04:00
Kojoten finden in den Städten Nordamerikas alles, was sie zum Überleben brauchen. Mülltonnen und Deponien halten einen unerschöpflichen Nahrungsvorrat bereit, Verstecke gibt es im Überfluss und Wölfe, die einzigen natürlichen Feinde, verirren sich nur selten in menschliche Ansiedlungen. Oft attackieren Kojoten auch Nutztiere, die in ihren Gehegen eine leichte Beute für die agilen Jäger sind. Angriffe auf Menschen sind zwar selten, endeten aber in mindestens einem Fall tödlich. Wissenschaftler und Behörden suchen mittlerweile nach neuen Strategien, um die von den Kojoten ausgehende Gefahr einzudämmen.
04:50
Ein alter Bekannter des Menschen ist zurück - und zwar einer, auf dessen Gesellschaft wohl jeder lieber verzichten würde: Die Bettwanze war bis vor kurzem ein eher selten anzutreffender Plagegeist. Mittlerweile verbreiten sich die Insekten aber vor allem in Hotels außerordentlich schnell und werden von den Gästen oft im Koffer mit nach Hause gebracht. Der wichtigste Grund für die rasante Rückkehr der Bettwanzen: Die Tiere haben im Verlaufe der letzten Jahrzehnte Resistenzen gegen die gebräuchlichsten Insektizide entwickelt. Jetzt müssen neue Methoden her, um der Plage erneut Herr zu werden.
05:45
Überall in Afrika sind Schlangen zuhause. Jede Art ist perfekt an ihren Lebensraum angepasst. Im Inneren Südafrikas sorgt die gefürchtete Schwarze Mamba für Angst bei einer Elefantenfamilie, bevor sie sich einem spannungsgeladenen Kampf mit einem Rivalen stellt. Kobras treten gegeneinander an und zeigen ihre ausgebreiteten Hauben, um Stärke, Schnelligkeit und Durchsetzungsvermögen zu demonstrieren. In den glühend heißen und staubigen Regionen Ägyptens hingegen überleben vor allem Vipern, die nicht auf Größe setzen, sondern auf clevere Tarnung und gezielt eingesetztes Gift.
06:35
In Florida schließen sich Wissenschaftler und Jäger zusammen, um der eingeschleppten Burmesischen Python den Kampf anzusagen.
07:20
Sie gelten als einige der wenigen legitimen Nachfahren der Dinosaurier, der Volksmund nennt sie "Panzerechsen". Aber wenngleich der ungeübte Beobachter, gleichermaßen fasziniert und geängstigt vom tückischen Blick aus kleinen Augen und den messerscharfen Zähnen, sie vielleicht nicht sofort unterscheiden kann, so teilen sich Mississippi-Alligator, Spitz- und Nilkrokodil doch nur an einem einzigen Ort der Welt ihren Lebensraum: in Südflorida. Mit atemberaubenden Aufnahmen geht die packende Dokumentation der Frage auf den Grund: Wer ist gefährlicher und wem gebührt der Titel des wahren Königs der Sümpfe?
08:10
Heimat ist dort, wo das Herz zuhause ist, heißt es. In Dr. Pols Brust schlagen gleich zwei Herzen, schließlich ist er gebürtiger Niederländer. Endlich ist es nun so weit, dass er, Diane und Charles den lange aufgeschobenen Urlaub antreten können. Wie sich jedoch bald herausstellt, geraten die freien Tage in den Niederlanden für den Tierarzt zum aufregenden Mix aus Abenteuern und Farmbesuchen. In der Klinik in Michigan häufen sich in seiner Abwesenheit die Notfälle. Dr. Brenda, Dr. Emily und der Rest der Mannschaft geben ihr Bestes und lassen sich auch ohne ihren Chef nicht unterkriegen.
08:55
Die dreibeinige Katze Tater hat es mit ihrer lässigen Art dem ganzen Praxispersonal angetan. Doch auch ein paar Tropenvögel müssen versorgt werden. Außerdem ist wegen eines Notfalls Teamwork gefragt!
09:45
Dr. Oakley begibt sich in eine ziemlich abgelegene Gegend. Dort will sie Toni treffen, die hier mit ihrem treuen Dackel Oscar lebt. Das Tier braucht dringend einen medizinischen Check-up. In der Klinik taucht plötzlich ein anderer Hund auf. Offenbar hat er etwas Giftiges gefressen. Nun befürchtet das Team, dass diese unschöne Art der Nahrungsaufnahme tödlich enden könnte. Dr. Oakley kümmert sich inzwischen darum, dass zwei Karibu-Geschwister wieder zusammenkommen. Außerdem hat sie es mit einem Therapieschwein zu tun. Hinzu kommt schließlich ein Wolf, der an einer lahmen Hinterpfote leidet.
