21:00
Die atemberaubende Natur Guatemalas und die kulturellen Schätze des Landes verschlagen einem die Sprache. Unter anderem besuchen wir einen See, den viele für den schönsten der Welt halten, genießen in uralten Stätten der Maya fantastische Ausblicke und bestaunen bunte Quetzale. Zutiefst beeindruckend ist mitunter die Farbenpracht einer Lanzenotter. Hier muss jedoch ausreichend Sicherheitsabstand gehalten werden, denn ein Biss des Reptils kann tödlich sein. Auch den Krokodilen, die in den trüben Gewässern einiger guatemaltekischer Flüsse lauern, kommt man lieber nicht zu nah.
21:45
Mit einer Fläche von 756.102 Quadratkilometern ist Chile mehr als doppelt so groß wie Deutschland - und beherbergt eine schier unüberschaubare Anzahl unterschiedlichster Tiere und Pflanzen. Der Grund für diesen Artenreichtum ist die langgestreckte, dabei aber schmale Form des chilenischen Staatsgebiets. Erstreckt es sich doch von Nord nach Süd über mehr als 4.200 Kilometer, also mehr als 39 Breitengrade. Die durch die enorme Nord-Süd-Ausdehnung verursachte Vielfalt von Klima- und Vegetationszonen wird noch durch die Höhenunterschiede vergrößert. Von der flachen Pazifikküste bis zu 5.000 Meter hohen Andengipfeln reichen hier die Extreme. Als Resultat der vielfältigen Geographie mit ihren vielen relativ isoliert nebeneinander bestehenden Ökosystemen sind viele Arten ausschließlich in Chile zu finden. "Wildes Chile" porträtiert das faszinierende Land und seine einzigartige Naturschönheit - vom Andenkondor, einem der größten Vögel der Welt, über Chinchillas, Pumas und kamelartige Guanakos bis zu den zahlreichen Pelikanen, Mähnenrobben und Magellan-Pinguinen.
22:35
Dr. Pol und sein Team haben das ganze Jahr viel Arbeit. Nicht selten bestimmen allerdings die Jahreszeiten, mit welcher Art von Fällen sie es zu tun bekommen. Im Frühling häufen sich naturgemäß die Geburten. Dr. Emily eilt zu einem Fall, bei dem der Huf eines neugeborenen Kalbs abgefallen ist. Derweil untersucht Dr. Pol einen 800 Kilo-Bullen. Der schwere Koloss humpelt sehr stark, doch der Doc stößt schon bald auf die Ursache. Dr. Brenda macht hingegen unangenehme Bekanntschaft mit einem störrischen Esel. Eigentlich soll sie den Hengst kastrieren, doch das Tier verpasst ihr einen heftigen Tritt.
23:20
Erneut erwartet Dr. Pol und sein Team eine ungewöhnliche Arbeitswoche. Hauptakteure sind u.a. übelgelaunte Alpakas, ein verletzter Hund und eine hilflose Kuh in Rage. Die Amerikanische Bulldogge Brutus blutet stark an den Läufen, ist aber entschieden dagegen, sich von Dr. Emily behandeln zu lassen. Dr. Pol sieht sich derweil mit dem familiären Zwist von vier Alpakas konfrontiert. Um diesen ein für alle Male zu schlichten, rät er, die Streithähne zu kastrieren. Und nachdem Dr. Brenda einer aggressiven Kuh wieder auf die Beine helfen muss, kümmert sich Dr. Pol noch um die deformierten Hufe einer Ziege.
00:05
Auf der Suche nach zwei Riesenfischen warten auf Cyril und sein Team im Amazonasgebiet zahlreiche Konfrontationen - mit menschlichen und mit tierischen Kontrahenten. Bewaffnete Wilderer, gefräßige Piranhas, jagende Kaimane, riesige Anakondas und eine massive Überschwemmung machen ihnen das Leben schwer. Die Mission lautet, DNA-Proben zu sammeln. Dabei geht es um zwei Riesenfische. Der Pirarucu kann über zwei Meter lang und 130 Kilogramm schwer werden. Der zweite Gigant ist ein Riesenantennenwels, in Südamerika Piraiba genannt, mit einem maximalen Gewicht von 250 Kilogramm und bis zu drei Metern Länge.
