15:50
Hinter den Kulissen geht es wieder heiß her. Denn diese Nachrichtensendung berichtet nicht nur über das Aktuellste aus aller Welt, sondern auch über regionale Themen des MDR-Gebiets.
15:55
Von der gefräßigen Ziege veräppelt und von kaum jemandem ernst genommen, will Max seinem Vater und der schönen Lotte endlich beweisen, dass er zu etwas nütze ist. So schnürt er sein Bündel und zieht wie seine großen Brüder Emil und Jockel los, um ein Handwerk zu erlernen. Doch der Weg durch die Welt ist steinig: Im Wald lauern ihm die Räuber auf. Auch der arme Schneider, der Max auf Drängen seiner Frau als Lehrling angenommen hat, ist unzufrieden: Max stellt sich sehr ungeschickt an und näht nur Unfug zusammen. Doch plötzlich werden Max' neuartige Latzhosen zur Mode - und die Schneidersleute wohlhabend. Zufrieden macht sich Max auf den Weg zurück zum Vater. Im Reisegepäck einen "Knüppel aus dem Sack", den ihm sein Meister zum Abschied geschenkt hat, und im Herzen die Sehnsucht nach Lotte. In einem Wirtshaus trifft er seine Brüder wieder. Auch Emil und Jockel haben ihre Lehrzeit beendet und wollen nach Hause. Aber die gierigen Wirtsleute haben die Abschiedsgeschenke ihrer Meister geklaut. Nun muss Max beweisen, was in ihm steckt, um das magische Tischlein-deck-dich und den Goldesel wiederzubeschaffen. Was er nicht ahnt: Die Zeit drängt, denn zu Hause ist Lotte schon einem anderen versprochen.
16:55
Prinzessin Henriette lässt beim Spiel ihre goldene Kugel in den Brunnen fallen. Ein Frosch gibt sie ihr wieder, allerdings unter der Bedingung, dass sie fortan mit ihm Speise, Trank und Bett teilt. Das Versprechen ist schnell gegeben, doch als der Frosch in ihr Bett will, wirft sie ihn empört an die Wand. Er verwandelt sich in einen Prinzen, muss sie aber verlassen, weil sie ihr Versprechen gebrochen hat. Die Prinzessin macht sich auf die Suche nach ihm, übersteht vielfältige Gefahren und gerät zum Schloss des Froschkönigs. Aber kein weibliches Wesen darf sein Reich der Lieblosigkeit betreten. Als Bursche verkleidet schleicht sich Henriette ein. Mutig und listenreich beginnt sie, ihr einstmals gegebenes Versprechen einzulösen: mit dem Froschkönig aus einem Becher zu trinken, von einem Teller zu essen und in einem Bett zu schlafen. Natürlich besiegt die Prinzessin allen bösen Zauber. Und wenn sie nicht gestorben sind...
18:00
Hinter den Kulissen geht es wieder heiß her. Denn diese Nachrichtensendung berichtet nicht nur über das Aktuellste aus aller Welt, sondern auch über regionale Themen des MDR-Gebiets.
18:05
"Osterwieck ist DIE Fachwerkperle im Harz", schwärmt Gerhard Schmuck. Der Gästeführer muss es wissen. In der Stadt gibt es über 400 historische Häuser mit prachtvollen Schnitzereien, farbigen Ornamenten und Inschriften, in teilweise geschlossenen historischen Straßenzügen - sie zählen zu den wertvollsten in den neuen Bundesländern, obwohl Wernigerode und Quedlinburg bekannter sind. Osterwieck, die kleine Schwester, ist die unterschätzte Schönheit. "Wir sind leider noch kein touristisches Zentrum", sagt Thomas Hellmuth. Der 56-Jährige engagiert sich im Verein Schäfershof. Die denkmalgeschützte spätmittelalterliche Hofanlage ist das Kulturzentrum des städtischen Vereinslebens und ein Begegnungsort für alle. Gerade wird das Hauptgebäude Stück für Stück saniert. Und mit ganz viel Optimismus will man hier in ein paar Jahren fertig sein. Altes Fachwerk, neuer Glanz und großer Einsatz für eine lebendige Stadt. Immerhin feiert Osterwieck in diesem Jahr 1050-jähriges Jubiläum und viele legen sich ins Zeug. Einer ist Malte Theuerkauf. Aus dem alten E-Werk, einer Ruine, hat der 36-Jährige ein Eventwerk für Kulturveranstaltungen gemacht. Sogar Gregor Gysi, inzwischen Stammgast, hat die kleine Fachwerkstadt