12:25
Pharao Ramses II. lebte von etwa 1303 v. Chr. bis 1213 v. Chr. Während seiner 66-jährigen Herrschaft sicherte er Ägypten durch diplomatisches Geschick 50 Jahre des Friedens. Wirtschaftlich und kulturell erblühte das Land am Nil in dieser Zeit. Seine Erfolge trugen Ramses den Beinamen "Der Große" ein, und auch 3.200 Jahre später ist die Erforschung dieses faszinierenden Herrschers noch längst nicht abgeschlossen. "Tal der Könige - Ägyptens verlorene Schätze" begleitet Archäologen unter anderem bei der Erkundung eines weit verzweigten Grabs, das einem von Ramses' Generälen zugeordnet wird.
13:10
König Alexander III. von Makedonien soll nur 1,60 Meter groß gewesen sein. Trotzdem hatte er sich schon früh den Beinamen verdient, unter dem ihn jeder kennt: Alexander der Große. Er eroberte das gewaltigste Reich der Antike, das von Griechenland bis Indien reichte. 323 v. Chr. starb er mit gerade einmal 33 Jahren. Was mit seinem Grab geschah, ist bis heute ungeklärt. Ende des 4. Jahrhunderts verliert sich die Spur. In dieser Doku begeben sich die Archäologen Dr. Geoffrey Tassie und Prof. Emad Khalil auf eine spannende und von vielen Überraschungen geprägte Suche nach letzten Ruhestätte des Eroberers.
14:00
Erneut widmet sich Professor Bettany Hughes dem untergegangenen Pompeji: Ausgerechnet der Tod der Einwohner, die von heißen Gasen erstickt oder von den Trümmern ihrer Häuser erschlagen wurden, liefert heutigen Archäologen einen lebendigen Einblick in das Leben einer römischen Stadt im ersten Jahrhundert nach Christus. Diesmal erkundet Bettany Hughes vor allem die architektonischen Hinterlassenschaften - vom städtischen Bordell über die zweckmäßigen Häuser der einfachen Bevölkerung bis zu mit Mosaiken und Fresken geschmückten Luxus-Domizilen wie dem von den Ausgräbern so benannten "Haus des Menander".
14:45
Wie gelang es den Maya und später den Inka, ihre ausgedehnten Reiche aufzubauen und gegen konkurrierende Mächte zu verteidigen? Dieser Frage geht "Geheimnisse amerikanischer Hochkulturen" in dieser Folge nach. Dabei kommen neueste wissenschaftliche Verfahren zum Einsatz, mit deren Hilfe sich die Formen der Kriegsführung beider Hochkulturen sowie die Größenordnung der Konflikte besser als je zuvor rekonstruieren lassen. So wird zum einen deutlich, welche Rolle die Städte in Kriegszügen spielten - zum anderen, wie diese durch ein dichtes Netz gewaltiger Befestigungsanlagen vor Angriffen geschützt wurden.
15:35
Ögedei wird zum Herrscher des Mongolischen Reiches ernannt. Als neuer Anführer erobert er Armenien, Georgien und das Jin-Reich und lässt die prächtige Hauptstadt Karakorum erbauen.
16:20
Das Mongolische Reich erobert Russland und Teile Osteuropas. Doch als Ögedei stirbt, bricht ein Machtkampf um die Herrschaft im größten Reich der Welt aus.
17:10
Diese Episode untersucht das Verschwinden von Flugzeugen und Schiffen in der Region, die als Bermuda-Dreieck berühmt wurde.
18:00
Was geschieht, wenn wir sterben? Gibt es ein Leben nach dem Tod? Kann das menschliche Bewusstsein den physischen Tod überleben? Dies sind einige der verwirrendsten Fragen, die sich die Menschheit stellt. Fast jede Kultur und Religion scheint an irgendeine Form vom "Leben nach dem Leben" zu glauben. Einige Menschen, die eine Nahtoderfahrung gemacht haben, berichten, dass sie in Bilder, Geräusche und Gefühle eingetaucht sind, die so real und lebendig waren, dass es ihr Leben für immer verändert hat. Aber sind diese Erfahrungen real oder sind sie bloß ein letztes Aufbäumen des menschlichen Gehirns?
