13:20
Dr. Pol hilft Kindern seit mehr als 40 Jahren dabei, dass sie ihre Tiere bei der Landwirtschaftsmesse in Bestform präsentieren können. Für einige Familien ist es eine liebgewonnene Tradition, die von Generation zu Generation fortgeführt wird. Fest steht: Die Aufzucht von Jahrmarktstieren erfordert monatelange Arbeit, die sich bei der Ausstellung auszahlt. Auch in der Klinik gibt es viel zu tun: So verarztet Dr. Pol einen hinkenden Ochsen mit einem geschwollenen Bein, während Dr. Brenda eine Katze mit Harnwegsverstopfung behandelt, und Dr. Lisa sich um den Verband eines übel verletzten Hundes kümmert.
14:05
Tierarzt Dr. Pol, seine Frau Diane und Sohn Charles lassen die Highlights aus der Erfolgsserie "Der unglaubliche Dr. Pol" Revue passieren. Diese Doku ist eine turbulent-emotionale Reise in die Vergangenheit - unvergessliche Momente, persönliche Meilensteine und andere denkwürdige Ereignisse inklusive. Die Zuschauer erhalten dabei nicht nur spannende Einblicke in das Leben der Pols, sondern auch hinter die Kulissen der Serie. Vom Farmnotfall bis zum Filmset: Auf dem Programm stehen alle Höhen und Tiefen, die das TV-Publikum in den letzten Jahren gemeinsam mit Dr. Pol und seiner Entourage erlebt haben.
14:50
Es tut sich etwas in Europas Wildnis: Nicht zuletzt dank der Umweltpolitik der Europäischen Union konnten neue Naturschutzgebiete ausgewiesen und einst vom Menschen verdrängte Arten wiederangesiedelt werden. Wölfe, in Mitteleuropa bis zur Ausrottung gejagt, kehren aus dem Osten des Kontinents zurück. Mittlerweile ist ihre Zahl allein in Deutschland auf etwa 1.300 Tiere gestiegen. Darüber hinaus wurden in der Slowakei, Rumänien und Deutschland in den vergangenen zwanzig Jahren zahlreiche Wisente ausgewildert. Die auch als Europäischer Bison bekannte Art war in den 1920er Jahren vollständig aus der freien Wildbahn verschwunden. Auch Naturschutzmaßnahmen zeigen Wirkung: Noch in den 1980er Jahren waren die menschgemachten Gefahren für die Umwelt im alltäglichen Leben weitaus spürbarer als heute, sei es die Luftbelastung durch Schwefeldioxid aus Kohlekraftwerken - das für sauren Regen und Waldsterben verantwortlich war - oder die unkontrollierte Abwasserverklappung von Industrieunternehmen, die zum Beispiel dem Rhein in den 1970er und -80er Jahren gleich mehrere Ökokatastrophen bescherte. Heute werden Abgase und Abwässer aufwändig gereinigt, und auch im Straßenverkehr haben sich dank Katalysatoren und Partikelfiltern die Dinge zum Positiven verändert; die Ökosysteme der Wälder konnten sich ebenso erholen wie die der teils schwer geschädigten Flüsse, in denen sich heute wieder zahlreiche Fischarten, aber auch die für Nahrungsketten und das ökologische Gleichgewicht unerlässlichen Kleinkrebsarten, Wasserflöhe, Fliegen- und Mückenlarven tummeln. "Europa: Die Wildnis kehrt zurück" zeigt, wie die unberührte Natur auf dem europäischen Kontinent wieder vermehrt Fuß fasst.
15:35
Im Laufe der Jahrhunderte hat der Mensch in Europa drastisch ins Gleichgewicht der Natur eingegriffen. Viele als gefährlich geltende Raubtiere wurden nahezu ausgerottet. Andere, wegen ihres Fleischs und Fells begehrte Arten fielen der Überjagung zum Opfer. Die Wiederherstellung des einstigen Gleichgewichts ist mühsam, aber in der Europäischen Union längst als Ziel einer verantwortungsvollen Umweltpolitik akzeptiert. Ein herausragendes Beispiel ist die Wiederansiedlung von Wisenten in den Karpaten und anderen Regionen. Und längst kehrt auch der Wolf aus dem Osten des Kontinents zurück nach Mitteleuropa.
