15:45
Die Menschen im Südturm des New Yorker World Trade Centers werden am Morgen des 11. September 2001 per Durchsage aufgefordert, sich nicht mehr innerhalb des Gebäudes zu bewegen. Schockiert müssen Geschäftsleute und Besucher mit ansehen, wie der benachbarte Nordturm nach dem Flugzeug-Einschlag in Flammen steht. Wenig später wird der Südturm selbst zur Zielscheibe eines Angriffs. Augenzeugen berichten über das dramatische Unterfangen, sich aus der Flammenhölle in Sicherheit zu bringen. Zudem geht es um die Erlebnisse der Notfallsanitäter, die sich auf der Straße um zahlreiche Schwerstverletzte kümmern.
16:25
Nachdem zwei von Terroristen gekaperte Flugzeuge in das World Trade Center eingeschlagen sind, erschüttern am 11. September 2001 weitere Anschläge die USA. Der American Airlines-Flug 77 wird für einen tödlichen Angriff auf den Hauptsitz des Verteidigungsministeriums, das Pentagon, missbraucht. Eine weitere entführte Maschine nimmt Kurs auf Washington D.C., kommt aber vorzeitig in Shanksville bei Pittsburgh zum Absturz. Das beherzte Eingreifen einiger Passagiere hat wohl eine noch viel größere Katastrophe vereitelt. "9/11: Ein Tag in Amerika" zeichnet diese dramatischen Ereignisse minutiös nach.
17:10
Die Terroranschläge vom 11. September 2001 haben die Geschichte des 21. Jahrhunderts geprägt. Anhand von Augenzeugenberichten und Archivmaterial gibt "9/11: Ein Tag in Amerika" emotionsgeladene Einblicke in die Ereignisse von damals. Gezeigt wird in dieser Folge, wie sich Überlebende nach dem Einsturz der Twin Towers in New York durch eine gigantische Staubwolke hindurchkämpfen müssen. Für manche von ihnen kommt es zum Wiedersehen mit geliebten Menschen, die sie zunächst im Chaos verloren hatten. Auf der anderen Seite steht die Trauer über die zahlreichen Todesopfer, die die Attacke gefordert hat.
17:55
Unmittelbar nach dem Einsturz des World Trade Centers in New York bietet sich den Helfern vor Ort ein Bild des Grauens. Angesichts der riesigen Trümmerberge scheint es absolut unvorstellbar, dass irgendwo noch Überlebende der Katastrophe zu finden sein könnten. Einer in den Überresten des Nordturms eingeschlossenen Gruppe von Feuerwehrleuten gelingt es, einen Notruf abzusetzen. Ihre Kollegen setzen sofort alle Hebel in Bewegung und begeben sich selbst in höchste Gefahr, um sie zu retten. In "9/11: Ein Tag in Amerika" schildern die Überlebenden 20 Jahre danach noch einmal ihre unglaubliche Geschichte.
18:40
20 Jahre nach den Anschlägen auf das Word Trade Center zeichnet "9/11: Ein Tag in Amerika" die verheerenden Ereignisse von damals nach. Zu Wort kommen diesmal u.a. zwei ehemalige US-Marinesoldaten und ein früherer Notfallsanitäter: Unmittelbar nach dem Einsturz der Türme machen sie sich auf den Weg, um am Ground Zero zu helfen. Dort entdecken sie zwei Beamte der New Yorker Hafenpolizei, die metertief unter den Trümmern begraben sind. Ihre Lage scheint aussichtslos, doch das couragierte Helfertrio lässt sich nicht entmutigen. Mit selbstlosem Einsatz gelingt es ihnen, die beiden Menschenleben zu retten.
19:25
Abenteurer Hazen Audel reist in den Südwesten Chinas. Im Dulong-Tal schließt er sich den Mitgliedern eines lokalen Stammes an und reist mit ihnen durch die Wildnis. Sie durchqueren reißende Gewässer und Wälder voller Bären und giftiger Schlangen. Dabei haben sie stets ein klares Ziel vor Augen: In den schneebedeckten Bergen wollen sie sich auf die Suche nach kostbaren Heilkräutern machen. Und wenn sie schon einmal da sind, nehmen sie gleich auch noch einige Rationen frischen Honigs mit. Der wird jedoch von gewaltigen Bienenschwärmen verteidigt.
