18:45
"Anker der Hoffnung" heißt ein Projekt von Marlen und Wolfgang Söder am Stadtrand von Magdeburg. Das Plattenbauviertel Neu-Olvenstedt ist ein typischer sozialer Brennpunkt: Hohe Armut, Arbeitslosigkeit und Migration. Dort versuchen die beiden seit über 20 Jahren den Menschen zur Seite zu stehen - in ihrem Begegnungszentrum "Blickwechsel". Ob Hausaufgabenhilfe, Sprachunterricht, ein Café oder handwerkliche und kreative Angebote: Die beiden bringen die Menschen zusammen, egal welchen Glaubens. Der Verein ist gelebte Ökumene. Marlen und Wolfgang Söder geht es darum, Zeit für die Menschen zu haben, Berührungsängste abzubauen und ins Gespräch zu kommen. Einmal im Monat feiern sie einen Gottesdienst. Die Besucher beten und singen und essen im Anschluss gemeinsam. Eigentlich nichts Besonderes - doch für viele ist der Blickwechsel e.V. ein zweites Zuhause. "Wir wollen Lebensfreude vermitteln und den Menschen Hoffnung geben. Das spielt in unserer Arbeit die wichtigste Rolle.", sagt Marlen Söder. Deshalb experimentieren sie auch mit neuen Formen von Kirche, an anderen Orten und zu anderen Zeiten, wie in ihrem Projekt "Anker der Hoffnung".
18:50
Die Wetterschau für Mitteldeutschland
18:54
Pitti will Moppi zu einer Schneeballschlacht verlocken, aber Moppi wischt in der Hundehütte Staub. Pitti ahmt ein Huhn und Katzen nach, aber ohne Erfolg.
19:00
Topaktuell und stets gut recherchiert gibt es hier das Neueste und Spannendste aus Sachsen zu sehen. Die Beiträge zeigen, wie vielseitig und lebhaft dieses Bundesland tatsächlich ist.
19:30
anschl.: das MDR-Wetter
19:50
Das fängt schon im Kindergarten an. Die "Kleinen Landstrolche" trainieren für ihren großen Auftritt beim Kinderfasching. Da ist Leiterin Elvira Klatte in ihrem Element. Sie war früher Funkenmariechen und hat das Tanz-Gen an ihre Enkelin weitergegeben, die an diesem Wochenende zum ersten Mal als Funkenmariechen auftritt. Während die kleinen Prießnitzer schon im Karnevalsfieber sind, müssen die Großen noch arbeiten. Gabriel Zweigler zum Beispiel, bei der Agrargesellschaft Prießnitz. Dort ist er für Lehrlingsausbildung und Getreidegesundheit zuständig. Auch er hat das Karnevals-Gen vererbt bekommen. Seine Eltern, Antje und Jörg Zweigler, haben sich beim Karneval verliebt und diese Liebe an die Kinder weitergegeben. Tochter Lia-Marleen studiert in Erfurt und kommt regelmäßig nach Prießnitz, um die Kindergruppe im karnevalistischen Tanz zu trainieren. Alle sind dabei, wenn das Vereinshaus zur närrischen Hochburg gemacht wird: Das Heimatmuseum wird zur Umkleide, an der Theke wird noch gebaut, bevor sich alle in der Kneipe treffen. Die ist auch im Vereinshaus, das die Prießnitzer selbst saniert haben. Hier treffen sie sich alle zwei Wochen zum Spieleabend. Uwe Schulze hat an diesem Wochenende eine Kostprobe vom Prießnitzer Fassadenwein mitgebracht. Er verarbeitet die Weintrauben, die an den Hauswänden des Dorfes wachsen und er fertigt schöne Sachen aus Holz. Das ist hilfreich in einem Dorf, das so viel wuppt. Die Prießnitzer packen an. Darin haben sie spätestens seit 1806 Übung. Damals wollten Napoleonische Truppen das Dorf wegen eines Überfalls von Bauern auf die Besatzer niederbrennen. Dabei verwechselten sie Prießnitz mit Frauenprießnitz. Das Missverständnis konnte geklärt werden, Dank des Pfarrersohnes Christian Gottlob Leberecht Großmann. Er hatte Verhandlungen mit dem französischen Hauptmann geführt und so Prießnitz vorm vollständigen Niederbrennen bewahrt. Später gründete er die Gustav-Adolf-Stiftung, die noch heute Christen weltweit unterstützt. An ihn erinnern die Prießnitzer in ihrer Kirche, um die sich ein sehr junger Gemeindekirchenrat kümmert. Das jüngste Mitglied ist, mit 26 Jahren, Gabriel Zweigler. Der Hof seiner Vorfahren war damals, 1806, Opfer des Brandes, genauso wie der von Familie Lorenz. Beides wunderschöne Vierseithöfe. Familie Lorenz hat nach der Wende hier wieder einen Ackerbaubetrieb eingerichtet. Seit neustem bauen sie Dinkel an und können in diesem Jahr erstmals Dinkelbrötchen aus Prießnitzer Mehl für den Karneval backen. - Eine Premiere.
20:15
Eine? Produktion der Jürgens TV GmbH im Auftrag des MDR und des BR in Zusammenarbeit mit dem ORF.
23:28
Hinter den Kulissen geht es wieder heiß her. Denn diese Nachrichtensendung berichtet nicht nur über das Aktuellste aus aller Welt, sondern auch über regionale Themen des MDR-Gebiets.
23:30
Schubert, Sträter und König retten die Welt
01:55
Große Geschichten, spannende Persönlichkeiten und einzigartige Begegnungen, die "Riverboat - Klassiker" bringen unvergessene Highlights zurück auf den Bildschirm. Bülent Ceylan sorgt für scharfsinnigen Humor, Inge Meysel begeistert mit ihrer unverwechselbaren Persönlichkeit, Béla Réthy blickt hinter die Kulissen großer Sportmomente, Gunther Emmerlich überzeugt mit Witz und Charme, Lang Lang entführt in die Welt der klassischen Musik und Beatrice Egli bringt Leichtigkeit und Lebensfreude ins Studio. Die "Riverboat - Klassiker" mit Gänsehautmomenten und humorvollen Plaudereien.
03:55
Topaktuell und stets gut recherchiert gibt es hier das Neueste und Spannendste aus Sachsen zu sehen. Die Beiträge zeigen, wie vielseitig und lebhaft dieses Bundesland tatsächlich ist.
04:25
In Sachsen-Anhalt kommt nicht so schnell Langeweile auf. Dies verdeutlichen die Beiträge aus den Rubriken "Wir für Sie", "Sportevent der Woche" oder auch die "Freizeitchecker".
04:55
Alles was die thüringer Bevölkerung interessiert, bewegt oder aufregt, gibt es hier zu sehen. Das Regionalmagazin ist zudem topaktuell und lässt auch Menschen vor Ort zu Wort kommen.