16:30
In der Metropolregion von Los Angeles leben über 12,8 Millionen Menschen. Doch unweit dieses riesigen urbanen Raums liegen die acht Channel Islands. Fünf davon gehören zu einem faszinierenden Naturparadies: dem Channel Islands National Park. Hier sind Tiere und Pflanzen zu Hause, die es sonst nirgendwo gibt. Manche sprechen auch von den "Galapagos-Inseln des Nordens". Von L.A. aus erreicht man den Park per Boot. Und innerhalb kürzester Zeit befindet man sich in einer anderen Welt, zu deren Bewohnern beispielsweise der winzige Kalifornische Insel-Graufuchs gehört. Und auch den gibt es nirgendwo sonst.
17:15
Der Lake-Clark-Nationalpark liegt in Alaska, nicht weit von Anchorage, der größten Stadt des nördlichsten US-Bundesstaates. Das Küstengebiet gilt als ein besonders wertvolles Juwel unter den Nationalparks der Vereinigten Staaten, denn hier herrscht ein harmonisches Miteinander von Mensch und Natur. Das Volk der Dena'ina ist hier seit tausenden von Jahren zu Hause. Einer der Gründe: In dem hiesigen weit verzweigten Flusssystem findet regelmäßig die weltweit größte Wanderung wilder Sockeye-Lachse statt. Durch seinen Fischreichtum ist Park zudem ein hervorragender Ort, um Braunbären zu beobachten.
18:00
Im äußersten Norden des US-Bundesstaates Minnesota liegt direkt an der kanadischen Grenze der Voyageurs-Nationalpark. Das knapp 900 Quadratkilometer große Gebiet befindet sich fernab der üblichen Touristenrouten und ist nur mit dem Boot zu erreichen. In dem einst von französischen Trappern entdeckten Gebiet leben heute Wölfe, Elche und große Bartkäuze. Hinzu kommen Bären, Hirsche und Biber. Wer den Voyageurs-Nationalpark bereist, ist von diesem einzigartigen Naturparadies fasziniert - von seinen Seen, Flüssen und Wäldern. Ob Sommer oder Winter: Dieses wahre Abenteuerland ist ein echtes Erlebnis.
18:45
Erneut erwartet Dr. Pol und sein Team eine ungewöhnliche Arbeitswoche. Hauptakteure sind u.a. übelgelaunte Alpakas, ein verletzter Hund und eine hilflose Kuh in Rage. Die Amerikanische Bulldogge Brutus blutet stark an den Läufen, ist aber entschieden dagegen, sich von Dr. Emily behandeln zu lassen. Dr. Pol sieht sich derweil mit dem familiären Zwist von vier Alpakas konfrontiert. Um diesen ein für alle Male zu schlichten, rät er, die Streithähne zu kastrieren. Und nachdem Dr. Brenda einer aggressiven Kuh wieder auf die Beine helfen muss, kümmert sich Dr. Pol noch um die deformierten Hufe einer Ziege.
19:30
In dieser haarsträubenden Episode dreht sich alles um den besten Freund des Menschen. Dr. Pol und sein Ärzteteam behandeln Jahr für Jahr tausende Hunde, von denen es ein paar besonders spannende Fälle in die Annalen der Tierklinik im US-Bundesstaat Michigan geschafft haben - angefangen bei Welpen mit Verstopfung bis hin zu Vierbeinern mit komplizierten Unfallverletzungen. Last but not least gewähren die Veterinäre Einblick in ihr Privatleben und stellen ihre eigenen Haustiere der Art Canis lupus vor.