20:15
Ein massiver Wintersturm trifft den Toronto International Airport mit voller Wucht. Innerhalb kürzester Zeit verwandeln sich die Rollfelder in tückische Rutschbahnen. Das Team der Flugfeldinspektion sucht fieberhaft nach einem umgestürzten Schild, das zur Gefahr für landende Maschinen werden könnte. Unterdessen ist nur noch eine Startbahn in Betrieb, während Schneepflüge pausenlos Schnee räumen. Doch die Crews haben nur 15 Minuten, bevor alles im Chaos versinkt. Dann der Schock: Eine Boeing 787 gerät ins Schleudern und droht, den gesamten Betrieb lahmzulegen.
21:00
Thord stellt seinen neuen Rotator-Lkw bei einer komplizierten Traktor-Bergung auf die Probe. Im Norden muss Raido einen Schulbus aus dem Graben ziehen - kein einfaches Unterfangen bei Schnee und Eis.
21:45
Enzo Ferrari war zunächst einer der ersten international berühmten Rennfahrer. Dann gründete er 1946 im norditalienischen Maranello seine eigene Firma. Seither steht der Name Ferrari für exklusives und vor allem PS-starkes Fahren. Begriffe wie "Nachhaltigkeit" oder "grün" wurden lange Zeit eher weniger mit Ferrari verbunden. Doch das ändert sich. Der Luxushersteller hat die Zeichen der Zeit erkannt und u.a. den 296 GTB entwickelt. Dieses Hybrid-Fahrzeug verfügt neben einem 120°-V6-Triebwerk über einen leistungsstarken Plug-in-Elektromotor. Insgesamt bringt das Kraftpaket 830 PS auf die Straße.
22:30
Der Mars-Rover "Curiosity" hat Geschichte geschrieben: Seit dem 6. August 2012 ist der mobile Mini-Roboter auf der Marsoberfläche aktiv und hat neben tausenden Aufsehen erregenden Fotos wertvolle Daten unseres Nachbarplaneten gesammelt, unter anderem über Atmosphäre, Wetter, chemische Bodenbeschaffenheit und Geologie. Die Dokumentation zeichnet die Mission in allen Details nach: Von der Planung, über den Start von Cape Canaveral und die dramatische Landung, bis zu Curiositys wichtigsten Entdeckungen - etwa den ausgetrockneten Seen am Gale Crater, die vor Millionen Jahren Leben beherbergt haben könnten.
23:20
Seit 1972 hat kein Mensch mehr den Mond betreten und auch unbemannte Landungen sind rar geworden. Doch das Interesse am Erdtrabanten ist in den letzten Jahren neu entflammt: Unter anderem China hat Mondmissionen als Symbol für die eigene wirtschaftliche und wissenschaftliche Leistungsfähigkeit entdeckt. Ein weiteres ambitioniertes Projekt ist am 11. April 2019 vorläufig gescheitert: "Beresheet" sollte das erste israelische Raumfahrzeug auf dem Mond werden, zerschellte jedoch bei der Landung. Die Dokumentation zeichnet die Entwicklung des rein privat finanzierten Vorhabens detailliert nach.
00:05
Der Zahn der Zeit nagt auch an Superantennen: Seit 1966 ist der 70-Meter-Parabolspiegel "DSS-14 Mars" als Bestandteil des Goldstone-Observatoriums (Mojave-Wüste) für die NASA im Einsatz. Rund um die Uhr wurde von hier aus Kontakt mit Forschungssonden, Raumkapseln und Space Shuttles gehalten, doch mittlerweile häufen sich in der Anlage die technischen Defekte. DSS-14 ist ein Sanierungsfall! Vor allem das hydraulische Lager- und Dämpfungssystem, das die hochpräzisen Drehmanöver der Antenne erst möglich macht, muss dringend überholt werden. Sean Riley ist hautnah dabei und unterstützt die Experten vor Ort.
