20:15
Der amerikanische Archäologe Don Ryan erhofft sich, in einer der letzten noch unerforschten Gruften im Tal der Könige auf verborgene Schätze zu stoßen. Das Glück scheint tatsächlich auf seiner Seite zu sein, denn Ryan und sein Team finden einen 3.000 Jahre alten Ring von Ramses III. Sein Kollege Antonio Morales macht bei den Beamtengräbern in Deir el-Bahari eine ebenso spannende Entdeckung. Bei der Untersuchung einer Reihe von Gefäßen stößt er auf ein mumifiziertes Herz. Der von Grabräubern verkannte Fund verspricht, unbezahlbaren Aufschluss über Mumifizierungsrituale zu liefern.
21:00
Hoch über Cusco in Peru ragt die Inka-Festung Sacsayhuamán mit tonnenschweren Steinen empor, deren Präzision bis heute Fragen aufwirft. Im indischen Bundesstaat Rajasthan führt der Stufenbrunnen Chand Baori 13 Etagen tief in die Erde - seine streng geometrische Anlage nährte über Jahrhunderte Gerüchte über dunkle Pakte. Auch die Kathedrale Notre-Dame in Paris trieb die Baukunst des Mittelalters an ihre Grenzen. Diese Monumente inspirierten weltweit Legenden von dämonischer Hilfe. Doch zeugen sie wirklich von übernatürlichen Mächten - oder vom oft unterschätzten Erfindergeist vergangener Kulturen?
21:50
Der Wunsch nach Unsterblichkeit hat Bauwerke hervorgebracht, die den Tod überdauern sollten. In Indien ließ Kaiser Shah Jahan das Taj Mahal als Mausoleum für seine geliebte Frau errichten - ein Sinnbild ewiger Hingabe. Unter dem Speyerer Dom schufen salische Kaiser im 11. Jahrhundert eine monumentale Krypta, um sich ihren Platz in der Ewigkeit zu sichern. Hoch in die Felsen der Türkei gemeißelt, geben die lykischen Felsgräber Einblick in die Jenseitsvorstellungen einer rätselhaften antiken Kultur. Diese Grabstätten spiegeln eindrucksvoll, wie frühere Zivilisationen Tod, Leben und das Danach verstanden.
22:35
Es gewittert, hagelt und schneit, als sich eine Turboprob-Maschine auf dem Weg zu den Shetlandinseln über der sturmgepeitschten Nordsee befindet. Wenig später schlägt das Schicksal zu: Das Flugzeug wird vom Blitz getroffen. Im Cockpit fallen die Instrumente kurzzeitig aus und die Maschine rast hinab in die Tiefe. Kurz vor dem Aufprall gelingt es den Piloten dann wie durch ein Wunder, die Kontrolle über das Flugzeug zurückzuerlangen und eine Katastrophe abzuwenden. Als Air-Crash-Detektive den Vorfall später rekonstruieren, stoßen sie auf eine alarmierende Besonderheit.
23:20
In Lexington, Kentucky, soll früh morgens ein Linienflug Richtung Atlanta starten. 47 Passagiere und drei Crewmitglieder befinden sich an Bord der Bombardier CRJ100ER. Den Piloten wird die Startbahn 22 zugewiesen, doch sie biegen versehentlich auf die nur halb so lange Startbahn 26 ab. Weil die Strecke viel zu kurz ist, kommt es zur Tragödie: Die Maschine schießt über die Piste hinaus und kollidiert mit Büschen und Bäumen, bevor sie in zwei Teile zerbricht und Feuer fängt. Nur der Co-Pilot entkommt der Flammenhölle. Hätte das Unglück verhindert werden können - und warum kam keine Warnung aus dem Tower?