19:30
anschl.: das MDR-Wetter
19:50
Feuerland kommt nach Leipzig Wer die Tiere Feuerlands beobachten wollte, musste bisher zum südlichsten Zipfel Südamerikas reisen - fast bis ans Ende der Welt. Doch im Leipziger Zoo verfolgen der Direktor und seine Kollegen, Architekten, Bauleute, Kunstfelsbauer und Landschaftsgestalter schon über Jahre einen großen Traum - ein Stück von Feuerland nach Leipzig zu holen. Endspurt vor der Eröffnung Eine gigantische Aufgabe, die nun - eine Woche vor der geplanten Eröffnung - noch einmal zum Kraftakt für alle Beteiligten wird. Auf dem 10.000 Quadratmeter großen Bauland strömt inzwischen der "Pazifische Ozean". Fünfeinhalb Millionen Liter Wasser inmitten rauer Felslandschaften, dazwischen versteckte Buchten für Seelöwen, umsäumt von zerklüfteten Küstenabschnitten mit Muschelstrand. Ideales Rückzugsgebiet für Pinguine. Doch noch ist der neue Archipel verlassen, kein Seevogel, keine Robbe zu sehen. Weil noch immer die Handwerker das Geschehen dominieren. Mal fehlt es an Licht, mal klemmt eine Tür. Strömungstechniker testen die Wellenanlage, Industrietaucher bereinigen das Wasser von Algenrückständen und Schwebstoffen. Die ersten "Freischwimmer" Unterdessen, fast unbemerkt, füllen sich die rückwärtigen Tiergehege. Mit Meerespelikanen, Rotkopfgänsen und Inkaseeschwalben. Auch im Robbenstall ist schon mächtig Rabatz, mit neun Tieren die wilde Horde komplett. Einzig bei den Humboldt-Pinguinen, da fehlen noch ein paar. Ruben Holland und Meriam Pietsch machen sich eilig auf den Weg nach München, um die Pinguine persönlich abzuholen. Auch, weil der offizielle Eröffnungstermin beständig näher rückt. Denn bevor die Besucher Feuerland erobern, müssen die Tiere den neuen Landstrich noch kennenlernen. Und die Humboldt-Pinguine sollen die ersten "Freischwimmer" in Leipzigs Pazifik sein.
20:15
Auf dem Weg in die Praxis läuft der Naumburger Tierärztin Maja Freydank (Bettina Zimmermann) ein Hund vors Auto. So kommt Maja zu spät zum Termin mit Julia Kramer (Meriel Hinsching), die ihr der Klinikkonzern Sanaripets als zukünftige Kollegin schickt. Denn Majas Chef Reiner Rückert (Karl Kranzkowski) geht in den wohlverdienten Ruhestand und will seine kleine Praxis an den Konzern verkaufen. Maja und Julia gehen ihr Kennenlernen praktisch an, untersuchen den verletzten Hund gemeinsam und entwickeln ein persönliches Verhältnis. Als sie Hinweise darauf entdecken, dass der Hund absichtlich krank gemacht wird, fällt ihr Verdacht zunächst auf einen Nachbarn. Um das Leben des Hundes zu retten, müssen die beiden Tierärztinnen das Rätsel lösen, wer ihm schadet. Gleichzeitig entscheidet sich Maja, die Praxis ihres Chefs selbst zu übernehmen, weil sie dem Großkonzern nicht traut. Trotz dieser widrigen Umstände wachsen Maja und Julia zu einem starken Team zusammen. Wird sich Julia am Ende gegen Sanaripets und für Majas Praxis entscheiden?
21:45
anschl.: das MDR-Wetter
22:00
Auf dem Hof des Milchbauern Dirk Rothe (Peter Schneider) kalbt die Mutterkuh Lotte. Julia (Meriel Hinsching) kann nur mit Mühe einen Kaiserschnitt abwenden und das Kalb gesund zur Welt bringen. Als kurz darauf eines von Dirks Rindern auf der Weide verendet, sind Maja (Bettina Zimmermann) und Julia alarmiert: Bedroht eine seltene Rinderseuche die Tiere? Mit vereinten Kräften müssen Dirk, seine Tochter Lisa (Lilly Barshy), Maja und Julia verhindern, dass sich noch weitere Rinder infizieren. Da Dirk vor Kurzem von seiner Frau Annette (Annett Sawallisch) verlassen wurde und Lisa Medizin studieren will, sieht sich Dirk damit konfrontiert, den Hof alleine weiterführen zu müssen - ein Ding der Unmöglichkeit! Hinter dem Rücken seiner Familie nimmt er Verkaufsverhandlungen auf, die zu scheitern drohen, als noch mehr Tiere krank werden. Dirks Existenz steht auf dem Spiel. Werden Maja und Julia neben den Tieren auch die Zukunft des Familienbetriebes retten können?
23:30
Gleich nach der Haftentlassung schlägt der gerissene Ganove Egon Olsen (Ove Sprogøe) seinen Banden-Mitgliedern, dem heiter-versonnenen Benny (Morten Grunwald) und dem ängstlichen Kjeld (Poul Bundgaard), einen neuen, diesmal scheinbar völlig risikolosen Coup vor. Auf der Nordsee-Seite der Halbinsel Jütland soll sich in einem alten Bunker der Deutschen Wehrmacht ein Schatz mit Gold und Dollarnoten befinden. Das Trio macht sich auf den Weg, begleitet von Kjelds ahnungsloser, aber resoluten Gattin Yvonne (Kirsten Walther) und ihrem frühreifen Sohn Børge (Jes Holtsø). Bereits bei der Anreise müssen die gewieften Ganoven sich einiges einfallen lassen, um trotz leerer Brieftaschen ans Ziel zu kommen. Zwar finden sie rasch den Bunker, doch damit fangen die Probleme erst an. Das Gemäuer steht mitten im militärischen Sperrgebiet und wird von der beflissenen Truppe des etwas vertrottelten Leutnants (Peter Steen) streng bewacht. Nachdem Egon bei seiner Suche in den überfluteten Bunker-Katakomben beinahe ertrunken wäre, lassen sie sich vom Schrotthändler Mads Madsen (Karl Stegger) eine antiquierte Taucherausrüstung geben. Mads ist jedoch cleverer, als sie ahnen. Er verlangt für seine Dienste die Hälfte vom legendären Nazi-Schatz. Auf den hat es jedoch auch das mondäne Ganoven-Duo Karin (Helle Virkner) und Rico (Willy Rathnov) abgesehen. Rico scheitert indes kläglich mit dem Versuch, Børge zu entführen, um die Schatzgräber zu erpressen. Doch auch das Trio wird mit dem endlich gefundenen Goldschatz nicht glücklich. Die heftigen Erschütterungen beim Freilegen eines alten Tresors haben eine alte Rakete startklar gemacht, die auf die Schatzsucher zurast. Erik Balling setzte mit Witz, Charme und ironischem Blick auf dänische Tugenden die Reihe mit den Abenteuern der Olsenbande fort.