21:00
Wasserlöcher sind überlebenswichtig. Sie ziehen große Ansammlungen von Tieren an, die dort ihren Durst stillen wollen. Dabei sind diese Hotspots der afrikanischen Wildnis alles andere als friedliche Oasen. Denn dort, wo es Wasser gibt, sind tödlichste Gefahren nicht weit. Dort leben u.a. Krokodile, die unter der Wasseroberfläche begierig darauf warten, dass ihre durstigen Opfer sich über das feuchte Nass hermachen. Oder es kommt zu brutalen Territorialkämpfen zwischen riesigen und oftmals überaus aggressiven Flusspferdbullen. Wasserlöcher bilden die Bühne für einige der größten Dramen des Afrikas.
21:45
Eine Reihe unerklärlicher Haiangriffe erschüttert Brasilien. Sibirische Tiger machen Jagd auf Menschen, und verblüffender Weise es ist nicht Hunger, der diese Attacken provoziert. In einem entlegenen Naturpark in Ontario beansprucht ein Schwarzbär ausgerechnet einen der für Touristen eingerichteten Rastplätze als sein Revier, und in Florida schnappen Alligatoren nach Schwimmern, die sich in die Jagdgründe der Reptilien verirrt haben. Kann ein besseres Verständnis der Raubtier-Instinkte dazu beitragen, solche gefährlichen Konfrontationen von Mensch und Tier zu vermeiden?
22:35
Schnee und Eis bedecken das Gebiet von Weidman im US-Bundesstaat Michigan. Doch der Winter hält Dr. Pol nicht von der Arbeit zurück. Unterstützt wird er von seinem Sohn Charles, der eigens aus dem sonnigen L.A. herbeigeeilt ist. Dr. Pol überredet ihn, bei der Wohltätigkeitsveranstaltung "Polar Plunge" mitzumachen, bei der sich die Teilnehmer in einen eisigen See stürzen. Während Charles noch zweifelt, ob er wirklich cool genug ist, kümmert sich sein Vater um das verletzte Bein eines Rennpferds.
23:20
Wie immer ist in Dr. Pols Praxis viel zu tun. Trotzdem: Inmitten des Chaos erlaubt er sich gemeinsam mit Diane einen dringend benötigten Kurzurlaub: Für ein verlängertes Wochenende fahren die beiden zur Flying B Ranch nach Idaho, um dort die Natur zu genießen und ein paar Tiere zu behandeln. Währenddessen managt Dr. Brenda die Klinik allein und versucht, Charles in die Arbeit einzubinden. Das Experiment geht allerdings gehörig daneben, denn der junge Pol hinterlässt eine Spur der Verwüstung.
00:10
Die afrikanische Savanne ist die Heimat zahlreicher Raubtierarten. Im Schutz der Dunkelheit, wenn die Sonne hinter dem Horizont versinkt, beginnt für sie die aktive Phase des Tages. Während ihrer nächtlichen Jagdausflüge verlassen sie sich vor allem auf ihre außergewöhnlichen Sinne. Dank ihres feinen Gehörs nehmen diese blitzschnellen und nicht selten kraftstrotzenden Kreaturen jedes noch so kleine Geräusch wahr - und schlagen gnadenlos zu. Für die potenziellen Beutetiere bedeutet das: Nur die stärksten und cleversten werden den nächsten Morgen erleben.
00:55
Das Leben in freier Wildbahn ähnelt mitunter einem Hollywood-Thriller. Hier wie dort gibt es jede Menge Action, Verfolgungsjagden und immer wieder den ultimativen Kampf um Leben und Tod. Die spannendsten Szenen spielen sich nachts ab. Denn wenn der Tag zu Ende geht, erwachen die Geister der Dunkelheit und die Meister der Täuschung. Dann präsentiert sich die Natur von ihrer wirklich finsteren Seite. Die Serie "Tod bei Nacht" beleuchtet die Schattenwelt der Wildnis und zeigt einige der aus Menschensicht gruseligsten Kreaturen der Erde. Dabei sind die Zuschauer hautnah am Ort des Geschehens. Einer der vielen Schauplätze der Handlung ist die indonesische Insel Java. Hier steigen nachtaktive Dschungelbewohner aus ihren Verstecken - wie Zombies aus ihren Gräbern. Nicht weniger furchteinflößend sind auch die skurrilen Wesen der Arabischen Wüste, deren einzigartige Fähigkeiten ihnen bei nächtlichen Gefechten enorme Vorteile verschaffen. Last but not least verfolgen die Kamerateams die tödlichsten Raubtiere der afrikanischen Savanne, deren feine Sinnesorgane erst im Dunkeln so richtig zur Geltung kommen. Nur wer schlau und schnell ist und obendrein auch noch jede Menge Glück hat, darf in ihrer Nähe damit rechnen, den nächsten Sonnenaufgang zu erleben.
