04:35
Als im 18. Jahrhundert russische Kolonisten ihre ersten dauerhaften Siedlungen an der Küste Alaskas errichten, sind sie beileibe nicht die ersten: Nach aktuellem Forschungsstand wanderten schon vor rund 36.000 Jahren Menschen aus dem heutigen Sibirien ein und wurden heimisch. Sie haben sich dem harschen Klima Alaskas perfekt angepasst. Wissen und Bräuche leben fort und werden von Generation zu Generation weitervermittelt. Dabei kommt es nicht nur auf die mündliche und schriftliche Überlieferung an - am besten lassen sich Überlebenstechniken von der Jagd bis zum Hausbau in der Praxis erlernen.
05:20
Die indigenen Einwohner Alaskas nutzen die Vorzüge der modernen Technik, ohne ihre in Jahrtausenden gewachsenen Traditionen zu aufzugeben. Wissen und Fähigkeiten werden von Generation zu Generation weitergegeben und durch wiederholtes Einüben beständig vertieft. Auf diese Weise bringt etwa Tig Strassburg seinen Töchtern bei, worauf sie bei der Elchjagd achten müssen. Marvin Agnot geht mit seiner Schwester, seiner Nichte und seiner Großnichte zum Fischen. Gemeinsam wollen sie Heilbutt fangen. Auch Daniel Apassingoks Tochter steht ein denkwürdiger Tag bevor: Sie soll ihren ersten Seehund erlegen.
06:05
Auf ihrer Mission in Französisch-Polynesien geraten Cyril Chauquet und seine Mitstreiter an bissige Haie, die den Fortgang ihres Forschungsvorhabens akut bedrohen. Notgedrungen müssen sich die Fischereiexperten zur sprichwörtlichen einsamen Insel durchschlagen, wo sie die akut bedrohten Dickkopf-Stachelmakrelen ungestört beobachten können. Die Gewässer rund um das nur dünn besiedelte Eiao bieten den Riesenfischen ideale Lebensbedingungen. Allerdings ist die verbleibende Zeit knapp bemessen und die Forscher müssen unkonventionelle Methoden anwenden, um geeignete Stachelmakrelen ausfindig zu machen.
06:45
Im Atlantik, vor der Küste Guinea-Bissaus, liegt der Bissagos-Archipel. Genau hierhin wollen Cyril und sein Team, um auf Tuchfühlung mit Barrakudas gehen. Bei ihrer Mission bekommen sie tatkräftige Unterstützung: Ein Dorfvorsteher will den Archipel gemeinsam mit Cyril und seiner Crew per Piroge ansteuern, aber das Boot ist alt und marode, so dass schon die vierstündige Fahrt auf dem offenen Meer zu einer echten Herausforderung wird. Am Ziel angekommen, macht sich Cyril unverzüglich auf die Suche nach Barrakudas. Doch plötzlich begegnet ihm ein unberechenbarer Riesenfisch.
07:30
Ein aggressiver Bullenhai unterbricht Cyrils Suche nach einem Riesen-Barrakuda jäh. Das Team wird in gefährlich flache Gewässer zurückgedrängt, in denen es von Krokodilen und Nilpferden wimmelt.
08:15
Im indopazifischen Raum sind einige der faszinierendsten Tiere der Erde zu Hause. Zu ihnen gehören zahlreiche Schlangenarten, die wiederum zu den für den Menschen gefährlichsten Reptilien überhaupt zählen. Die Macher von "Das tödliche Reich der Schlangen" reisen in diese gigantische, von der Ostküste Afrikas über Indien und Australien bis weit in den Pazifik reichende Region und begeben sich dort auf die Suche nach blitzschnell zuschlagenden Vipern, riesigen Pythons und dem König der Kobras. Dabei versuchen sie herauszufinden, welche dieser Schlangen wohl die gefährlichste ist.
09:00
Ein Großteil der Schlangenarten ist vor allem dort zu Hause, wo die Jahresdurchschnittstemperatur vergleichsweise hoch ist. Schließlich handelt es sich um wechselwarme Tiere. Ihre Körpertemperatur hängt also von der Temperatur ihrer Umgebung ab. So gehört der afrikanische Kontinent buchstäblich zu den Hotspots, an denen sich Schlangen besonders wohl fühlen. Dementsprechend findet man in den unterschiedlichsten Regionen dieses Erdteils zahlreiche Schlangenarten, die zudem zu den gefährlichsten der Welt gehören. Mambas, Vipern, Kobras und viele andere lauern in Wüsten, Savannen und Wäldern auf Beute.
