21:00
1922 wurde der britische Ägyptologe Howard Carter durch die Entdeckung des Grabes von Pharao Tutanchamun weltberühmt. Jetzt, fast 100 Jahre später, werden die sensationellen Bilder der Grabungsarbeiten und des nahezu intakten Inneren der Grabkammer so lebendig wie nie zuvor: In einem aufwändigen Verfahren wurden zeitgenössische Fotos und Filmaufnahmen restauriert und coloriert. Möglich wurde dies durch akribische Sammlung und Zuordnung der Originalfarben von Monumenten, Kleidungsstücken, Grabbeigaben und anderen Gegenständen. So sind die Zuschauer hautnah dabei, wenn Carter das Grab erstmals betritt.
21:50
Einige der berühmtesten archäologischen Schätze der Welt befinden sich in Ägypten. Seit der Revolution 2011 liegt der Tourismus jedoch am Boden. Die Doku "Wächter des Alten Ägypten" zeigt Menschen, die das Land am Nil Stück für Stück aufbauen und den Tourismus wieder ankurbeln wollen. Dr. John Ward und Dr. Maria Nilsson etwa statten dem Sandstein-Steinbruch Gebel el Silsila regelmäßig einen Besuch ab, die Studentin Nora Shawki forscht an einer Ausgrabungsstätte und der Archäologieprofessor Dr. Tarek Tawfik leitet den Bau des Grand Egyptian Museum in Gizeh, das 2018 seine Tore öffnen soll.
22:40
9. Oktober 2012: Während eines Demonstrationsflugs in Indonesien gerät ein russischer Suchoi Superjet 100 auf Kollisionskurs mit dem Vulkan Salak und zerschellt an der Bergflanke. Die 45 Menschen an Bord, darunter Repräsentanten des Herstellers Suchoi und indonesischer Fluggesellschaften sowie zahlreiche Journalisten, haben keine Chance. Die Bergungsoperation und die Suche nach dem Flugrekorder gestalten sich aufgrund des unwegsamen Geländes äußerst schwierig, und die Flugunfall-Ermittler stehen vor einem Rätsel: Wie konnten erfahrene Piloten riskieren, dem Vulkan so nahe zu kommen?
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31. Oktober 2014: In der kalifornischen Mojave-Wüste testen zwei Piloten von Virgin Galactic ein revolutionäres neues Flugzeug, das eine Höhe von über 100 Kilometern erreichen soll und sich damit für den Weltraumtourismus eignen würde. Als die "VSS Enterprise" in rund 15 Kilometern Höhe von ihrem Trägerflugzeug ausgeklinkt wird und beschleunigt, deutet zunächst alles auf einen erfolgreichen Test hin. Doch nach 90 Sekunden bricht die Maschine auseinander - und nur einem der Piloten gelingt es, sich mittels Fallschirm zu retten. Eine genaue Untersuchung muss zeigen, was zu dem Unglück geführt hat.