13:00
In dieser Episode führen besonders unterschiedliche Fundstücke zu intensiver Recherchearbeit. Ein Hund, der eine Woche lang allein über das Flughafengelände gestreift ist, wird schließlich seiner wartenden Familie zurückgegeben. Außerdem stoßen die Lost-&-Found-Teams auf eine Sammlung seltener Vintage-Tennisschläger, die einem Profi gehören, sowie auf eine Handtasche mit über hundert Dollar Bargeld. Ein Rucksack voller lebenswichtiger Medikamente, ein geliebter Stoffpanda eines Kindes und eine vollständige Armeuniform komplettieren die Liste der außergewöhnlichen Funde.
13:45
Drei reale Katastrophen werden mit modernster 3D-Technik, forensischer Präzision und wissenschaftlicher Expertise rekonstruiert: Warum kam es im japanischen AKW Fukushima nach einem gewaltigen Erdbeben zum Super-GAU? Wie konnte ein 60 Meter hoher Baukran mitten in Manhattan in die Tiefe stürzen? Und weshalb verwandelte sich der US-Flugzeugträger "USS Forrestal" nach einer Explosion in eine tödliche Falle, die 134 Menschen das Leben kostete? Schritt für Schritt deckt "Anatomie einer Katastrophe" die wahren Ursachen hinter den Tragödien auf - von winzigen Materialfehlern bis zu fatalen Entscheidungen.
14:35
Will Smith stellt sich am Südpol eisigen Winden und extremen Temperaturen. Gemeinsam mit Polarathlet Richard Parks überquert er mächtige Eisfelder und besucht eine abgelegene Forschungsstation.
15:20
Trotz seiner panischen Angst vor Spinnen, die ihn sein Leben lang begleitet, bricht Will Smith in den ecuadorianischen Amazonas auf, um dort gefährlichen Exemplaren auf Tuchfühlung zu gehen. Gemeinsam mit Professor Bryan Fry und der örtlichen Bergsteigerin Carla Perez steigt er 60 Meter in ein Höhlensystem hinab. Dort suchen sie eine riesige Vogelspinne, deren Gift mithilfe moderner Methoden gewonnen wird. Die Forschungsergebnisse könnten eines Tages dazu beitragen, Millionen von Menschen zu helfen.
15:50
Will, Bryan und Carla begleiten im Amazonas den Waorani-Ältesten Penti Baihua auf einer außergewöhnlichen Mission: Sie suchen nach der größten Schlange der Welt: der südlichen grünen Anakonda. Als sie schließlich auf ein beeindruckendes, rund 5,2 Meter langes Exemplar treffen, entnehmen sie behutsam nur eine einzige Schuppe. Wills anfängliche Angst verwandelt sich erst in Erleichterung und schließlich in pure Freude. Denn er weiß nun, dass selbst diese eine kleine Schuppe wertvolle Hinweise über den Zustand des gesamten Ökosystems liefern kann.
16:35
Im Königreich Bhutan geht Will Smith dem Geheimnis des Glücks auf die Spur. Auf seiner Suche wird er mit einigen der schwierigsten Momente seines Lebens konfrontiert.
17:25
Gemeinsam mit der Linguistin Dr. Mary Walworth und dem lokalen Meeresökologen John Aini reist Will Smith in den Südpazifik. Für die drei geht es auf eine abgelegene Insel, die vom steigenden Meeresspiegel bedroht ist. Die Erkundung des schier atemberaubenden Paradieses wird für Will zu einer emotionalen Selbstfindungsreise. Während des Aufenthalts dokumentieret das Trio außerdem eine nahezu verlorene Sprache, die nur noch von fünf Menschen gesprochen wird.
18:10
In der Kalahari-Savanne trifft Will auf das San-Volk und begleitet sie auf einer Jagd. Dabei merkt er jedoch schnell, dass er für dieses Abenteuer nicht wirklich gemacht ist.
18:45
Am Ende seiner 100-tägigen Expedition steht Will Smith vor seiner bislang gefährlichsten Herausforderung. Am Nordpol unterstützt er die Polarforscherin Allison Fong bei einer einzigartigen Mission: Bei einem Tauchgang unter dem dicken Eis sollen erstmals wissenschaftliche Proben gewonnen werden. Doch extreme Kälte, ein aufziehender Schneesturm und technische Probleme erschweren das Vorhaben. Als sich die Lage zuspitzt, wird aus dem Forschungseinsatz ein Wettlauf gegen die Zeit. Will muss all seinen Mut zusammennehmen - und lernt, was es bedeutet, im echten Leben ein Held zu sein.
