22:35
Seit über 25 Jahren sendet das Hubble-Weltraumteleskop ebenso atemberaubende wie aufschlussreiche Bilder auf die Erde. Dabei hat Hubble nicht nur weiter als je zuvor in die Tiefen des Alls geblickt, sondern auch den Erkenntnishorizont der Menschheit entscheidend erweitert. So ermöglichte dieses technische Wunderwerk zahlreiche neue Erkenntnisse über die Entwicklung von Galaxien und die Ausdehnung des Universums. Zum vierten Mal in Folge stellt National Geographic die neuesten Hubble-Entdeckungen vor. Außerdem präsentiert die Dokumentation das James-Webb-Teleskop, das ab 2018 Hubble ablösen soll.
23:25
Sally Ride war 1983 die erste Amerikanerin, die ins All flog. Allein unter Männern, musste sie damals gegen viele Vorurteile kämpfen. Dank unerschütterlicher Willenskraft wurde sie zu einer Ikone der Raumfahrt. Ein Geheimnis bewahrte die Physikerin allerdings bis zu ihrem Tod: die Beziehung zu Tam O'Shaughnessy. Ihre Partnerin enthüllt nun erstmals die ganze Geschichte ihrer 27 gemeinsamen Jahre. "Sally", inszeniert von der Emmy®-Preisträgerin Cristina Costantini, beleuchtet das Privatleben einer der faszinierendsten Astronautinnen aller Zeiten - ein bewegendes Porträt über Mut, Leidenschaft und Liebe.
01:05
Der Marine-Archäologe Dr. Innes McCartney untersucht die Wracks von drei deutschen U-Booten aus dem Ersten und Zweiten Weltkrieg. Zunächst geht es um "UC66", das im Mai 1917 vor der südenglischen Küste als erstes Unterseeboot überhaupt durch den Angriff eines Flugzeugs versenkt wurde. Taucher entdeckten das Wrack schließlich im Jahr 2009. Überdies steht "U87" im Fokus, das 1943 westlich von Portugal sank, nachdem es von einem Schiff der Alliierten gerammt wurde. Hinzu kommt "U480", das erste Tarnkappen-U-Boot der Welt. Es ging kurz vor Kriegsende Anfang 1945 im Ärmelkanal unter.
01:50
Die Scapa-Flow-Bucht der Orkney-Inseln hatte während des Ersten Weltkriegs enorme strategische Bedeutung für die britische Royal Navy. Im Mai 1916 stach Kriegsminister Lord Kitchener mit der "HMS Hampshire" von hier aus Richtung Russland in See. Doch der Panzerkreuzer lief kurz danach auf eine deutsche Mine und sank. Auch Kitchener kam dabei ums Leben. Unweit von dieser Stelle kam es etwa ein Jahr später auf der "HMS Vanguard" zu einer tödlichen Explosion. Dieses Schiff sank ebenfalls. Was genau war passiert? "Die Wrack-Ermittler - Unglück auf dem Meer" untersucht beide Fälle und forscht nach Antworten.
02:35
Die "Empress of Ireland" war zu Beginn des 20. Jahrhunderts einer der großen Ozeandampfer, die zwischen Europa und Nordamerika verkehrten. Kurz vor Beginn des Ersten Weltkriegs startete das kanadische Schiff im Mai 1914 in Québec zu ihrer 96. Atlantiküberquerung. Doch bereits im Sankt-Lorenz-Strom kam es zu einer folgenschweren Kollision. Die "Empress of Ireland" sank, 1.012 Menschen ums Leben. "Die Wrack-Ermittler untersuchen die tragischen Ereignisse von damals. In einem zweiten Fall geht es um die "El Faro", die fast 100 Jahre später in der Nähe der Bahamas während eines Hurrikans unterging.
03:25
Am Ende des Ersten Weltkriegs befanden sich 74 Schiffe der kaiserlichen Hochseeflotte in einer Bucht der zu Großbritannien gehörenden Orkney-Inseln. Unmittelbar nach dem in Compiègne bei Paris unterzeichneten Waffenstillstand waren sie allerdings plötzlich verschwunden. Rund 100 Jahre später begeben sich Meeresarchäologen und Historiker auf die Suche nach den deutschen Kriegsschiffen und letztlich nach den Motiven für diese größte Selbstversenkung der Geschichte. Augenzeugenberichte und CGI-Animationen führen die Ereignisse von damals, zu denen auch eine gigantische Rettungsaktion gehörte, vor Augen.
04:10
Geglückte Invasionen wie die Landung der Alliierten in der Normandie im Jahr 1944 bleiben der Nachwelt lange im Gedächtnis - doch es gab auch zahlreiche Fehlschläge. Zwei besonders verlustreiche Invasionsversuche rückt "Die Wrack-Ermittler - Unglück auf dem Meer" in den Mittelpunkt: Zum einen geht es um die versuchte Eroberung Englands durch den spanischen König Philip II., die 1588 mit einer schweren Niederlage von dessen Armada endete. Zweites Thema ist die Schlacht von Gallipoli im Ersten Weltkrieg, in der die Entente-Mächte Großbritannien, Frankreich und Russland dem Osmanischen Reich unterlagen.
04:55
Spätestens seit 1945 gilt das Konzept des Schlachtschiffs als überholt; ersetzt wurden die schwerfälligen Großkampfschiffe durch die kleineren, aber wendigen Zerstörer sowie durch U-Boote und Flugzeugträger. Insbesondere im Verlauf des Zweiten Weltkriegs hatten sich die schwimmenden Festungen mehrfach als verwundbar erwiesen: So kam es bei der Versenkung des britischen Schlachtkreuzers HMS Hood am 24. Mai 1941 zur Explosion der Munitionskammern, die nur drei der 1418 Besatzungsmitglieder überlebten. Ähnlich verheerend traf es am 7. Dezember 1941 die USS Arizona beim japanischen Angriff auf Pearl Harbor.