19:50
Alle wollen sie raus - doch wer bekommt diesmal den Freifahrtschein in ein neues Leben? Vorgestellt werden Hunde, Katzen und andere Tierheimbewohner, die sich nichts sehnlicher wünschen, als endlich umzuziehen.
20:15
Vorschläge für eine zukunftssichere Altersversorgung - daran arbeitet seit Jahresbeginn eine neu geschaffene Rentenkommission. Worauf kommt es dabei an? Darüber diskutiert die Runde bei 'Fakt ist! Aus Magdeburg'. Den Ruhestand sorgenfrei genießen - für einen großen Teil derer, die jetzt in Rente gehen, sind das schöne und durchaus realistische Aussichten. Weniger realistisch scheinen sie aber für die, die bis zum Renteneintritt noch Jahrzehnte Zeit haben. Das Problem ist nicht neu, die Tendenz seit Jahren bekannt: Deutschland wird älter. Die Menschen leben länger, während gleichzeitig weniger Kinder geboren werden. Mehr ältere Menschen also, die länger Rente beziehen, und weniger junge Menschen, die sie erwirtschaften müssen. Das hat handfeste Folgen für die Alterssicherung: ein teures System, dem das Geld auszugehen droht. Junge Menschen haben kaum Hoffnung auf eine auskömmliche Rente. Sie fürchten, später einmal in die Altersarmut abzurutschen. Die wiederum ist für viele heute schon Realität, gerade auch in Sachsen-Anhalt: Fast jeder zweite Rentner bekommt weniger als 1.200 Euro im Monat und liegt damit deutlich unter der Armutsgefährdungsgrenze. Fakt ist: eine Reform des Systems ist notwendig. Gerade aber hat die Bundesregierung ein großes Rentenpaket verabschiedet, das den Bundeshaushalt in den kommenden Jahren mit zusätzlichen Milliardensummen belasten wird. Sehr zum Unmut der jungen Generation; vor allem aus den Reihen der CDU. Sie beklagt, dass die Finanzierung des Pakets die Jungen über Gebühr belaste. Im Vorfeld der Verabschiedung des Rentenpakets gab es daher handfesten Streit. Nun also soll eine Rentenkommission Vorschläge erarbeiten, wie das System sinnvoll und zukunftssicher reformiert werden kann. Viele der Vorschläge dafür sind nicht neu. Sie reichen von einem späteren Renteneintrittsalter, über ein langsamer steigendes Rentenniveau bis zu einem System, in das alle einzahlen - auch Beamte. Ignoriert die Politik die Sorgen und Nöte der jungen Generation? Was muss sich ändern, damit eine auskömmliche Rente für alle bezahlbar bleibt? Und wie treffe ich die richtige Vorsorge für meine persönliche Alterssicherung? Über diese Fragen diskutiert Susann Reichenbach mit folgenden Gästen: Nico Elsner, CDU - Vorsitzender der Jungen Union Sachsen-Anhalt Eva von Angern, Die Linke - Fraktionsvorsitzende im Landtag von Sachsen-Anhalt Prof. Andreas Knabe -Wirtschaftswissenschaftler Uni MagdeburgChristian Lindner - Bundesverband Deutscher RentenberaterMarco Langhof - Arbeitgeberpräsident Sachsen-Anhalt Bürgerreporter Stefan Bernschein hat bei sich wieder Bürgerinnen und Bürger mit ihrer ganz persönlichen Meinung zum Thema Rente. Und Sie können wieder im Live-Chat auf MDR.de mitdiskutieren.
