04:05
Topaktuell und stets gut recherchiert gibt es hier das Neueste und Spannendste aus Sachsen zu sehen. Die Beiträge zeigen, wie vielseitig und lebhaft dieses Bundesland tatsächlich ist.
04:35
In Sachsen-Anhalt kommt nicht so schnell Langeweile auf. Dies verdeutlichen die Beiträge aus den Rubriken "Wir für Sie", "Sportevent der Woche" oder auch die "Freizeitchecker".
05:05
Alles was die thüringer Bevölkerung interessiert, bewegt oder aufregt, gibt es hier zu sehen. Das Regionalmagazin ist zudem topaktuell und lässt auch Menschen vor Ort zu Wort kommen.
05:35
Berge oder Meer - wandern oder entspannen? Jedes Jahr quält einen die gleiche Frage, wenn es an die Urlaubsplanung geht. Die Aussichten auf die schönsten Plätze dieser Welt könnten eine Entscheidung leichter machen.
05:55
"Ein Drittel von denen wird sich demnächst zu einer Ehetherapie anmelden", kommentiert die Paartherapeutin Dr. Merz (Christina Große) im Hinblick auf die stolzen Eltern bei der Abi-Feier ihrer Kinder. Angst vor einer Ehekrise muss Katrin Busche (Anna Schudt) nicht haben: Sie und Daniel (Oliver Mommsen) sind längst geschieden. Er gründete eine neue Familie, während sie den gemeinsamen Sohn Eric (Sven Gielnik) aufzog. Dafür überließ Daniel ihr das Wohnrecht in seinem idyllischen Stadthäuschen. Nun aber zieht der Abiturient Eric zum Studieren nach Kopenhagen - und Daniel fordert das Haus zurück. Er möchte es verkaufen, weil in seiner neuen Familie wieder Nachwuchs ansteht und er das Geld braucht. Allerdings denkt Katrin gar nicht daran, einfach das Feld zu räumen. Die Physiotherapeutin hat genug mit der anstehenden Eröffnung ihrer eigenen Praxis zu tun und muss sich nebenbei noch um ihren immer vergesslicher werdenden Vater kümmern. Ein Lichtblick ist der sympathische Anwalt Stefan (Tim Bergmann), der sich für Katrin interessiert. Allerdings ist er noch verheiratet und scheint nicht ganz mit offenen Karten zu spielen. In dieser verzwickten Lage kommt plötzlich Eric mit seiner Freundin Mia (Sonja Bruns) zu Besuch und überrascht seine Eltern mit einer Nachricht: Mia ist schwanger. Bald weiß Katrin vor lauter Baustellen nicht mehr, wo ihr der Kopf steht - bis ihr endgültig der Kragen platzt.
07:25
Die Reihe porträtiert Menschen, die sich nach christlichem Leitbild für andere engagieren oder schon Außergewöhnliches durchlebt haben. Begleitet werden sie dabei bei ihrem ganz gewöhnlichen Alltag.
07:30
Mona ist Mitte 40, Mutter einer fünfjährigen Tochter, und sie steckt mitten in der Midlifecrisis. Selbstzweifel und tiefsitzende innere Überzeugungen wie "Das kannst du eh nicht" prägen ihren Alltag. Immer häufiger stellt sie sich die Frage: "Was kommt jetzt noch im Leben?" Um ihrer Tochter ein starkes, selbstbewussteres Frauenbild mit auf den Weg zu geben, fasst sie einen Entschluss: sie will der Fünfjährigen und sich selbst zeigen, dass man sich seine Träume erfüllen kann, wenn man stark genug an sie glaubt. Denn Mona träumt seit ihrer Kindheit davon, einmal mit den Darstellerinnen und Darstellern von "Starlight Express" auf der Musical-Bühne zu stehen. Doch wie werden die Macherinnen und Macher von "Starlight Express" reagieren, wenn sie von Monas Wunsch erfahren? Außerdem ist Mona untrainiert und hat seit Jahrzehnten nicht mehr vor anderen Menschen gesungen. Der Weg zum großen Traum führt sie schnell an körperliche Grenzen, alte Ängste und tiefsitzende Selbstzweifel. Wird sie es trotzdem schaffen, am Ende auf der Bühne zu stehen? Der Film begleitet Mona bei dem Versuch, sich auf Rollschuhen aus der Midlifecrisis zu fahren.
