17:45
1946 wurden am schwedischen Himmel fast tausend unbekannte Flugobjekte gesichtet. Obwohl Zeugen beobachteten, wie viele von ihnen in Seen stürzten und die Regierung die Fälle daraufhin gründlich untersuchte, konnte kein einziges Trümmerteil gefunden werden. 1982 wurde ein portugiesischer Kampfpilot in etwa 1500 Meter Höhe eine knappe halbe Stunde lang von einem UFO umkreist. Eine der größten UFO-Untersuchungen der portugiesischen Militärgeschichte war die Folge. Ein Journalist berichtete von einer äußerst ungewöhnlichen "UFO-Massensichtung" in einem abgelegenen italienischen Dorf.
18:35
Im Jahr 1970, auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges, sollte ein US-Pilot ein "nicht identifiziertes Ziel" über der Nordsee abfangen. Sein Flugzeug verschwand spurlos. Als man es wiederfand, war das Cockpit verschlossen, aber der Körper des Piloten fehlte. 2004 ereigneten sich in dem kleinen sizilianischen Fischerdorf Canneto di Caronia eine Reihe unerklärlicher Zwischenfälle. Ein Fischer berichtete von einem mysteriösen roten Licht, das aus dem Wasser aufstieg, andere Einheimische behaupteten, in der Gegend UFOs gesehen zu haben. Doch das alles war erst der Auftakt einer ganzen Reihe.
19:25
Es war am 18. August 1985, als vier Piloten, die gerade von einer Flugschau kamen, ein silbernes, raketenartiges Flugobjekt bemerkten, das unter ihnen vorbeiflog. Sie wendeten sofort und versuchten, dem Objekt zu folgen. Doch sie waren zu langsam. Zwar meldeten sie den Vorfall, aber die Untersuchungen über die Herkunft des Flugobjekts verliefen ergebnislos. Im Januar 1981 hatte ein Arbeiter beobachtet, wie ein merkwürdiges Fluggerät auf einem Feld landete. Kurz darauf hob es wieder ab und verschwand. An der Stelle, an der das Objekt gelandet und gestartet war, fand der Mann Markierungen.
20:15
Die Lost-&-Found-Teams kümmern sich in dieser Folge um besonders wertvolle und emotionale Fundstücke. Dazu zählen eine Designuhr im Wert von über 10.000 Euro, ein Perlencollier einer Braut sowie kunstvoll verzierte Fez-Hüte der Shriners-Bruderschaft. In New Orleans kann eine Mutter ihre Geldbörse wieder in Empfang nehmen, die sie nach einem Snackkauf für ihre Kinder im Flugzeug vergessen hatte. Abseits der Flughäfen zieht es Schnäppchenjäger aus dem ganzen Land nach Alabama: Bei der großen Jahresaktion von "Unclaimed Baggage" stehen Kunden stundenlang an, um verlorene Skiausrüstung zu ergattern.
21:00
Die Mitarbeitenden der Fundbüros übernehmen in dieser Folge echte Detektivarbeit. Eine Sporttasche, randvoll mit alten Familienfotos, wirft viele Fragen auf und erfordert intensive Recherchen, um den Besitzer ausfindig zu machen. Gleichzeitig sucht eine Frau verzweifelt nach Weihnachtsschmuck, der fester Bestandteil einer langjährigen Familientradition ist. Am Flughafen von Tampa werden nicht abgeholte Fundstücke, darunter eine Handtasche im Wert von über 600 Euro, an ein örtliches Frauenhaus gespendet. In New Orleans verliert ein junger College-Besucher direkt nach der Ankunft seine Geldbörse.
21:50
Eisige Temperaturen sorgen in Dawson City für schwere Schäden. Bei minus 30 Grad geht mitten in der Nacht ein Notruf ein: Ein Lastwagen steht in Flammen. Kurz darauf bringt der extreme Kälteeinbruch in der ganzen Stadt Wasserleitungen zum Platzen. Als wäre das nicht genug, muss Chief Mikes Team auch noch zu einem Gasleck ausrücken. Gleichzeitig sind mehrere Gemeinden entlang des Klondike Highway von der Außenwelt abgeschnitten, weil eine Lawine die Straße blockiert hat. Techniker Colin startet einen Helikoptereinsatz, um die Schneemassen zu sprengen.
22:35
Am 12. August 2018 hat die NASA ihre erste Mission ins Innere der Sonnenatmosphäre gestartet: Die Sonde "Parker Solar Probe" soll sich dem Zentralgestirn bis auf 6,2 Mio. Kilometer nähern. Um die dabei auftretenden Temperaturen von bis zu 1.400 Grad Celsius zu überstehen, ist sie mit einem zwölf Zentimeter dicken Karbonschutzschild versehen. Forscher erhoffen sich neue Erkenntnisse, unter anderem über die äußerste Schicht der Sonnenatmosphäre, die Korona. Bislang ist unklar, warum diese bis zu 5,6 Mio. Grad Celsius heiß wird - während es an der Sonnenoberfläche vergleichsweise milde 5.500 Grad sind.
23:25
Die Dokumentation berichtet über eine der gewagtesten Weltraummissionen, die jemals unternommen worden ist. Im Mittelpunkt steht ein Team der europäischen Weltraumorganisation ESA, das versucht, die Weltraumsonde "Rosetta" auf einem Kometen zu landen, der 600 Millionen Meilen von der Erde entfernt ist. Dort soll die Sonde bleiben, während sich der Komet der Sonne nähert. Von der Mission erhofft man sich neue Erkenntnisse über den Ursprung unseres Sonnensystems und darüber, welche Rolle Kometen bei der Entstehung des Lebens auf der Erde gespielt haben.
