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Für die Tiere im Osten Afrikas ist der Tisch reichlich gedeckt: Die üppigen grünen Weiden bilden ihre Lebensgrundlage. Doch spätestens wenn die Trockenzeit einsetzt, wird das Gras immer weniger und die Nahrungssuche zunehmend beschwerlich. Gnus, Zebras, Antilopen und viele andere wilde Bewohner müssen ihr Paradies jetzt verlassen und zu fruchtbareren Weiden ziehen. Doch der Treck ist lang und gefährlich - und unterwegs lauern zahllose Raubtiere, die nur auf einen günstigen Moment warten, um schnelle Beute zu machen. "Wildes Afrika" zeigt, mit welchen Gefahren die Wanderung der Tiere verbunden ist.
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Mit einer Fläche von über 1,2 Millionen Quadratkilometern ist die Kalahari eine der größten Sandwüsten der Welt und erstreckt sich über Teile Südafrikas, Botswanas, Namibias und Angolas. Über ihre imposanten Dünen, die aus pulverfeinem, rostrotem Sand bestehen, streunen Huftier-Herden, Kalahari-Löwen, Schakale und andere Raubtiere. Und obwohl extrem wenig Niederschlag fällt, gedeihen hier Gräser, Dornbüsche und Akazienbäume, die fast das ganze Jahr ohne einen Tropfen Regen auskommen und den Lebensraum riesiger Vogelkolonien bilden. "Wildes Afrika" stattet der faszinierenden Kalahari einen Besuch ab.
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Im Grenzgebiet von Südafrika, Botswana und Simbabwe erstreckt sich ein subtropisches Gebiet, das so entlegen ist, dass es nur die wenigsten Touristen hierher verschlägt: Bushveld. Zwischen Wäldern und Wiesen, Steppen und Savannen tummeln sich einige der gefährlichsten Raubtiere des afrikanischen Kontinents. "Wildes Afrika" begibt sich auf eine bildgewaltige Expedition in diese urtümliche Region und geht auf Tuchfühlung mit den wilden Bewohnern, die stets auf der Hut sein müssen. Denn die Wildnis ist unbarmherzig und ein Moment der Unachtsamkeit kann tödliche Folgen haben.
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Dr. Pol hilft Kindern seit mehr als 40 Jahren dabei, dass sie ihre Tiere bei der Landwirtschaftsmesse in Bestform präsentieren können. Für einige Familien ist es eine liebgewonnene Tradition, die von Generation zu Generation fortgeführt wird. Fest steht: Die Aufzucht von Jahrmarktstieren erfordert monatelange Arbeit, die sich bei der Ausstellung auszahlt. Auch in der Klinik gibt es viel zu tun: So verarztet Dr. Pol einen hinkenden Ochsen mit einem geschwollenen Bein, während Dr. Brenda eine Katze mit Harnwegsverstopfung behandelt, und Dr. Lisa sich um den Verband eines übel verletzten Hundes kümmert.
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Dr. Jan Pol und seine Kollegin Dr. Brenda sind im Stress: Nicht nur die zahlreichen kleinen und großen Beschwerden von Hund, Hamster & Co.fordern ihre Aufmerksamkeit, auch die Hausbesuche auf den umliegenden Farmen dürfen nicht vernachlässigt werden. Gleichzeitig müssen sich Dr. Pol und Dr. Brenda um das bevorstehende 30-jährige Betriebsjubiläum kümmern: Die Pols beschließen, ihre Mitarbeiter mit einem herrlich altmodischen Spanferkel-Essen zu überraschen. Zu dieser festlichen Gelegenheit erwartet das Paar außerdem seinen Sohn Charles aus Los Angeles.
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In dieser Folge hat Dr. Pol mit komplizierten Fällen zu tun. Da ist zum Beispiel der Polizeihund, der plötzlich sehr lethargisch wirkt und dramatisch an Gewicht verliert, ohne dass es dafür einen offensichtlichen Grund gäbe. Dann muss der Veterinär einen aggressiven Terrier untersuchen, bei dem es so aussieht, als habe er sich die Beine gebrochen - doch auf dem Röntgenbild ist nicht zu erkennen, was auf Knochenbrüche hinweisen würde. Als ob das nicht schon genug wäre, gehen ein paar Notrufe von den umliegenden Farmen ein. Ein Milchbauer meldet, bei einer seiner Kühe habe sich der Magen verdreht.
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Dr. Pol und sein Sohn Charles fahren zu einer Schafsfarm, um die Tiere auf das gefährliche Maedi-Visna-Virus zu testen, das Lunge und Nervensystem angreift. Charles bekommt die Aufgabe, die Schafe festzuhalten, damit sein Vater ihnen in aller Ruhe Blut abnehmen kann. Vergleichsweise erholsam verläuft da der Besuch auf einer anderen Farm. Charles darf zuschauen, wie Dr. Pol in Rekordzeit bei 59 Kühen einen Schwangerschaftstest vornimmt. Kaum ist diese Mammutaufgabe erledigt, wartet schon ein Notfall: Ein Lamm muss dringend operiert werden. Charles schlägt eine effektive Behandlungsmethode vor.
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Die Oakleys fahren nach Kodiak Island und haben einen besonderen Passagier dabei: ihren Mops Daisy. Die Hundedame hat mit einem wachsenden Mastzellentumor zu kämpfen und ein neues Medikament bietet die unerwartete Chance, ihr Leben zu verlängern. Während Dr. Oakley sich um Daisy kümmert, stellt das Team bei einem heißgeliebten Pferd einen Knoten fest. Ein Teil der Mitarbeiter schließt sich einem indigenen Stamm an, der 66 wilde Bisons auf eine abgelegene Insel bringen will. Um die Herde zu überlisten und das Vorhaben erfolgreich abschließen zu können, müssen Pferde und Hubschrauber eingesetzt werden.
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In der Praxis von Tierärztin Dr. Michelle Oakley im Yukon-Territorium kommt es einmal mehr zu einem bunt gemischten Tiertreffen. Beispielsweise wird ein Hund mit einer mysteriösen, immer wiederkehrenden Schwellung am Hals in die Klinik gebracht. Dr. Oakley nimmt einen chirurgischen Eingriff vor, um dem Problem auf die Schliche zu kommen. Ein junger Moschusochse verliert plötzlich sein Fell, aber Sarah hat eine kreative Lösung, um die Kahlheit zu stoppen. Außerdem behandelt das Team einen sehr stimmgewaltigen Hund mit juckenden Ohren und besucht einen "Wunder-Elch" zu seinem jährlichen Checkup.