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Kojoten finden in den Städten Nordamerikas alles, was sie zum Überleben brauchen. Mülltonnen und Deponien halten einen unerschöpflichen Nahrungsvorrat bereit, Verstecke gibt es im Überfluss und Wölfe, die einzigen natürlichen Feinde, verirren sich nur selten in menschliche Ansiedlungen. Oft attackieren Kojoten auch Nutztiere, die in ihren Gehegen eine leichte Beute für die agilen Jäger sind. Angriffe auf Menschen sind zwar selten, endeten aber in mindestens einem Fall tödlich. Wissenschaftler und Behörden suchen mittlerweile nach neuen Strategien, um die von den Kojoten ausgehende Gefahr einzudämmen.
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Ein alter Bekannter des Menschen ist zurück - und zwar einer, auf dessen Gesellschaft wohl jeder lieber verzichten würde: Die Bettwanze war bis vor kurzem ein eher selten anzutreffender Plagegeist. Mittlerweile verbreiten sich die Insekten aber vor allem in Hotels außerordentlich schnell und werden von den Gästen oft im Koffer mit nach Hause gebracht. Der wichtigste Grund für die rasante Rückkehr der Bettwanzen: Die Tiere haben im Verlaufe der letzten Jahrzehnte Resistenzen gegen die gebräuchlichsten Insektizide entwickelt. Jetzt müssen neue Methoden her, um der Plage erneut Herr zu werden.
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Halloween steht vor der Tür. Bevor allerdings der spaßige Grusel beginnt, sieht sich Dr. Pol mit jeder Menge alltäglicher Herausforderungen konfrontiert. Während Charles schon mal ein paar Streiche probt, hat sein Vater immer noch alle Hände voll zu tun. Schließlich besuchen der Doc und seine Familie einen Gespensterhof. Doch nach einer wütenden Rinderherde, einem scheuen Hengst und zwei ungezogenen Beuteltieren kann Dr. Pol an diesem Tag nichts mehr erschrecken.
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Kurz vor Weihnachten begibt sich Dr. Pol zum Hof von John Jourdains. Der Farmer möchte seine Kälber kastrieren lassen. Dafür benötigt man normalerweise einen speziellen Behandlungsstand. Eine derartige Einrichtung steht hier aber nicht zur Verfügung. Jetzt wird es schwierig. Zum Glück weiß Dr. Pol zu improvisieren. Derweil bekommt es Dr. Brenda mit einem Rentier namens Ole zu tun. Eigentlich sollte es den Santa-Schlitten ziehen, doch ein gewaltiger Hufabszess macht ihm schwer zu schaffen.
02:20
Pferde mit geschwollenen Nüstern und grausigen Schnittwunden bringen selbst den erfahrenen Dr. Pol an seine Grenzen. Doch auch, wenn dieser Job ihm alles abverlangt, lohnt sich sein Einsatz am Ende, und er kann den Tieren helfen. Eine ganz andere Herausforderung erwartet ihn später: Der Veterinär soll nämlich vor der gesamten Abschlussklasse der Central Michigan University eine Rede halten. Und davor graut es ihm gewaltig. Wird er kurz vor dem Event vielleicht doch einen Rückzieher machen?
03:05
Die Klinikbetrieb läuft auf Hochtouren. Dr. Pol selbst schlägt sich mit vier gefräßigen Kühen herum. Er soll feststellen, ob die Tiere tragend sind, doch die haben ihren eigenen Kopf. Dr. Brenda wiederum muss zu einem Notfall eilen: Das Pferd Sisco wird von Koliken geplagt. Zum Glück weiß die Tierärztin zu helfen. Die ständigen Außeneinsätze von Dr. Pol und Dr. Brenda haben jedoch zur Folge, dass die Klinik notorisch unterbesetzt ist. Und nun will auch noch Dr. Sandra die Praxis verlassen...
03:50
Auch in Dr. Ks Tierarztpraxis gibt es solche und solche Tage, und dieser zählt zu den weniger schönen: Erste Patientin ist die sechsjährige Meerschweinchen-Dame Chloe, die unter Krampfanfällen leidet. Ein im Katheter verabreichter Medikamenten-Cocktail sorgt für erste Linderung, bevor Dr. Thielen den Fall übernimmt. Dr. K ist schon beim nächsten Patienten: Frettchen Jed hat Fieber und ist völlig apathisch. Dr. K vermutet, dass ein Haarballen Jeds Zustand verursacht haben könnte - offenbar ist aber auch der Darm des kleinen Raubtiers perforiert. Nur eine Not-Operation kann Jed retten...
04:35
Die Besitzerin eines Pinseläffchens zieht sich Dr. Ks Zorn zu, ist sie doch mit dem kleinen Primaten in aller Öffentlichkeit unterwegs. Eine tödliche Gefahr für den Affen, denn er könnte sich dabei leicht menschliche Krankheiten wie Herpes zuziehen, gegen die er keinerlei Abwehrkräfte besitzt. Dr. Thielen kümmert sich derweil um ein Kaninchen, das mit einem Abszess in die Praxis gebracht wurde. Ein Routinefall, wie es scheint - aber beim Abtasten des Nagers erfühlt die Tierärztin im Bauchraum etwas, das ein weitaus ernsteres Problem darstellt als der Abszess...