11:45
Eric Stolte, der ehemalige Physiklehrer von Lisa Schroth, wird mit Herzproblemen in die Sachsenklinik eingeliefert. Der Tod seiner Frau hat ihn depressiv gemacht, er hat keinen Lebensmut mehr. Lisa, die Tochter von Chefarzt Dr. Roland Heilmann, kann den neuen Lehrer nicht leiden und sucht Hilfe bei ihrem ehemaligen Lieblingslehrer. Roland will Lisa erklären, dass jetzt nicht der richtige Zeitpunkt ist, Eric Stolte als Kummerkasten zu benutzen. Doch Lisa erfasst Stoltes Situation selbst und versucht, ihm mit viel Empathie eine Stütze zu sein und ihm aus seinem Tal herauszuhelfen. Das scheint ihr zunächst auch zu gelingen. Dr. Kaminski verweigert sich jedweder Behandlung. Dr. Elena Eichhorn, die einzige Eingeweihte, merkt, dass er seine Schmerzen nur noch mit großer Mühe verbergen kann. Sie mutmaßt, dass seine Schmerzmittel-Medikation nicht mehr die richtige ist. Sie bekommt von Dr. Kathrin Globisch, ohne Kaminskis Namen zu erwähnen, ein neues Mittel. Widerstrebend nimmt Kaminski dies und fühlt sich das erste Mal seit Wochen wieder schmerzfrei. Von einem Hochgefühl erfasst, lädt er Elena zum Abendessen ein und macht ihr ein überraschendes Geständnis.
12:30
Endlich raus aus der viel zu kleinen Wohnung und genug Platz für alle vier: Davon träumen die Seewalds - Martin (Hans Löw) und Karla (Katharina Schüttler) mit ihren Kindern Mats (Arne Wichert) und Finja (Lilli Ray) - schon lange. Leider ist das in Berlin mit dem Einkommen eines Fliesenlegers und einer Krankenschwester geradezu illusorisch. Mit allerlei Tricks und auf Pump schaffen es die beiden dennoch, ein Häuschen im Grünen zu ersteigern. Es ist zwar nur halbfertig, liegt aber idyllisch am Waldrand und in der Nachbarschaft gibt es sogar freilaufende Ziegen. Die Kinder sind begeistert! Leider kommen schon bald unerwartete Probleme auf die Seewalds zu, denn ihr Haus entpuppt sich als Bruchbude, die Handwerker rauben ihnen den Nerv und bei Mats hapert es in der Schule. Auch mit der Nachbarschaft tun sich die Neuankömmlinge schwer: Während sie die seltsame Lisbeth (Angela Winkler) nur am Fenster zu Gesicht bekommen, macht ihnen Rufus (Peter Franke) mit seinen freilaufenden Ziegen das Leben schwer. Als Karla, wegen der Doppelbelastung von Job und Hausbau inzwischen völlig am Ende, in der Nachtschicht einen schweren Fehler macht und Martin ausfällt, scheint sich alles gegen die Seewalds verschworen zu haben. Ausgerechnet jetzt kommt unerwartet Hilfe.
13:58
Hinter den Kulissen geht es wieder heiß her. Denn diese Nachrichtensendung berichtet nicht nur über das Aktuellste aus aller Welt, sondern auch über regionale Themen des MDR-Gebiets.
