04:35
Diese Folge nimmt die Jagdtechniken von Geparden genau unter die Lupe. Modernste Kameratechnik zeigt, wie sie Antilopen und Gnus aufspüren, verfolgen und mit atemberaubender Geschwindigkeit töten.
05:25
Haie gelten gemeinhin als einzelgängerisch - ein Bild, das nicht zuletzt von Steven Spielbergs Monster-Blockbuster "Der Weiße Hai" befördert wurde. Die Wirklichkeit ist, wie so oft, komplexer: Viele Haie schließen sich zusammen, um ihren Beutetieren gemeinsam noch effektiver nachstellen zu können. Insbesondere in den letzten Jahren haben Forscher vermehrt solche "Hai-Gangs" gesichtet. Sind diese Jagdverbände auch für die zunehmende Zahl von Hai-Angriffen auf Menschen verantwortlich? Und falls ja - was bedeutet diese Veränderung für das Verhältnis unserer Spezies zu den Spitzenprädatoren der Weltmeere?
06:10
Tropische Korallenriffe wirken friedlich - doch für ihre Bewohner sind sie ein Ort ständiger Gefahr. Delfine machen als Spitzenjäger Jagd auf alles, was sich im Wasser bewegt, während kleinere Arten auf Tarnung, Tempo oder Gift setzen. Der Fangschreckenkrebs etwa beeindruckt mit extremer Schnelligkeit und Schlagkraft. Die Sepia tarnt sich dagegen perfekt, bevor sie ihre Tentakel wie Harpunen einsetzt. Feuerfische wiederum nutzen die Kraft des Schwarms, während Steinfische ihre Beute mit Unterdruck einsaugen. Jeder Jäger hat seine eigene Strategie - und jedes Versteck birgt tödliche Überraschungen.
07:00
Das Leben im Ozean ist ein ständiger Kampf. Von den seichten Küstengewässern bis in die finsteren Abgründe der Tiefsee - überall lauert Gefahr, denn unter Wasser leben einige der faszinierendsten Raubtiere der Erde. Dabei spielt es keine Rolle, ob diese Kreaturen klein oder groß, schön oder hässlich sind. Da sind zum Beispiel der Schwarzspitzen-Riffhai, der Feuerfisch, die Muräne, der Bucklige Anglerfisch und viele weitere mysteriöse Meeresbewohner. "Jäger der Tiefsee" taucht hinab in eine unbekannte dunkle Welt und zeigt: Sie alle verfügen über höchst effektive Waffen und überraschende Tötungstaktiken.
07:45
Sie sind die größten Reptilien der Erde und Herrscher der Flussmündungen und Mangrovensümpfe im Norden Australiens - Salzwasserkrokodile. Die Riesenechsen können eine Länge von bis zu acht Metern erreichen und werden oft über 100 Jahre alt. Salzwasserkrokodile sind hervorragende Jäger. Sie ernähren sich vornehmlich von Fischen, Vögeln und Säugetieren. Aber auch der Mensch sollte die Gefahr nicht unterschätzen. NATIONAL GEOGRAPHIC begibt sich auf die Spur dieser bislang wenig erforschten Raubtiere und gewährt faszinierende Einblicke in die geheimnisvolle Welt von Australiens Riesen-Krokodilen.
08:35
Jetzt im Hochsommer warten auf Dr. Pol, seinen Sohn Charles und Dr. Brenda viele Tiergeburten. Aber auch eine OP steht an: Ente "Mr. Quackerson" wurde verletzt aufgefunden und muss versorgt werden.
09:20
Dr. Pol liebt es in Isabella County ein bisschen aufs Gaspedal zu treten. Marshalls bieten ihm bei einer Verkehrskontrolle an nach einem Wettbewerb mit ihrem Rennwagen mal eine Runde zu drehen.
10:10
Bei den Schroeders ist wieder allerhand los: Ein Huhn legt trotz Narkose plötzlich ein Ei, ein verfressener Welpe leidet unter Bauchschmerzen und eine Stute ringt mit einer schweren Geburt.
10:55
Diesmal herrscht Bauchweh überall! Außerdem gerät Dr. Erin in eine übelriechende Situation mit einer Ziege, während Dr. Ben ein Kalb mit Nabelbruch versorgt.
11:45
Auf den Straßen Arizonas veranstalten Lamas ein nervenaufreibendes Rodeo. Ein Otter kann sich in letzter Sekunde mit einem geschickten Wendemanöver vor einem hungrigen Orca retten und ein Bullenhai versucht, eine Horde Seekühe aufzumischen. Ob die sich allerdings von ihm beeindrucken lassen? Keine Frage ist hingegen, dass es auch äußerst ungewöhnliche Feinde gibt: Ein schwieriger Delfin macht nichts als Ärger, ein Fuchshai rächt sich an einem Seelöwen und ein Fischreiher bekommt es mit einer Ratte zu tun. Schließlich hält das Schicksal eine überaus erstaunliche Überraschung bereit...
