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TV Programm für MDR Sachsen am 07.04.2026

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MDR um 4 16:30

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Neues von hier & Leichter leben

MDR aktuell 17:45

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Nachrichten

Hinter den Kulissen geht es wieder heiß her. Denn diese Nachrichtensendung berichtet nicht nur über das Aktuellste aus aller Welt, sondern auch über regionale Themen des MDR-Gebiets.

Wetter für 3 18:05

Wetter für 3

Wetterbericht

Die Wetterschau für Mitteldeutschland

Brisant 18:10

Brisant

Boulevardmagazin

Seit 1994 berichtet das vom Mitteldeutschen Rundfunk produzierte Boulevardmagazin über Prominente, die neueste Mode aus Paris und der Welt oder aktuelle Geschehnisse in den europäischen Königshäusern.

Unser Sandmännchen 18:54

Unser Sandmännchen

Gute-Nacht-Geschichte

Rita und das Krokodil legen einen Gemüsegarten an. Sie pflanzen Möhren, Gurken und Bohnen. Aber da kommt ein Vogel. Sie brauchen noch etwas ganz Wichtiges: eine Vogelscheuche! Keiner ist gruseliger als das Krokodil, oder?

MDR SACHSENSPIEGEL 19:00

MDR SACHSENSPIEGEL

Regionalmagazin

Topaktuell und stets gut recherchiert gibt es hier das Neueste und Spannendste aus Sachsen zu sehen. Die Beiträge zeigen, wie vielseitig und lebhaft dieses Bundesland tatsächlich ist.

MDR aktuell 19:30

MDR aktuell

Nachrichten

anschl.: das MDR-Wetter

Elefant, Tiger & Kids: Zoo-Praktikum backstage 19:50

Elefant, Tiger & Kids: Zoo-Praktikum backstage: Die Tierpark-Challenge

Zoo-Doku

Salz-Challenge für Flamingos! Im Amerika-Tierpark Limbach-Oberfrohna helfen unsere jungen Zoo-Praktikanten beim See-Salzen - mit Schubkarre, Spaß und jeder Menge Spritzwasser. In dieser Zoo-Serie bleibt kein Fuß trocken!

Umschau 20:15

Umschau

Infomagazin

Das Gondwanaland in Leipzig 21:00

Das Gondwanaland in Leipzig: Urwald in der Großstadt

Dokumentation

Es war eines der kühnsten Bauprojekte Mitteldeutschlands: Vor genau zehn Jahren wird im Leipziger Zoo die Zeit zurückgedreht. Nach einem gewaltigen Urknall öffnet das Gondwanaland seine Pforten: Der Urkontinent - ein Dschungel auf einer Fläche von 16.500 Quadratmetern. Urzeitriesen und Urzeitwesen bevölkern seitdem diese europaweit einzigartige Tropenhalle - ein Regenwald mitten in der Großstadt: verschlungene Pfade, unwegsames Dickicht, gigantische Baumriesen. Niemand konnte vorausahnen, wie gut es gelingen würde, in dieser künstlichen Umgebung einen nahezu natürlichen Lebensraum für fast 170 Tierarten zu simulieren - unter ihnen Schabrackentapire, Zwergflusspferde und Ozelots. Haben sich die Erwartungen erfüllt? Der Film blickt zurück auf zehn spannende Jahre im Gondwanaland und rückt seinen Bewohnern mit modernster Kameratechnik bei Tag und Nacht dicht auf den Pelz: Neue Tiere sind eingezogen, andere haben die Tropenhalle wieder verlassen. Und das unvergessene Opossum Heidi hat es sogar zum weltberühmten Star "Made in Gondwana" gebracht. Tiere und Pflanzen haben ihren künstlichen Lebensraum angenommen. So gut, dass viele Tierarten regelmäßig für Nachwuchs sorgen: Riesenotter, Dikdiks und vor allem die Quolls, tasmanische Tüpfelbeutelmarder, die von Leipzig ihren Siegeszug durch die ganze Welt antraten. Aber nicht nur die großen Berühmtheiten machen das Gondwanaland aus. Im Unterholz, in teilweise verborgenen Winkeln leben kleine und kleinste Amphibien, die man nur allzu leicht übersieht. Winkerfrösche, Baumsteiger oder Tomatenfrösche - unzählige Lurche leben mittlerweile frei in der Tropenhalle. Will Bereichsleiter Michael Ernst seine verborgenen Schätze in Augenschein nehmen, muss er allerdings eine Extra-Schicht einlegen: Die winzigen Tiere kommen häufig erst nachts aus ihren Verstecken. Auch die Flora bietet Erstaunliches: Der Dschungel ist mittlerweile so dicht, dass Gondwana-Gärtner Christian Ludwig regelmäßig mit der Machete ran muss. Sehr zur Freude der Tapire, welche frisch gefällte Bananenstauden mit Genuss verspeisen. Um all dies zu ermöglichen, betreibt der Zoo einen enormen technischen Aufwand: Eine bis ins kleinste Detail ausgeklügelte Klimatechnik, eine Beregnungsanlage, die vornehmlich nachts ergiebige Regenschauer auf Gondwana niedergehen lässt und eine hocheffiziente Filteranlage, die klare Sicht in künstlichen Seen und Flüssen schafft. Eine Herausforderung bereitet Bauleiter Johannes Becker jedoch ständig Sorgen: Die hohe Luftfeuchtigkeit. Sie nagt vor allem an den hölzernen Bauten in der Halle. Hier muss ständig nachgebessert und optimiert werden. "Der Osten - Entdecke wo du lebst" blickt hinter die Kulissen eines Leipziger Kontinents, der zwar erst seit zehn Jahren besteht - seine Besucher aber 150 Millionen Jahre zurück in die Vergangenheit versetzt.