18:45
Auf den Pitcairninseln, einem britischen Überseegebiet im Pazifik, machen sich die Forscherteams auf eine spannende Expedition zu uralten Ruinen, die von einer bislang unbekannten Zivilisation zeugen könnten. Auf der südostasiatischen Insel Borneo wiederum gibt ein seltsames grünes Licht im stockfinsteren Dschungel den Experten Rätsel auf, während sie auf dem griechischen Eiland Euböa Überreste eines Tempels untersuchen, der lange als verschollen galt. Schließlich führt die Reise auf die sudanesische Insel Suakin, die einst auf Korallen erbaut wurde und ein lebendiges Handelszentrum am Roten Meer war.
19:30
Durch die Erosion an einer Küste sind Skelettreste freigelegt worden, die die dunkle Geschichte der schwimmenden Gefängnisse des Mittelalters offenbaren. Außerdem werden die Forscher auf einer einsamen Insel mit einer besonderen Spinnenart konfrontiert. Auf Roanoke Island wiederum entdecken Archäologen Hinweise, die Aufschluss über das Schicksal der verschollenen Siedler geben könnten. Schließlich bereiten den Experten tausende von toten Seehunden in Kanada Kopfzerbrechen. Sie alle weisen seltsame spiralförmige Verletzungen auf, wie durch einen Korkenzieher zugefügt. Was steckt dahinter?
20:15
Weltweit finden sich Beispiele für die künstliche Mumifizierung Verstorbener, doch im alten Ägypten wurden die Methoden hierfür zur Perfektion getrieben. Wie aber setzte sich die Haltbarmachung der Leichen als bevorzugte Form der Bestattung durch? Die Untersuchung einer der ältesten jemals gefundenen Mumien könnte ebenso neue Antworten liefern wie die eines Grabes, das aus der Endzeit des altägyptischen Reiches stammt. Nicht zuletzt gewährt ein Massengrab Einblick darin, wie Handwerker und Bauern das Jenseits zu erreichen hofften, wenn sie sich teure Formen der Mumifizierung nicht leisten konnten.
21:00
Archäologenteams untersuchen neue Hinweise zur Legende des Minotauros und gehen der Frage nach, welche reale Kultur hinter dem Mythos um König Minos und das Labyrinth steckt.
21:50
Die britische Altertums-Historikerin Bettany Hughes ist zurück im Land am Nil, wo sie diesmal eine der berühmtesten Errungenschaften des altägyptischen Totenkults in den Blick nimmt: die Mumien. Einbalsamiert, in Binden gehüllt und in Sarkophage gebettet, haben sie die Jahrtausende überstanden. Bis heute erzählen sie vom Leben der Verstorbenen, seien sie einfache Handwerker, Kriminelle oder hochangesehene Priester und Pharaonen. Dank moderner bildgebender Verfahren können Wissenschaftler heute ohne Zerstörung ins Innere der Mumien blicken und Details zu Lebensumständen und Todesursachen rekonstruieren.
22:35
Am 24. März 2015 befindet sich die Maschine des Germanwings-Flugs 9525 auf dem Weg von Barcelona nach Düsseldorf. Urplötzlich verliert der Airbus A320-211 über den Alpen innerhalb kürzester Zeit an Höhe. Sofort leitet die französische Flugsicherung Notfallmaßnahmen ein und versucht, den Piloten zu erreichen. Vergeblich: Der Jet verschwindet vom Radar. Erst Stunden später werden in einer unzugänglichen Bergregion Wrackteile und die Überreste von 150 Menschen entdeckt. Bei der Aufklärung der Hintergründe machen die Ermittler bald eine nahezu unglaubliche und zutiefst verstörende Entdeckung.
23:25
Es ist Regenzeit, als Flug 421 der Garuda Indonesia am 16. Januar 2002 über Indonesien mitten ins Auge eines entsetzlichen Hagelsturmes fliegt. Die Turbulenzen sind so stark, dass die Piloten der Boeing 737 beinahe die Kontrolle verlieren. Nachdem beide Triebwerke einen Flammabriss erlitten haben, beginnt eine der spektakulärsten Notlandungen aller Zeiten. 59 der 60 Passagiere und Crewmitglieder an Bord überleben die Notwasserung im Solo River. Während die Rettungsdienste noch die Wrackteile aus dem Fluss bergen, nehmen die Ermittler bereits ihre Arbeit auf. Wie konnte es zu diesem Unglück kommen?