10:30
Die Oakleys begleiten ein Pferd nach Woody Island. Klar, dass die Insel nur mit dem Boot erreichbar ist. Bei dieser abenteuerlichen Reise müssen sie sich auf einiges gefasst machen. Doch Dr. Oakley & Co.sind auf alle Eventualitäten vorbereitet. Danach geht es darum, einen jungen Bullen zu behandeln. Das Tier hinkt. Hier ist dringend ärztliche Hilfe gefragt. Außerdem wird eine Rinderherde untersucht. Überdies kümmert sich Dr. Oakley um eine trächtige Ziege, die kurz davor steht, ihr Junges zur Welt zu bringen. Schließlich muss das Team einem Hund zur Hilfe eilen, der von einem Wagen angefahren wurde.
11:20
Die Dokumentation berichtet von widerspenstigen Eindringlingen und Meistern der Flucht, von hitzköpfigen Wächtern und Schurken auf der Flucht, die einfach nur schlecht erzogen sind.
12:10
Ob es ein Grizzly an der Grenze zu Alaska ist oder ein süßes Schoßhündchen - früher oder später zeigen alle Tiere ihr wahres Gesicht.
12:55
Seltener Besuch aus den Niederlanden: Charles' Onkel Jan ist zu Gast. In der Klinik benötigt derweil eine Kuh, die nicht mehr aufstehen kann, eine lebensgefährliche Behandlung.
13:45
Dr. Pol mag zwar ursprünglich Niederländer sein, zu Hause ist er aber in Michigan - sei es als Tierarzt oder Football-Fan. Überraschend verleiht ihm seine Gemeinde einen Preis für seinen Einsatz.
14:30
Manila ist das pulsierende Herz der Philippinen - eine Stadt, die niemals schläft. Aber auch außerhalb der Hauptstadt wimmelt es nur so von Leben. "Wilde Philippinen" geht mit Vogelspinnen, Fledermäusen, Schildkröten und anderen faszinierenden tierischen Bewohnern auf Tuchfühlung. Nach einem Fest in der Stadt Pulilan, bei dem die heimischen Wasserbüffel eine zentrale Rolle einnehmen, verfolgt die Serie außerdem eine Gruppe von Fotografen, die bei der Isla-Verde-Straße Bilder von Meerestieren wie Anglerfischen oder Pygmäen-Seepferdchen einfangen wollen.
15:20
Mit größtem Einsatz versuchen Forscher den majestätischen Philippinenadler vor dem Aussterben zu bewahren. Zudem begibt sich die Serie auf die Suche nach Meeresgiganten wie Mantarochen oder Walhaien.
16:10
Alaska oder die Hudson Bay in Kanada, die auch als "Eiskeller Nordamerikas" bezeichnet wird, zählen im Winter zu den unwirtlichsten Regionen auf dem amerikanischen Doppelkontinent. Während Eisbären schon sehnlichst darauf warten, dass die Gewässer zufrieren, verändern sich für viele andere Tiere dort die Lebensbedingungen zum Negativen. In Teilen Südamerikas wird die kalte Jahreszeit ebenfalls von Dauerfrost und Schneefall geprägt. Damit müssen auch die jungen Orcas zurechtkommen. Sie lernen, in den eisigen Gewässern Patagoniens auf die Jagd zu gehen und im alltäglichen Überlebenskampf zu bestehen.
17:00
Mit einer Fläche von gut 44 Millionen Quadratkilometern ist Asien der größte Kontinent der Erde. Die Vielfalt der dort lebenden Wildtiere ist ähnlich beeindruckend wie die Landschaft an und für sich. Doch im Winter ändern sich die Lebensumstände drastisch. Schnee und Eis halten in der Mongolei, China, Japan oder Kasachstan Einzug, die Temperaturen sinken drastisch und die Tage werden kürzer. Viele Tiere begeben sich in den Winterschlaf oder wandern in wärmere Regionen aus. Für diejenigen, die zurückbleiben, beginnt ein täglicher Kampf ums Überleben, der enorme Stärke und Widerstandsfähigkeit erfordert.
17:50
In einigen Regionen Europas fallen die Temperaturen im Winter weit in den zweistelligen Minusbereich. Das Leben spielt sich überwiegend in der Dunkelheit ab und für die Tiere wird die Nahrung knapp. Sie müssen lernen, mit den extremen Bedingungen zurechtzukommen: Dies gilt für die Murmeltiere in den Alpen ebenso wie für die Lemminge in der Tundra. Auch die Gämsen, die in der Hohen Tatra entlang der polnisch-slowakischen Grenze beheimatet sind, und die Bartkäuze in den Wäldern Skandinaviens stellen sich täglich den Herausforderungen, die die verschneiten und vereisten Landschaften für sie bereithalten.