16:25
Seit Jahrhunderten ist die Lebensweise der Samen in Norwegen und Schweden untrennbar mit den halbwild lebenden Rentieren verbunden. Traditionell folgen die Hirten dem Lauf der Jahreszeiten, indem sie ihre Herden dorthin treiben, wo es das beste Nahrungsangebot gibt. Doch selbst in den abgelegenen Regionen am Polarkreis sind die althergebrachten Rentierrouten durch die Folgen des Klimawandels und den Ausbau menschlicher Siedlungen bedroht. Samische Hirten und Umweltschutzaktivisten arbeiten eng zusammen, um das Ökosystem und die Sitten und Gebräuche des Hirtenvolkes zu erhalten.
17:10
Die erste Station in Mittelamerika heißt Costa Rica. "Pura Vida" lautet das Lebensmotto der Einheimischen - und das ist keine Übertreibung, denn das kleine Land, das vom Pazifik im Westen und Karibischem Meer im Osten begrenzt wird, bietet pures Leben in jeder Ecke. Wir machen auf der Halbinsel Osa Bekanntschaft mit knallbunten Papageien, bewundern kleine Schneekappenkolibris vor dem rauchenden Vulkan Turrialba und erleben hautnah mit, wie unzählige Baby-Lederschildkröten ihren gefährlichen Weg ins Meer bestreiten. Schließlich treffen wir sogar auf eine hochgiftige Greifschwanz-Lanzenotter.
17:55
Die atemberaubende Natur Guatemalas und die kulturellen Schätze des Landes verschlagen einem die Sprache. Unter anderem besuchen wir einen See, den viele für den schönsten der Welt halten, genießen in uralten Stätten der Maya fantastische Ausblicke und bestaunen bunte Quetzale. Zutiefst beeindruckend ist mitunter die Farbenpracht einer Lanzenotter. Hier muss jedoch ausreichend Sicherheitsabstand gehalten werden, denn ein Biss des Reptils kann tödlich sein. Auch den Krokodilen, die in den trüben Gewässern einiger guatemaltekischer Flüsse lauern, kommt man lieber nicht zu nah.
18:45
Der Frühling ist in Michigan angekommen und damit wird auch die Geburtensaison eingeläutet. Über Pol Veterinary Services bricht der tierische Babysegen herein, sodass die Ärzte alle Hände voll zu tun haben. Dabei bekommen sie es mit wunderbarem Nachwuchs zu tun - aber auch mit einigen wütenden Muttertieren. Dr. Pol hat gerade seine erste Tasse Kaffee getrunken, als es draußen in Strömen zu regnen beginnt. Aber die Patienten wollen dennoch versorgt werden: Die Ärzte müssen mit um sich tretenden Kühen, dämpfigen Pferden und selbstbewussten Schnauzern ebenso fertig werden wie mit der Notgeburt eines Kalbs.
19:30
Der Frühling ist da und wieder spielen sich aufregende Geschichten rund um die unterschiedlichsten Arten von Müttern ab. Dr. Pol und die anderen Tierärzte müssen sich um tierisch spannende Fälle kümmern, in denen es um werdende Mamas, Pflegemütter und vieles mehr geht. Am Ende der Woche gibt es in der Klinik auch noch Grund zum Feiern: Es ist Muttertag und Diane, das weibliche Familienoberhaupt der Pols, wird mit einem leckeren Kuchen überrascht.
20:15
Diese Episode zeigt, warum Krokodile zu den gefürchtetsten Jägern der Wildnis gehören. Geräuschlos liegen sie auf der Lauer, bis sie ihr Opfer in einem Moment der Schwäche angreifen. Ein Gepard wird von einem Krokodil binnen Sekunden unter Wasser gezogen, und auch ein Büffel verliert den Kampf gegen eine der Urzeitechsen. Schließlich stellt sich ein Reptil furchtlos einem Rudel von zehn Löwen in den Weg. Immer wieder demonstrieren die urzeitlichen Räuber ihre explosive Angriffskraft und machen deutlich, wie gnadenlos und unberechenbar die Wildnis wird, wenn Zähne und Krallen aufeinandertreffen.
