13:15
Langsam verdunstet das Wasser und der Pegel des Wasserlochs in Kenias Tsavo-Nationalpark beginnt zu sinken. Wenn die Samen der Gräser im Buschland ringsum reifen, erscheint eine wahre Naturgewalt am Wasserloch. Der Himmel verdunkelt sich, als zu Beginn der Trockenzeit die Blutschnabelweber eintreffen. Sie gelten als die häufigsten wildlebenden Vögel der Welt, ihre Schwärme bestehen aus mehreren Tausend Tieren. Sie kommen aus dem Norden, wo sie in riesigen Brutkolonien ihre Jungen großgezogen haben. Nun sind Eltern und Nachwuchs auf der Suche nach Nahrung und Wasser. Jeder der etwa spatzengroßen Vögel nimmt zwar nur wenige Schnabel voll Wasser, aber in der Summe trinkt so ein Schwarm Tausende Liter am Tag - kein Wunder also, dass das Wasserloch jetzt immer rascher schrumpft und diese Oase in der Wildnis bedroht ist. Ein Wasserloch kann hundert Jahre existieren. Aber jedes Jahr durchläuft es einen tiefgreifenden Wandel. Der Bogen spannt sich dabei vom Niedergang bis zur Wiedergeburt - eine Geschichte, die sich seit grauer Vorzeit stets wiederholt. Die Regenfälle in Tsavo bleiben aus, im Umland wird es immer trockener. Viele Tiere zieht es jetzt ans Wasserloch, denn es ist die einzige Wasserstelle weit und breit. Doch je mehr kommen, um ihren Durst zu stillen, umso schneller geht der Wasservorrat zur Neige. Bald ist nur noch eine schlammige Brühe übrig. Die Elefanten wissen das zu nutzen: sie bespritzen sich mit dem kühlenden Schlamm - zum Trinken reicht das Nass hier jedoch nicht mehr aus. Es ist eine überwältigende Vielfalt des Lebens, die sich rund um das Reservoir entwickelt. Hier kommen Tiere miteinander in Kontakt, die sich sonst kaum begegnen würden - und entsprechend lassen sich im Lauf der Zeit spektakuläre Wechselbeziehungen beobachten.
13:58
Hinter den Kulissen geht es wieder heiß her. Denn diese Nachrichtensendung berichtet nicht nur über das Aktuellste aus aller Welt, sondern auch über regionale Themen des MDR-Gebiets.
14:00
Egal wie das Wochenendprogramm ausgesehen hat, verpasst haben die Zuschauer nichts. Denn hier gibt es nochmal die spannendsten und interessantesten Szenen aus dem Sport zu sehen.
16:00
Geschichten aus dem Leipziger Zoo
16:25
mit Wetter
16:30
Die verträumte, junge Münchnerin Lilly (Denise Zich) ist Romantikerin aus Überzeugung. Mit Hingabe repariert sie alte Puppen und glaubt fest daran, eines Tages ihrer großen Liebe zu begegnen. Als sie die Nachricht vom Tod ihres venezianischen Patenonkels Gianni erhält, bei dem sie als Kind oft die Ferien verbrachte, schließt sie ihre Puppenklinik vorübergehend und fährt zur Beerdigung nach Italien. Im Haus des Patenonkels, einem verwinkelten, malerisch verwitterten Palazzo im Herzen Venedigs, überrascht Lilly einen vermeintlichen Einbrecher, der sich als Francesco Di Selari (Gedeon Burkhard) vorstellt, ein charmanter Hotelier und langjähriger Freund Giannis. Zwischen beiden funkt es auf Anhieb, und Lilly glaubt schon, dass sie endlich ihren "Mr. Right" gefunden hat. Umso herber ist die Enttäuschung, als Francesco ihr beim Essen ganz nebenbei seine Verlobte Giovanna (Barbara Livi) vorstellt, eine elegante, selbstsichere Venezianerin, mit der er seit langem liiert ist. Zutiefst verletzt, beschließt Lilly, diesen Francesco nie wiederzusehen - doch aus dem Vorsatz wird nichts, denn bei der Testamentseröffnung erlebt sie eine Überraschung: Der Patenonkel hat ihr eine Hälfte seines Palazzos vermacht, die andere Hälfe geht an Francesco, der als wohlhabender Hotelier für den Unterhalt aufkommen soll. Aber warum vererbt der Patenonkel ihr einen solch wertvollen Besitz? Und warum wird Francesco, der ja nur Giannis Freund und Schachpartner war, ebenso begünstigt? Während Lilly rätselt, ob Francesco gar Giannis Sohn ist, kommen sich die beiden wieder näher. Doch Lilly hat Skrupel, Francescos Beziehung zu Giovanna zu zerstören. Als ihre Mutter Teresa (Gila von Weitershausen) und ihr Vater Max (Dieter Kirchlechner) in Venedig eintreffen, erfährt Lilly ein lange gehütetes Familiengeheimnis, das ihre fest gefügte Welt endgültig ins Wanken bringt.