21:15
Seit Sommer 2024 hat die Neonaziszene vor allem in Ostdeutschland verstärkt Zulauf. Von sehr jungen Menschen, auch Minderjährigen. Proteste gegen CSD-Demos, beworben über TikTok und Instagram, ziehen viele an. Ein Jahr später ist der Hype vorbei, die Teilnehmerzahlen der Neonazi-Aufmärsche halbiert. Nachdem der charismatische Kopf der Dresdner "Elblandrevolte", von der die Protestwelle gegen die CSD-Demos ausging, wegen Überfällen auf Linke in Untersuchungshaft saß und ein Chemnitzer Ableger aufgrund von Gewalttaten von der Polizei zerschlagen wurde, scheint der Aufwind gebremst. Trotzdem haben junge rechtsextreme Gruppen - unabhängig und nicht unabhängig von der jetzt als "Heimat" firmierenden NPD - an Mitgliedern gewonnen. Exactly zeigt: Wie nachhaltig ist der Mitgliederzuwachs? Und wie gefährlich sind die jungen? Darüber sprechen wir mit Expertinnen. Und mit Eltern, deren Kinder in den Sog der Szene gerieten. Denn jenseits der organisierten Szene sind auch zahlreiche Kinder und Jugendliche in den Sog der NS-Propaganda geraten, vor allem über soziale Medien. Schulen melden deutlich mehr Vorfälle mit verfassungsfeindlichen Kennzeichen. Die Dunkelziffer ist deutlich höher - wir begleiten einen Thüringer Lehrer, der an seiner Schule im ländlichen Raum gegen Wegsehen, Vertuschen und Ignorieren kämpft. Und wir konfrontieren NS-begeisterte Kids mit den realen Taten des Hitler-Regimes und wollen von ihnen wissen, was sie am NS so fasziniert und was sie sich darunter vorstellen. Wohin Radikalisierung führen kann, wenn sie nicht gestoppt wird, zeigt der Fall der Gruppe "Sächsische Separatisten". Über Jahre haben sich junge Sachsen, vor allem männliche Jugendliche zu nationalsozialistischen Fanatikern entwickelt. In ihrem Umfeld fielen sie damit nicht auf - entweder weil die Eltern genauso tickten oder das Umfeld es als normal hinnahm.
21:45
anschl.: das MDR-Wetter
22:10
Der zehnjährige Ronny verschwindet nach seiner Geburtstagsfeier auf dem Weg von seiner Mutter zurück ins Kinderheim. Eine intensive polizeiliche Suche durch Hauptkommisssarin Doreen Brasch und ihre Kollegen beginnt. Ronnys Mutter Sabine und deren neuer Lebensgefährte René stehen sofort unter Verdacht. Sabine versucht seit einiger Zeit das Sorgerecht für Ronny wieder zu erlangen. Bislang jedoch ohne Erfolg, weil das Jugendamt sie für nicht stabil genug hält. Ihr neuer Partner René hingegen empfindet Ronny als Störenfried, der das gemeinsame Leben mit Sabine und seiner Tochter Josefine sabotiert. Wie so oft kommt es auch an diesem Tag zu einer Auseinandersetzung zwischen René und dem Jungen. Daraufhin läuft Ronny wutentbrannt und mit blutender Nase davon. Mit seinem Lieblings-Heimerzieher Matthias Precht wollte Ronny sich am Abend seines Geburtstages noch zum Angeln treffen. Matthias lügt in seiner ersten Befragung und gerät damit ebenso unter Verdacht. Was ist Ronny zugestoßen, lebt er noch? Die Suche nach dem Jungen wird für Brasch und ihre Kollegen zu einem zermürbenden Wettlauf gegen die Zeit, denn die eisigen Temperaturen schmälern jede Chance, das Kind noch lebend zu finden.
23:40
Schubert, Sträter und König retten die Welt
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Das MDR Azubimagazin beschäftigt sich in Folge 25 von "Mach mal...!" mit Werbung Warum schaffen es Influencer auf Instagram, TikTok und Co., mir Dinge zu verkaufen, die ich überhaupt nicht brauche - oft, ohne dass ich es merke? Wie schaffen es Teleshoppingsender rund um die Uhr Produkte an ihre Kunden zu verkaufen? Diesen und vielen weiteren Fragen stellen sich Poppea und Anton in der 25. "Mach mal...!"-Ausgabe. Die beiden erfahren, dass Kaufen sogar süchtig machen kann, sprechen mit Menschen aus der Werbebranche, Experten und Influencern und merken: Werbung ist viel mehr als das, was wir sehen und hören.
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Bei rechtsradikalen Demos sind immer mehr junge Männer dabei, zum Teil Minderjährige. Rechtsextremisten mobilisieren erfolgreich Jugendliche im Netz. Gut organisierte Gruppen wie die "Elblandrevolte" aus Sachsen treten dann auf der Straße offensiv auf. Sie sind gewaltbereit, bedrohen und attackieren politische Gegner. Woher kommen die jungen Nationalsozialisten?
03:10
Geschichten aus dem Leipziger Zoo
03:35
04:05
Topaktuell und stets gut recherchiert gibt es hier das Neueste und Spannendste aus Sachsen zu sehen. Die Beiträge zeigen, wie vielseitig und lebhaft dieses Bundesland tatsächlich ist.
04:35
In Sachsen-Anhalt kommt nicht so schnell Langeweile auf. Dies verdeutlichen die Beiträge aus den Rubriken "Wir für Sie", "Sportevent der Woche" oder auch die "Freizeitchecker".