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Nicht immer können sich Komponisten die Orte ihrer Kreativität auswählen, mitunter werden diese von den Zeitläufen erzwungen. So geschah es auch beim "Quartett für das Ende der Zeit" von Olivier Messiaen. Der französische Komponist komponierte das Werk, nachdem er im Sommer 1940 in deutsche Kriegsgefangenschaft geraten war. Seine Kompanie wurde zunächst in der Nähe von Nancy festgesetzt, kam aber noch im Juli nach Görlitz ins Stammlager VIII A, dessen Gelände sich heute am Stadtrand des polnischen Zgorzelec befindet. Am 15. Januar 1941 war es so weit. In der Theaterbaracke erklang das "Quatuor" zum ersten Mal. "Niemals wieder wurde mit solcher Aufmerksamkeit und solchem Verständnis zugehört", erinnerte sich Messiaen später. Der Uraufführung wohnten etwa 400 Zuhörer bei. Hungernde, frierende Menschen, fern ihrer Heimat - im schlesischen Niemandsland fasziniert von dieser so sonderbaren, kristallinen, transzendenten Musik. Der Titel des Werks bezieht sich auf die Offenbarung des Johannes, in der es heißt: "Es soll hinfort keine Zeit mehr sein, ... wenn der siebente Engel seine Stimme erheben und seine Posaune blasen wird, dann ist vollendet das Geheimnis Gottes." Sowohl in Deutschland als auch in Polen, Frankreich und darüber hinaus in der gesamten Musikwelt steht Olivier Messiaen mit seinem Werk für einen Humanismus, der an die Schrecken der Vergangenheit gemahnt und für die Zukunft gewahrt werden sollte.
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Als einen Kreis "schauerlicher Lieder" hatte Schubert seine "Winterreise" angekündigt. Kein anderer deutscher Liederzyklus ist so bekannt und wird so geschätzt. Es ist eine Musik des Abschieds. Eine gefrorene Seele zieht durch eine eisige Landschaft. Der Wanderer musste sein bisheriges Leben verlassen und flieht hinaus in die erstarrte Natur. Es ist vorbei, was eben noch Liebe war, Hoffnung und Zukunft. Aufbegehren, Zorn, Ohnmacht, Resignation wechseln einander ab - immer wieder irrlichtern Erinnerungen und Visionen auf. Der Dichter Wilhelm Müller wurde 1794 in Dessau geboren. Nach seinem Philologie-Studium in Berlin kämpft er 1813 als preußischer Soldat in den Befreiungskriegen gegen die Truppen Napoleons. Nach einer Italienreise wird er zunächst Gymnasiallehrer, dann herzoglicher Bibliothekar in Dessau. Mit Tieck, Goethe und Uhland steht er in engem Kontakt. In Anhalt lebt und wirkt er bis zu seinem frühen Tod 1827. Franz Schubert stirbt ein Jahr später, die beiden sind sich nie begegnet. Die "Winterreise" wurde im Wörlitzer Schloss nahe Dessau aufgezeichnet, dem Geburts- und Sterbeort von Wilhelm Müller.
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Der Ratgeber widmet sich verschiedenen Gesundheitsthemen. Hierzu werden Mediziner im Studio befragt und Beiträge aus Kliniken und Arztpraxen gezeigt. Auch Betroffene kommen zu Wort.
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Von der Kittelschürze bis zum Rock-Konzert - so kontrastreich kann Kultur in Mittel- und Ostdeutschland sein. Die sehr unterhaltsam gestalteten Beiträge haben die Kunstwelt ebenso zum Thema wie deren Skandale.
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Auch wer keinen "grünen Daumen" besitzt, darf ab sofort zu Hacke und Gießkanne greifen. Detaillierte Tipps zu Hecke, Beet und Co. verhelfen nicht nur Hobby-Gärtnern zur eigenen Grünoase.
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Geschichten aus dem Leipziger Zoo
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Berge oder Meer - wandern oder entspannen? Jedes Jahr quält einen die gleiche Frage, wenn es an die Urlaubsplanung geht. Die Aussichten auf die schönsten Plätze dieser Welt könnten eine Entscheidung leichter machen.
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Topaktuell und stets gut recherchiert gibt es hier das Neueste und Spannendste aus Sachsen zu sehen. Die Beiträge zeigen, wie vielseitig und lebhaft dieses Bundesland tatsächlich ist.
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In Sachsen-Anhalt kommt nicht so schnell Langeweile auf. Dies verdeutlichen die Beiträge aus den Rubriken "Wir für Sie", "Sportevent der Woche" oder auch die "Freizeitchecker".