01:40
Wie überall auf der Welt erweist sich die Nahrungsbeschaffung auch für die Tiere Thailands Tag für Tag als eine neue Herausforderung - ganz gleich, ob in dichten Regenwäldern, undurchdringlichen Sümpfen oder geschäftigen Städten. Die Serie begleitet verschiedene wilde Bewohner bei ihrer Suche nach der nächsten Mahlzeit und zeigt, mit welchen Strategien und Waffen sie ihre anvisierte Beute zur Strecke bringen. Allerdings geht der Plan nicht immer auf - und so wird ein Jäger manchmal schneller zum Gejagten, als man für möglich halten würde.
02:25
Die Wahl des richtigen Partners ist so eine Sache für sich. Das gilt für Menschen ebenso wie für Tiere. Allerdings sind die Dating-Gesetze im Wildlife-Kosmos andere. Wie die Strategien, Tricks und Rituale aussehen, mit deren Hilfe Thailands wilde Kreaturen ihr ganz persönliches "Perfect Match" finden, zeigt diese Episode. Nach erfolgreich abgeschlossener Partnersuche ist die Zeit für die Fortpflanzung und die Aufzucht des Nachwuchses gekommen - und fest steht: Auf dem Weg ins Erwachsenenleben müssen kleine Elefanten, Gibbons und andere Jungtiere jede Menge Herausforderungen bestreiten.
03:10
Die Mongolei liegt mitten im Herzen von Asien. Zwischen den riesigen Nachbarn Russland und China umfasst das Staatsgebiet eine Fläche von über 1,5 Millionen Quadratkilometern. Damit ist die Mongolei in etwa viermal so groß wie Deutschland. Doch nur etwas mehr als drei Millionen Menschen leben hier. Schier endlose Steppen, bis zu 4.000 Meter hohe Berge und die gigantische Wüste Gobi bestimmen das Landschaftsbild. Geprägt wurde es im Laufe von Jahrmillionen durch Naturkräfte, die bis heute gewaltig sind. So herrschen in der durchschnittlich 1.000 Meter über dem Meeresspiegel liegenden Gobi enorme Temperaturschwankungen: Im Sommer heizt die Sonne die Ödnis aus Sand, Salz und Geröll auf bis zu 26 Grad Celsius auf, im Winter lassen die Winde das Thermometer auf -25 Grad abstürzen. Regen fällt insgesamt eher selten. In dieser nahezu menschenleeren und von klimatischen Extremen bestimmten Landschaft leben einige der anpassungsfähigsten Tiere der Erde. Dazu gehören Kamele, Schafe, Ziegen, Rinder und Pferde, die von Nomaden gehalten werden, aber auch Antilopen, Wölfe, Steppenadler und die extrem seltenen Schneeleoparden.
03:55
Die Mongolei liegt mitten im Herzen von Asien. Zwischen den riesigen Nachbarn Russland und China umfasst das Staatsgebiet eine Fläche von über 1,5 Millionen Quadratkilometern. Damit ist die Mongolei in etwa viermal so groß wie Deutschland. Doch nur etwas mehr als drei Millionen Menschen leben hier. Schier endlose Steppen, bis zu 4.000 Meter hohe Berge und die gigantische Wüste Gobi bestimmen das Landschaftsbild. Geprägt wurde es im Laufe von Jahrmillionen durch Naturkräfte, die bis heute gewaltig sind. So herrschen in der durchschnittlich 1.000 Meter über dem Meeresspiegel liegenden Gobi enorme Temperaturschwankungen: Im Sommer heizt die Sonne die Ödnis aus Sand, Salz und Geröll auf bis zu 26 Grad Celsius auf, im Winter lassen die Winde das Thermometer auf -25 Grad abstürzen. Regen fällt insgesamt eher selten. In dieser nahezu menschenleeren und von klimatischen Extremen bestimmten Landschaft leben einige der anpassungsfähigsten Tiere der Erde. Dazu gehören Kamele, Schafe, Ziegen, Rinder und Pferde, die von Nomaden gehalten werden, aber auch Antilopen, Wölfe, Steppenadler und die extrem seltenen Schneeleoparden.
04:40
In der westlichen Mongolei, an den Grenzen zu Kasachstan, Russland und China, liegt das Altai-Gebirge. Die höchsten Gipfel reichen bis zu 4.000 Meter in den Himmel. Hier leben einige der faszinierendsten und zugleich scheuesten Tiere der Erde. Pfeifhasen und Moschushirsche bevölkern die steilen Hänge. Doch auch Raubtiere sind hier zu Hause. Dazu gehören Wölfe, Luchse und Braunbären. Besonders selten und extrem scheu ist der Schneeleopard. Der charismatische Einzelgänger klettert bis in die höchsten Höhen des Gebirges und frisst nicht nur Fleisch, sondern ernährt sich mitunter auch von Pflanzen.