18:40
Weil die Besitzer nur einen Moment unaufmerksam waren, wurde sein Spieltrieb dem tollenden Welpen zum Verhängnis: Nachdem der junge Hund voller Übermut ein unachtsam liegengelassenes Sweatshirt gefressen hat und sich nun davon übergeben muss, ist es an Dr. Lisa, das Tier zu untersuchen, um so weitere ernste Folgeerkrankungen ausschließen zu können. Indessen hilft Dr. Brenda einer unter einem rätselhaften Anfall leidenden Ziege, während sich Dr. Pol selbst um eine von einem Auto angefahrene Katze kümmert. Der bemitleidenswerte Stubentiger leidet nach dem Unfall an einem komplizierten Beinbruch.
19:25
Die Corona-Pandemie macht auch vor der Tierklinik nicht Halt: Für Dr. Pol und sein Team ist indes klar, dass die Behandlung hilfsbedürftiger Tiere trotz ungewöhnlicher Umstände und den damit einhergehenden Einschränkungen unter allen Umständen hochqualifiziert und für alle Beteiligten sicher fortgeführt wird. Während sich der Parkplatz der Tierklinik in ein alternatives Wartezimmer verwandelt, um die notwendigen Sicherheitsabstände gewährleisten zu können, stellen die Ärzte einem neugeborenen Welpen ein Gesundheitszeugnis aus. Zudem behandeln sie einen Hund, der an einer Augeninfektion leidet.
20:15
Rund 50 Prozent der Fläche Äthiopiens liegen in einer Höhe von mehr als 1.200 Metern. Während der Großteil des Landes ein gemäßigtes Klima aufweist, wird es in den Wüsten und Halbwüsten der tieferen Lagen sehr heiß. Rund um die bis zu 4.500 Meter hohen Berggipfel herrscht dagegen ein kühles alpines Klima. Die Vielfalt der Landschaften von der Savanne bis zu dichten Feuchtwäldern hat zur Herausbildung verschiedenster Ökosysteme geführt. Zahlreiche Pflanzen- und Tierarten haben hier ihr Hauptverbreitungsgebiet; dazu zählen der Äthiopische Wolf, der Äthiopische Steinbock und der Blutbrustpavian.
21:00
Das Leben in der afrikanischen Savanne hält Tag für Tag unzählige Herausforderungen bereit. Besonders für die kleinsten Bewohner kann ihre trockene und heiße Heimat schnell zur Gefahr werden. Auf der Suche nach Wasser geht es deshalb auf eine unglaubliche Reise, um der extremen Dürre zu entgehen. Vom Zebrafohlen, das während einer großen Landwanderung laufen lernt, bis zum Elefantenkalb, das sich gemeinsam mit seiner Familie auf den Weg zu einer Oase macht, begeben sich die verschiedensten Tierbabys auf ihre ersten beschwerlichen Ausflüge durch die afrikanische Wildnis. Viele weitere sollen folgen.
21:50
In den Bergwäldern Zentralchinas herrscht ein harsches Klima: Bis zu vier Monate lang ist die Landschaft von Schnee bedeckt, und auch im weiteren Jahresverlauf sind eine raue Witterung und jähe Wetterumschwünge an der Tagesordnung. Die Serie begleitet eine junge Goldstumpfnase durch ihr erstes Lebensjahr. Zwar zählen die Tiere zu den kältetolerantesten Primatenarten - dennoch muss der Nachwuchs erst lernen, wie man unter den vorherrschenden Wetterbedingungen am besten Nahrung findet, warm bleibt und ein trockenes Plätzchen zum Schlafen findet.
22:40
Das Team um Dr. Jan Pol hat mit einer lahmenden Ziege und den Opfern eines Katzenkampfs zu tun. Außerdem wird der auch in Isabella County am 4. Juli landesweit gefeierte Unabhängigkeitstag begangen.
23:25
Die jährliche Tiermesse steht an. Schon Monate vor der Veranstaltung bereitet man sich auf das große Event vor. Auch Dr. Pol und sein Team von Pol Veterinary Services sind voll und ganz eingespannt. Ohne die Hilfe der Ärzte wären die Viehbesitzer nämlich aufgeschmissen. Nachdem die Tiere der Region von den Veterinären in einen wettbewerbsfähigen Zustand gebracht wurden, präsentieren ihre Halter sie voller Stolz dem Publikum. Doch Stress, Belastung und Sommertemperaturen sind nur einige der Herausforderungen, mit denen die tierischen Teilnehmer zu kämpfen haben.