21:00
Giraffen sind in vielfacher Hinsicht außergewöhnlich. Beispielweise sind sie mit bis zu sechs Metern Körperhöhe die höchsten landlebenden Tiere der Erde. Wegen der Länge ihres Halses führt die Schwerkraft in den Blutgefäßen zu einem ungewöhnlich hohen Druck, so dass sie zugleich auch die Säugetiere mit dem höchsten Blutdruck sind. Konkret liegt der durchschnittlich bei 280 zu 180. Bei der Behandlung von Giraffen ist daher enorme Vorsicht angesagt. Während ein junges Giraffenkalb im Zoo behutsam und umsichtig operiert wird, sorgt Plasmaspender Lance dafür, dass das Neugeborene gerettet werden kann.
21:50
Die Giraffen in der kenianischen Provinz Rift Valley sind im Grunde ausgestorben. Krieg und Wilderei haben die Population so unter Druck gesetzt, dass kein einziges Tier mehr überlebt hat. Jahrzehntelange Bemühungen haben aber nun dazu geführt, dass von staatlicher Seite tatsächlich ein Neuanfang gewagt wird: Mit einer kleinen Herde von acht Tieren sollen die Giraffen im Rift Valley wieder heimisch werden. Doch durch Unwetter und Überschwemmungen geraten die Neuankömmlinge bald in höchste Gefahr. Ein Team von Tierschützern, Veterinären und Gemeindevertretern begibt sich auf eine Rettungsmission.
22:35
Der Winter hat Europa fest im Griff: Viele Naturlandschaften liegen in tiefem Schnee und die eisigen Temperaturen setzen nicht nur den Menschen, sondern auch den Wildtieren zu. Einzigartige Strategien sind gefragt, um sich den rauen Bedingungen anzupassen. So leben Lemminge in kleinen Gruppen in Höhlen zusammen und wärmen sich gegenseitig, während Luchse und Gämsen der Lawinengefahr eindrucksvoll trotzen. Polarfüchse, Vielfraße, Bären und Wölfe wiederum halten stets Ausschau nach der nächsten Beute. Fest steht: Nur die Einfallsreichsten können in dieser unbarmherzigen Eiswelt überleben.
23:20
Die rund 20.000 Pazifikinseln sind so unterschiedlich wie die Klimazonen, in denen sie liegen, und wie die geologischen Gegebenheiten, unter denen sie entstanden sind. Ihre Vielfalt reicht von Korallenatollen über aktive Vulkane bis zu den letzten überseeischen Ausläufern eines gewaltigen Kontinents, der vor Jahrmillionen im Wasser versank. Der großen Zahl an Lebensräumen entspricht der erstaunliche Artenreichtum, der sich auf den Pazifikinseln herausgebildet hat - eine Vielfalt, die "Wunder des Pazifiks" in verblüffenden und eindrucksvollen Bildern einfängt.