00:50
Mit Hilfe von Dorfbewohnern kämpfen sich Cyril und sein Team durch den überschwemmten Regenwald. Dabei kommen sie ihrem Ziel immer näher. Zwei riesige Süßwasserfische sollen im Dienste der Wissenschaft aufgespürt werden. Der Preis ist hoch: Auf der Suche nach ihrem bisher größten Süßwasserfisch, dem bis zu 130 Kilogramm schweren Pirarucu, kämpft ein Teammitglied, nachdem es von einem tückischen Insekt gestochen wurde, um sein Leben. Um das zweite Riesenexemplar, den gewaltigen Piraiba zu finden, muss das Team sogar noch tiefer in den Dschungel vordringen. Hier lauert die Gefahr hinter jedem Baum.
01:30
In Saragossa im Nordosten Spaniens geht ein mysteriöser Taubenfresser um: Vögel, die sich am Rand des Flusses Ebro niederlassen, werden blitzschnell ins Wasser gezogen. Die Attacken ereignen sich ausschließlich in den Abendstunden. Der Journalist Andy Allen reist nach Saragossa, um herauszufinden, was am Ufer des Ebro vor sich geht. Auch im Golf von Mexiko bahnt sich ein Naturdrama an: Tote Seeschildkröten werden zu Hunderten an der Küste angespült. Zwar hat sich in der Region zuvor eine Ölpest ereignet - doch an den toten Tieren finden sich seltsamerweise keine Spuren von Öl.
02:20
In Auckland, Neuseeland, erkranken mehrere Hunde schwer, nachdem sie alle an einem bestimmten Strandabschnitt Gassi geführt wurden. Haben Hundehasser sie vergiftet - oder lauert hier eine ganz andere Gefahr? "Geheimakte Wildnis" geht der Sache auf den Grund. Ein ganz anderes Rätsel stellt sich im Death Valley: 200 Steine - von handtellergroßen Exemplaren bis zu schweren Felsblöcken bewegen sich auf ungeklärte Weise über die sandige Oberfläche des Tals und hinterlassen dabei charakteristische Rinnen. Das Death Valley ist als Naturschutzgebiet für Menschen weitgehend unzugänglich.
03:05
Ein mysteriöser Killer sorgt seit geraumer Zeit für Angst und Schrecken im südafrikanischen Krüger-Nationalpark. Dutzende Wildtiere, darunter Nashörner, Geparden und Löwen sind bereits zu Tode gekommen und niemand kennt die genaue Ursache für das Massensterben. Zunächst gehen Experten von einer Anthrax-Epidemie aus, doch dann ergibt sich eine neue Spur, die einen ganz anderen Schluss zulässt. Auch in einem kleinen Städtchen in North Carolina bereitet eine unheimliche Kreatur mit dem Körper eines Elches, dem Kopf eines Kängurus und dem Schwanz einer Katze den Einwohnern neuerdings schlaflose Nächte.
03:50
In einem Dorf im australischen Outback geht ein Regen der besonderen Art nieder: Hunderte kleiner, silbriger Fische platschen zu Boden und sorgen nicht nur bei den Einwohnern, sondern auch bei den überregionalen Medien für erstaunte Gesichter. Schon bald ist ein Team aus Biologen und Meteorologen vor Ort, um dem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Ihr Verdacht: Ein Tornado oder eine plötzliche Sturzflut könnten die Fische in die Luft geschleudert haben. Auch in der Kommetjie-Bucht, Südafrika, spielt die Natur scheinbar verrückt, als 55 Kleine Schwertwale an Land gespült werden.
04:35
Im Norden Australiens gibt ein mysteriöses Krokodilsterben den Bewohnern Rätsel auf. Warum verenden die Raubtiere, die seit über 200 Millionen Jahren existieren und sich im Laufe der Evolution immer wieder an ihren Lebensraum angepasst haben, in der Region Victoria River plötzlich massenweise? Um das herauszufinden, hat ein Reptilienexperte den langen Weg ins australische Outback auf sich genommen. An den Küsten Kaliforniens geht in letzter Zeit ebenfalls Merkwürdiges vor sich: Haie werden angespült - einige sind bereits tot, andere winden sich krampfartig, bevor sie qualvoll sterben. Was ist der Grund?