MDR aktuell 21:45

MDR aktuell

Nachrichten

anschl.: das MDR-Wetter

Der lange Weg der Sinti und Roma 22:15

Der lange Weg der Sinti und Roma

Dokumentation

Jùlie Halilic ist stolz, wenn sie an ihren Großvater denkt. Wallani Georg erkämpfte gemeinsam mit anderen Bürgerrechtlern, dass der Massenmord an den Sinti und Roma 1982 als Völkermord anerkannt wurde. Begonnen hatte es mit einer Besetzung der KZ-Gedenkstätte Dachau. Elf Sinti traten dort 1980 in den Hungerstreik, weil die Verfolgung für Angehörige ihrer Minderheit mit der Befreiung nicht endete, weil der Rassismus gegen Sinti und Roma ungebrochen fortbestand. Sie texteten ein beliebtes Wanderlied um, um darauf aufmerksam zu machen: "Lustig ist das Zigeunerleben, Faria, Faria ho - Staat braucht uns keine Rechte (zu) geben, Faria, Faria ho." Die Aktion in Dachau markierte den Beginn der Bürgerrechtsbewegung, eines langen Weges der Emanzipation. Die Auschwitz-Überlebende Zilli Schmidt kämpfte viele Jahre um Anerkennung ihrer Verfolgung aus rassischen Gründen. Die Musiker Manolito Steinbach und Romani Weiß wuchsen in den 1970er Jahren in West-Berlin auf. Sie erzählen davon, wie sie lange Zeit lieber unsichtbar bleiben wollten, wie diese Vorsicht erst nach und nach einem neuen Selbstbewusstsein wich. Gianni Jovanovic erlebte, dass die Verfolgung auch mit der Anerkennung des Völkermords nicht endete. Nachdem er 1982 einen Bombenanschlag in Darmstadt überlebt hatte, wurde wenig später das Haus seiner Verwandten in einer Nacht- und Nebelaktion von der Stadt abgerissen. Mit diesen persönlichen Lebenswegen zeichnet der Film emotional und eindrucksvoll die Geschichte von Deutschlands größter nationaler Minderheit nach und macht bisher unerzählte Perspektiven sichtbar. Individuelle Geschichten und bisher kaum gezeigtes Archivmaterial nehmen mit in eine Zeit, in der Sinti und Roma weiter diskriminiert wurden und in der sie sich schließlich zur Wehr setzten. Unter den historischen Aufnahmen aus den ARD-Archiven fand Filmautor Adrian Oeser viele Szenen, die deutlich machen, wie stark der Rassismus gegen Sinti und Roma nach 1945 fortdauerte - und auch im öffentlich-rechtlichen Rundfunk immer wieder befeuert wurde. Die Dokumentation "Der lange Weg der Sinti und Roma" ist damit auch eine kritische Auseinandersetzung der ARD mit ihrer eigenen Geschichte. Der Film zeigt darüber hinaus, dass eine Aufarbeitung in vielen gesellschaftlichen Bereichen bis heute notwendig ist. Bis in die 1980er Jahre arbeiteten Landeskriminalämter und Forscher in ganz Deutschland mit den Akten der Rassenhygieniker aus der Nazizeit weiter, um Sinti und Roma systematisch zu erfassen. Erst die Bürgerrechtler konnten diese Aktenbestände in den 1980er Jahren freipressen. Beeindruckendes Archivmaterial zeigt, wie sie die Dokumente ihrer Verfolgung fast vierzig Jahre nach der Befreiung erstmals in den Händen halten.

Die Legende von Paul und Paula 23:00

Die Legende von Paul und Paula

Drama

Paul (Winfried Glatzeder) und Paula (Angelica Domröse) kennen sich schon lange vom Sehen: Paula ist Verkäuferin an der Kasse einer Kaufhalle, Paul ihr Kunde. Aufgewachsen im gleichen Kiez von Ost-Berlin, gingen sie völlig unterschiedliche Wege. Paul hat Karriere gemacht und führt eine zur Farce gewordene Ehe. Paula bekam viel zu früh ein Kind, verpasste die Berufsausbildung und lebt nun allein mit zwei Kindern. Des Alleinseins müde, trägt sie sich mit dem Gedanken, eine "Versorgungsehe" mit dem älteren "Reifen-Saft" (Fred Delmare) einzugehen. Doch vorher will sie noch einmal so richtig "die Sau rauslassen". In einem Beatschuppen trifft sie Paul, und zum ersten Mal sehen sich beide bewusst, werden von einem leidenschaftlichen Verlangen erfasst. Paula gibt sich diesem Glücksgefühl kompromisslos hin, sieht darin die "große, unwiederholbare Liebe". Doch Paul scheut die eindeutige Entscheidung, fürchtet sich vor dem, was die Leute sagen könnten, will seine Position im Ministerium für Außenhandel nicht gefährden. Der Unfalltod ihres kleinen Sohnes wird für Paula schließlich zum Anlass, sich von Paul zu trennen. Als Paul erkennt, dass auch Paula für ihn zur großen Liebe geworden ist, beginnt er um sie zu kämpfen. Tagelang sitzt er vor Paulas Tür, um sie schließlich mit einer Axt einzuschlagen und seine Paula zurückzuerobern. Aber ihr Glück ist nur von kurzer Dauer.