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Einige der höchsten Berge der Welt, darunter der Mount Everest im Himalaja oder der K2 im Karakorum, befinden sich in Asien. Die harschen Lebensbedingungen haben auch die Tierwelt auf einzigartige Weise geprägt. Im Laufe der Jahrtausende sind Arten entstanden, die mit dünner Luft, Kälte und dem kargen Nahrungsangebot bestens zurechtkommen. "Asiens geheime Wildnis" begleitet Blauschafe bei der Nahrungssuche in bis zu 6.500 Metern Höhe und zeigt, wie Schneeleoparden ihnen nachstellen. Danach geht es unter anderen zu den großen Pandas und zu den für ihre Bäder in heißen Quellen berühmten Japanmakaken.
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Die zahlreichen Inselketten im asiatisch-pazifischen Raum - etwa Sri Lanka, Indonesien und Japan - sind durch ihre besondere Artenvielfalt gekennzeichnet. Die Vorfahren der heutigen Arten gelangten schwimmend, auf natürlichen Flößen wie Baumstämmen oder über heute nicht mehr existente Landbrücken in ihr heutiges Verbreitungsgebiet. In der relativen Isolation der Insellage bildeten sich zum einen neue Arten und Ökosysteme heraus. Zum anderen überlebten hier Spezies, die anderswo längst ausgestorben sind. "Asiens geheime Wildnis" zeigt Beispiele wie Komodo-Warane, Sumpfkrokodile und Nasenaffen.
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Der Winter in Weidman war in diesem Jahr besonders lang und hart. Kein Wunder also, dass sich jeder in der Klinik auf Ostern freut und den Frühling gar nicht mehr abwarten kann. Bis dahin schützt sich Charles mit seinem "Isolations"-Vollbart gegen die Kälte. So lange die Minustemperaturen anhalten, müssen Dr. Pol und seine Mannschaft dennoch gut aufpassen, dass die Tiere keinen Schaden nehmen.
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Dr. Pol hat alle Hände voll zu tun: Eine junge Kuh soll ein Kälbchen zur Welt bringen. Doch bevor es losgeht, müssen er und Charles das scheue Tier erst einmal einfangen. Zwischendurch gelingt es Charles, seinen kleinen Hund Athena zu trainieren. Dabei hat er keine Ahnung von Hundetraining. Vielleicht sollte er erst selbst Unterricht nehmen? Derweil läuft Dr. Brenda die Zeit weg: Einige Ferkel leiden an einer Lungenentzündung. Die Tierärztin setzt alles daran, den Krankheitsherd zu ermitteln.
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Von wütenden Bullen bis zu aufmüpfigen Kälbern - nach dem langen Winter sind die Tiere in Isabella County ein wenig gereizt. Als dann eine Katze mit Geburtsverletzung eingeliefert wird, entschließen sich Dr. Pol und Charles zu handeln: Freiwillig wollen sie die örtliche Tierhilfe bei der Geburtenkontrolle der wilden Katzenpopulation unterstützen. Während Charles mit ein paar Leuten Katzen einfängt, um sie zu kastrieren, untersucht Dr. Brenda bei einem Hund eine unerklärliche Nackenwucherung.
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Auf den Schnee des Winters folgen nun sintflutartige Regenfälle - eine anstrengende Zeit für Landwirte, Tiere und natürlich die Tierärzte. Im Dauerregen eilt Dr. Pol zur Pohl Dairy Farm, wo eine normalerweise ruhige Kuh verrücktspielt. Derweil bekommt es Dr. Brenda mit einem Notfall zu tun: Eine Kuh auf der Myers Dairy Farm gibt keine Milch mehr und leidet unter Infektionen. Damit das Tier nicht ausdörrt, muss Dr. Brenda ihm erst einmal Wasser zuführen - sonst droht ihm der sichere Tod.
03:55
Auf der Ranch von Chris Flickingers geht's richtig zur Sache. Das lässt sich Dr. Oakley nicht entgehen und schließt sich einem Viehtrieb nach alter Herren Sitte an. Mit einem Lasso in der Hand macht sich die Veterinärin daran, ein Kalb einzufangen. Die Kollegen kümmern sich derweil um eine liebenswürdige Milchziege mit einem eitrigen Geschwür am Euter, und um ein Schaf, das dringend geschoren werden muss. Dr. Oakley ist darüber hinaus in Sachen Pferd unterwegs: Eines hat einen schmerzhaften Ausschlag am Bein und eines hat einen Hund getreten. Nun muss der verwundete Vierbeiner sofort behandelt werden.
04:40
Nachdem eine Rentierpopulation zwei Jahre lang drastisch geschrumpft ist, fürchten die Besitzer einer Rentierfarm um ihre Zukunft. Dr. Oakley wird gebeten, die Fruchtbarkeit der Herde zu überprüfen. Wo liegt das Problem? Für die Behandlung eines Minipferds muss das Team derweil zunächst an seinem Beschützer vorbeikommen: Sein bester Freund, ein Esel, sieht es überhaupt nicht ein, dass jemand seinen Kumpel anfassen möchte. Überaus interessant gestaltet sich für die Veterinäre der Besuch in einem Wohnheim. Die Bewohner betreiben erfolgreich eine Farm mit Therapietieren - ganz neue Eindrücke für das Team.