00:10
Am 14. Juli 2015 feierte die NASA eine außergewöhnliche Premiere: Als erste Raumsonde erreichte "New Horizons" den Pluto und lieferte erstmals detaillierte Bilder und Messergebnisse des Zwergplaneten und seiner fünf Monde. Die Sonde untersuchte zudem weitere Objekte in der Umgebung des Pluto, im sogenannten "Kuipergürtel". Diese ringförmige Region befindet sich am Rand unseres Sonnensystems und birgt unzählige Geheimnisse. "Pluto: Die New Horizons-Mission" fasst die aufsehenerregenden Forschungsergebnisse zusammen und lässt die beteiligten Wissenschaftler in exklusiven Interviews zu Wort kommen.
01:00
Spätestens seit 1945 gilt das Konzept des Schlachtschiffs als überholt; ersetzt wurden die schwerfälligen Großkampfschiffe durch die kleineren, aber wendigen Zerstörer sowie durch U-Boote und Flugzeugträger. Insbesondere im Verlauf des Zweiten Weltkriegs hatten sich die schwimmenden Festungen mehrfach als verwundbar erwiesen: So kam es bei der Versenkung des britischen Schlachtkreuzers HMS Hood am 24. Mai 1941 zur Explosion der Munitionskammern, die nur drei der 1418 Besatzungsmitglieder überlebten. Ähnlich verheerend traf es am 7. Dezember 1941 die USS Arizona beim japanischen Angriff auf Pearl Harbor.
01:45
Nicht immer sind ausschließlich strategische oder taktische Überlegungen ausschlaggebend für eine Militäraktion - mitunter beeinflusst auch der Wunsch nach Rache die Befehlshabenden. So geschah es nach dem japanischen Angriff auf die amerikanische Pazifikflotte in Pearl Harbor am 7. Dezember 1941. Die USA antworteten mit massiven Bomberangriffen auf japanische Verbände. Auch die Versenkung der mit deutschen Soldaten, Verletzten und Flüchtlingen überladenen "Wilhelm Gustloff" in der Ostsee am 30. Januar 1945, bei der zwischen 4.000 und 9.000 Menschen starben, erfüllte keinen tieferen militärischen Zweck.
02:30
Bevor am 10. Oktober 1963 der "Vertrag über das Verbot von Kernwaffenversuchen in der Atmosphäre, im Weltraum und unter Wasser" zwischen Großbritannien, der Sowjetunion und den USA in Kraft trat, hatten die Atommächte bereits hunderte Atombomben-Tests durchgeführt und die Radioaktivität in der Atmosphäre in besorgniserregende Höhen getrieben. "Die Wrack-Ermittler" tauchen im Atlantik und im Pazifik hinab zu den Schiffen, die im Rahmen der Tests versenkt wurden. 3D-Sonarscans, Untersuchungen der Wracks sowie Interviews mit Zeitzeugen ermöglichen eine detaillierte Rekonstruktion der Explosionswirkung.
03:15
Kollisionen auf See sind teuer. Denn durch sie entstehen nicht nur enorme finanzielle Verluste - sie kosten auch Menschenleben. In dieser Folge untersuchen die Wrack-Ermittler drei historische Schiffsunglücke, die auf Zusammenstöße zurückzuführen sind. Dabei geht es um den während des Zweiten Weltkriegs gesunkenen britischen Kreuzer "HMS Curacoa" und den amerikanischen Passagierdampfer "SS City of Chester", der 1875 mit einem britischen Schiff kollidierte. Elf Jahre später sank die "SS Oregon" auf der Reise von Liverpool nach New York. CGI-Animationen untermauern die jeweiligen Untersuchungen.
04:00
Im Laufe des Zweiten Weltkriegs landeten tausende Schiffe auf dem Grund der Ozeane. Seither blieben ihre Wracks über Jahrzehnte den Kräften des Meeres ausgesetzt. Die fortschreitende Erosion verwandelte die einst stolzen Fregatten, Zerstörer und Transporter in rostigen Schrott. Doch der ist gar nicht mal so ungefährlich. Die Wrackermittler untersuchen diesmal Schiffswracks, in deren Laderäumen sich bis heute hochgiftige Stoffe befinden. Im Grunde handelt es sich bei diesen versunkenen Riesen um tickende Zeitbomben. Niemand weiß, wann sie explodieren. Sie aufzuspüren und auszuschalten, ist nicht einfach.
04:45
Der Marine-Archäologe Dr. Innes McCartney untersucht die Wracks von drei deutschen U-Booten aus dem Ersten und Zweiten Weltkrieg. Zunächst geht es um "UC66", das im Mai 1917 vor der südenglischen Küste als erstes Unterseeboot überhaupt durch den Angriff eines Flugzeugs versenkt wurde. Taucher entdeckten das Wrack schließlich im Jahr 2009. Überdies steht "U87" im Fokus, das 1943 westlich von Portugal sank, nachdem es von einem Schiff der Alliierten gerammt wurde. Hinzu kommt "U480", das erste Tarnkappen-U-Boot der Welt. Es ging kurz vor Kriegsende Anfang 1945 im Ärmelkanal unter.