18:00
Im Osten von Deutschland, in Brandenburg, lebt Bert, ein Elch der Kühe liebt. In Polen verirren sich Elche in die Städte, man trifft sie mitunter an Bushaltestellen oder in Supermärkten. Was ist da los? Immer mehr Elche wandern aus ihren angestammten Lebensräumen ab und ziehen westwärts. In Polen werden sie seit 25 Jahren geschützt. Dort ist der Bestand auf 25.000 angewachsen. 10 bis 15 Elche pro Jahr schaffen es bis Deutschland. Einer ist sogar sesshaft geworden und sucht eine Partnerin - aus Mangel an Gelegenheit in einer Kuhherde.
18:15
Oberhof ist das Thüringer Wintersportzentrum. Viele Welt- und Europameisterschaften hat der Ort schon gesehen. Zuletzt die Rennschlitten- oder aktuell die Biathlon-Weltmeisterschaft. Für diese Wettkämpfe wurden die Oberhofer Sportanlagen in den letzten Jahren modernisiert oder auch wie die Skisport-Halle neu gebaut. Abseits des Trainingsbetriebes dürfen auch Touristen diese Anlagen nutzen. Auf der Rennschlittenbahn, da wo sich sonst die Besten der Welt messen, rast "Unterwegs"-Moderatorin Steffi Peltzer-Büssow in einem Ice-Rafting-Boot, einer Art Schlauchboot durch die über 14 Kurven und über 1100 Meter lange Eisrinne hinab. Ein unvergessliches Erlebnis! Zum Biathlon-Schnupperkurs geht sie anschließend in die Ski-Sporthalle. Egal wie das Wetter draußen ist, bei konstanten minus 4 Grad sind die Bedingungen hier immer perfekt. Aber Oberhof hat auch bezaubernd ruhige Seiten. Steffi wandert zum Forsthaus Sattelbach. Dort beobachtet sie das Wild bei der Fütterung. Von der Winterkälte in warme, maritime Gefilde sind es nur ein paar Kilometer. Im Meeresaquarium Zella-Mehlis reicht die Bandbreite vom Clown- bis zum Haifisch. Danach wird es heiß. In der Glasstube Oberhof versucht Steffi ein Glaskunstwerk zu schaffen. Höhepunkt von Steffis Trip nach Oberhof ist eine Fackelwanderung durch den Winterwald.
18:45
Der über 50-jährige, sehr geschätzte Restaurator und Tischlermeister Christoph Timme fragt sich schon manchmal, warum er das alles macht: Einen Familienbetrieb leiten, jeden Auftrag so erledigen, als wäre es der erste und einzige, beim Bau eines Wasserkraftwerkes in Tansania helfen, sich in seiner Gemeinde in Eilsleben engagieren und Posaune spielen. Seine Antwort: Weil er an diese Stelle im Leben gestellt worden ist, weil es einfach großartig ist, was man mit Holz machen kann und weil es Freude macht, Kunden und Mitarbeiter als Menschen mit ihren Wünschen und Bedürfnissen wahrzunehmen. Vor über dreißig Jahren haben zwei junge Männer aus dem afrikanischen Dorf Tandala eine Ausbildung in der damals noch von seinem Vater geleiteten Tischlerei Timme gemacht. Seitdem besteht der Kontakt dorthin. Wo man helfen kann, hilft man - und wenn es beim Bau eines Wasserkraftwerks ist. In den letzten zwölf Monaten war er drei Mal dort. Und die Posaune? In der Musik lassen sich Zeit und Raum vergessen. Hat er die Rezeptur für ein erfülltes Leben gefunden? Das zu behaupten verbietet ihm seine Bescheidenheit. Missen möchte Christoph Timme von all seinem vom Glauben getragenen Tun jedoch nichts.
18:50
Die Wetterschau für Mitteldeutschland
18:54
Pitti und Moppi rodeln im Winterwald. Moppi ist zu faul, den Hügel hinaufzusteigen und fordert Pitti auf, das Problem mit einem Koboldspruch zu klären. Pitti spricht einen Spruch und schon hockt Moppi auf der Schneewolke und jammert kläglich.
