12:00
Cinque Terre und Amalfi, Pompeji und der Vesuv, Venezia und der Schiefe Turm von Pisa ... Wer kommt nicht ins Schwärmen, wenn es um Bella Italia geht. Der Welt größte Modellbahnanlage, das Miniaturwunderland in Hamburg, präsentiert auf 190 qm seinen Besuchern diesen Urlaubstraum. Vier Jahre lang haben über 50 Modellbauer daran gearbeitet, die charakteristischsten Landschaftsformen und Sehenswürdigkeiten des "Stiefels" im Maßstab 1:87 nachzubauen. Dabei ist die Eisenbahn - in diesem Falle die Ferrovie dello Stato Italiane, kurz gesagt FS - nicht zu kurz gekommen. 2,4 km Gleise sind in diesem Abschnitt der Riesenanlage verlegt, darauf fahren bis zu 110 Züge mit 800 Waggons, u.a. rattert auch eine Straßenbahn durch die Ewige Stadt. Wer nachzählen mag, kann rund 30.000 Figürchen entdecken - der Superlativen gibt es noch viele mehr. Lassen Sie sich überraschen von den unzähligen Knopfdruckaktionen und kommen Sie mit Eisenbahn-Romantik mit "ins Land, wo die Zitronen blühn".
12:30
Oberflächlich betrachtet hat Meiningen vieles, was Provinzstädten zugeschrieben wird. Liegt es doch fernab der Landeshauptstadt im südwestlichen Zipfel von Thüringen, nah der bayrischen Grenze, tief im Wald. Doch keinem seiner vielen Besucher würde das Wörtchen "provinziell" so schnell über die Lippen kommen. Über der Stadt liegt eine gewisse Würde, gespeist nicht zuletzt durch ihr berühmtes Theater. "Die Meininger", das war ab Mitte des 19. Jahrhunderts Synonym für eine Theateravantgarde. Für eine Regie-Revolution, die bis heute gültig ist, für ein Ensemble, das durch seine europaweiten Tourneen weltberühmt wurde. Initiator des Ganzen: ein gewisser Herzog Georg II. von Sachsen-Meiningen, der 2026 seinen 200. Geburtstag feiern würde. Anlass, sich die Stadt mal näher anzuschauen. Wie viel seiner herzoglichen Energie und Innovationskraft hat sich bis heute in Meiningen erhalten? Wo und wie leben die Traditionen weiter? Und wer sind die engagierten Menschen, die heute die Stadt noch immer zu etwas ganz Besonderem machen? Wir erzählen von Machern, die exemplarisch für die besondere Atmosphäre Meiningens stehen. Z.B. von Micha, dem dienstältesten Theaterschauspieler Thüringens, der 1985 nach Meiningen kam und bis heute von allen Theatergängern geliebt wird. Kerstin, der umtriebigen Hotelchefin, die Meiningens traditionsreichem 4-Sterne-Hotel neues Leben eingehaucht hat. Fabian, einem Bürgermeister der statt Problemen, Herausforderungen sieht. Franky und Christian die aus einer alten Villa den neuen HotSpot von Meiningen gemacht haben, sowie einigen anderen mehr.
13:15
Piotr Pilasiewicz hat eine Mission: Er möchte Honigbienen dort ein Zuhause geben, wo sie ursprünglich lebten: Im Wald. Piotr ist Zeidler, Waldimker. In Augustów, im äußersten Nordosten Polens, baut er sogenannte "Baumbeuten". Das sind Hohlräume, in denen die Bienen nisten können. Weil es nicht mehr genug alte Bäume mit natürlichen Hohlräumen gibt, schlagen die Zeidler mit selbst geschmiedeten Werkzeugen solche Nistplätze in die Stämme und hoffen, dass sich dort Bienen niederlassen. Wenn das gelingt, greifen sie in das Leben der Bienen so wenig wie möglich ein. Honig wird nur einmal im Jahr geerntet und das nur, wenn die Bienen genug Vorräte für den Winter gesammelt haben. Piotr ist nach seinem Studium in der Stadt mit seiner Familie in den Wald seiner Kindheit zurückgekehrt. Aber der Wald hat sich durch die Forstwirtschaft verändert. Viele Flächen liegen brach. Mit der aus dem Mittelalter stammenden Kunst der Bienenhaltung will Piotr ein Zeichen setzen und zeigen, wie ein Leben im Einklang mit der Natur möglich ist. Piotr hat sich mit weiteren Zeidlern zu einer Gruppe zusammengeschlossen. Und die Gemeinschaft wächst. Denn die aus dem Mittelalter stammende Kunst der Bienenhaltung ist für viele eine Inspiration für eine artgerechte Form der Imkerei und für ein Leben im Einklang mit der Natur.
