14:40
Der Winter im Okavango-Delta ist eine Zeit extremer Trockenheit. Erst mit der Ankunft der Flut beginnt für die zahlreichen Tierarten eine kurze Zeit des Überflusses.
15:30
Die Überflutung des Okavango-Deltas erreicht ihren Höhepunkt: Tiere, die sonst das Land beherrschen, sind auf kleinen Inseln gestrandet. Löwen etwa wirken in dieser Zeit kaum wie die "Könige der Savanne", denn wie alle Katzen sind sie wasserscheu und schwimmen mehr schlecht als recht. Für Wildhunde dagegen ist das kurzlebige Archipel das reinste Paradies und ein ideales Jagdrevier. Doch mit dem allmählichen Rückzug des Wassers macht die Landschaft einen neuen Wandel durch: Millionen Zugvögel nutzen die kurze Zeit des Nahrungsüberschusses, um zu brüten und ihren Nachwuchs großzuziehen.
16:15
Für die Tiere im Osten Afrikas ist der Tisch reichlich gedeckt: Die üppigen grünen Weiden bilden ihre Lebensgrundlage. Doch spätestens wenn die Trockenzeit einsetzt, wird das Gras immer weniger und die Nahrungssuche zunehmend beschwerlich. Gnus, Zebras, Antilopen und viele andere wilde Bewohner müssen ihr Paradies jetzt verlassen und zu fruchtbareren Weiden ziehen. Doch der Treck ist lang und gefährlich - und unterwegs lauern zahllose Raubtiere, die nur auf einen günstigen Moment warten, um schnelle Beute zu machen. "Wildes Afrika" zeigt, mit welchen Gefahren die Wanderung der Tiere verbunden ist.
17:05
Mit einer Fläche von über 1,2 Millionen Quadratkilometern ist die Kalahari eine der größten Sandwüsten der Welt und erstreckt sich über Teile Südafrikas, Botswanas, Namibias und Angolas. Über ihre imposanten Dünen, die aus pulverfeinem, rostrotem Sand bestehen, streunen Huftier-Herden, Kalahari-Löwen, Schakale und andere Raubtiere. Und obwohl extrem wenig Niederschlag fällt, gedeihen hier Gräser, Dornbüsche und Akazienbäume, die fast das ganze Jahr ohne einen Tropfen Regen auskommen und den Lebensraum riesiger Vogelkolonien bilden. "Wildes Afrika" stattet der faszinierenden Kalahari einen Besuch ab.
17:55
Im Grenzgebiet von Südafrika, Botswana und Simbabwe erstreckt sich ein subtropisches Gebiet, das so entlegen ist, dass es nur die wenigsten Touristen hierher verschlägt: Bushveld. Zwischen Wäldern und Wiesen, Steppen und Savannen tummeln sich einige der gefährlichsten Raubtiere des afrikanischen Kontinents. "Wildes Afrika" begibt sich auf eine bildgewaltige Expedition in diese urtümliche Region und geht auf Tuchfühlung mit den wilden Bewohnern, die stets auf der Hut sein müssen. Denn die Wildnis ist unbarmherzig und ein Moment der Unachtsamkeit kann tödliche Folgen haben.
18:40
Selbst nach 40 Jahren im Beruf und im Alter von fast 80 Jahren ist Dr. Jan Pol für seine haarigen, gefiederten und geschuppten Patienten Tag für Tag und unermüdlich im Einsatz. Auch diesmal haben er und das Team von Pol Veterinary Services wieder alle Hände voll zu tun, um Leiden zu lindern und Leben zu retten. So gilt es u.a., einen Labortest für zwei Labradore abzuwickeln, eine Bartagame zu untersuchen und einen Pitbull zu versorgen, der in einen schweren Unfall verwickelt war. Doch damit nicht genug: Bei einem Pferd müssen die Veterinäre eine volleyballgroße Zyste fachgerecht entfernen.
19:25
Das war knapp: Um Haaresbreit entgeht Dr. Pol dem Tritt einer Stute. Das Tier leidet an Erstickungssymptomen und wehrt sich nach Leibeskräften gegen die Untersuchung. Zum Glück findet der erfahrene Veterinär auch hierfür eine Lösung. Dr. Brenda Grettenberger hilft derweil einer humpelnden Kuh wieder auf die Beine, während Dr. Lisa Jones sich um einen Ochsen mit Gleichgewichtsproblemen kümmert. Wenig später gibt es in der Praxis eine regelrechte Hundeschwemme zu vermelden: Nacheinander treffen ein Chihuahua mit Beinbruch, eine trächtige Hündin und ein Dobermann mit rätselhaftem Hautausschlag ein.
20:15
In Asien und Europa leben giftige Vipern, angsteinflößenden Kobras und kräftige Würgeschlangen. Jede dieser Schlangenarten ist perfekt an ihre jeweilige Umwelt angepasst. Hoch oben in den Bäumen der Insel Shedao warten Grubenottern geduldig auf vorbeifliegende Beute und schlagen blitzschnell mit ihren Giftzähnen zu. Die Mangshan-Viper ist dabei ein wahres Wunder der Natur: Dank ihrer Tarnung verschmilzt sie fast vollständig mit der moosigen Umgebung, während sie ihre Beute verfolgt. Tief im Wald wiederum zeigt der dunkle Tigerpython, dass Schnelligkeit und Kraft oft ausreichen, um erfolgreich zu jagen.
21:00
Im indopazifischen Raum sind einige der faszinierendsten Tiere der Erde zu Hause. Zu ihnen gehören zahlreiche Schlangenarten, die wiederum zu den für den Menschen gefährlichsten Reptilien überhaupt zählen. Die Macher von "Das tödliche Reich der Schlangen" reisen in diese gigantische, von der Ostküste Afrikas über Indien und Australien bis weit in den Pazifik reichende Region und begeben sich dort auf die Suche nach blitzschnell zuschlagenden Vipern, riesigen Pythons und dem König der Kobras. Dabei versuchen sie herauszufinden, welche dieser Schlangen wohl die gefährlichste ist.
21:50
Asiatische Riesenhornissen zählen zu den gefährlichsten Insekten der Welt. Sie setzen all ihre Kraft ein, um zu überleben und ihr Nest zu verteidigen.
22:40
Einmal mehr benötigen die unterschiedlichsten Tiere die Hilfe von Dr. Pol, Dr. Brenda und Dr. Emily. Dazu gehören eine Katze mit Verstopfung und ein Pferd mit ebenfalls schweren Darmproblemen.
23:30
Für Dr. Pol entwickelt sich ein Rentier-Fall zum dreitägigen Dilemma. Und während Dr. Emily eine Bulldogge vor dem Ersticken rettet, bekommt es Dr. Brenda mit Weihnachtsmännern und Rentieren zu tun.