14:00
14:25
Event-Gastronomie Bisher konnten die Hyänen den Straußen auf der Afrikaanlage nur schmachtend und mit tropfendem Zahn hinterher schauen. Jörg Gräser hat sich das lange genug mit angesehen: Heute will er seiner getüpfelten Raubtierfamilie endlich eine Straußenhenne à la Jörg Gräser servieren. Ein Gaumenschmaus mit Federn und einem besonders langen Hals, angefüllt mit köstlichen Fleischbrocken, vielen Eiern und einem vitaminreichen Haupt. Ein Knabberspaß für die ganze Familie - und ein wahres Meisterwerk zoologischer "Baukunst". Werden die Hyänen Jörgs Begeisterung über den köstlich-komischen Vogel teilen? Kugelsichere Angelegenheiten Kugelgürteltier Pedro, vor wenigen Wochen nach Leipzig gekommen, lebt bisher ein Single-Dasein. Doch die Zeit der Einsamkeit soll bald vorbei sein. Mittlerweile ist eine Gürteltierdame in Leipzig eingetroffen, die Pedros Leben gehörig durcheinanderwirbeln könnte. Laeticia - eine wahre Schönheit aus Tschechien. Noch wartet Pedros Zukünftige in der Quarantäne der Tierklinik. Aber der Umzug in die Rückwärtige Tierhaltung wird die süße Tschechin dem Gürteltiermann um einiges näher bringen. Grünes Sondereinsatzkommando Im Gondwanaland haben sich ungebetene Gäste breit gemacht. Kein Wunder, denn bei 26 Grad Lufttemperatur fühlen sich Fliegen, Spinnen und andere kleine Plagegeister pudelwohl. Um den lästigen Insekten Einhalt zu gebieten, setzt Seniorkurator Fabian Schmidt auf ganz spezielle Abwehrkräfte. Hinter den Kulissen wird eine kleine Armee mit Korallenfingern zusammengestellt: Die Rekruten sind grüne Laubfrösche mit unbändigem Appetit. Ein tolles Paar Bei den Silberaffen herrscht eitel Sonnenschein. Lange hat Jupp allein gelebt, machte einen verschüchterten, eigenbrötlerischen Eindruck. Nun ist die hübsche Esther zu ihm gezogen und hat Jupp sofort aus der Reserve gelockt. Die beiden können einfach nicht mehr voneinander lassen. Sylke Einert hat eine Riesenüberraschung für die beiden: zwei Riesengrillen. Hoffentlich hört da die Freundschaft nicht auf.
15:15
Vier Kandidaten spielen gegen einen Quizchampion, den "Jäger". Dabei müssen sie im Kampf gegen die Zeit Wissensfragen beantworten. Der "Jäger" versucht sie hingegen zu verlocken.
16:00
Neues von hier
16:30
Gäste zum Kaffee
17:00
Fahrradfahren zu lernen ist für viele Kinder ein wichtiger Schritt Richtung Selbstständigkeit. Doch die Wahl des ersten Fahrrads kann Eltern ganz schön fordern: Größe, Gewicht, Qualität und Preis wollen gut bedacht sein. Fahrradexperte David Koßmann gibt einen verständlichen Überblick über kindgerechte Einstiegsräder, erklärt, worauf es beim Kauf wirklich ankommt, welche Qualitätsmerkmale entscheidend sind und ob sich ein Neu- oder Gebrauchtkauf lohnt.
17:45
Hinter den Kulissen geht es wieder heiß her. Denn diese Nachrichtensendung berichtet nicht nur über das Aktuellste aus aller Welt, sondern auch über regionale Themen des MDR-Gebiets.
18:05
Die Wetterschau für Mitteldeutschland
18:10
Seit 1994 berichtet das vom Mitteldeutschen Rundfunk produzierte Boulevardmagazin über Prominente, die neueste Mode aus Paris und der Welt oder aktuelle Geschehnisse in den europäischen Königshäusern.
18:54
Rita und das Krokodil gehen auf einen gemeinsamen Angelausflug und Rita bringt dem Krokodil das Angeln bei. Am See aber fängt das Krokodil alle Fische, obwohl Rita die neueste Angelausrüstung hat und das Krokodil nur ihren alten Kescher benutzt. Rita möchte tauschen, aber auch das bringt nichts. Sie ist entschlossen einen Fisch zu fangen und letztlich fängt sie den größten. Abends wird natürlich Fisch gegessen: Ritas Riesenfisch und die vielen Fische vom Krokodil.
19:00
Topaktuell und stets gut recherchiert gibt es hier das Neueste und Spannendste aus Sachsen zu sehen. Die Beiträge zeigen, wie vielseitig und lebhaft dieses Bundesland tatsächlich ist.