09:50
Den Naturfilmer Bertie Gregory zieht es in die kanadische Arktis, wo sich die einheimischen Tierarten dem rauen Klima perfekt angepasst haben. Während sie darauf warten, dass das Meer zufriert und so den Zugang zu sonst unerreichbaren Jagdrevieren freigibt, zeigen diese Arten einzigartige, nur zu dieser Jahreszeit zu beobachtende Verhaltensweisen. Konflikte bleiben dabei nicht aus - zum Beispiel wenn sich Wölfe und Eisbären zu nahe kommen. Bertie Gregory trotzt wie die Tiere den Unbilden des Winters und filmt einzigartige Begegnungen wie die mit einer jungen Sattelrobbe, die erstmals ins Meer abtaucht.
10:35
Mit seinen bis ins Meer reichenden Gletschern und eisbedeckten Bergen ist Südgeorgien eines der wichtigsten Brutgebiete des Königspinguins. Doch die zu Großbritannien gehörende Insel im Südatlantik hat noch viel mehr zu bieten. Der National-Geographic-Dokumentarfilmer Bertie Gregory und sein Team begeben sich auf einen spannenden Abenteuertrip in dieses Naturparadies mit seiner unvergleichlichen Tierwelt und spektakulären Landschaft. Auf seiner bildgewaltigen Entdeckungsreise blickt Gregory außerdem in die sagenumwobene Geschichte Südgeorgiens zurück - angefangen bei James Cook im Jahr 1775.
11:20
Die Suche nach "Tierischen Außenseitern" beginnt für Lucy Cooke auf Borneo. Ihre Mission: Sie will den wohl schrägsten Primaten unseres Planeten aufspüren - den Nasenaffen. Doch um ein Exemplar ausfindig zu machen, muss sich die Abenteurerin erst einmal durch den undurchdringlichen Dschungel der weltweit drittgrößten Insel schlagen. Auf ihrem Weg durch das Dickicht begegnet Lucy aber noch zahlreichen anderen freakigen Kreaturen, die sich perfekt an das Leben in dieser feucht-heißen Region angepasst haben: tanzende Mistkäfer, fliegende Frösche, Koboldmakis, deren Augen größer als ihr Gehirn sind.
12:10
Lucy Cooke setzt ihre Reise in Tasmanien fort - auch diesmal auf der Suche nach den skurrilsten Tierarten der Insel. Da wäre der Tasmanische Teufel mit seinem schrillen Schrei und Ohren, die sich bei Aufregung knallrot färben. Ganz oben auf der Liste des tierischen Kuriositätenkabinetts steht aber auch der Ameisenigel: Er legt Eier, obwohl er ein Säugetier ist und die Männchen der Gattung verfügen über ein viergeteiltes Geschlechtsorgan! Soviel steht fest: In Tasmanien kommt Lucy voll auf ihre Kosten, doch bei all den tierischen Freaks ist es alles andere als einfach, einen Sieger zu küren.
13:00
Die Big Five stehen bei jeder Safari in Südafrika auf dem Programm. Doch Lucy Cooke hat es nicht auf Löwen, Leoparden, Büffel, Elefanten oder Nashörner abgesehen. Im Gegenteil, sie möchte die Kreaturen der Tierwelt aufspüren, denen die wenigsten Beachtung schenken - die aber nicht weniger faszinierend sind. Zum Beispiel der äußerst stimmfreudige Kapgeier, das nachtaktive Steppenschuppentier, der Bärenpavian mit seinem grimmigen Blick und hochgiftige goldbraune Vogelspinnen. Lucy Cooke hat die schwierige Aufgabe, unter all diesen schrägen tierischen Vertretern die "Freaky Five¿ zu küren.
13:45
Die Dokumentation zeigt tierische Underdogs mit überraschenden Ninja-Fähigkeiten. Diese Kreaturen haben Charakter und weichen nie vor etwas zurück, das sich ihnen in den Weg stellt.
14:35
Doch was geht in den Tieren vor, deren Blick ahnen lässt, dass tief in ihnen noch eine wilde Kreatur steckt? Das ergründet die faszinierende Dokumentation "Die Natur der Katzen".
15:20
Der Golden Retriever Johnny kommt neu nach Dogtown. Sein letzter Besitzer hat ihn abgegeben, weil der Hund angeblich zu dumm ist, um Kommandos zu lernen. Aber handelt es sich wirklich um einen Mangel an Intelligenz - oder ist ein anderes Problem Schuld an Johnnys auffallend passivem Verhalten? Tierarzt Dr. Mike Dix und Hundetrainer Pat Whitacre suchen nach Antworten. Unterdessen fahren Michelle Besmehn und Jeff Popowich vom "Dogtown"-Team nach Nevada. Auf einem abgelegenen Grundstück mitten in der Wüste wollen sie 150 vernachlässigte Hunde retten, deren Halter vor kurzem gestorben ist...