13:58
Hinter den Kulissen geht es wieder heiß her. Denn diese Nachrichtensendung berichtet nicht nur über das Aktuellste aus aller Welt, sondern auch über regionale Themen des MDR-Gebiets.
14:00
Egal wie das Wochenendprogramm ausgesehen hat, verpasst haben die Zuschauer nichts. Denn hier gibt es nochmal die spannendsten und interessantesten Szenen aus dem Sport zu sehen.
16:00
Aktueller Sport vom Tage
16:50
Hinter den Kulissen geht es wieder heiß her. Denn diese Nachrichtensendung berichtet nicht nur über das Aktuellste aus aller Welt, sondern auch über regionale Themen des MDR-Gebiets.
16:55
Egal wie das Wochenendprogramm ausgesehen hat, verpasst haben die Zuschauer nichts. Denn hier gibt es nochmal die spannendsten und interessantesten Szenen aus dem Sport zu sehen.
18:05
"Ich weiß nicht, ob es Hoffnung gibt", sagt Fischer János Tóth resigniert. Obwohl Viktor Orbáns Regierung 2014 die kommerzielle Fischerei in Ungarn verboten hat und János seinen Beruf an der Theiß seitdem nur noch sehr eingeschränkt ausüben kann, verliert er kein gutes Wort über den Machtwechsel in Ungarn. Ganz anders seine Enkelin Martina. Sie schöpft erstmals Hoffnung. Die 21-jährige Anglistikstudentin ist unter Orbán aufgewachsen und war fest entschlossen, ihre Heimat bei der erstbesten Gelegenheit zu verlassen - gegen den Willen ihres Großvaters. Doch seit Péter Magyars Wahlsieg im April will sie sehen, ob in Ungarn ein politischer und gesellschaftlicher Neuanfang tatsächlich möglich ist. Wenn ja, will sie bleiben.
18:20
Wer ist der Mann, der auf einem Klettergipfel hoch über dem Kurort Rathen an einem Sonntagmorgen Trompete spielt? Wie und wo entstehen die beeindruckenden Zeitraffer-Videos von den wabernden Nebeln im Elbtal, mit denen die Fotografen der "Stativ-Karawane" tausendfach ihr Publikum erfreuen? Kann man über den Sandsteinfelsen fliegen? Wann und warum hatte Bergsteigerlegende Bernd Arnold mal so richtig Angst? Und was macht Schauspieler Tom Pauls in seinem Lieblingsgebirge, wenn er mal nicht auf der Theaterbühne steht? All diesen Fragen geht das BIWAK-Team nach. "Wir haben eine tolle Mischung aus spannenden Aktionen mit Adrenalin-Potential und beschaulich-genussvollen Geschichten gefunden", verspricht Thorsten Kutschke, der bei den Dreharbeiten selbst oft feuchte Hände hatte: Vor allem beim Filmdreh an einem gefürchteten Kletterweg mit dem bezeichnenden Namen "Der Lohn der Angst". BIWAK - Traumtouren durch die Sächsische Schweiz sind eine bildgewaltige Liebeserklärung an das wundersame Elbsandsteingebirge.
