21:45
Südamerika ist die Heimat einer einzigartigen Tierwelt. Hier lebt beispielsweise der Kodkod. Diese Chilenische Waldkatze zählt zu den kleinsten Katzen der Welt. Das nur zwischen zwei und drei Kilogramm schwere Tier hat eine Kopfrumpflänge von 40 bis 50 Zentimetern und wird längst auf der Roten Liste der gefährdeten Arten geführt. In freier Wildbahn schätzt man seine Gesamtzahl auf weniger als 10.000 Exemplare. Auch der Muriqui oder Spinnenaffe gilt als gefährdet. Die ungebremste Abholzung der Wälder, ignorante Goldsucher und der maßlose Anbau von Kaffee verdrängen immer weitere hier heimische Tierarten.
22:35
Die Klinikbetrieb läuft auf Hochtouren. Dr. Pol selbst schlägt sich mit vier gefräßigen Kühen herum. Er soll feststellen, ob die Tiere tragend sind, doch die haben ihren eigenen Kopf. Dr. Brenda wiederum muss zu einem Notfall eilen: Das Pferd Sisco wird von Koliken geplagt. Zum Glück weiß die Tierärztin zu helfen. Die ständigen Außeneinsätze von Dr. Pol und Dr. Brenda haben jedoch zur Folge, dass die Klinik notorisch unterbesetzt ist. Und nun will auch noch Dr. Sandra die Praxis verlassen...
23:20
Ganz gleich ob Tierärzte, Kälber oder Katzen: Wenn Väterchen Frost nach Michigan kommt, hört der Spaß für alle auf. Während die Farmer und ihre Tiere versuchen, sich auf die eisigen Temperaturen einzustellen, hält Dr. Pol sich mit Arbeit warm - in seiner unterbesetzten Klinik gibt es genug davon. Trotzdem hindert ihn der Stress nicht daran, geduldig alles zu geben. So hat er es u.a. mit gefrorenen Zitzen zu tun, er kümmert sich um ein krankes Schwein und hilft bei der Geburt eines riesigen Kalbs.
00:05
Kristallklares Wasser und schneeweiße Strände - die Seychellen sind das archetypische Bilderbuch-Idyll für Paare in den Flitterwochen. Doch 2011 erlebt das Archipel im Indischen Ozean einen nie dagewesenen Schock: Innerhalb von gerade einmal zwei Wochen kommt es zu zwei tödlichen Haiangriffen. Der erhoffte Traumurlaub wird für die Touristen zu einem blutigen Albtraum. Selbst von den Einheimischen wagen sich nur noch wenige ins Wasser. Die örtlichen Behörden reagieren prompt: Ein Team von Spezialisten soll die Ursachen der Attacken ergründen und eine Strategie zur Lösung des Problems entwickeln.
00:50
Von Steven Spielbergs Klassiker "Der Weiße Hai" bis zum Trash-Spektakel "Sharknado", in dem es buchstäblich Raubfische regnet, sind die Spitzenprädatoren der Ozeane eine unerschöpfliche Inspirationsquelle für mal mehr, mal weniger gelungene filmische Unterhaltung. Wie die Wirklichkeit aussieht, zeigt ein Blick in die vom Florida Museum betriebene wissenschaftliche Datenbank "International Shark Attack File", die sämtliche weltweit bekanntgewordenen Begegnungen zwischen Menschen und Haien verzeichnet. Mit 66 nicht provozierten Haiangriffen ist deren Zahl 2018 im Vergleich zu den 88 des Vorjahres sogar gesunken. In Relation zur Weltbevölkerung liegt das Risiko, von einem Hai getötet zu werden, sogar geringer als das, vom Blitz erschlagen zu werden. Umgekehrt ist die Begegnung mit dem Menschen für Haie immer noch allzu oft tödlich. Mindestens 100 Millionen Exemplare werden jährlich getötet - zu diesem Schluss kam eine Studie der Dalhousie University im kanadischen Halifax. All diese Ergebnisse bedeuten aber keineswegs, dass Haie kein Risiko für den Menschen darstellen. So kommt es an bestimmten Strandabschnitten in Australien und Florida gehäuft zu gefährlichen Konfrontationen über deren Ursachen heiß debattiert wird - ist es die steigende Zahl von sorglosen Strandtouristen, verwechseln Haie Menschen mit ihren eigentlichen Beutetieren oder sind die Attacken eine Folge des Territorialverhaltens der Raubfische? In Staffel 5 zeigt "Haie auf Angriff" Beispiele aus aller Welt, ermittelt die Hintergründe der einzelnen Angriffe und lässt Experten zu Wort kommen, die mit neuen Strategien dafür kämpfen, die Zahl der Haiattacken weiter zu reduzieren.
01:35
Blauwale sind die größten und schwersten Lebewesen, die jemals auf unserem Planeten gelebt haben - größer sogar als die vor Jahrmillionen ausgestorbenen Dinosaurier. Ihr Walgesang kann eine Lautstärke von bis zu 188 Dezibel erreichen. Leider bietet sich dem Mensch nur äußerst selten die Gelegenheit, die riesigen Säugetiere aus nächster Nähe zu beobachten. Diese Doku entführt den Zuschauer in das geheimnisvolle und zum Großteil unerforschte Reich des Blauwals und versucht zu klären, warum auch heute noch - nach Erlass des Walfangverbotes in den 60er Jahren - mehr Blauwale als je zuvor sterben.
03:15
Häuser gelten als sichere Rückzugsorte, doch immer häufiger tauchen ungebetene tierische Gäste auf. Bären planschen in Whirlpools, Waschbären plündern Küchen und Alligatoren blockieren Eingänge. Doch sind diese Tiere tatsächlich Eindringlinge oder wurde zuvor ihr Lebensraum vom Menschen besetzt? Überwachungskameras zeigen, wie kreativ und furchtlos Wildtiere inzwischen agieren, um ans Ziel zu kommen.
04:00
Eine Safari gilt als Traum vieler Tierfreunde. Doch wenn ein Löwe ein Zelt betritt oder ein aufgebrachter Elefant einen Truck rammt, wird daraus schnell ein Albtraum. Auch Nilpferde, die Motorboote verfolgen, können Safari-Teilnehmern einen ziemlichen Schrecken einjagen. Solche Aufnahmen gehen oft viral, doch hinter jedem Clip steckt ein Verhalten, das tief im Instinkt der Tiere verankert ist.
04:45
Bald wird der Großteil der Weltbevölkerung in Städten leben - doch nicht nur Menschen passen sich an das urbane Leben an. Auch Tiere entwickeln immer ausgeklügeltere Strategien, um in Betonlandschaften zu überleben: In den USA dringen hungrige Bären in Supermärkte ein, in Indien bestehlen Affen Passanten am helllichten Tag und in Kanada knacken Waschbären selbst "wildtiersichere" Mülleimer mit Leichtigkeit. Diese Episode zeigt, wie sich Wildtiere von Delhi bis New York im Großstadtdschungel durchschlagen.