16:15
Denzel, Cherry, Meryl und Georgia gehören zu einer Gruppe von 22 Pit Bull-Terriern. Sie alle haben eine grausame Vergangenheit voller Hundekämpfe und Prügel hinter sich. In Dogtown sollen sie jetzt auf ein ganz normales Leben in einer ganz normalen Familie vorbereitet werden. Dass sie das schaffen, davon sind die Trainer des Hundeasyls überzeugt. Doch diese Aufgabe stellt eine enorme Herausforderung dar - für die Mitarbeiter von Dogtown und die Hunde selbst.
17:10
Mitten im Herbst klopft der Winter an die Tür - und das hat direkte Auswirkungen auf die Arbeit der Tierärzte, die u.a. freche Hunde, eine geschwächte Kuh und ein angefahrenes Pferd behandeln.
17:55
Dr. Pol gibt seine Expertise auch gerne an jüngere Kollegen weiter, wie etwa an Veterinärassistentin Katie. Sein Sohn Charles wird zudem die Früchte seiner Arbeit als Imker präsentieren.
18:40
Bereits Anfang der 80er-Jahre hat Dr. Jan Pol in Michigan eine eigene Praxis eröffnet. Sein Spezialgebiet ist seit jeher die Behandlung von Nutztieren wie Kühen, Schafen, Ziegen oder Hühnern. Längst hat er sich damit bei den Farmern den Ruf eines Helfers von unverzichtbarem Wert erarbeitet. Auch deshalb werden er und seine Klinik in dieser Woche für ihre Leistung ausgezeichnet. Doch das Tagesgeschäft hält das Team von Pol Veterinary Services ebenso auf Trab. Da wären z.B. ein Vorfall mit einem Schwein, eine üble Sehnenverletzung und ein 27-jähriger Vogel.
19:25
Eine geschäftige Woche steht dem Team von Pol Veterinary Services bevor. Während große wie kleinere Fälle die Klinik in Michigan bis an die Grenzen der Auslastung bringen, werden Dr. Pol, Dr. Brenda & Co.auch auf den Farmen gebraucht. Mitten im Trubel der Arbeit hat Dr. Emily noch private Neuigkeiten bekannt zu geben: Nach ihren ersten beiden Kindern ist nun erneut Nachwuchs auf dem Weg. Die Ankündigung sorgt für allgemeine Freude und Diskussionsstoff darüber, wie sich der Job des Veterinärs mit den Herausforderungen der Schwangerschaft vereinbaren lässt.
20:15
Nach einem langen Winter freut sich jeder in der Klinik auf den Frühling. So lange die Minustemperaturen allerdings anhalten, muss Dr. Pols Team gut aufpassen, dass die Tiere keinen Schaden nehmen.
21:00
Im führenden Schutzzentrum für Große Pandas in China stehen für die Jungtiere die ersten wichtigen Lektionen auf dem Stundenplan. Sie lernen, Bambus richtig zu kauen, das Gleichgewicht in den Bäumen zu halten und ihre individuellen Stärken zu entdecken. Während einige Pandas schneller Fortschritte machen als andere, herrscht in der Geburtsstation Aufregung: Trächtige Weibchen bereiten sich hier auf die Niederkunft vor. Hoch oben in den Bergen gewöhnen sich derweil ausgewählte Pandas, die ausgewildert werden sollen, Schritt für Schritt an ein Leben in freier Wildbahn und die Herausforderungen der Natur.
21:50
Egal, ob sie nackt oder mit flauschigem Fell geboren wurden, mit oder ohne Zähne, als Männchen oder Weibchen, blind oder mit geöffneten Augen - ganz gleich auch, ob sie 30 Gramm wiegen oder 100 Kilogramm: Alle neugeborenen Wildtiere Afrikas stehen vor der gleichen Herausforderung. Sie müssen ihre Mutter erkennen, außerdem die Angehörigen ihrer Herde oder Artgenossen im Allgemeinen. Nicht zuletzt stehen sie vor der Herausforderung, die Möglichkeiten ihres eigenen Körpers zu erkunden und ihn möglichst rasch effektiv zu kontrollieren. Und das ist in der Praxis oft äußerst schwierig.
22:35
Australiens tierischer Kosmos ist einzigartig: In üppigen Regenwäldern, trockenen Eukalyptuswäldern und sumpfigem Grasland leben Kreaturen, die es nirgendwo sonst gibt und die - durch die Isolation des Kontinents vom Festland - im Lauf von Millionen von Jahren außergewöhnliche Anpassungen entwickelt haben. Vom bizarren Schnabeltier bis zum kreischenden Tasmanischen Teufel zeigt sich die Vielfalt der Evolution in überraschenden Formen und Verhaltensweisen. Diese Tiere sind nicht nur kurios, sondern wahre Überlebenskünstler in einem Land voller Extreme.
23:20
Australiens Küsten sind ein Naturwunder: Die artenreichen Lebensräume an Land und im Meer bieten Tieren Raum für spektakuläre Wanderungen, Balzrituale und Jagdszenen.