verzaubert. Liebe auf den ersten Blick war es für Thomas Hellmuth und Familie. Sie sind nach Osterwieck gezogen, weil sie sich in ein Haus verliebten. Auch Geigen- und Gambenbauerin Renate Fink hat die Fachwerkstadt in ihren Bann gezogen. Jetzt hat sie hier ihre Geigenwerkstatt und restauriert in kleinen Schritten ihr Fachwerkhaus. Es ist die Stadt im Harz mit dem meisten Zuzug, auch weil es das Fallstein-Gymnasium gibt. Die Schule als Ankerpunkt ist die nächsten vier Jahre gesichert. Viele Fachwerkhäuser wurden in den letzten Jahren saniert. Fast fertig ist der Gasthof "Zur Tanne". Zumindest die Fassade erstrahlt wieder in voller Pracht mit seinem Schnitzwerk, Sprüchen und Familienwappen. Die Frontseite ist beeindruckend - auch für Filmemacher. So wurde der Gasthof für den Film "Goethe", die ganze Stadt für "Till Eulenspiegel" zur Kulisse. Und auch Georg Clooney war hier. Ein Straßenzug hat es tatsächlich für sieben Sekunden in seinen Film "Monuments men - Ungewöhnliche Helden" geschafft. In Osterwieck schlummert ein Schatz, der entdeckt werden will. Und alle Akteure, die sich für eine lebendige Stadt engagieren, hoffen auf mehr Wertschätzung und Aufmerksamkeit. "Mein Traum wäre, dass die Stadt ein touristischer Anziehungspunkt wird, dass es auch mal englisch klingt, dass die Leute draußen in Cafés sitzen", umreißt Thomas Hellmuth seine Zukunftsvision.
18:50
Die Wetterschau für Mitteldeutschland
18:54
MiWau erklärt den Wäschekorb zum Piratenschiff und den Leckerladen zum gefährlich stürmischen Meer. Der eigentlich müde Moppi verwandelt sich in einen stolzen Meerjunghund und gemeinsam segeln sie durch tobende Fantasiewellen. Als es zu gefährlich wird, merken beide, dass sie ihre Geschichte selbst lenken können - und schon ist die Angst verschwunden.
19:00
19:30
anschl.: das MDR-Wetter
19:50
MDR hilft
20:15
Sommer in Mecklenburg-Vorpommern, das sind zuallererst die Träume der Kindheit. Das erste Mal mit den Eltern am Meer, auf dem Zeltplatz am Strand unter den großen Kiefern. Es riecht nach Wellen und gegrilltem Fisch. Das ist die Strandparty mit Freunden, immer den salzigen Geruch der Ostsee in der Nase und das erste Bier in Gedanken. Das sind die Touren durch die Seenlandschaft mit dem Faltboot und der ersten Freundin. Schlafen irgendwo auf einer Uferwiese zwischen Waren und Alt Gaarz. Das sind die weiten Wiesen und Felder, von der letzten Eiszeit erschaffen, auf den der Wind sanfte Wellenspiele vorantreibt. Das sind die historischen Städte, in denen die Seeräubergeschichten in romantischen Hafenkneipen bis heute weiterleben. Axel Bulthaupt begibt sich in einer neuen Folge seiner Sendereihe "Sagenhaft" auf eine sommerliche Reise durch Mecklenburg-Vorpommern. Er erlebt eine Landschaft, mit magischen Bildern, wie sie noch nie zu sehen war. Ein Film mit spektakulären Aufnahmen aus der Luft. Er trifft Menschen, die das Land geprägt hat und solche, die das Land prägen. Eine Frau, die eine neue Orangerie gebaut hat, eine Adelsfamilie mit Burg, die von Landwirtschaft lebt und im Keller Hochprozentiges zusammenbraut, einen Skulpturenkünstler, der die Weite der Landschaft als Inspiration braucht, einen Drachenbootverein, einen Kapitän, der die Kanäle im Hinterland wie seine Westentasche kennt, eine Stralsunderin, die mit ihren historischen Kostümen die ganze Stadt einkleidet. Dabei taucht er tief ein, in die Schönheiten der Städte wie Greifswald, Neustrelitz, Stralsund oder Waren an der Müritz. Aber was wäre ein Sommer in Mecklenburg-Vorpommern, ohne das Meer, die unzähligen Seen und die einmalige Boddenlandschaft. Mecklenburg-Vorpommern im Sommer: eine sagenhafte Gegend voller Überraschungen. Und ein Film voll toller Entdeckungen, mit einzigartigen Bildern und ganz besonderen Menschen.