19:25
Der britische Fotograf Thomas Heaton startet sein bildgewaltiges Schienenabenteuer in Kunming im Südwesten Chinas. Sein Ziel: die Provinz Yunnan erkunden.
19:45
Bei seiner Ankunft in Laos öffnet sich für Fotograf Thomas Heaton ein Land voller Tradition und atemberaubender Natur.
20:15
In dieser Folge haben es die Lost-&-Found-Teams mit besonders persönlichen Fundstücken zu tun. Ein verloren gegangenes Glasauge sorgt für große Eile, denn der Besitzer ist dringend darauf angewiesen. Daneben landen eine Espressomaschine und eine luxuriöse Designerhandtasche im Fundbüro. Besonders emotional ist der Fall einer goldenen Rolex, die seit Generationen weitervererbt wird. Am Flughafen Philadelphia versuchen Tierexperten derweil, Reisenden mit ungewöhnlichen Methoden gegen das sogenannte "Airport Brain" zu helfen - jene mentale Zerstreutheit, die oft zum Verlust wichtiger Gegenstände führt.
21:00
In Denver und Salt Lake City stoßen die Lost-&-Found-Teams auf ungewöhnliche Fundstücke. Eine ausgestopfte weiße Ratte, wertvolle indigene Zeremonienkleidung und ein State-Meisterring im Highschool-Wrestling stellen die Ermittler vor knifflige Aufgaben. Zusätzlich taucht eine Gürteltasche mit Geldbörse, Reisepass und offiziellen Ausweisen auf, deren Rückgabe höchste Priorität hat. Abseits der Flughäfen führt die Reise in den Süden der USA zu "Unclaimed Baggage", einem Geschäft, das mit nicht abgeholtem Reisegepäck gefüllt ist - und einen einzigartigen Einblick in die Welt verlorener Gegenstände bietet.
21:45
Drei reale Katastrophen werden mit modernster 3D-Technik, forensischer Präzision und wissenschaftlicher Expertise rekonstruiert: Warum explodierte die Bohrplattform Deepwater Horizon im Golf von Mexiko und löste eine der schlimmsten Ölkatastrophen der Geschichte aus? Wie konnte das Überschallflugzeug Concorde nur eine Minute nach dem Start in Paris abstürzen? Und weshalb fing die Gletscherbahn in Kaprun im Tunnel Feuer und wurde zur tödlichen Falle? "Anatomie einer Katastrophe" deckt die wahren Ursachen hinter den Tragödien auf - von winzigen Materialfehlern bis zu fatalen Entscheidungen.
22:35
Seit über 25 Jahren sendet das Hubble-Weltraumteleskop ebenso atemberaubende wie aufschlussreiche Bilder auf die Erde. Dabei hat Hubble nicht nur weiter als je zuvor in die Tiefen des Alls geblickt, sondern auch den Erkenntnishorizont der Menschheit entscheidend erweitert. So ermöglichte dieses technische Wunderwerk zahlreiche neue Erkenntnisse über die Entwicklung von Galaxien und die Ausdehnung des Universums. Zum vierten Mal in Folge stellt National Geographic die neuesten Hubble-Entdeckungen vor. Außerdem präsentiert die Dokumentation das James-Webb-Teleskop, das ab 2018 Hubble ablösen soll.
23:25
Sally Ride war 1983 die erste Amerikanerin, die ins All flog. Allein unter Männern, musste sie damals gegen viele Vorurteile kämpfen. Dank unerschütterlicher Willenskraft wurde sie zu einer Ikone der Raumfahrt. Ein Geheimnis bewahrte die Physikerin allerdings bis zu ihrem Tod: die Beziehung zu Tam O'Shaughnessy. Ihre Partnerin enthüllt nun erstmals die ganze Geschichte ihrer 27 gemeinsamen Jahre. "Sally", inszeniert von der Emmy®-Preisträgerin Cristina Costantini, beleuchtet das Privatleben einer der faszinierendsten Astronautinnen aller Zeiten - ein bewegendes Porträt über Mut, Leidenschaft und Liebe.