21:00
Etwa 50 Prozent Afrikas sind von Savannen bedeckt: Südlich der Sahelzone erstreckt sich das Grasland über weite Teile des Kontinents und reicht bis in die südafrikanische Highveld-Region. Auf den rund 13 Millionen Quadratkilometern lebt eine große Vielfalt an Tierarten. Zu ihnen gehören einige der tödlichsten Jäger der Erde. Im Laufe der Evolution hat sich ein empfindliches ökologisches Gleichgewicht herausgebildet - mit Räubern wie Löwen, Geparden und Hyänen auf der einen Seite und agilen Beutetieren wie Gnus, Zebras oder Wasserböcken auf der anderen Seite. Sie alle kämpfen tagtäglich ums Überleben.
21:45
Manche Spezies töten mit unbändiger Kraft, andere mit messerscharfen Zähnen. Doch es gibt eine Waffe im Tierreich, die wesentlich heimtückischer ist: Gift. Komplexe chemische Mixturen können die anvisierte Beute oft innerhalb kürzester Zeit außer Gefecht setzen, indem sie die Gehirnsignale beinträchtigen, die Muskeln lähmen oder die Blutgerinnung hemmen. Auch die Wissenschaft zeigt großes Interesse an derart hochpotenten Giften. Forscher hoffen sogar, in nicht allzu ferner Zukunft eine neue Generation von Medikamenten auf Basis tierischer Toxine auf den Markt zu bringen, um Menschenleben zu retten.
22:35
Der erste Patient des Tages bringt noch mehr Farbe in die Klinik: Papagei Zeus wird von seinen Besitzern zur Routineuntersuchung gebracht, u.a. zum Kürzen seiner Krallen. Perserkatze Sunny hat hingegen ein ernsteres Problem. Der wuschelige Sonnenschein hat sich schwer am Schwanz verletzt. Während Dr. Emily versucht, eine Amputation zu verhindern, röntgt Dr. Brenda einen Dackel. Der kleine Vielfraß war offenbar so hungrig, dass er seine Decke verspeisen musste.
23:20
Dr. Pol und Charles nehmen es mit einem mächtigen Bullen auf. Das Tier kann nicht nur laut brüllen, sondern ist auch mit zwei furchterregenden Hörnern ausgestattet, denen man nicht zu nah kommen sollte. Währenddessen untersucht Dr. Emily in der Klinik eine Katze, die ihre Hinterbeine nicht bewegen kann. Röntgenaufnahmen verdeutlichen schließlich das Ausmaß ihrer Probleme. Parallel zur Arbeit macht Charles bei seinem neuen Freizeitprojekt Fortschritte: Der Bienenstock beim Haus am See ist reif für seine erste Königin.
00:05
Gulf Shores in Alabama ist ein idyllischer Ort am Golf von Mexiko. Er gilt als Traumziel für Strandliebhaber und Hobbyfischer. Doch seit dem Jahr 2000 macht die 15.000-Einwohner-Gemeinde immer wieder mit eher unliebsamen Ereignissen Schlagzeilen. Gleich mehrfach ist es seither zu Haiangriffen gekommen. Anwohner und Touristen sind gleichermaßen alarmiert und wollen wissen, warum ausgerechnet ihr Küstenabschnitt zum bevorzugten Jagdgebiet für Raubfische geworden ist. Um das zu klären, nehmen sich Experten die vorhandenen Indizien vor und analysieren, was die Häufung der Vorfälle verursacht haben könnte.
00:50
Die Abaco-Inseln im Norden der Bahamas sind für Segler, Angler und andere Wassersportler ein lohnendes Ziel. Vor allem Taucher profitieren von der Naturvielfalt unter Wasser und den pittoresken historischen Schiffswracks. Die einheimischen Haie sind eher eine Touristenattraktion für Abenteuerlustige - bis es 2018 innerhalb von etwas mehr als einem Monat zu gleich drei blutigen Angriffen kommt. Meeresbiologen und andere Experten machen sich daran, in einer gemeinsamen Anstrengung die Ursache für die plötzliche Aggressivität der Haie zu finden. Die Zukunft eines Urlaubsparadieses steht auf dem Spiel.
