17:05
Korallenriffe gibt es nur da, wo das Wasser nie kälter als 16 Grad Celsius ist, also in einem Gürtel vom 30. nördlichen bis zum 30. südlichen Breitengrad. Hier herrschen ideale Bedingungen für die zu den Nesseltieren zählenden Korallen, die in Symbiose mit photosynthetisch aktiven Einzellern leben. Für die Artenvielfalt in den Ozeanen sind sie kaum zu überschätzen: Allein im asiatisch-pazifischen "Korallendreieck" leben 76 Prozent aller bekannten Korallenarten. Das Überleben von 3.000 Fischarten hängt von der Existenz der Korallenriffe ab. Doch die fragilen Paradiese werden vom Klimawandel bedroht.
17:55
Flora und Fauna der äquatorialen Anden sind so vielfältig wie kaum irgendwo sonst auf dem Planeten. Mit über 10.000 unterschiedlichen Pflanzenarten zählt die Region zu den Spitzenreitern der sogenannten Megadiversitätszentren. Der Grund für die enorme Vielfalt sind die großen Höhenunterschiede der Anden, durch die auf relativ engem Raum höchst verschiedene klimatische Bedingungen nebeneinander bestehen. Das Spektrum reicht von Tieflandregenwäldern über gemäßigte Zonen bis hinauf zu Wolken- und Nebelwäldern. "Wilde Schätze des Äquators" zeigt die Überlebensstrategien der einheimischen Tierarten.
18:40
Nach einer anstrengenden Woche in der Klinik sehnen sich die Ärzte nach etwas Ruhe und Erholung. Dr. Pol und seine Frau Diane verbringen beispielsweise einen Kurzurlaub auf dem Wasser.
19:25
Ein Ferkel in Lebensgefahr beschäftigt die gesamte Belegschaft von Pol Vet Services. Können die Tierärzte das kleine Schweinchen retten? Außerdem dabei: ein Kalb, eine Katze und ein verletzter Emu.
20:15
Die Vorstellung einer Riesenschlange verursacht bei manchen Menschen Albträume. Die Vertreter einiger Spezies sind in der Tat wahre Riesen und können über sechs Meter lang werden. Doch ob Boa, Python oder Anakonda - sie alle sind zwar gigantisch, aber nicht giftig. Sie töten ihre Beute, indem sie sie umschlingen. Dabei sterben die Opfer nicht durch Ersticken, sondern aufgrund von Kreislaufversagen. Anschließend werden sie am Stück verschlungen. "Monster-Schlangen" widmet sich den faszinierenden Kriechtieren und dokumentiert die Lebensweise einiger der größten und gefährlichsten Schlangenarten der Erde.
21:00
Seit der Antike üben Schlangen eine besondere Faszination auf den Menschen aus. Sie lösen Bewunderung und zugleich Angst und Respekt aus. In Amerika und Australien leben Schlangen in ganz unterschiedlichen Lebensräumen. Dort haben sie sich perfekt an ihre Umwelt angepasst und wichtige Aufgaben in ihrem Ökosystem übernommen. In Amerika regulieren mehr als 30 Arten von Klapperschlangen die Bestände von Nagetieren. Australien ist bekannt für einige der giftigsten Schlangen der Welt. In den Korallenriffen leben hochgefährliche Seeschlangen. An Land findet man den scheuen, aber extrem giftigen Küstentaipan.
21:50
Blutsaugende Monster und unheimliche Kreaturen aus der Unterwelt bevölkern seit je her menschliche Albträume. Die Furcht vor finsteren Geschöpfen, leuchtenden Augen oder Geheul in der Dunkelheit ist in den Köpfen vieler Zeitgenossen fest verankert - obwohl wir doch eigentlich unsere Erde studiert und verstanden haben. Handelt es sich bei diesen Ängsten also nur um wilde Fantasien? Oder steckt dahinter auch ein wenig Wahrheit? Die Natur bleibt oftmals unberechenbar und so trifft man im Dickicht des Dschungels und in den Tiefen der Ozeane Kreaturen, die selbst schlimmste Albträume übertreffen können.
22:35
Die Klinik ist voll mit tierischen Patienten. Und dann bekommt Dr. Pol auch noch unterwarteten Besuch von der verwaisten Deutschen Dogge Douglas und kann ihrem treuen Welpenblick nicht widerstehen.
23:20
Dr. Pol und seine Frau Diane erwartet das volle Programm: Zunächst müssen sie ein kleines Zebra versorgen, anschließend ein Rennpferd kastrieren und zuletzt eine Kuh mit Problemen am Euter behandeln.