19:30
anschl.: das MDR-Wetter
19:50
Heinz Werner Kleine-Natrop aus Ettringen (Rheinland-Pfalz) will die Erstversorgung bei Katastropheneinsätzen verbessern. Der Erfinder ist ein Mann der Praxis: 45 Jahre Rettungsdienst, 50 Jahre Katastrophenschutz. Ihn treibt die Frage um: Warum ist der Aufbau einer medizinischen Notfallstation im Einsatz so kompliziert? Seine Vision ist eine Erstversorgungsstation, deren Aufbau schneller, robuster und intuitiver ist, als bei den gängigen Sanitätszelten. Seine Erfindung: Ein Container, der sich vollautomatisch in eine mobile Intensivstation verwandelt. Aus einem 7-Meter-Container wird durch zwei hydraulisch ausgeklappte Seitenflügel ein 82 Quadratmeter großes Behandlungszentrum mit Platz für bis zu 16 Verletzte, davon 12 auf Intensivbetten. Der Tüftler hat das System komplett selbst konzipiert und in enger Zusammenarbeit mit Fachleuten umgesetzt. Aber kann die Erfindung auch im Einsatz überzeugen? Sebastian Schlusnus vom Krisenmanagement des DRK nimmt die Erfindung kritisch unter die Lupe. Würde die Versorgung im Katastrophenfall wirklich verbessert werden durch den ausklappbaren Container? Wie flexibel einsetzbar ist er? Außerdem testen die Rettungssanitäterinnen und Fach-Influencerinnen Judith Beer und Isabel Okuniek aus NRW bei einer Trainingseinheit zur Versorgung von Verletzten, ob man sich in der kompakten Inneneinrichtung wirklich intuitiv zurechtfindet.
20:15
21:00
Das kleine Städtchen Bad Schandau liegt vor zerklüfteten Felsformationen direkt an der Elbe. Diese Idylle ist nicht nur seit 1800 Kurort und Sommerfrische, sondern war und ist Heimat echter Visionäre. Etwas anzupacken, was andere für undurchführbar halten, damit hat Rudolf Sendig vor über 100 Jahren Bad Schandau zu dem gemacht, was es heute ist. Unübersehbar sind seine Hotels, Parks und der 1905 erbaute Ostrauer Aufzug. Der 50 Meter hohe freistehende Personenaufzug wurde erst belächelt, dann bewundert und ist seit 1954 technisches Denkmal. Er führt zur denkmalgeschützten Villenkolonie von Rudolf Sendig auf der Ostrauer Scheibe. Im Volksmund "Russenhäuser" genannt, war dieser Landhausstil eine Sensation. Andrea Bigge lebt in dem einzigen noch original erhaltenen Sendig-Haus. "Man wohnt in einem Stück Geschichte und man denkt über diesen Menschen nach. Wie viel Mut und Liebe er in alles gesteckt hat, was er tat." Am Ortsausgang Ostrau plante der Visionär, einen Weltsportplatz zu bauen. Er träumte von Sommer- und Winterspielen und internationalen Gästen. Sogar einen Ballonlandeplatz wollte er errichten. Doch durch den Ersten Weltkrieg verlor er seine englischen Geldgeber. Rudolf Sendig musste das Land zu Schleuderpreisen verkaufen. Aber sein Schandau als Touristenmagnet bleibt. Kneippkurort seit 1936, wurde Bad Schandau 2024 Sachsen erstes Kneippheilbad. Auch weil hier sogar in der Stadtverwaltung Visionäre sitzen! "Kneipp 5.0" nennen sie ihren Traum, den sie im riesigen, alten Gymnasium verwirklichen wollen. Sogar therapeutisches Klettern soll hier künftig etabliert werden. Mit Sven-Erik Hitzer gibt es seit den 90er-Jahren wieder einen visionären Hotelier in Bad Schandau. So wie Sendig verliebt er sich als junger Mann in die Gegend, ging bergsteigen und lernte hier seine Frau kennen. Er will nach der Wende nicht zuschauen, wie sein Paradies verfällt. Kurz entschlossen kauft er das verfallene Mühlenareal im Ortsteil Schmilka. Mit großer Liebe zum historischen Detail errichtet der studierte Spielzeugdesigner in dem heruntergekommenen Grenzort ein Biodorf mit Hotels, Pensionen, Caféhaus, Bäckerei, Brauerei, Mühle und Saunawelt. Hitzer ist einer der wenigen mit Sommer- und Winterangeboten - fehlendem Schnee, Waldbrand und Hochwasser zum Trotz. All diese Macher gäbe es nicht ohne die einmalige Lage von Bad Schandau im Herzen der Sächsischen Schweiz. Auch die Nationalpark- und Forstverwaltung hat eine Vision, die durchaus kontrovers diskutiert wird. Jens Posthoff nennt es "Die Natur, Natur sein lassen". Und dieser Weg zur Wildnis befindet sich in der Kernzone des Nationalparks, dort, wo der Grat zwischen Naturschutz und touristischer Nutzung besonders schmal ist.