20:15
Die Iberische Halbinsel umfasst eine große Vielfalt unterschiedlicher Lebensräume - sowohl an Land als auch in den Küstengewässern. Für "Schätze der Natur" taucht ein Team von Dokumentarfilmern hinab in den stürmischen Golf von Biskaya, der von der Nordküste Spaniens und der Westküste Frankreichs gebildet wird. Sie schwimmen mit den größten Meeressäugern der Erde und beobachten entscheidende Momente im Leben der gewaltigen Tiere. Aus der Tiefe des Ozeans geht es anschließend hinauf in die Pyrenäen. Im Grenzgebirge zwischen Spanien und Frankreich sind Braunbären und andere seltene Arten zu Hause.
21:00
Einst waren Europäische Nerze auf dem gesamten Kontinent verbreitet - doch ihr begehrtes Fell wurde ihnen zum Verhängnis und hat fast überall zu ihrem Aussterben geführt. Eines der letzten Rückzugsgebiete der zur Familie der Marder zählenden Raubtiere befindet sich in Südwestfrankreich und Nordspanien. "Schätze der Natur" erkundet den Lebensraum der Nerze, dokumentiert die Metamorphose eines der prachtvollsten europäischen Schmetterlinge von der Raupe zum Falter. Gezeigt wird zudem, warum eine bei oberflächlicher Betrachtung lebensfeindliche Wüste tatsächlich ein Hort überbordender Artenvielfalt ist.
21:45
Wie verhalten sich Erdmännchen eigentlich in freier Wildbahn, in ihrer Heimat im südwestlichen Afrika? Was geschieht in ihren ausgedehnten Bauten? Dies dokumentiert "Der Clan der Erdmännchen".
22:30
Das schwer beschäftigte Team von Dr. Pol erhält Verstärkung von Dr. Sandra, einer jungen Absolventin der Veterinärschule. Der Tag vor ihrer Ankunft zeigt, wie sehr das Team sie braucht: Dr. Pol und Charles hetzen von Farm zu Farm, von Notfall zu Notfall. So müssen dringend eine Kuh mit einer verletzten Lunge und einige Kälber behandelt werden, die nach einer stümperhaften Kastration grausame Qualen leiden. Als Sandra am nächsten Tag ankommt, ist sie voller Eifer dabei, sich in ihre neue Tätigkeit einzuarbeiten und ihre neuen Patienten kennenzulernen.
23:20
Das hektische Leben von Dr. Pol wird in dieser Episode noch eine Spur chaotischer: Seine holländische Familie besucht ihn und außerdem kommt Charles¿ Freundin aus Los Angeles an. Obwohl man den Eindruck bekommt, die Klinik sei vollkommen überfüllt, scheint Dr. Pol bei den Notfällen auf den Bauernhöfen etwas Erleichterung durch die Unterstützung vieler zusätzlicher Helfer zu erhalten.
00:05
Wenn das erste Licht des Frühlings über Norwegens verschneite Landschaften fällt, beginnt für die Tiere des Nordens ein Wettlauf - denn bis zum Winter bleibt nicht viel Zeit. Braunbären verlassen mit ihren Jungen den Bau, Papageitaucher finden auf steilen Klippen ihren Partner, und Eisbärenmütter suchen in einer sich wandelnden Umwelt nach Nahrung. Mit dem Ende des Sommers werden die Bedingungen für Elche, Wölfe und Polarfüchse härter. Wenn der Winter zurückkehrt, müssen sie eisigen Temperaturen trotzen. Zwischen Fjorden, Wäldern und Tundra zeigt sich: Nur die Stärksten haben das Zeug zum Überleben.
00:50
In den Wäldern Nordfinnlands ist das Überleben ein Wettlauf gegen die Jahreszeiten. Für eine Braunbärenmutter bedeutet das Leben zwischen den kalten Monaten einen ständigen Kampf. Ausgemergelt und erschöpft erwacht sie aus dem Winterschlaf und führt ihre Jungen durch den kurzen Sommer. In dieser Zeit zeigt sie ihnen alles, was sie wissen müssen - von der Suche nach Futter bis hin dazu, Männchen in der Paarungszeit zu meiden und sich gegen Wölfe im Kampf ums Überleben zu behaupten. Jeder Tag zählt in diesen Wäldern. Denn wenn der Winter zurückkehrt, haben nur die Starken und Klugen eine Chance.