08:00
Ihre Schul- und Ausbildungsabschlüsse sind oft überdurchschnittlich, aber im Job können sie kaum Fuß fassen. 90 Prozent der autistischen Menschen haben keine Chance auf dem ersten Arbeitsmarkt. Ihre Karrieren sind geprägt von Brüchen, Jobwechsel, Arbeitslosigkeit. Warum das so ist und welche Lösungen es gibt, davon erzählt dieser Film. Michael Kretschmer, heute angestellt bei DHL, hat alle zwei bis drei Jahre die Arbeitsstelle gewechselt. Wie andere Autisten auch, kann er Umgebungsreize schlecht filtern, Kommunikation stresst ihn. Ständige Überforderung und das Gefühl, nicht zu genügen, werfen ihn regelmäßig aus der Bahn. Er selbst ahnte es schon längst, aber erst jetzt, mit 57 Jahren, hat er die Diagnose schwarz auf weiß. Er weiht die Kollegen ein und hofft auf Akzeptanz und Rücksichtnahme. In Zukunft will er sich nicht mehr verstellen müssen: Dieses "Maskieren" raubt ihm zunehmend die Kraft für die Arbeit. Die Gründe für die geringe Beschäftigungsquote bei Menschen im Autismus-Spektrum sind vielfältig. Introvertierten Einzelgängern wird die Teamfähigkeit abgesprochen, Kollegen mit Ticks werden als anstrengend empfunden, ihr Wunsch nach strukturierten Abläufen als unflexibel abgetan. Wissen und ein Mindestmaß an Verständnis hilft - und staatliche Förderung auch. Auf die haben Menschen mit Behinderung gesetzlichen Anspruch. Die Werkstatt für behinderte Menschen hat Maria Schünemann den Einstieg in das Erwerbsleben geebnet. Nach Rückschlägen in der Ausbildung und Arbeitslosigkeit konnte die Autistin hier eine Aufgabe und Anschluss finden. Als sie dann in den ersten Arbeitsmarkt wechseln wollte, bekam sie von der Werkstatt alle nur mögliche Unterstützung. Heute betreut Maria Schünemann Senioren in einem Pflegeheim. Ihr Platz auf dem ersten Arbeitsmarkt wird gefördert mit dem "Budget für Arbeit", einem Lohnkostenzuschuss. Der soll ausgleichen, was Maria Schünemann weniger schaffen kann als ihre Kollegen. Heute ist sie stolz, den Schritt aus der Werkstatt heraus geschafft zu haben. Aber die hohen Anforderungen an einem reizüberfluteten Arbeitsplatz spürt sie. Jeden Tag. Die Frage, wo passe ich beruflich hin, überfordert viele Jugendliche - Autisten noch mehr. Berufsbildungswerke sind in Deutschland die üblichen Anlaufstellen für Auszubildende mit Hilfebedarf. Xenia Klunker hat in Gera die Ausbildung zur Fachpraktikantin für Bürokommunikation begonnen. Im dortigen Berufsbildungswerk sind 80 von 300 jungen Menschen Autisten. Diese Zielgruppe wird hier schon seit Jahren bedürfnisorientiert betreut. Angepasste Ausbildungs- und Wohnformen sowie spezifisch geschultes Personal sind Voraussetzung für die Zertifizierung zum "Autismusgerechten BBW". Auf dieses Siegel arbeiten die Geraer gerade hin. Oft sind es nur kleine Dinge wie ein reizarmes Umfeld und Verständnis für Eigenheiten, um dem autistischen Mitarbeiter das Arbeitsleben zu erleichtern. Manchmal braucht es Coaching oder Fördermittel für die Eingliederung. Eine Arbeitswelt, die händeringend Fachkräfte sucht, kann und sollte auf das brachliegende Potential autistischer Menschen nicht verzichten.
