widmen sich die Experten den menschlichen Überresten von 53 Personen, die hier ermordet worden sein sollen. Außerdem wollen sie mehr über sechs mysteriöse Flugobjekte erfahren, die über dem Puget Sound, einer Meerenge im US-Bundesstaat Washington, gesichtet wurden. Auf der britischen Isle of Wight wiederum geht es um die versteinerten Überreste einer bisher unbekannten Dinosaurierart, die von Paläontologen hier entdeckt wurden. Schließlich zeigen seltsame Artefakte, die auf einer schwedischen Insel gefunden werden, welche religiöse Bedeutung dem Eiland im Mittelalter zukam.
17:20
Auf den Pitcairninseln, einem britischen Überseegebiet im Pazifik, machen sich die Forscherteams auf eine spannende Expedition zu uralten Ruinen, die von einer bislang unbekannten Zivilisation zeugen könnten. Auf der südostasiatischen Insel Borneo wiederum gibt ein seltsames grünes Licht im stockfinsteren Dschungel den Experten Rätsel auf, während sie auf dem griechischen Eiland Euböa Überreste eines Tempels untersuchen, der lange als verschollen galt. Schließlich führt die Reise auf die sudanesische Insel Suakin, die einst auf Korallen erbaut wurde und ein lebendiges Handelszentrum am Roten Meer war.
18:05
Durch die Erosion an einer Küste sind Skelettreste freigelegt worden, die die dunkle Geschichte der schwimmenden Gefängnisse des Mittelalters offenbaren. Außerdem werden die Forscher auf einer einsamen Insel mit einer besonderen Spinnenart konfrontiert. Auf Roanoke Island wiederum entdecken Archäologen Hinweise, die Aufschluss über das Schicksal der verschollenen Siedler geben könnten. Schließlich bereiten den Experten tausende von toten Seehunden in Kanada Kopfzerbrechen. Sie alle weisen seltsame spiralförmige Verletzungen auf, wie durch einen Korkenzieher zugefügt. Was steckt dahinter?
18:50
Diesmal sind die Forscher unter anderem einem Mysterium auf der indonesischen Insel Java auf der Spur. Es geht um faszinierende Terrassen aus Vulkangestein, die einen geheimnisvollen Ursprung haben. Außerdem widmet sich das Team menschlichen Skeletten, die auf der Südatlantikinsel St. Helena ausgegraben wurden und von einer dunklen Vergangenheit zeugen. Auf der Insel Hormuz im Persischen Golf wiederum sorgt ein blutroter Strand für wilde Spekulationen. Schließlich werden mysteriöse sterbliche Überreste von Pinguinen an einem Ort gefunden, der für die kurzbeinigen Tiere eigentlich unerreichbar ist.
19:30
Die Forscher widmen sich diesmal einer kleinen Vulkaninsel mit dunkler Vergangenheit vor der schottischen Küste, nicht weit von Edinburgh. Auf dem sudanesischen Eiland Sai im Nil wiederum geben Bestattungsrituale vergangener Zeiten den Experten Rätsel auf. Auf einem lange verschollenen Schiffswrack taucht unterdessen ein mysteriöses Gerät auf, bei dem sich erst nach ausgiebigen Untersuchungen herausstellt, dass es sich um einen alten Analogrechner handelt. Schließlich entdecken die Wissenschaftler auf Inseln vor der Küste Kaliforniens eine interessante Verbindung zwischen Orcas und Weißen Haien.
20:15
Der Vesuv gilt als eine tickende Zeitbombe. Tom Hiddleston untersucht, ob die Menschen in Pompeji die Warnzeichen der drohenden Katastrophe hätten erkennen können.
21:00
Während der Vesuv ausbricht, stellt sich eine entscheidende Frage: Wer schafft es, dem Chaos zu entkommen und wer übernimmt in der Katastrophe Verantwortung? Tom Hiddleston sucht nach Antworten. Dabei verfolgt er die Geschichten von Avianius, der seine Mutter retten will, und Julia Felix, die ihren Haushalt in Sicherheit bringen möchte. Zugleich beleuchtet er die Rolle eines geheimnisvollen Prätorianergardisten in Herculaneum. Während die erste tödliche Phase des Ausbruchs beginnt, scheint die Flucht immer aussichtsloser. Hiddleston verrät, ob zu diesem Zeitpunkt überhaupt noch jemand entkommen konnte.
21:45
Als die letzte zerstörerische Welle auf Pompeji heranrollt, stellt sich die Frage: Welchen Tribut fordert das Überleben? Neue Erkenntnisse zeichnen die Schicksale von drei realen Römern nach.
22:40
Am 21 Juli 1969, um 3.56 Uhr Mitteleuropäischer Zeit erlebten weltweit 600 Millionen Menschen vor dem Fernseher, wie der amerikanische Astronaut Neil Armstrong als erster Mensch den Mond betrat. Die Apollo-11-Mission und die folgenden Mondlandungen waren die gefährlichsten und teuersten Expeditionen, die jemals von einer Regierung in Gang gesetzt wurde. Die Gefahr, bei einer Mondlandung zu sterben, war um ein Vielfaches höher, als bei einem Vietnam-Einsatz ums Leben zu kommen. 24 Männer wagten es trotzdem, den Trabanten zu erreichen, der rund 380.000 Kilometer von der Erde entfernt seine Bahn zieht.
23:25
Seit 1972 hat kein Mensch mehr den Mond betreten und auch unbemannte Landungen sind rar geworden. Doch das Interesse am Erdtrabanten ist in den letzten Jahren neu entflammt: Unter anderem China hat Mondmissionen als Symbol für die eigene wirtschaftliche und wissenschaftliche Leistungsfähigkeit entdeckt. Ein weiteres ambitioniertes Projekt ist am 11. April 2019 vorläufig gescheitert: "Beresheet" sollte das erste israelische Raumfahrzeug auf dem Mond werden, zerschellte jedoch bei der Landung. Die Dokumentation zeichnet die Entwicklung des rein privat finanzierten Vorhabens detailliert nach.