11:45
Dr. Kathrin Globisch begegnet auf der Straße Jenny Förster, einer offensichtlich unter Schock stehenden jungen Frau, die diverse Verletzungen aufweist. Kathrin erkennt Zeichen einer Vergewaltigung. Sie überredet Jenny, mit in die Sachsenklinik zu kommen, wo sich der Verdacht bestätigt. Jenny behauptet, den Täter nicht zu kennen. Dass dies nicht die Wahrheit ist, erkennt Kathrin wenig später bei einem Besuch von Jennys Mutter Claudia und deren Freund Friedemann Bickel. Die panische Reaktion der jungen Frau auf den Freund ihrer Mutter spricht für Kathrin eine klare Sprache. Bei Dr. Maria Weber wird infolge eines Autounfalls ein Milzriss festgestellt. Dr. Kai Hoffmann und Dr. Martin Stein spüren beide eine Mitschuld an den Ereignissen. Martin versucht deshalb gegen die medizinischen Fakten, Marias Milz zu retten. Dies gelingt jedoch nicht. Als Maria nach der OP nicht aus der Narkose erwacht, wächst die Sorge unter den Kollegen.
12:30
Nach einer anstrengenden Nachtschicht und einem Zoobesuch mit seinen Kindern und seiner Frau Pia (Hendrikje Fitz) ist Chefarzt Dr. Roland Heilmann (Thomas Rühmann) auf dem Weg zu einem Notfall in die Klinik. Plötzlich passiert es: Ein Fußgänger tritt unvermittelt auf die Straße, Heilmann muss ausweichen und kollidiert mit einem anderen Wagen. Bei dem tragischen Unfall kommt der Fahrer des anderen Autos, ein junger Familienvater, ums Leben. Seine Frau wird mit lebensgefährlichen Verletzungen in die Sachsenklinik eingeliefert und liegt ohne Bewusstsein auf der Intensivstation. Der sechsjährige Tim (Bennet Meyer) bleibt wie durch ein Wunder fast unverletzt, trägt jedoch ein schweres Trauma davon. Er kann sich an den Unfall nicht erinnern. Die Klinikärzte hoffen, dass der Junge mittels einer tiergestützten Therapie seine Erinnerung wiedererlangt und bitten die Tierärztin Dr. Mertens (Elisabeth Lanz) um Hilfe. Unterdessen nimmt die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen gegen Heilmann auf. Obwohl er immer wieder versichert, in einer Notreaktion gehandelt zu haben, kann niemand seine Angaben bestätigen. Es passierte alles schnell, niemand hat richtig wahrgenommen, was geschehen ist. Auch Heilmann nicht. Er stürzt in eine tiefe seelische Krise. Sollte er sich den Passanten tatsächlich nur eingebildet und vor Übermüdung die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren haben? Und was, wenn Tims Mutter sterben und der Junge damit zum Vollwaisen würde? In dieser schwierigen Situation stehen Pia und der Freund und Kollege Dr. Martin Stein (Bernhard Bettermann) zu dem verzweifelten Heilmann. Martin ahnt noch nichts von dem Geheimnis seiner neuen Liebe Julia (Isabell Gerschke). Die sensible junge Frau könnte Dr. Heilmann entlasten, würde damit aber nicht nur ihre Karriere gefährden, sondern womöglich auch ihre Beziehung zu Martin. Während sie mit ihrem Gewissen ringt, kämpfen die Ärzte der Sachsenklinik um das Leben von Tims Mutter.
13:58
Hinter den Kulissen geht es wieder heiß her. Denn diese Nachrichtensendung berichtet nicht nur über das Aktuellste aus aller Welt, sondern auch über regionale Themen des MDR-Gebiets.
14:00
14:25
Affenbande Im Leipziger Pongoland leben auf 33.000 Quadratmeter alle vier Menschenaffenarten, die es auf der Welt gibt: westafrikanische Schimpansen, Gorillas, Bonobos und Orang Utans. Sie alle leben und schlafen unter einem Dach und dürfen tagsüber raus. Wir begleiten Pflegerin Martina Lose auf ihren Rundgang im Pongoland und erfahren viel Neues über unsere nächsten Verwandten. Getrübter Blick Zwei Wochen ist es her, dass Dr. Andrea Steinmetz Peggys Auge behandelt hat. Die Zebrastute hatte sich mit einer schmerzhaften Verletzung herumgequält. Eine Operation sollte Linderung verschaffen und vor allem das Auge schonen. Heute kommt die Augenärztin zur Kontrolluntersuchung, nimmt das Auge ein zweites Mal sehr genau unter die Lupe. Für Peggy sehr aufregend, mit Mitte 20 ist sie nicht mehr die Jüngste und jede Narkose immer auch ein Risiko. Und bedauerlicherweise zeigt der Heilungsprozess bei der alten Stute noch nicht den Erfolg, den sich alle erhofft hatten. Der Gastfeger Michael Tempelhoff hat Dienst bei den Nashörnern. Das kommt nur ab und zu vor, und ist daher für den erfahrenen Tierpfleger eine willkommene Abwechslung. Zwar besteht die tierpflegerische Tätigkeit auch hier zu 90% aus Fegen und Räumen, aber im Gegensatz zur Kiwara Savanne ist man bei den Nashörnern den Tieren räumlich näher. Ob Frühstück für Jungtier Samia oder ein Plausch mit Ndugu - man versteht sich, niemand fremdelt, und alle machen artig mit. Seit einiger Zeit gehören auch Horst und Harry zum Bereich der Nashornpfleger. Werden auch sie den Fremden in ihrem Gehege dulden?