01:35
Es tut sich etwas in Europas Wildnis: Nicht zuletzt dank der Umweltpolitik der Europäischen Union konnten neue Naturschutzgebiete ausgewiesen und einst vom Menschen verdrängte Arten wiederangesiedelt werden. Wölfe, in Mitteleuropa bis zur Ausrottung gejagt, kehren aus dem Osten des Kontinents zurück. Mittlerweile ist ihre Zahl allein in Deutschland auf etwa 1.300 Tiere gestiegen. Darüber hinaus wurden in der Slowakei, Rumänien und Deutschland in den vergangenen zwanzig Jahren zahlreiche Wisente ausgewildert. Die auch als Europäischer Bison bekannte Art war in den 1920er Jahren vollständig aus der freien Wildbahn verschwunden. Auch Naturschutzmaßnahmen zeigen Wirkung: Noch in den 1980er Jahren waren die menschgemachten Gefahren für die Umwelt im alltäglichen Leben weitaus spürbarer als heute, sei es die Luftbelastung durch Schwefeldioxid aus Kohlekraftwerken - das für sauren Regen und Waldsterben verantwortlich war - oder die unkontrollierte Abwasserverklappung von Industrieunternehmen, die zum Beispiel dem Rhein in den 1970er und -80er Jahren gleich mehrere Ökokatastrophen bescherte. Heute werden Abgase und Abwässer aufwändig gereinigt, und auch im Straßenverkehr haben sich dank Katalysatoren und Partikelfiltern die Dinge zum Positiven verändert; die Ökosysteme der Wälder konnten sich ebenso erholen wie die der teils schwer geschädigten Flüsse, in denen sich heute wieder zahlreiche Fischarten, aber auch die für Nahrungsketten und das ökologische Gleichgewicht unerlässlichen Kleinkrebsarten, Wasserflöhe, Fliegen- und Mückenlarven tummeln. "Europa: Die Wildnis kehrt zurück" zeigt, wie die unberührte Natur auf dem europäischen Kontinent wieder vermehrt Fuß fasst.
02:20
Im Laufe der Jahrhunderte hat der Mensch in Europa drastisch ins Gleichgewicht der Natur eingegriffen. Viele als gefährlich geltende Raubtiere wurden nahezu ausgerottet. Andere, wegen ihres Fleischs und Fells begehrte Arten fielen der Überjagung zum Opfer. Die Wiederherstellung des einstigen Gleichgewichts ist mühsam, aber in der Europäischen Union längst als Ziel einer verantwortungsvollen Umweltpolitik akzeptiert. Ein herausragendes Beispiel ist die Wiederansiedlung von Wisenten in den Karpaten und anderen Regionen. Und längst kehrt auch der Wolf aus dem Osten des Kontinents zurück nach Mitteleuropa.
03:05
Seit Jahrhunderten ist die Lebensweise der Samen in Norwegen und Schweden untrennbar mit den halbwild lebenden Rentieren verbunden. Traditionell folgen die Hirten dem Lauf der Jahreszeiten, indem sie ihre Herden dorthin treiben, wo es das beste Nahrungsangebot gibt. Doch selbst in den abgelegenen Regionen am Polarkreis sind die althergebrachten Rentierrouten durch die Folgen des Klimawandels und den Ausbau menschlicher Siedlungen bedroht. Samische Hirten und Umweltschutzaktivisten arbeiten eng zusammen, um das Ökosystem und die Sitten und Gebräuche des Hirtenvolkes zu erhalten.
03:50
Die erste Station in Mittelamerika heißt Costa Rica. "Pura Vida" lautet das Lebensmotto der Einheimischen - und das ist keine Übertreibung, denn das kleine Land, das vom Pazifik im Westen und Karibischem Meer im Osten begrenzt wird, bietet pures Leben in jeder Ecke. Wir machen auf der Halbinsel Osa Bekanntschaft mit knallbunten Papageien, bewundern kleine Schneekappenkolibris vor dem rauchenden Vulkan Turrialba und erleben hautnah mit, wie unzählige Baby-Lederschildkröten ihren gefährlichen Weg ins Meer bestreiten. Schließlich treffen wir sogar auf eine hochgiftige Greifschwanz-Lanzenotter.
04:35
Die atemberaubende Natur Guatemalas und die kulturellen Schätze des Landes verschlagen einem die Sprache. Unter anderem besuchen wir einen See, den viele für den schönsten der Welt halten, genießen in uralten Stätten der Maya fantastische Ausblicke und bestaunen bunte Quetzale. Zutiefst beeindruckend ist mitunter die Farbenpracht einer Lanzenotter. Hier muss jedoch ausreichend Sicherheitsabstand gehalten werden, denn ein Biss des Reptils kann tödlich sein. Auch den Krokodilen, die in den trüben Gewässern einiger guatemaltekischer Flüsse lauern, kommt man lieber nicht zu nah.