12:30
Ein Schwarzbär zerkaut genüsslich das Kajak einer Frau, ohne sich von deren Protesten auch nur im Geringsten beeindrucken zu lassen. Ein Krokodil luchst einer Gruppe Wildhunden eine Impala-Antilope ab und stellt damit eindrucksvoll klar, wer im Fluss das Sagen hat. Killerwale kippen einen Seehund von einem Eisberg - geradewegs in ihr Maul. Und ein neugeborenes Bisonkalb manövriert sich entgegen aller Widrigkeiten aus einem gefährlich kalten Teich heraus. Spätestens wenn es darum geht, den eigenen Pelz zu retten, greifen die Stars von "Tiere außer Rand und Band" erneut tief in die Trickkiste.
13:15
Wenn Notrufe eingehen, verliert das Team von Pol Veterinary Services keine Zeit. Dr. Pol selbst muss gleich zwei kalbende Kühe versorgen, Dr. Lisa Jones flickt derweil einen von harten Kämpfen gezeichneten Chihuahua wieder zusammen und Dr. Brenda Grettenberger päppelt ein mangelernährtes Kalb auf. Nur Dr. Nicole Arcy kann kurz durchatmen. Eine Ente einer fußpflegerischen Behandlung zu unterziehen, gehört zu ihren leichtesten Übungen. Danach wird es wieder turbulent, denn ein Anruf jagt den nächsten. Der Arbeitstag des Teams gestaltet sich ähnlich wild und abwechslungsreich wie das Wetter in Michigan.
14:00
Sind es die Folgen des Klimawandels oder einfach nur ein vorübergehendes Wetterphänomen? Der Frühling im nördlichen US-Bundesstaat Michigan ist diesmal jedenfalls außergewöhnlich warm und Dr. Pol muss öfter als sonst zu hitzebedingten Notfällen eilen. Dr. Brenda wird derweil unversehens selbst zur Patientin, als sie sich bei einem Einsatz am Knie verletzt. Unterdessen kümmert sich der Rest des Teams u.a. um fünf Kälber, die einfach nicht wachsen wollen. Dann geht es um eine Katze mit Blasenbeschwerden und einen Chihuahua, der schmerzhafte Bekanntschaft mit einem stachelbewehrten Tier gemacht hat.
14:45
Das Überleben in der Arktis stellt insbesondere für frisch gebackene Tiereltern eine immense Herausforderung dar. Ihr vorrangiges Ziel besteht darin, ihre Nachkommen in Sicherheit zu bringen. Dafür lassen sie sich auf eine gefährliche Reise durch die gnadenlose Region ein. Von der Tapferkeit einer Eisbärenmutter, die ihre neugeborenen Jungen zum ersten Mal auf das Meereis führt, bis hin zur beherzten Entschlossenheit eines Karibus, der sich mutig einem Wolfrudel stellt, um sein ungeborenes Kalb zu schützen - die Polareltern begeben sich auf einen beschwerlichen Pfad voller Risiken und Herausforderungen.
15:30
Auch in höchsten Lüften gehen Tiere auf die Reise, um ihr Überleben zu sichern. Um den halben Globus führt sie die Suche nach einem optimalen Platz für die Aufzucht ihrer Nachkommen. Die Rauschschwalbe ist nur ein Beispiel für die zahlreichen Tierarten, die diesen beschwerlichen Weg auf sich nehmen. Sie durchquert Kontinente, um einen geeigneten Ort für die Familienerziehung zu finden. Ebenso beeindruckend ist die Geschichte des Monarchfalters, der sich auf eine gefährliche Mission begibt, um nicht nur seinen eigenen Nachwuchs, sondern auch die Urenkelgeneration bestmöglich auf das Leben vorzubereiten.
16:15
Ob Glattwale, Pinguine oder Seelöwen - zur Geburt ihrer Jungen zieht es viele Meeresbewohner an Argentiniens fast 5.000 Kilometer lange Atlantikküste. Doch für die Kleinen beginnt mit dem ersten Atemzug ein Kampf ums Überleben. Orcas machen mit einer speziellen Technik Jagd auf junge Seelöwen und Möwen fliegen gnadenlose Luftangriffe auf Walbabys. Hinzu kommen Füchse, die an den Stränden patrouillieren. Regisseur Christian Baumeister dokumentiert das Verhalten der Tiere in spektakulären Bildern an Land und unter Wasser, die diese Folge der Doku-Serie zu einem außergewöhnlichen visuellen Erlebnis machen.