08:30
Auch wer keinen "grünen Daumen" besitzt, darf ab sofort zu Hacke und Gießkanne greifen. Detaillierte Tipps zu Hecke, Beet und Co. verhelfen nicht nur Hobby-Gärtnern zur eigenen Grünoase.
08:55
09:20
Eine Tuffsteinlandschaft voller skurriler Felsen, Sonnenaufgänge, bei denen sich täglich 160 Heißluftballons am Himmel drängeln, dazu uralte Höhlenkirchen und kulinarische Extravaganzen - die türkische Region Kappadokien ist märchenhaft. Die Dokumentation begleitet einen wagemutigen Ballonpiloten, eine junge Familie, die in einer Felsenpyramide lebt, und einen Töpfermeister, der Testi-Kebab-Gefäße herstellt, in denen die Spezialität der Gegend gekocht wird. Außerdem startet die Kürbisernte und eine Witwe weigert sich hartnäckig, ihr altes Haus an eine Hotelkette zu verkaufen. Kappadokien ist eine märchenhafte Landschaft voller skurriler Tuffsteinfelsen. Zum Beispiel das sogenannte Love Valley, das Tal der Liebe, benannt nach der phallusartigen Anmutung der Felsen. Seit 1985 ist das ganze Ensemble UNESCO-Weltkulturerbe. Der Job von Mehmet Bozgül beginnt immer bei Sonnenaufgang. Er ist Ballonpilot und startet jeden Morgen mit rund 160 anderen in den Himmel. Das Gedrängel ist groß und Mehmet muss aufpassen. 2013 sind bei einer Kollision zwei Ballons abgestürzt. Überall sichtbar sind die spitzen Felsen, die von den Türken "peri bacalari" genannt werden - Feenkamine. Diese Felsenpyramiden sind bis heute bewohnt. Sabir Kavak und ihre Kinder versuchen, mit dem Verkauf von Tee über die Runden zu kommen. Avanos ist die Keramikhauptstadt der Türkei. Auch das Leibgericht der Kappadokier wird in einem Tontopf zubereitet: Testi Kebab. Hakki Cöl ist Töpfermeister in dritter Generation und spezialisiert auf die Töpfe, die nur ein Mal benutzt werden. Kappadokien - das ist Kürbisland. Auf dem Hof von Familie Yüce beginnt die Ernte. Manchmal wird Öl aus den Kernen gepresst, aber der Großteil der Ernte wird verzehrt. Geröstete Kürbiskerne sind ein Hauptbestandteil der Küche Kappadokiens. Eingezwängt zwischen schicken Hotels liegt das Haus von Hava Cakir. Die 75-jährige Witwe lebt allein. Doch es ist schwierig geworden in den vergangenen Jahren. Für die ursprünglichen Bewohner von Kappadokien bleibt immer weniger Lebensraum. Direkt neben ihrem Gehöft hat gerade ein Boutique-Hotel eröffnet. Das würde sich Havas Haus am liebsten auch noch einverleiben.
10:05
Kapitän Luis Monterey (Lex Barker) sticht mit seinem Kriegsschiff Victoria in der Neuen Welt in See, um eine wertvolle Ladung Silber nach Spanien zu bringen. Nach kurzer Zeit wird die Victoria von zwei Piratenschiffen überfallen. Seltsamerweise steht das Schießpulver des Schiffes unter Wasser und Monterey wird klar, dass Widerstand zwecklos ist. Er überlässt das Schiff den Piraten, deren Anführer Olonese (Livio Lorenzon) ist. Monterey ahnt, dass er verraten wurde, nur beweisen kann er es nicht. Er wird des Hochverrats angeklagt und schließlich zu lebenslänglicher Deportation verurteilt. Auf dem Weg ins Straflager setzt sich Monterey aber an die Spitze der meuternden Galeerensträflinge, bemächtigt sich des Schiffes und wird nun selbst zum Piraten. Auf Tortuga schließt er sich den Mannen um Olonese, der ihn aber nicht erkennt, an. Die Piraten sind gerade dabei, einen Überfall auf das Schloss von Santa Cruz zu planen, in dem ein großes Fest stattfinden soll. Monterey soll mit seinem Schiff das Fort angreifen, Olonese will ihm zu Hilfe kommen. Oloneses Piraten stürmen das Fest, an dem auch Isabella (Estella Blain) teilnimmt, die Nichte des Gouverneurs, er will sie mit dem Regenten von Santa Cruz (Tullio Altamura) verheiraten. Sie gerät in die Gewalt von Olonese, der Monterey nicht zur Hilfe kam. Der konnte nur mit knapper Not dem Untergang entgehen. Monterey ahnt nicht, dass es der Gouverneur war, der ihn verraten hat und gemeinsame Sache mit Olonese macht. Als wenig später Krieg zwischen Spanien und England ausbricht, will sich der Gouverneur mit Olonese auf die Seite der Engländer schlagen, da er Angst hat, dass ihm die Spanier auf die Schliche kommen. Monterey natürlich will mit seinen Piraten Spanien unterstützen. Ihm gelingt es schließlich, das Kommando auf Tortuga zu übernehmen.