19:00
Topaktuell und stets gut recherchiert gibt es hier das Neueste und Spannendste aus Sachsen zu sehen. Die Beiträge zeigen, wie vielseitig und lebhaft dieses Bundesland tatsächlich ist.
19:30
anschl.: das MDR-Wetter
19:50
Sportfans kennen Pöhla gut. Das Winterdorf im Erzgebirge ist die Heimat von Skisprunglegende Jens Weißflog - und vielen aktuellen Nachwuchssportlern. So trainieren auch Nele und Lyn regelmäßig für ihre Wettkämpfe in der Nordischen Kombination. Die jüngsten Schnee-Fans sind davon aber noch weit entfernt. Sie können sich erst einmal ausprobieren - beim Talente-Tag des Deutschen Skiverbandes. Den bereiten die Mitglieder des SV Fortuna Pöhla gleich unterhalb der Schanzenanlage vor. Die heutige "Jens-Weißflug-Skisprung-Arena" ist seit Jahrzehnten das Refugium des Sportvereins. Denn die Vereinsmitglieder haben die Schanzenanlage ehrenamtlich aufgebaut, immer wieder erweitert und erst im vorigen Jahr neue Kinderschanzen eingeweiht. Gemütlich warm ist es währenddessen in der Harfenbauer-Werkstatt. Die dort entstehenden Harfen made in Pöhla erklingen von Sachsen bis Australien. Alexander Riedel ist einer von nur 9 Harfenbauern weltweit, die Konzertharfen bauen. Und apropos gemütlich: So geht es natürlich auch bei den geselligen Dorftreffs am Abend zu. Ganz egal, ob vom Heimatverein oder von fleißigen Helfern aus der Nachbarschaft organisiert: Hutzenohmd bleibt Hutzenohmd. Pöhlas Bergbautraditionen und Feuerwehrnachwuchs, die musikalischen Spuren und sportlichen Visionen - das alles gibt es bei "Unser Dorf hat Wochenende" aus Pöhla.
20:15
Stefanie Hertel und Marco Ventre laden auch im Januar 2026 zum größten Winter Open Air in die Kärntner Nockberge ein. Auf einer Bühne aus Eis und Schnee begrüßen sie live u.a. Stars wie Francine Jordi und Sonia Liebing, Ross Antony und Olaf Berger, Die Edlseer, Fantasy, Die Fetzig'n aus dem Zillertal, Natalie Holzner, Die Lungauber und Monika Avsenik, Mountain Crew, Die Nockis und voXXclub.
22:28
Hinter den Kulissen geht es wieder heiß her. Denn diese Nachrichtensendung berichtet nicht nur über das Aktuellste aus aller Welt, sondern auch über regionale Themen des MDR-Gebiets.
22:30
Seit über 30 Jahren stehen "Die Edlseer" auf der Bühne. Die drei Musiker Fritz Kristoferitsch, Manfred Maier und Andreas Doppelhofer aus dem oststeirischen Birkfeld kennen sich seit ihrer Schulzeit, erfüllten sich mit einer gemeinsamen Band einen Kindheitstraum. Für die Musikdokumentation geht es mit ihrem Bulli - dem alten Tourbus - quer durch die Steiermark. Sie erinnern sich an den Beginn ihrer musikalischen Karriere, an ihren Durchbruch, erzählen über ihre Freundschaft, über ihre Wurzeln, über Tradition und die "next generation". Zu Wort kommen auch zahlreiche prominente Freunde und Wegbegleiter wie u.a. Arnold Schwarzenegger, Florian Silbereisen, Andy Borg, FANTASY, Stefan Mross, Franz Klammer. Musikerkollegen wie Gottfried Würcher (Sänger der Nockis), Norbert Rier (Sänger der Kastelruther Spatzen) oder Andreas Gabalier geben Einblicke in Begegnungen und Zusammenarbeiten mit den Edlseern. Neben besonderen Duetten wie "A Musikant im Trachteng'wand" und "Edlziller Party-Knüller", "Herzschlag für Herzschlag" und "Schwarzer Sand von Santa Cruz" erwartet das Publikum natürlich die großen Edlseer-Hits wie "Madonna Mia", "Mariazeller Lied", "Vota" und "Stoss ma an".