17:05
In Argentiniens atemberaubender Wildnis herrscht Tag für Tag ein harter Überlebenskampf. Die Landschaft ist zerklüftet und ausgedörrt. In den Gebirgsregionen ist zudem die Luft dünn und das Wetter kann von einem Augenblick auf den anderen umschlagen. Eine weitere Gefahr stellen die hier heimischen Raubtiere dar. Beispielsweise begibt sich ein Pumaweibchen auf die Suche nach Guanakos. Hinzu kommen hungrige Füchse und einer der größten Geier der Welt. Zudem muss sich eine Tarantel gegen ein Gürteltier wehren. Das für all diese Tiere lebensnotwendige Wasser stammt von riesigen Andengletschern.
17:50
Argentiniens Norden ist vom Wasser geprägt. In den hiesigen Paradiesen ist eine einzigartige Tierwelt zu Hause. Das reicht von flinken Rußseglern, die durch die tosenden Wasserfälle fliegen, und Fröschen, die im Dunkeln leuchten, bis zu niedlichen Nasenbärenfamilien im Unterholz oder mächtigen Anakondas auf der Jagd. Die hiesigen Feuchtgebiete bergen viele Wunder. In atemberaubenden Bildern feiert "Argentinien - Land der Extreme" den wasserreichen Norden von Südamerikas zweitgrößtem Land als Hotspot der Artenvielfalt. Deutlich wird allerdings auch, wie Dürre und Brände das fragile Ökosystem bedrohen.
18:40
Die Geburt von Dr. Emilys zweitem Kind kündigt sich drei Wochen früher als erwartet mit Wehen an. Dr. Pol und Dr. Brenda stehen vor der schwierigen Aufgabe, den vorzeitigen Ausfall zu kompensieren.
19:25
Michigan wird von einer Flut heimgesucht und die verheerenden Folgen betreffen auch die Tiere. Für Dr. Pol und seine Mannschaft von Pol Veterinary Services steht eine stressige Arbeitswoche bevor.
20:15
Amerikas "Herzland", zu dem die meisten der an keinen Ozean grenzenden Bundesstaaten gezählt werden, ist geprägt von intensiver Landwirtschaft. Viele Tierarten haben sich - mehr oder minder erfolgreich - an die Präsenz des Menschen angepasst. Die meisten ziehen es vor, sich am Rande von Siedlungen, Feldern und Weiden einzurichten, wo sie relativ unbehelligt bleiben. Doch die Chancen, die sich ihnen dort eröffnen, bleiben selten ungenutzt: Sei es der schlecht gesicherte Hühnerstall, der das Wiesel zum Festmahl einlädt, oder ein frisch gebackener Kuchen, dem auch ein Waschbär nicht widerstehen kann.
21:00
Mehr als 1.000 Kilometer westlich der Küste von Ecuador liegen die Galapagosinseln. Der vor rund 20 Millionen Jahren durch vulkanische Aktivitäten aus dem Ozean emporgestiegene Archipel bildet die Heimat zahlreicher Lebewesen. Viele von ihnen gibt es nur hier und sonst nirgendwo anders auf der Erde. Flugunfähige Kormorane, Meeresleguane und die nördlichste Pinguinart der Welt sind auf den Inseln, die zum UNESCO-Weltnaturerbe gehören, zu Hause. Von ihnen erzählt "Wilde Schätze des Äquators". Außerdem geht es um die Geschichte zweier Welten: die der warmen, westlichen Inseln und die der kälteren im Osten.
21:50
Korallenriffe gibt es nur da, wo das Wasser nie kälter als 16 Grad Celsius ist, also in einem Gürtel vom 30. nördlichen bis zum 30. südlichen Breitengrad. Hier herrschen ideale Bedingungen für die zu den Nesseltieren zählenden Korallen, die in Symbiose mit photosynthetisch aktiven Einzellern leben. Für die Artenvielfalt in den Ozeanen sind sie kaum zu überschätzen: Allein im asiatisch-pazifischen "Korallendreieck" leben 76 Prozent aller bekannten Korallenarten. Das Überleben von 3.000 Fischarten hängt von der Existenz der Korallenriffe ab. Doch die fragilen Paradiese werden vom Klimawandel bedroht.
22:35
Als die neue Kollegin Dr. Emily in Michigan eintrifft, darf sie mit Dr. Pol sofort einen Tag lang von Farm zu Farm reisen. Sie treffen u.a. auf ein Pferd mit Koliken und einen traumatisierten Hund.
23:20
Nach einem langen Winter halten die nun aufgekratzten Tiere Dr. Pol ganz schön auf Trab. Unter anderem muss er ein ungeborenes Kalb retten, nachdem dessen Mutter ein Metallteil verschluckt hat.