00:55
Der kleine Ort Obersalzberg bei Berchtesgaden wurde bereits kurz nach der Machtergreifung der Nazis im Jahr 1933 zum sogenannten "Führersperrgebiet" erklärt. Adolf Hitler residierte dort im Berghof. Oberhalb seines alpinen Feriendomizils ließ er später von seinem Vertrauten Martin Bormann auf 1.834 Metern Höhe das Kehlsteinhaus bauen, das die Amerikaner nach Kriegsende "Adlerhorst" nannten. Hinzu kamen zahlreiche Bunker und Unterkünfte für rund 2.000 SS-Männer. Der Obersalzberg wurde zur Nazi-Idylle, in der Hitler einige der grausamsten und mörderischsten Pläne der Geschichte entwickelte.
01:40
Im Juni 1940 betraten deutsche Soldaten britischen Boden: die Kanalinseln. Die vor der französischen Küste gelegene Inselgruppe, auf der vor dem Krieg rund 94.000 Menschen lebten, hatte sich Hitlers Truppen kampflos ergeben. Aus der Sicht des "Führers" war es ein wichtiger Schritt zum angestrebten Sieg über ganz Großbritannien. Diese wertvolle Beute wollte er unter keinen Umständen wieder verlieren. Und so ließ der Diktator die Inseln zu einer der am besten befestigten Regionen Europas ausbauen. Erst am 9. Mai 1945, einen Tag nach dem offiziellen Kriegsende, zogen die Deutschen wieder ab.
02:25
In den ersten Jahren des Zweiten Weltkrieges gelang es Hitlers Armeen, Europa förmlich zu überrennen. Polen, Frankreich, die Niederlande und Belgien wurden innerhalb von Wochen geschlagen. Ein Wort brachte das unfassbar schnelle Vorgehen der deutschen Truppen auf den Punkt: "Blitzkrieg". Doch welche Voraussetzungen waren notwendig, um diese Strategie zumindest bis zu einem gewissen Grad erfolgreich durchzuführen? "Nazi-Bauwerke: Utopie und Größenwahn" dokumentiert die Entwicklung neuer Taktiken und Waffen, die Hitlers Traum vom Tausendjährigen Reich beinahe Wirklichkeit werden ließen.
03:10
Anfang 1943 zeigte sich, dass die Nazis die Atlantikschlacht verlieren würden. Die deutschen U-Boote waren für die Alliierten keine unkalkulierbare Bedrohung mehr. Doch Hitler und das Oberkommando der Marine gaben nicht auf. Bereits seit 1940 ließen sie ihre Ingenieure an einer völlig neuen U-Boot-Klasse arbeiten. Die Modelle vom Typ XXI sollten nicht nur eine enorme Geschwindigkeit bei Unterwasserfahrten erreichen, sondern darüber hinaus über eine gewaltige Feuerkraft verfügen. Mit dieser hochseetüchtigen Superwaffe wollte Hitler alles bisher Dagewesene in den Schatten stellen.
03:55
Während Hitler 1934 in Europa die Aufrüstung des Deutschen Reiches vorbereitet, beginnen die Militärs in Japan mit der Entwicklung der "Yamato", des größten Schlachtschiffs der Kriegsgeschichte. Das fernöstliche Kaiserreich verfolgt einen ehrgeizigen Plan: Seine Marine soll den gesamten Pazifischen Ozean kontrollieren. Aus diesem Grund wird ein Schiff gebaut, das größer ist als alles, was die potenziellen Gegner besitzen. Sein Bau erfolgt unter strengster Geheimhaltung und ist erst 1941 abgeschlossen. Vier Jahre später beginnt für die schwimmende Festung das letzte Gefecht.
04:40
Im April 1945 hat sich das Kriegsglück längst gegen Japan gewendet. In einer schier endlosen Abfolge blutiger Schlachten erobern die Amerikaner eine Insel nach der anderen und nähern sich immer weiter dem japanischen Mutterland. Schon befindet sich die Präfektur von Okinawa in unmittelbarer Reichweite der US-Truppen. Die Führung des Kaiserreichs ist fest entschlossen, die Insel unter allen Umständen gegen eine Invasion zu verteidigen. Es kommt zu einer der blutigsten Schlachten aller Zeiten, bei der mehr als 77.000 japanische Soldaten und über 150.000 Zivilisten ums Leben kommen.