11:40
Die MDR-Talkshow aus Leipzig
13:53
Hinter den Kulissen geht es wieder heiß her. Denn diese Nachrichtensendung berichtet nicht nur über das Aktuellste aus aller Welt, sondern auch über regionale Themen des MDR-Gebiets.
13:55
Tierärztin werden - davon haben Svenja Ritter und Carla Meyer schon seit Kindesbeinen geträumt. Svenja hat bei ihrem Großvater erlebt, was es bedeutet, Tierarzt zu sein und ihr ist klar: eine Arbeit mit der Garantie auf "Work Life Balance" ist das nicht. Trotzdem ist es ihr Traumberuf. Carla ist seit Kindesbeinen mit Tieren aufgewachsen. Sie wollte sich, seit sie denken kann, um das Wohl sogenannter "Nutztiere" kümmern. Die Hälfte des Studiums haben die beiden geschafft - jetzt kann gefeiert werden. Ein großes Bergfest steht bevor - eines, für das Leipzigs Fakultät seit Jahrzehnten bekannt ist.
14:40
Der weise Arat reitet getarnt als der Wolfsjäger Arrasch in das fruchtbare Tal der roten Blumen. Einst hat er dem Hirten Pagwa den Schlüssel zum Wasserreichtum anvertraut. Nun will Arat seinen Günstling prüfen. Bestürzt stellt Arat fest, dass Pagwa für seine drei Söhne eine gefährliche Geschichte um sein Geheimnis erfunden hat. Habgier und Neid der ältesten Hirtensöhne werden bald Unglück über das Tal bringen. Nur der als Dummkopf gescholtene jüngste Sohn Dawadorshi beweist auf einer langen Reise die Gabe, das zu vollenden, was seinem Vater noch nicht gelang.
15:55
mit Wetter
16:00
Rapunzel wächst bei ihrer Stiefmutter, einer Zauberin, auf. Diese hält sie in einem hohen Turm versteckt. "Rapunzel, lass dein Haar herunter!" ruft sie jedes Mal, um in den Turm zu gelangen. Rapunzel lässt daraufhin mithilfe einer Spindel ihren langen Zopf zu Boden. Als dies ein junger Prinz beobachtet, will er es auch versuchen. Verkleidet schafft er sich heimlich Zutritt zum Turm. Doch bald schon kommt die Stiefmutter dahinter und zerstört das junge Glück. Beim Sturz aus dem Turm verliert der Prinz sein Augenlicht, und Rapunzel wird im Turm eingemauert. Auf dem Schloss wird unterdessen die längst beschlossene Hochzeit des Prinzen vorbereitet. Mithilfe des Zaubers der Tränen finden Rapunzel und der Prinz dennoch zueinander.
17:25
Hinter den Kulissen geht es wieder heiß her. Denn diese Nachrichtensendung berichtet nicht nur über das Aktuellste aus aller Welt, sondern auch über regionale Themen des MDR-Gebiets.