23:35
Ein kaltblütiger Mord sorgt für Aufregung auf Shetland: Der Anwalt Alex Galbraith wurde am helllichten Tag in seinem Haus erschossen. Erste Eindrücke lassen Detective Inspector Jimmy Perez und seine Kollegin Tosh annehmen, dass der Ermordete einer Person die Tür geöffnet hat, die er kannte. Der mit der Politikerin Eve Galbraith verheiratete Jurist, hatte nicht nur Freunde. Er brachte die Bewohner Shetlands gegen sich auf, weil er sich dafür einsetzte, dass die an Krebs im Endstadium erkrankte Mörderin Donna Killick vorzeitig aus dem Gefängnis entlassen wird. Auch die Drogenabhängige Lynda Morton, die das Sorgerecht für ihre beiden Kinder verloren hatte, machte den Anwalt dafür verantwortlich. Nachdem der junge Blogger Fraser Creggan Fotos der polizeilichen Ermittlungen auf seiner Homepage veröffentlicht, gerät auch dessen Vater Logan Creggan ins Visier von DI Perez.
01:30
Folge 1: Fritzi und Sophie sind echt stolz. Das Baumhaus ist fertig! Das war ein ziemliches Abenteuer, die Bretter in dem alten Abrisshaus aufzutreiben. Bei der Aktion haben die Freundinnen noch Rocco getroffen, den coolsten Breakdancer der Schule. Jetzt steht den besten Baumhausferien nichts mehr im Weg. Oder doch? Kati, Sophies Mutter, wird vom Geheimdienst der DDR, der Stasi, verhört, nur weil sie bei einer Umweltaktion dabei war.
01:50
Folge 2: Fritzi und Sophie sind nicht begeistert. Mitten in den Ferien beschließt Kati, nur mit Sophie nach Ungarn zu reisen. Sogar Sputnik, Sophies geliebter Hund, muss bei Fritzi in Leipzig bleiben. Einzig gute Nachricht für Sophie: Rocco und sein großer Bruder Ecki fahren auch. Erst in Ungarn gesteht Kati Sophie ihren geheimen Plan: Sie will weg aus der DDR und in den Westen flüchten. Dafür müssen sie es erst über die Grenze schaffen.
02:15
Folge 3: Fritzi und Sophie vermissen einander sehr. Nachts versuchen Kati, Sophie, Rocco und Ecki, aus einem Zeltlager in Ungarn über die Grenze in den Westen zu fliehen. Sie suchen ein Schlupfloch entlang des scharf beschützten Grenzzauns, doch dann kommt alles ganz anders. In Leipzig begreift Fritzi am ersten Schultag, dass Sophie nicht zurückkommt, und fasst einen riskanten Plan. Sie will wenigstens Sputnik zu ihrer Freundin bringen!
02:35
Folge 4: Fritzi und Sophie verlieren nicht den Mut. Fritzi ist fest entschlossen, Sputnik nach Ungarn zu bringen. Dabei verbringt sie auch Zeit mit Bela aus ihrer Klasse, der für Freiheit in der DDR kämpft. Aber sie handelt sich Ärger in der Schule ein und wird sogar vom Geheimdienst verfolgt. Ohne zu wissen, wie es weitergehen soll, harren Sophie und Kati im Zeltlager aus. Da geschieht das Unglaubliche.
03:00
Folge 5: Fritzi und Sophie sind jetzt durch die Grenze zwischen Ost- und Westdeutschland getrennt. Als ein Grenzoffizier ihre Klasse besucht, beginnt Fritzi an den Wahrheiten über ihr Land zu zweifeln. Im Westen ist auch nicht alles so toll, stellt Sophie fest. Aber wenigstens trifft sie Rocco wieder, der die Flucht heil überstanden hat. Nur: Rocco tut, als ob er sie nicht kennen würde. Er nennt sich jetzt Ricky aus New York.
03:20
Folge 6: Fritzi und Sophie geben nicht auf. Fritzi hat mit Bela den gefährlichen Plan geschmiedet, bei der Klassenfahrt abzuhauen - mit Sputnik in den Westen. Bela kommt ihr überraschend zu Hilfe. Doch handelt sie sich mit dieser Aktion mehr Ärger ein, als gedacht. Sophie freut sich, dass ihre Mutter endlich Arbeit findet und eine Reise nach Paris plant.
03:45
Topaktuell und stets gut recherchiert gibt es hier das Neueste und Spannendste aus Sachsen zu sehen. Die Beiträge zeigen, wie vielseitig und lebhaft dieses Bundesland tatsächlich ist.
04:15
In Sachsen-Anhalt kommt nicht so schnell Langeweile auf. Dies verdeutlichen die Beiträge aus den Rubriken "Wir für Sie", "Sportevent der Woche" oder auch die "Freizeitchecker".
04:45
Alles was die thüringer Bevölkerung interessiert, bewegt oder aufregt, gibt es hier zu sehen. Das Regionalmagazin ist zudem topaktuell und lässt auch Menschen vor Ort zu Wort kommen.