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Drei reale Katastrophen werden mit modernster 3D-Technik, forensischer Präzision und wissenschaftlicher Expertise rekonstruiert: Wie konnte ein führerloser Güterzug im kanadischen Lac-Mégantic entgleisen und ein Flammeninferno auslösen, das die halbe Stadt zerstörte? Warum kam es in einer Zuckerfabrik in Georgia zu einer tödlichen Explosion? Und weshalb blockierte der Containerriese "Ever Given" sechs Tage lang den Suezkanal, was Milliardenverluste verursachte? "Anatomie einer Katastrophe" deckt die wahren Ursachen hinter den Tragödien auf - von winzigen Materialfehlern bis zu fatalen Entscheidungen.
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Weltweit steigt das Risiko verheerender Überschwemmungen. Sturmfluten und extreme Regenfälle überfordern immer häufiger Flüsse, Kanäle und Entwässerungssysteme großer Städte. Ingenieure ziehen daraus ihre Lehren: In Tokio zum Beispiel entsteht ein gigantisches unterirdisches Flusssystem, das gewaltige Wassermassen bei Taifunen aufnehmen soll. In Spanien zeigte die Katastrophe von Valencia, wie entscheidend funktionierende Frühwarnsysteme sind, wenn die Infrastruktur versagt. Und in New Orleans wurden nach der schlimmsten Flutkatastrophe der US-Geschichte gewaltige Sturmflutsperren neu entwickelt.
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Als 2018 die Morandi-Brücke in Genua einstürzte, war das ein Weckruf für Ingenieure weltweit. Das Unglück zeigte, dass selbst gewaltige Bauwerke eine begrenzte Lebensdauer haben. Zugleich nehmen Verkehr, Bevölkerung und extreme Wetterereignisse stetig zu. Beim Bau der neuen Brücke in Genua setzen Ingenieure deshalb auf intelligente Überwachungssysteme und moderne Robotik. Auch anderswo werden die Grenzen des Möglichen immer weiter verschoben: In der Türkei entsteht eine der längsten Hängebrücken der Welt - entwickelt, um starken Winden, Kollisionen mit Schiffen und sogar schweren Erdbeben standzuhalten.