17:30
Gerda und Kai leben mit ihrer Großmutter in Glück und Eintracht. Eines Tages erscheint ein Vertreter der Schneekönigin. Er will der Großmutter einen im Winter blühenden Rosenstock abkaufen, um mit dieser Rarität Geld zu verdienen. Aber um nichts in der Welt will die Großmutter die Rosen hergeben, denn sie sind ein Geschenk des Märchenerzählers. Da schwört der Bösewicht Rache. Kurze Zeit später erscheint die Schneekönigin persönlich. Sie bietet Kai an, mit ihr zu kommen, um als ihr Sohn in ihrem Schloss zu leben. Erschreckt und verwundert lehnt Kai ab. Jedoch ein Kristallkörnchen eisigen Zaubers dringt in sein Herz. Sein Herz erkaltet und der Rosenstock verwelkt. Fortan zieht es ihn nur noch in das Reich der Schneekönigin. Seine Schwester Gerda weiß, dass nur sie ihn zurückholen kann. Allein der Weg ist weit und unbekannte Gefahren lauern auf das Mädchen.
18:50
Die Wetterschau für Mitteldeutschland
18:52
Kalli hasst Aufräumen. Wäre er ein König, würde das sein Diener tun. Und tatsächlich, Kalli-König muss nicht aufräumen und bekommt auch sonst jeden Wunsch erfüllt. Aber als er dann mal seine Krone vergisst, sieht die Welt auch für den König anders aus.
19:00
Topaktuell und stets gut recherchiert gibt es hier das Neueste und Spannendste aus Sachsen zu sehen. Die Beiträge zeigen, wie vielseitig und lebhaft dieses Bundesland tatsächlich ist.
19:30
anschl.: das MDR-Wetter
19:50
Auch in Mitteldeutschland gibt es Bösewichte! Denen geht es allerdings schon seit 1992 per TV an den Kragen. Mithilfe der Zuschauer wurden seitdem schon einige Verbrecher dingfest gemacht.
20:15
Deutschlands schöner Süden, da ragt natürlich die Zugspitze mit ihrer grandiosen Aussichtsplattform hervor. Tamina Kallert und Andrea Grießmann haben häufig Süddeutschland besucht. Mal waren sie mit dem Bähnle unterwegs, mal mit der Seilbahn, mit dem Schiff oder dem Fahrrad und häufig auch auf Schusters Rappen. Jetzt zeigen sie noch einmal Orte mit großer Geschichte und andere, die zum Träumen schön sind, und erinnern sich an besondere Ereignisse: als zum Beispiel Tamina Kallert eine Hofdame und Gästeführerin in Schloss Weikersheim traf. Andrea Grießmann erkundete Füssen im Dirndl und besuchte den Weihnachtsladen in Rothenburg ob der Tauber. Und natürlich gibt es auch einen Einblick in die berühmten Schlösser Neuschwanstein und Herrenchiemsee.
21:45
anschl.: das MDR-Wetter
22:00
dazwischen ca. 21.35 - 21.44 Tagesthemen (ARD, vt/st/AD) mit Wetter Moderation: Jessy Wellmer ca. 22:50:00: Zusammenfassungen von den Spielen: FV Illertissen - 1. FC Magdeburg / SpVgg Greuther Fürth - 1. FC Kaiserslautern / SC Paderborn 07 - Bayer 04 Leverkusen / 1. FSV Mainz 05 - VfB Stuttgart / 1. FC Union Berlin - DSC Arminia Bielefeld / SV Darmstadt 98 - FC Schalke 04 / Fortuna Düsseldorf - SC Freiburg
22:25
Im Mai 2025 jährt sich zum 80. Mal der Sieg über die Deutschen im Zweiten Weltkrieg und das Ende der NS-Herrschaft. "Ich habe es von ganzem Herzen herbeigesehnt", schreibt die 20-jährige Ortrun Koerber in ihrem Tagebuch. Inge Thiele, eine junge Nationalsozialistin, die ihr erstes Kind erwartet, notiert: "Das ist das Ende des Dritten Reiches, an das wir geglaubt haben. Vielleicht geht es besser ab, als wir glauben." Willy Cohn, seine Frau Trudi und die beiden Töchter Susanne und Tamara erleben das Kriegsende nicht, sie wurden im November 1941 von den Nazis ermordet. 