21:45
anschl.: das MDR-Wetter
22:00
3.000 Sonnenstunden im Jahr locken seit den 1970er Jahren vor allem Pauschaltouristen nach Rhodos. Lohnenswert ist die griechische Insel aber auch für Individual-Reisende. Tamina Kallert erkundet Rhodos auf eigene Faust: von der mittelalterlichen Rhodos-Stadt im Norden bis zum (Kite-)Surfer-Paradies Prasonisi im Süden. Sie findet Bettenburgen am Strand von Faliraki und Luxus-Badeurlaub vor der märchenhaften Kallithea Therme. Bei einem Ausflug in die Berge stößt Tamina Kallert auf ein historisches Hotel im alpenländischen Stil, in Kopria nimmt sie allen Mut zusammen für einen Sprung von den Klippen, und in der Antony-Quinn-Bucht blickt sie weit in die Sterne. Ein besonderes Erlebnis hat Tamina Kallert an der etwas raueren Westseite: Erst sieht sie Delfine aus nächster Nähe, dann schwimmt sie mit riesigen Fischschwärmen. Die Altstadt von Rhodos-Stadt - erbaut im 14. Jahrhundert von den Johanniter-Rittern - ist eine riesige Festungsanlage; und der Blick von der Stadtmauer empfehlenswert. Nicht weit entfernt an der Ostküste der Insel liegt Faliraki. Hier wurden vor rund 50 Jahren die ersten Hotels gebaut, und der Pauschaltourismus begann. Aber auch heute gibt es kleine Pensionen abseits der Bettenburgen. Die Akropolis oberhalb der verschachtelten Altstadt von Lindos kennt jeder Besucher, das Kapitänshaus aus dem 17. Jahrhundert mit Bar und Museum ist noch ein Geheimtipp. Der alte Giorgos betreut auf der Phaeton-Ranch im Osten der Insel die letzten Vertreter des Rhodischen Pferds, eine kleine, schmalen Rasse, die früher für die Feldarbeit eingesetzt wurde. Größer sind die Pferde auf der Ranch von Elpida Hatziioannou-Idé, die Tamina Kallert mitnimmt auf einen Reitausflug zum Kloster Thari. Erst skeptisch und dann begeistert ist Tamina Kallert von der "Bachwanderung" mit Alt-Hippie Nikos in den Wäldern rund um Archangelos. In der Hoffnung, Delfine zu sehen, fährt Tamina Kallert in die Nähe von Kamiro Skala an die Westküste. Hier geht es rauer zu - auch auf dem Wasser. Die Belohnung für das Auf und Ab mit dem Boot: eine ganze Schule von Delfinen. An der Südküste von Rhodos liegt der Prasonisi-Strand, ein beliebter Treffpunkt für Kite- und Windsurfer. Auch Tamina Kallert steigt aufs Brett - und findet mit der Zeit immer mehr Gefallen an dem Wassersport.
23:30
Beim Magdeburger LKA liegen die Nerven blank: Pannen und undichte Stellen, Vertuschung und gegenseitiges Misstrauen sowie ein ungeklärter Vergewaltigungsfall zersetzen das bislang so verschworene Team. Die heimlichen Ermittlungen von Zielfahnderin Sunny Becker (Friederike Becht) gegen ihren Vorgesetzten und Mentor Ralf (Thomas Loibl) führen zunächst zu seiner Suspendierung. Als er sich gegen die Verdächtigungen wehrt, gerät Sunny intern unter massiven Rechtfertigungsdruck. Erst nachdem sie herausfindet, wer auf perfide Art ihr Leben zerstören möchte und warum dieser mit beängstigender Präzision immer einen Schritt voraus ist, beginnt sich Sunny seiner Macht zu entziehen. Nun versucht sie, das Spiel mit der Angst umzudrehen. Unterdessen hält der Sexualstraftäter Haffner (Felix Klare), der Lösegeld von seiner Ex-Geliebten (Idil Üner) für die Flucht erpressen möchte, seinen eigenen Sohn als Geisel. Um den 15-jährigen Marcel (David Ali Rashed) zu retten, muss sich Sunny auf Haffners Bedingungen einlassen. Als das LKA-Einsatzteam an dem Ort ankommt, an dem Haffner den Jungen eingeschlossen hat, geraten die Fahndungsleiterin und ihre Kollegen in eine Falle.