15:15
16:00
Neues von hier
16:30
Gäste zum Kaffee
17:00
Neues von hier & Leichter leben
17:45
Hinter den Kulissen geht es wieder heiß her. Denn diese Nachrichtensendung berichtet nicht nur über das Aktuellste aus aller Welt, sondern auch über regionale Themen des MDR-Gebiets.
18:05
Die Wetterschau für Mitteldeutschland
18:10
Seit 1994 berichtet das vom Mitteldeutschen Rundfunk produzierte Boulevardmagazin über Prominente, die neueste Mode aus Paris und der Welt oder aktuelle Geschehnisse in den europäischen Königshäusern.
18:54
Dr. Brumm macht das, was er immer macht, wenn er nichts zu tun hat: Er puzzelt. Mit einem Hammer klopft er so lange, bis jedes Teil passt. Aber er klopft so doll, dass dabei seine Blumenvase zu Bruch geht. Also macht er sich schnell daran, eine neue zu töpfern. Was dabei herauskommt, sieht erstmal nach allem anderen aus, nur nicht nach einer Vase. Dafür hat er jetzt passende Geschenke für seine Freunde. Als Dachs und Bibi zu Besuch kommen, fällt Dr. Brumm dann noch ein, was sie mit den vielen Scherben seiner Vase anfangen können.
19:00
Topaktuell und stets gut recherchiert gibt es hier das Neueste und Spannendste aus Sachsen zu sehen. Die Beiträge zeigen, wie vielseitig und lebhaft dieses Bundesland tatsächlich ist.
19:30
anschl.: das MDR-Wetter
19:50
Westlich von Magdeburg, in Eggenstedt in der Börde, liegt zwischen Wald und Wiesen die Kleingartenanlage "Waldesruh". Der Name ist Programm: 26 naturnahe Gärten hat die Anlage, Pächter, die es auch mal wild mögen, eine Imkerin und Schafe, die beim Rasenmähen helfen. Weil es keinen Wasseranschluss gibt, müssen die Eggenstedter kreativ sein. Hier zählt jeder Tropfen! Ressourcenschonendes und naturnahes Gärtnern ist in dieser Kleingartenanlage besonders wichtig. Diana Fritzsche-Grimmig und Jens Haentzschel besuchen die Anlage und lassen sich zeigen, wie die Gärtnerinnen und Gärtner dort den trockenen Sommer überstanden und ihre Parzellen gestaltet haben.
20:15
Der Ratgeber widmet sich verschiedenen Gesundheitsthemen. Hierzu werden Mediziner im Studio befragt und Beiträge aus Kliniken und Arztpraxen gezeigt. Auch Betroffene kommen zu Wort.
21:15
Von der Kittelschürze bis zum Rock-Konzert - so kontrastreich kann Kultur in Mittel- und Ostdeutschland sein. Die sehr unterhaltsam gestalteten Beiträge haben die Kunstwelt ebenso zum Thema wie deren Skandale.
21:45
anschl.: das MDR-Wetter
22:10
Was bewegt junge Menschen, wenn sie den Musterungsbogen zum freiwilligen Wehrdienst erhalten? Viele fühlen sich vor existentielle Fragen gestellt und suchen Beratung. Für was leiste ich den Dienst an der Waffe? Lehne ich Waffengewalt ab? Lange waren die Kirchen eine Beratungsinstitution für Kriegsdienstverweigerung. Nun haben die Kirchen sich eine neue Friedensethik gegeben und auch ringen um ihre Haltung dazu. Melde ich mich freiwillig für den Wehrdienst oder lehne ich den Dienst an der Waffe ab? Junge Menschen stehen aktuell vor dieser Gewissensentscheidung. Was tun die Kirchen, um Orientierung bei dieser sehr persönlichen Entscheidung zu geben? Frieden durch Verhandeln oder Sicherheit durch militärische Verteidigungsfähigkeit, diese Frage wird intensiv und kontrovers in den Kirchen diskutiert. Wie stehen katholische und evangelische Christen in Ost und West angesichts der aktuellen politischen Lage zu Aufrüstung, Wehrdienst und Verweigerung? Und um was geht es den betroffenen jungen Männern, die derzeit die Musterungsbögen erhalten?
