20:15
Die Kalahari im Süden Afrikas ist eine knochentrockene Wüstenregion - in deren Mitte überraschenderweise eine riesige grüne Oase liegt: das Delta des Okavango. Dabei mündet der Fluss nicht ins Meer, sondern versickert in der Wüste. Das faszinierende Feuchtgebiet ist die Heimat von Antilopen, Zebras und Giraffen, aber auch Löwen, Leoparden und Hyänen. Doch ob Pflanzen- oder Fleischfresser: Sie alle müssen sich dem täglichen Kampf ums Überleben stellen. Entscheidend ist hierbei immer wieder der Wasserstand. "Flut in der Kalahari" widmet sich den tierischen Bewohnern dieses einzigartigen Naturparadieses.
21:00
Nahezu zwei Millionen Gnus und Zebras ziehen jedes Jahr auf der Suche nach neuen Weideflächen durch die Serengeti. Doch um ihr Ziel zu erreichen, müssen sie zwei Flüsse überqueren, die für viele Tiere zur tödlichen Falle werden: den Mara und den Grumeti. Hier sind mächtige Krokodile die Herrscher. Während die Raubtiere im tiefen Mara leicht an Beute gelangen, herrschen im Grumeti schwierige Bedingungen, in denen jeder Bissen hart erkämpft wird. Von tückischen Hinterhalten bis zu waghalsigen Angriffen: Die Doku zeigt, wie sich die urzeitlichen Jäger in beiden Flüssen auf das große Festmahl vorbereiten.
21:45
Krokodile gehören definitiv zu den erfolgreichsten Spezies in der Geschichte der Evolution. Besonders groß sind Nilkrokodile. Die bis zu sechs Meter langen Echsen leben jedoch nicht nur am Nil, sondern sind auch in vielen weiteren Regionen des afrikanischen Kontinents zu Hause. Die Dokumentation "Geheimnisse der Nilkrokodile" begibt sich auf die Reise in den Südwesten. Dort liegt das berühmte Okavango-Delta. In diesem Wildtierparadies leben auch zahlreiche Nilkrokodile - denn hier gibt es Wasser und genügend Nahrung. Die Expedition zeigt ein vielschichtiges Bild dieser faszinierenden Tiere.
22:35
Die Pol-Klinik ist voll bis unters Dach mit tierischen Patienten. Neben einem Minischwein wären da beispielsweise ein Riesenkaninchen, eine trächtige Hündin und eine verletzte Henne. Und dann bekommt Dr. Pol auch noch unterwarteten Besuch: Als die verwaiste Deutsche Dogge Douglas in seine Praxis gebracht wird, kann der tierverrückte Veterinär ihrem treuen Welpenblick nicht widerstehen und nimmt sie prompt auf. Doch die Integration erfordert einige Anstrengung.
23:20
Bei der Untersuchung eines kranken Pferdes verletzt sich Charles am Knie und Diane muss die nächste Zeit für ihn einspringen. Sie ist zwar keine Anfängerin, aber nachdem sie sich so lange nur um die Büroarbeit in der Klinik gekümmert hat, ist sie doch etwas aus der Übung gekommen. Unterdessen erwarten Dr. Pol und seine Frau das volle Programm: Zunächst müssen sie ein kleines Zebra versorgen, anschließend ein Rennpferd kastrieren und zuletzt eine Kuh mit Problemen am Euter behandeln.
00:05
3.700 Kilometer von der Küste Kaliforniens liegt, mitten im Pazifik, der 50. US-Bundesstaat: Hawaii. Dank der üppigen Flora und Fauna, sonniger Sandstrände und türkisblauem Wasser sind die acht Inseln echte Touristenhotspots. Doch zwischen 2013 und 2015 kommt auf Big Island zu einer schrecklichen Serie von Hai-Attacken: Neun Mal werden Menschen, die im Meer baden wollen, von den gefürchteten Unterwasserjägern angegriffen. Einheimische wie Urlauber sind verängstigt, zumal es hier zuvor relativ selten Zwischenfälle mit Haien gab. Experten suchen fieberhaft nach einer Erklärung für den plötzlichen Anstieg.
