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TV Programm für MDR Sachsen am 14.06.2026

Jetzt

Brisant 18:05

Brisant

Boulevardmagazin

Seit 1994 berichtet das vom Mitteldeutschen Rundfunk produzierte Boulevardmagazin über Prominente, die neueste Mode aus Paris und der Welt oder aktuelle Geschehnisse in den europäischen Königshäusern.

Danach

Wetter für 3 18:50

Wetter für 3

Wetterbericht

Die Wetterschau für Mitteldeutschland

Unser Sandmännchen 18:52

Unser Sandmännchen

Gute-Nacht-Geschichte

Frau Elster kommt in die Küche zu Herrn Fuchs, um Salz zu borgen. Im Gefäß befindet sich Zucker und in der Brauseflasche Speiseöl. Gegen das anfängliche Sträuben von Herrn Fuchs dringt Frau Elster darauf, dass alles an seinen Platz kommt.

MDR SACHSENSPIEGEL 19:00

MDR SACHSENSPIEGEL

Regionalmagazin

Topaktuell und stets gut recherchiert gibt es hier das Neueste und Spannendste aus Sachsen zu sehen. Die Beiträge zeigen, wie vielseitig und lebhaft dieses Bundesland tatsächlich ist.

MDR aktuell 19:30

MDR aktuell

Nachrichten

anschl.: das MDR-Wetter

Thomas Junker unterwegs: Vom Ende der Welt 19:50

Thomas Junker unterwegs: Vom Ende der Welt: Socotra - Das vergessene Ende der Welt

Land und Leute

Der endemische Drachenblutbaum ist das Wahrzeichen der Insel am Horn von Afrika, die offiziell zu Jemen gehört. Defacto aber übt seit vielen Jahren die jemenitische Regierung keine Macht mehr auf der Insel aus. Die liegt in den Händen des Emirates Abu Dhabi. Und das schottet die Insel weitestgehend ab. Einen frei im Internet buchbaren Flug nach Socotra gibt es nicht. Ein Besuch bedarf gewisser Genehmigungen. Zudem ist die Inselgesellschaft inzwischen stark islamisch geprägt.

Norwegens Westen 20:15

Norwegens Westen: Vom Sognefjord nach Bergen

Landschaftsbild

Fjorde und Wasserfälle, Gletscher und Hochebenen: An der Seite von Tamina Kallert wird der Westen Norwegens zu einem faszinierenden Naturkino für die Augen. Und erst recht für die Ohren: Denn das WDR Funkhausorchester unterstreicht die atemberaubenden Bilder mit einem außergewöhnlichen Sound, komponiert von dem Australier Gordon Hamilton. Eine neue Zusammenarbeit feiert Premiere. Entstanden ist ein Film, der regelrecht unter die Haut geht, zugleich die erste "Wunderschön"-Produktion in Ultra High Definition (UHD). Die Stationen der Reise sind Fjaerland am Jostedalsgletscher, das Weltkulturerbe Nærøyfjord, die Aussichtsplattform Stegastein und der Nationalpark Hardangerwidda, Europas größte Hochebene. In Bergen trifft Tamina Kallert die norwegische Star-Violinistin Ragnhild Hemsing. Norwegens Westen ist modern und zugleich nahe an der eigenen Vergangenheit. Tamina Kallert erkundet die Bautechnik der 850 Jahre alten, hölzernen Stabkirche Borgund und spricht mit den "Bewohner:innen" eines Wikinger-Freilichtmuseums über den Glauben an Troll-Geister. Sie trifft einen Hotelbesitzer, der sich selbst als "Nationalromantiker" bezeichnet, und eine Biobäuerin verrät, wie man in nur sechs Monaten ausreichend Gemüse hochzuziehen kann. In Bergen geht es um das ehemalige Hanse-Viertel Bryggen und um den Komponisten Edvard Grieg. Stargeigerin Ragnhild Hemsing spielt auf der Hardangerfiddel und erklärt Tamina Kallert den Aufbau des norwegischen Nationalinstruments. Die Fjorde im Westen Norwegens sind UNESCO Weltnaturerbe - und die Norweger begreifen sie als Geschenk, auf das man gut aufpassen muss. Das tun sie. Auf dem engsten und schönsten Fjord, dem Nærøyfjord zwischen Flam und Gudvangen, fährt Tamina Kallert mit der ersten Elektrofähre der Welt: lautlos und ohne Abgase. Das Bücherdorf Fjaerland liegt am Fuß des Jostedalsbreen, des zweitgrößten Gletschers in Europa. Hier hält sie 1.000 Jahre altes Eis aus der Wikingerzeit in den Händen, das vom Gletscher heruntergespült wurde. Der von Einheimischen und Touristen mitgetragene Respekt vor der Natur macht das "Jedermannsrecht" möglich: Übernachten in der Natur und Fischen im Salzwasser ist jederzeit überall erlaubt.