01:05
Der Marine-Archäologe Dr. Innes McCartney untersucht die Wracks von drei deutschen U-Booten aus dem Ersten und Zweiten Weltkrieg. Zunächst geht es um "UC66", das im Mai 1917 vor der südenglischen Küste als erstes Unterseeboot überhaupt durch den Angriff eines Flugzeugs versenkt wurde. Taucher entdeckten das Wrack schließlich im Jahr 2009. Überdies steht "U87" im Fokus, das 1943 westlich von Portugal sank, nachdem es von einem Schiff der Alliierten gerammt wurde. Hinzu kommt "U480", das erste Tarnkappen-U-Boot der Welt. Es ging kurz vor Kriegsende Anfang 1945 im Ärmelkanal unter.
01:50
Die Scapa-Flow-Bucht der Orkney-Inseln hatte während des Ersten Weltkriegs enorme strategische Bedeutung für die britische Royal Navy. Im Mai 1916 stach Kriegsminister Lord Kitchener mit der "HMS Hampshire" von hier aus Richtung Russland in See. Doch der Panzerkreuzer lief kurz danach auf eine deutsche Mine und sank. Auch Kitchener kam dabei ums Leben. Unweit von dieser Stelle kam es etwa ein Jahr später auf der "HMS Vanguard" zu einer tödlichen Explosion. Dieses Schiff sank ebenfalls. Was genau war passiert? "Die Wrack-Ermittler - Unglück auf dem Meer" untersucht beide Fälle und forscht nach Antworten.
02:35
Die "Empress of Ireland" war zu Beginn des 20. Jahrhunderts einer der großen Ozeandampfer, die zwischen Europa und Nordamerika verkehrten. Kurz vor Beginn des Ersten Weltkriegs startete das kanadische Schiff im Mai 1914 in Québec zu ihrer 96. Atlantiküberquerung. Doch bereits im Sankt-Lorenz-Strom kam es zu einer folgenschweren Kollision. Die "Empress of Ireland" sank, 1.012 Menschen ums Leben. "Die Wrack-Ermittler untersuchen die tragischen Ereignisse von damals. In einem zweiten Fall geht es um die "El Faro", die fast 100 Jahre später in der Nähe der Bahamas während eines Hurrikans unterging.
03:25
Am Ende des Ersten Weltkriegs befanden sich 74 Schiffe der kaiserlichen Hochseeflotte in einer Bucht der zu Großbritannien gehörenden Orkney-Inseln. Unmittelbar nach dem in Compiègne bei Paris unterzeichneten Waffenstillstand waren sie allerdings plötzlich verschwunden. Rund 100 Jahre später begeben sich Meeresarchäologen und Historiker auf die Suche nach den deutschen Kriegsschiffen und letztlich nach den Motiven für diese größte Selbstversenkung der Geschichte. Augenzeugenberichte und CGI-Animationen führen die Ereignisse von damals, zu denen auch eine gigantische Rettungsaktion gehörte, vor Augen.
04:10
Geglückte Invasionen wie die Landung der Alliierten in der Normandie im Jahr 1944 bleiben der Nachwelt lange im Gedächtnis - doch es gab auch zahlreiche Fehlschläge. Zwei besonders verlustreiche Invasionsversuche rückt "Die Wrack-Ermittler - Unglück auf dem Meer" in den Mittelpunkt: Zum einen geht es um die versuchte Eroberung Englands durch den spanischen König Philip II., die 1588 mit einer schweren Niederlage von dessen Armada endete. Zweites Thema ist die Schlacht von Gallipoli im Ersten Weltkrieg, in der die Entente-Mächte Großbritannien, Frankreich und Russland dem Osmanischen Reich unterlagen.
04:55
Spätestens seit 1945 gilt das Konzept des Schlachtschiffs als überholt; ersetzt wurden die schwerfälligen Großkampfschiffe durch die kleineren, aber wendigen Zerstörer sowie durch U-Boote und Flugzeugträger. Insbesondere im Verlauf des Zweiten Weltkriegs hatten sich die schwimmenden Festungen mehrfach als verwundbar erwiesen: So kam es bei der Versenkung des britischen Schlachtkreuzers HMS Hood am 24. Mai 1941 zur Explosion der Munitionskammern, die nur drei der 1418 Besatzungsmitglieder überlebten. Ähnlich verheerend traf es am 7. Dezember 1941 die USS Arizona beim japanischen Angriff auf Pearl Harbor.