00:50
Die Kleinstadt Myrtle Beach im US-Bundesstaat South Carolina ist ein äußerst beliebtes Touristenziel. Doch nur wenigen Besuchern ist bewusst, dass sie die Strandregion mit unerwarteten und gefährlichen Gästen aus dem Meer teilen: Haien. Der 14. Juni des Jahres 2012 wird für einige Strandurlauber zu einem Tag, den sie wohl nie vergessen werden. Innerhalb von nur zehn Minuten werden vier Schwimmer von Haien angegriffen. Die Bewohner des Küstenortes sind geschockt, Wissenschaftler stehen vor einem Rätsel. Ein Team von Experten versucht nun herauszufinden, warum es zu den Attacken kommen konnte.
01:35
Die Inseln Borneo und Sumatra beherbergen die letzten großen Regenwälder Südostasiens. Gleichzeitig gilt ihre Artenvielfalt als größte der Erde: In den Dschungeln wimmelt es nur so von Lebewesen. Einige von ihnen besetzen nur winzige ökologische Nischen und müssen sich täglich gegen eine Vielzahl von Konkurrenten durchsetzen. Die Orang-Utans sind die wohl bekannteste der einheimischen Arten. Gleichzeitig gelten die vom Aussterben bedrohten Primaten als das sichtbarste Zeichen für die Bedrohung ihres Lebensraums. Insbesondere die Holz- und Palmölindustrie fräst immer mehr Schneisen in den Urwald.
02:20
Auf dem afrikanischen Kontinent erstreckt sich der Äquator über eine Länge von 4.000 Kilometern. Er durchquert sechs Staaten und eine schier unüberschaubare Anzahl unterschiedlicher Landschaften. Die hier heimischen Tiere sind so vielfältig wie ihre Lebensräume: von den riesigen Pflanzenfressern und agilen Raubkatzen des Graslands bis hin zu seltenen Affenarten in den Regenwäldern. Viele von ihnen haben sich an Extremereignisse wie regelmäßige Überflutungen oder lange Dürrezeiten anpassen müssen - ein Überlebenskampf, der auch gesunde und kraftstrotzende Individuen an ihre Grenzen bringt.
03:00
Sie leben in zerstreuten Populationen im äußersten Osten Indiens an den Flussufern des Brahmaputra - Asiatische Elefanten. Im Tiefland am Fuße des Himalaja finden die "Grauen Riesen" noch einen intakten, von Menschenhand nahezu unberührten Lebensraum vor. Doch auch hier ist die Zahl der Tiere in den letzten Jahren schnell geschrumpft, so dass die Spezies inzwischen als stark gefährdet gilt. "Wildes Indien" stattet den letzten Asiatischen Elefanten einen Besuch ab und porträtiert aus Sicht eines kürzlich geborenen Elefantenbabys ein Land von atemberaubender Schönheit und voller natürlicher Vielfalt.
03:50
Der Tiger Shir Khan und das Rudel von Leitwolf Akela gehören zu den faszinierenden Hauptfiguren von Rudyard Kiplings berühmtem "Dschungelbuch". Doch wie leben die Vorbilder dieser literarischen Fantasie heute? NATIONAL GEOGRAPHIC begleitet den Bengalischen Tiger und den Indischen Wildhund durch die letzten Dschungelgebiete des Subkontinents. Die Welt dieser Raubtiere wird von täglichem Kampf bestimmt - es geht um Wasser, und Nahrung und die Frage, wer sich fortpflanzen darf. In der Geschichte, die die Natur selbst erzählt, herrscht das gnadenlose Recht des Stärkeren.
04:35
Auf den ersten Blick sind die Wüsten Nordindiens eine höchst lebensfeindliche Region. Doch dieser Eindruck täuscht. Für zahlreiche Tierarten ist diese bislang unberührte Wildnis geradezu ein Paradies. Alle hier lebenden Spezies haben sich an die extreme Hitze und die kraftzehrende Trockenheit angepasst. Die wohl faszinierendsten Vertreter der hiesigen Fauna sind ohne Zweifel die Indischen Löwen. Sie sind die einzigen frei lebenden Löwen außerhalb Afrikas. NATIONAL GEOGRAPHIC begleitet die majestätischen Großkatzen auf ihren Streifzügen durch die Wüste.