21:45
anschl.: das MDR-Wetter
22:10
1986 reisten rund 5,6 Millionen Westdeutsche zu mehrtägigen Aufenthalten in den anderen Teil Deutschlands. Ein Teil der Reisen entfiel auf die obligaten Familienbesuche bei der Ost-Verwandtschaft. Aber nach dem Vorbild der Bruderstaaten wie Ungarn, wo man am Plattensee und in Budapest einen florierenden Westtourismus etabliert hatte, wollte sich auch die DDR als internationales Reiseland vermarkten, was kontinuierliche Einnahmen in harter Währung ermöglichte. So präsentierte sich die DDR 1973 erstmals auf der ITB, der Internationalen Tourismus-Börse in West-Berlin. Der sich in den Folgejahren eher mühsam entwickelnde Tourismus ähnelte einer Gratwanderung nach dem Motto: Wasch mich, aber mach mich nicht nass. Das Problem war klar: Die meisten Teilnehmer der organisierten Busreisen zu kulturellen Highlights wie der Wartburg bei Eisenach, der Festung Königstein in Sachsen, nach Weimar, Leipzig oder Dresden, sprachen die gleiche Sprache wie das heimische Volk. Das erleichterte die "Ansteckung" mit systemkritischen Ideen. Die Stasi gründete rasch eine eigene Abteilung, denn die Reisenden aus dem Westen galten im Jargon als "feindliche Polittouristen". Mit ihren Besuchen drohte Feindpropaganda im sozialistischen Heile-Welt-Staat. Wer in die DDR wollte, musste deswegen eine Reihe bürokratischer Hürden überwinden. Ohne penibel erteilte Berechtigungsscheine und Visa war kein Durchkommen in den Sozialismus. Über die Grenzübergänge kamen dennoch viele Touristen aus dem Westen, und die Plätze in Interhotels waren rar und schnell ausgebucht. Für Campingreisende standen im Sommer nur 24 Zeltplätze frei zur Verfügung. Trotz der unübersehbaren Engpässe kämpfte die DDR um Anerkennung als Urlaubsland, galt es doch auch, das Image vom "grauen Sozialismus" zu korrigieren. Die DDR - ein Reiseland zwischen Stacheldraht und Strandkorb. Der Film stellt Menschen vor, die sich damals auf die Reise in die DDR gemacht haben, oder mit der Betreuung der West-Besucher zu tun hatten. Der Film zeigt spannende wie beklemmende Begebenheiten aus einer deutschen Ära, die inzwischen schon eine Generation zurückliegt.
22:55
David Sheff (Steve Carell) ist ein renommierter Journalist, der sich mit Einfühlungsvermögen seinen Themen und Interviewpartnern nähert. Er hat die Rebellion der Flower-Power-Ära längst hinter sich gelassen, führt ein etabliertes Leben mit seiner zweiten Frau Karen (Maura Tierney) und den beiden gemeinsamen Kindern. Auch Nic (Timothée Chalamet), sein Sohn aus erster Ehe, mit dem ihn immer etwas Besonderes verband, lebt bei ihnen. Voller Stolz verfolgte David das Heranwachsen seines Sohnes und förderte dessen literarische Ambitionen. Nic wiederum teilt die Ideale seines Vaters und rauchte einst gemeinsam mit ihm seinen ersten Joint. Doch der Junge verliert durch diese Nähe und die Bewunderung für seinen Vater jede Chance der Rebellion und steht unter einem unsichtbaren, aber dennoch gewaltigen Druck, seinen Vater nicht zu enttäuschen. Unbemerkt gleitet er in die Abhängigkeit von Drogen, die ihm Entlastung und kurze Freiheit bieten, aber mit der Zeit immer härter werden. Irgendwann muss David erkennen, dass Nic Hilfe benötigt, die nicht von ihm kommen kann, sondern in einer Entzugseinrichtung und aus strengen Regeln besteht. Ein Teufelskreis aus Entzug, Hoffnung sowie katastrophalen Rückfällen und Vertrauensbrüchen folgt, der alle an die Grenzen ihrer Möglichkeiten bringt.