01:40
Der Yellowstone-Nationalpark im Norden des US-Bundesstaats Wyoming ist der älteste und zugleich einer der berühmtesten Nationalparks der Welt. Nicht allzu weit davon entfernt liegt südlich davon der Grand-Teton-Nationalpark. Er ist nicht ganz so berühmt, aber nicht weniger faszinierend. Auf einer Fläche von über 1.200 Quadratkilometern erstreckt sich am Fuß des knapp 4.200 Meter hohen Grand Teton ein grandioses Naturparadies. In den geschützten Prärien und Wäldern sind Bisons, Elche, Gabelböcke und Maultierhirsche zu Hause. Hinzu kommen geschmeidige Pumas, riesige Grizzlybären und winzige Pfeifhasen.
02:20
Ganz im Süden des US-Bundesstaats Florida liegt der Biscayne-Nationalpark. Dabei handelt es sich um ein Gebiet, das zu 95 Prozent aus Wasserflächen besteht. Von den hiesigen Stränden, Mangrovenwäldern, Korallenriffen und Seegraswiesen ist es nicht weit zur berühmten Inselkette der Florida Keys und zur Metropole Miami. Deswegen kommen auch zahlreiche Besucher hierher. Vor allem aber ist der Park bei vielen Tierarten beliebt. Er dient ihnen als Kinderstube. Schildkröten, Alligatoren, Haie und riesige Seekühe leben hier. Für sie ist dieses subtropische Paradies nicht zuletzt ein sicheres Rückzugsgebiet.
03:05
In der Metropolregion von Los Angeles leben über 12,8 Millionen Menschen. Doch unweit dieses riesigen urbanen Raums liegen die acht Channel Islands. Fünf davon gehören zu einem faszinierenden Naturparadies: dem Channel Islands National Park. Hier sind Tiere und Pflanzen zu Hause, die es sonst nirgendwo gibt. Manche sprechen auch von den "Galapagos-Inseln des Nordens". Von L.A. aus erreicht man den Park per Boot. Und innerhalb kürzester Zeit befindet man sich in einer anderen Welt, zu deren Bewohnern beispielsweise der winzige Kalifornische Insel-Graufuchs gehört. Und auch den gibt es nirgendwo sonst.
03:50
Der Lake-Clark-Nationalpark liegt in Alaska, nicht weit von Anchorage, der größten Stadt des nördlichsten US-Bundesstaates. Das Küstengebiet gilt als ein besonders wertvolles Juwel unter den Nationalparks der Vereinigten Staaten, denn hier herrscht ein harmonisches Miteinander von Mensch und Natur. Das Volk der Dena'ina ist hier seit tausenden von Jahren zu Hause. Einer der Gründe: In dem hiesigen weit verzweigten Flusssystem findet regelmäßig die weltweit größte Wanderung wilder Sockeye-Lachse statt. Durch seinen Fischreichtum ist Park zudem ein hervorragender Ort, um Braunbären zu beobachten.
04:35
Im äußersten Norden des US-Bundesstaates Minnesota liegt direkt an der kanadischen Grenze der Voyageurs-Nationalpark. Das knapp 900 Quadratkilometer große Gebiet befindet sich fernab der üblichen Touristenrouten und ist nur mit dem Boot zu erreichen. In dem einst von französischen Trappern entdeckten Gebiet leben heute Wölfe, Elche und große Bartkäuze. Hinzu kommen Bären, Hirsche und Biber. Wer den Voyageurs-Nationalpark bereist, ist von diesem einzigartigen Naturparadies fasziniert - von seinen Seen, Flüssen und Wäldern. Ob Sommer oder Winter: Dieses wahre Abenteuerland ist ein echtes Erlebnis.