MDR aktuell 21:45

MDR aktuell

Nachrichten

anschl.: das MDR-Wetter

Alkohol - Erfolgreiche Frauen und die Sucht 22:00

Alkohol - Erfolgreiche Frauen und die Sucht

Dokumentation

Es sind Frauen, die beruflich erfolgreich sind und mitten im Leben stehen. Und doch haben sie ein Geheimnis in sich getragen: Sie sind oder waren alkoholabhängig. So wie die Schauspielerin Mimi Fiedler, die Geschäftsfrau Sandra Fricke, die Journalistin Nathalie Stüben oder die dreifache Mutter Gaby Guzek. Die überwiegende Zahl der Betroffenen sind nicht gesellschaftliche Außenseiterinnen, sondern Berufstätige und Mütter. Und das Problem gewinnt an Dringlichkeit.

Letzte Runde 22:45

Letzte Runde

Drogen

In Deutschland werden laut WHO 13,4 Liter reiner Alkohol pro Kopf im Jahr getrunken. In Russland sind es im gleichen Zeitraum 11 Liter. Der Film beobachtet vier "funktionierende" junge Alkoholiker - zwei Frauen und zwei Männer, jeweils zwei in Deutschland und in Russland. Sie führen ein normales Leben, nur wenn man sie genauer beobachtet, merkt man, dass alle vier alkoholabhängig sind. Trotz sehr unterschiedlicher Lebensrealitäten und Gründe für ihre Sucht gewähren die Protagonisten einen Einblick in die Mechanismen der Abhängigkeit und zeigen mit ihren Erfahrungen die Sackgassen und die Auswege aus der Sucht, die überall auf der Welt ähnlich sind. Boris ist erst 27 und arbeitet als Koch in der russischen Provinzstadt Tambov. Er trinkt aus Langeweile, obwohl er weiß, dass der Alkohol seine dürftige Existenz immer mehr ruiniert. Er schafft es, neun Monate nicht zu trinken, doch das Gefühl, nichts Grundsätzliches in seinem Leben ändern zu können, wird er nicht los. Seine neue Stelle als Chef-Koch könnte allerdings der Beginn eines Bewusstseinswandels sein - vielleicht braucht es nicht viel mehr, als eine feste Aufgabe im Leben, um auch das Trinken zu beherrschen? Lisa wohnt in München, ist 35, arbeitet als Moderatorin, träumt aber von einer großen Schauspielkarriere. Sie vermutet, dass ihre Misserfolge in Beruf und Liebe am Alkohol liegen. Nach nur zwei Monaten Nüchternheit gibt sie auf, der Alkohol macht ihr einfach zu viel Spaß. Bis zum Ende des Films hält sie an der Hoffnung fest, einen Mittelweg zwischen Absturz und Abstinenz zu finden. Denn ganz ohne Alkohol zu leben, würde bedeuten, der Realität der eigenen Träume ins Auge sehen zu müssen. Jenya aus St. Petersburg ist 42 und schafft es kaum, ihr Gymnastik-Studio am Laufen zu halten. Ihre beiden kleinen Söhne rauben ihr viel Kraft und sie will ernsthaft aufhören zu trinken. Sie besucht verschiedene Therapien, Hypnose, Meditationen und will gründlich verstehen, warum sie den Alkohol braucht. Am Ende des Films hört sie auf zu trinken, genauso entschieden, wie sie 20 Jahre zuvor ihre Heroinsucht überwunden hat. Thomas ist 33 und befindet sich in einer Suchtklinik in Chemnitz, nachdem seine Frau ihn mit der Tochter verlassen hat. Er gibt sich Mühe in der Therapie, fängt neue Beziehungen an und hofft auf einen Neuanfang. Aber nach einem Monat zu Hause wird er rückfällig. Anstatt zu verzweifeln, versucht Thomas aus diesem Rückschlag zu lernen. Denn festen Boden unter den Füßen zu gewinnen, ist ein harter Kampf. Obwohl Alkoholmissbrauch hierzulande noch immer ein Tabuthema zu sein scheint, ist das Trinken derart mit unserem Alltag verschmolzen, dass wir blind dafür geworden sind: Solange wir funktionieren, trinken wir. Solange wir trinken, funktionieren wir. Der Film zeigt, wie es jenen geht, die diesen Mechanismus zu durchbrechen versuchen und welche Wege aus der Abhängigkeit möglich sind.