22:40
Das Unglück von Ramstein hat sich tief ins kollektive Gedächtnis eingeschrieben. Auch 34 Jahre später sind Überlebende und Helfer zum Teil schwer gezeichnet. Und sie klagen an: Damals wurden Sicherheitsregeln missachtet, die Rettungsmaßnahmen verliefen chaotisch, zuständige Politiker entzogen sich ihrer Verantwortung. Die Dokumentation geht in Interviews mit Experten und Politikern den vielen offenen Fragen rund um den Flugtag nach. Der Friedensforscher Erich Schmidt-Eenboom war ein beauftragter Experte im Ramstein Untersuchungsausschuss. Im Interview macht er dem amerikanischen Militär schwere Vorwürfe: "Man muss der US Air Force bescheinigen, dass sie geltende Vorschriften mit tödlichem Ausgang verletzt hat." Der Notarzt Klaus-Peter Wresch war mit dem Rettungshubschrauber Christoph 5 als einer der ersten am Unfallort auf der Airbase in Ramstein. Er sagt, das Notfallkonzept der Amerikaner war völlig unkoordiniert: "Es gab vor Ort keinerlei Einsatzleitung oder Planung. Uns wurden Verletzte, um die wir uns gekümmert hatten, aus den Händen gerissen und auf den nächsten Pritschenwagen geworfen." Und welche Verantwortung übernahmen die deutschen Behörden? Der damals zuständige Verteidigungsminister Rupert Scholz gibt sich im Gespräch hilflos: "Ich konnte mich ganz sicher nicht hinstellen und die Amerikaner öffentlich kritisieren. Die Amerikaner haben nach ihren Regeln gehandelt." Der Film verknüpft die politische Ebene mit der ganz persönlichen Geschichte von zwei Menschen, deren Leben durch das Unglück miteinander verbunden wurde. Roland Fuchs war mit seiner Familie auf dem Flugtag. Das abstürzende Flugzeug kam direkt auf sie zu. Fuchs erlitt Verbrennungen am ganzen Körper, seine Frau Carmen starb sofort. Die fünfjährige Tochter Nadine wurde schwerverletzt ins Krankenhaus eingeliefert und starb zwölf Tage später. Die Bilder von damals kann er nicht vergessen: "Was sich in meinem Inneren abspielt, das kann man absolut nicht erklären. Das Trauma verändert sich, aber es bleibt." Der Krankenpfleger Christopher Söhnlein hatte damals seinen ersten Arbeitstag auf der Intensivstation. Ihm wurde die Tochter von Rolands Fuchs anvertraut, er pflegte sie bis zu ihrem Tod. Seitdem macht er sich schwere Vorwürfe: "Du hast Patienten bekommen, von denen man annahm, dass sie durchkommen und sie haben bei dir nicht überlebt. Das ist das letzte Gefühl. Ein richtiges Schuldgefühl." Die Filmemacher Benjamin Arcioli und Hans Jakob Rausch begleiten Christopher Söhnlein während einer Traumatherapie. Sie zeigen in ihrer Dokumentation, mit welchen Methoden die Verletzungen der Seele gelindert werden können, wie Roland Fuchs mit seinem Verlust umgeht und woraus er und Christopher Söhnlein heute Kraft schöpfen.
23:25
Der Leipziger Bach-Wettbewerb feierte 2025 den 75. Jahrestag seines Bestehens. Erstmals fand er 1950 anlässlich des 200. Todestages Johann Sebastian Bachs statt. Damals - kurz nach Gründung der beiden deutschen Staaten - wurde der Wettbewerb noch in gesamtdeutschen Vorentscheiden sowie einem Finale in Leipzig ausgetragen. In der Jury saß damals auch Dmitri Schostakowitsch. Tatjana Nikolajewa gewann und Schostakowitsch widmete ihr einige Jahre später seine eigenen 24 Präludien und Fugen, zu denen er durch den Bach-Wettbewerb inspiriert worden war. Inzwischen hat sich der Wettbewerb neu ausgerichtet. Fortan findet er jährlich in nur einem Fach statt, 2025 machte das Klavier den Auftakt. 27 Kandidatinnen und Kandidaten aus 13 Nationen traten in Leipzig gegeneinander an. Das große Finale fand im Leipziger Gewandhaus statt. Finalistin Mariamna Sherling spielte neben Bachs Chromatischer Fantasie und Fuge Robert Schumanns Klavierkonzert a-Moll op. 54. Begleitet wurde sie vom MDR-Sinfonieorchester unter der Leitung von Enrico Delamboye. Internationaler Bach-Wettbewerb 2025 Preisträgerkonzert aus dem Gewandhaus zu Leipzig Mariamna Sherling am Klavier