14 Tage vorher hatte Cohn in sein Tagebuch geschrieben: "Wir müssen die Wohnung räumen und werden voraussichtlich verschickt werden. Gott wird uns schon helfen!" "Hitlers Volk" erzählt von sieben Menschen und ihren Familien. Schreibende, die dokumentierten, was sie tagtäglich erleben, wie sie fühlen, was sie denken. Sie schreiben aus der Unmittelbarkeit des Tages und der Situation der Zeit heraus. Die Tagebuchschreiberinnen und -schreiber kommen aus unterschiedlichen sozialen Schichten, politischen Lagern und religiösen Zugehörigkeiten, sie leben verteilt über Deutschland. Sie sind Anhänger der Nazis, Gegner, Ausgestoßene und Opfer der NS-Herrschaft. Sieben Lebenslinien, sieben Schicksale aus Deutschland: Die Würzburger Schülerin Ortrun Koerber, der Wittlicher Gastwirt Matthias Mehs, der Breslauer Lehrer Willy Cohn, der Funktionär im Reichsarbeitsdienst Egon Oelwein, die Hamburger Hausfrau Luise Solmitz, eine Gärtnerin und ein Wehrmachtssoldat. Sieben Leben im Nationalsozialismus, zwischen euphorischer Gefolgschaft, Karriere, Zerrissenheit, Anpassung, Verzweiflung und Tod. Die Tagebucheinträge erzählen von Schicksalsschlägen und Glücksmomenten: von Jugend und Chancen, Sehnsucht, Ausgrenzung, drohender Deportation. Von Hunger und Liebe, vom Wegschauen, vom Schweigen, von Schuld. Sie beschreiben, wie der Krieg "nach Hause" kommt, erzählen von den Bunkernächten, dem Wunsch, "nur noch zu überleben". So entsteht eine Erlebnisgeschichte aus der Unmittelbarkeit des Tages und der Situation der Zeit heraus. Alle leben im Heute, keiner kennt das Morgen. In ihren Lebensgeschichten spiegeln sich die historischen Ereignisse des Zweiten Weltkriegs. Der Graphic Novelist Vincent Burmeister "übersetzt" die Tagebuch-Eintragungen in Szenen, gibt den Momenten des Erlebens eine emotionale Qualität. Es entstehen "Erinnerungsbilder", die ein Ausdruck der Seelenlandschaften der Protagonistinnen und Protagonisten sind.
23:55
Ein Wehrmachtsoffizier filmt privat, scheinbar ungerührt, die abgemagerten Gestalten in einem Gefangenenlager für sowjetische Soldaten bei Dresden und notiert in seinem Tagebuch: "Der Gestank war bestialisch." Im südlichen Polen wird ein anderer Wehrmachtsoffizier mit seiner Kamera Zeuge, wie jüdische Männer zum Arbeitseinsatz abkommandiert werden. Eine Gruppe von Filmamateuren durchstreift 1943 Dachau. Geführt wird die Gruppe von einem SS-Offizier des nahegelegenen Konzentrationslagers. Passt er auf, dass die Filmamateure dem Lager nicht zu nahe kommen, nur Unverfängliches filmen? Es sind Bilder von erstaunlicher Offenheit, Bilder, die in keiner nationalsozialistischen Wochenschau gezeigt worden wären. Das Material überzeugt nicht zuletzt auch durch die enorme Bandbreite der Alltagsbilder, durch die Parallelität der Ereignisse, die in den Bildern zum Ausdruck kommt: Während deutsche Truppen an der sowjetischen Grenze auf den Befehl zum Angriff warten, unternimmt in Potsdam ein Ehepaar einen sorglosen Ausflug. Während sich in Berlin ein Familienvater in einem spaßigen Film über die Bombenangriffe lustig macht, liegen Köln und kurz darauf Hamburg bereits in Schutt und Asche. Deutschland ist in den Kriegsjahren, das zeigen die privaten Aufnahmen, ein Land, in dem der Krieg auch dort, wo nicht gekämpft wird, immer präsent ist.