11:30
Im Reich der wilden Tiere sind im täglichen Kampf ums Überleben individuelle Geheimwaffen mit tödlicher Präzision unerlässlich. Im Laufe der Evolution haben verschiedene Spezies diese perfektioniert, um aus dem Kampf gegen Raubtiere und Rivalen siegreich hervorzugehen und den Elementen zu trotzen. Der Bombardierkäfer beispielsweise setzt zur Verteidigung gegen Angreifer übelriechende Gase ein, die er ihnen aus dem Hinterleib direkt ins Gesicht bläst. Fangschreckenkrebse wiederum verfügen über keulenartige Fangarme mit explosiver Kraft. Und dann wären da noch Schuppenkriechtiere mit versteckten Flügeln.
12:15
Zielgerichtete Verteidigung ist das A und O, um Rivalen im Tierreich auszuschalten oder zu überlisten. Dabei bedienen sich manche Arten spektakulärer Strategien und Taktiken - und genau die stehen im Fokus dieser Episode. Da wäre der Bombardierkäfer mit seinem Explosionsapparat am Hinterleib, aus dem reizende Gase auf Feinde abgeben kann. Fangschreckenkrebse wiederum verfügen dank ihrer Fangarme ebenfalls über explosive Power. Und dann gibt es noch Echsen, die versteckte Flügel besitzen und so blitzschnell den Abflug machen können, wenn Angreifer nahen.
13:05
Eine 17 Jahre alte Ente in Nöten, ein Chihuahua mit gereizter Schnauze und eine Katze mit Schussverletzung - sie alle benötigen die medizinische Expertise von Dr. Pol und seiner engagierten Crew.
13:50
Das heiße Wetter in Michigan hält an, aber auch der Ansturm auf die Tierarztpraxis von Dr. Pol. Diesmal hat die Crew alle Hände voll mit dem gebrochenen Bein eines tierischen Patienten zu tun.
14:40
In den Bergen und Tälern des Mittelmeerraums kämpfen Jäger und Beute ums Überleben, während sengende Sommerhitze und eisige Winter ihren Tribut fordern. Nur die Stärksten können bestehen.
15:25
In den von einem uralten Meer geprägten Lebensräumen mit ihren Küsten und Inseln sind seltene und einzigartige Tierarten zu Hause. Jede Spezies hat sich perfekt an ihr jeweiliges Ökosystem angepasst.
16:15
Die Reise entlang der "Lebensader Amerikas" beginnt im Herbst, hoch oben im Norden des Bundesstaates Minnesota - genauer gesagt im Itasca State Park, wo der größte Fluss der USA als gerade einmal fünf Meter breiter Bach aus dem Itascasee entspringt. An seinen Ufer tummeln sich unzählige Arten seltener Wildtiere, doch gerade im Herbst tobt zwischen ihnen auch ein besonders gnadenloser Kampf ums Überleben, an dem hungrige Wölfe, Rotluchse, Stachelschweine, Weißseekopfadler, Eulen und viele andere Parteien beteiligt sind...
17:00
Im Frühling steigt der Wasserspiegel des Mississippi enorm an. Vor allem für Fische ist das ein paradiesischer Zustand. Andere Bewohner der Flusslandschaft haben dagegen unter den stetig steigenden Wassermassen zu leiden. Die reißende Flutwelle spült Biber und viele Vogelarten aus ihren Behausungen - ein Umstand, den wiederum Kojoten und Weißkopfseeadler bereits sehnsüchtig erwartet haben. Denn die Flüchtlinge sind nun leichte Beute für die Fleischfresser an den Ufern. Der Mississippi gibt und nimmt. Der Strom wird zum Herrscher über Leben und Tod...
17:50
Im südlichen Illinois fließt der Ohio River in den Mississippi. Gemeinsam bilden die beiden einen gewaltigen Strom, der sein Wasser in beeindruckender Breite weiter gen Süden wälzt. Für Menschen und Tiere ist er Segen und Fluch zugleich, denn der "Ol' Man River" sorgt für die fruchtbaren Böden der Südstaaten aber auch für verheerende Fluten. In Louisiana teilt sich der alte Mann schließlich in ein riesiges Delta. Eine unglaubliche Anzahl unterschiedlicher Tier- und Pflanzenarten ist hier zu Hause, darunter Bullenhaie und Alligatoren.
18:40
Jetzt im Hochsommer warten auf Dr. Pol, seinen Sohn Charles und Dr. Brenda viele Tiergeburten. Aber auch eine OP steht an: Ente "Mr. Quackerson" wurde verletzt aufgefunden und muss versorgt werden.
19:25
Dr. Pol liebt es in Isabella County ein bisschen aufs Gaspedal zu treten. Marshalls bieten ihm bei einer Verkehrskontrolle an nach einem Wettbewerb mit ihrem Rennwagen mal eine Runde zu drehen.
20:15
Klirrende Kälte und dazu Schnee und Eis, soweit das Auge reicht, sind für Pinguine, Eisbären und andere Bewohner am Polarkreis optimale Bedingungen. Doch ihr Lebensraum ist zunehmend in Gefahr.
21:05
In der Kalahari-Savanne trifft Will auf das San-Volk und begleitet sie auf einer Jagd. Dabei merkt er jedoch schnell, dass er für dieses Abenteuer nicht wirklich gemacht ist.
21:40
Viele Landschaften Großbritanniens sind im Wesentlichen von Wasser geprägt. Die Palette der Möglichkeiten reicht von den geheimnisvollen Lochs Schottlands über dichte Schilfgürtel und die Sümpfe im Süden Englands bis hin zu malerischen Flusslandschaften und stillen Teichen in Parks und Gärten. Vor allem sind Gewässer diejenigen Lebensräume, die die größte Artenvielfalt aufweisen. Dabei werden viele Tiere, die im oder auf dem Wasser bzw. am Ufer leben, oftmals übersehen. "Wildes Großbritannien" schaut genau hin und öffnet den Blick auf eine faszinierende Welt.
22:30
In diesem Fall ziehen alle an einem Strang: Tater, der geliebte Hauskater der Klinik, ist erkrankt. Das Team arbeitet zusammen, um die Fellnase zu retten, und geht erst anschließend zur Tagesordnung über. Dr. Pol kümmert sich um einem Ochsen mit ungesunden kulinarischen Vorlieben: Holz scheint selbst für einen Kuhmagen nicht besonders gut verträglich zu sein. Auch ein Labrador hat Magenprobleme - Dr. Brenda weiß Rat. Ein neugieriger Chihuahua hat einen giftigen Köder gefressen und kann mit einem passenden Gegenmittel gerettet werden. Dr. Nicole springt ein, um einer Ziegenmama in den Wehen zu helfen.
23:15
Auch in seinem fortgeschrittenen Alter stellt sich Dr. Pol dem Rennen gegen die Zeit, wenn es gilt, das Leben einer trächtigen Kuh und ihres Kalbs zu retten. Danach ist dem Veteranen keineswegs eine Pause vergönnt. Eine ganze Reihe von Notrufen führt ihn zu den umliegenden Farmen, während sein Team den Praxisbetrieb am Laufen hält. Dr. Nicole Arcy kümmert sich um ein krankes Karibu und Dr. Lisa Jones befreit einen Schäferhund von einer Geschwulst. Derweil hat Dr. Brenda Grettenberger den süßesten Patienten des Tages auf dem Untersuchungstisch: einen Welpen, der immer mehr an Gewicht verliert.