18:45
Als Trainer hat sich Dario Pizzano gerade mit seinen Fußball-Junioren zur Eichsfelder Nachwuchsmannschaft des Jahres gekickt. Vor acht Jahren begann der Coach mit 25 Kindern und Jugendlichen, inzwischen trainieren beim FC Wacker Teistungen schon 150 Nachwuchssportler. Das ist auch sein Verdienst. Dario Pizzano sieht in Sport und Mannschaftsleben immer auch eine große Chance für die Persönlichkeitsentwicklung. Er selbst hat seinen Schützlingen mit 51 Jahren auch einiges voraus. Dario Pizzano, Sohn eines italienischen Gastronomen und einer Deutschen, ist sein Leben lang im Eichsfeld zu Hause. Schon mit 13 Jahren begann er regelmäßig zu trinken, später bedeuteten dem DJ und Event-Unternehmer Partys, Sex und Drogen alles. Er machte einen auf dicke Hose und überspielte damit seine Ängste und Depressionen. Im Auto auf einer Bundesstraße flehte er - der keinen Glauben hatte - Gott um Hilfe an und spürte sie in dem Moment. Das veränderte sein Leben schlagartig. Er wurde clean, studierte Theologie, schrieb ein Buch über seine Exzesse. Auch heute ist nicht alles einfach, aber mit dem Glauben hat Dario Pizzano seinen Kompass gefunden.
18:50
Die Wetterschau für Mitteldeutschland
18:54
Herr Fuchs borgt sich den Sonnenschirm der Elster. Diese ist verwundert, denn der Sommer ist vorüber. Voller Neugier stellt sie Fragen über Fragen, doch Herr Fuchs antwortet ausweichend und verschwindet mit dem Schirm. Schließlich erkundet sie: Herr Fuchs will den Schirm für sie neu beziehen.
19:00
Topaktuell und stets gut recherchiert gibt es hier das Neueste und Spannendste aus Sachsen zu sehen. Die Beiträge zeigen, wie vielseitig und lebhaft dieses Bundesland tatsächlich ist.
19:30
anschl.: das MDR-Wetter
19:50
Der MDR besucht in einer besonderen Ausflugs-Ausgabe der beliebten Reihe "Unser Dorf hat Wochenende" die Gemeinde Petersberg vor den Toren Halles. Hoch über der Region prägt der markante Berg mit seinen Türmen und dem Kloster seit Jahrhunderten die Landschaft. Doch Petersberg bietet weit mehr als eine beeindruckende Silhouette. Im Tierpark Petersberg beginnt die Entdeckungstour. Dort begleiten die Zuschauer Tierpfleger bei ihrer Arbeit und erleben die Fütterung der süßen Baumstachler, der Wollschweine und natürlich der Polarwölfe, die zu den größten Attraktionen des Parks zählen. Der Tierpark gehört zu den beliebtesten Ausflugszielen für Familien. Die Reportage zeigt außerdem Orte im Wandel. Das denkmalgeschützte Pavillon-Restaurant aus den 1960er-Jahren steht nach schwierigen Jahren vor einem Neuanfang. Ein regionales Unternehmen hat das Gebäude übernommen und möchte dem traditionsreichen Ausflugsort neues Leben einhauchen. Gleich daneben geht es mit der Sommerrodelbahn rasant den Petersberg hinunter. Hoch hinaus führt der Weg anschließend zum einstigen Funk- und Abhörturm der DDR. Der ehemalige Stasi-Turm wurde von einer jungen Familie gekauft, die ihn zu einer touristischen Attraktion mit Aussichtsplattform entwickeln möchte. Gleichzeitig nutzt die Freiwillige Feuerwehr das enge Treppenhaus für realitätsnahe Rettungsübungen unter Extrembedingungen. Ein weiterer Höhepunkt ist das Petersberger Kloster. Geleitet wird es von einer jungen Ordensschwester, die frischen Wind ins Klosterleben bringt und Einblicke in einen modernen Klosteralltag zwischen Gastfreundschaft, Hochzeitsvorbereitungen und spirituellem Leben gibt. Daneben blickt die Reportage auf einen Ort voller Erinnerungen: das seit Jahren stillgelegte Freibad Petersberg. Wo einst Generationen von Feriengästen badeten, hat sich inzwischen die Natur ausgebreitet. Dennoch gibt es Pläne für eine Wiederbelebung des Areals als modernes Freizeit- und Erholungsgebiet. Abgerundet wird die Sendung durch einen Besuch im beliebten Museum Petersberg, das mit seinen floristischen Sonderausstellungen, Konzerten und Kulturangeboten weit über die Region hinaus bekannt ist. Ehrenamtliches Engagement und große Ideen zeigen dort, wie lebendig Heimatgeschichte ins Heute geholt werden kann. Die Dorftour "Ausflugsziele" erzählt von Menschen, die Tradition bewahren, Zukunft gestalten und aus Petersberg einen der abwechslungsreichsten Ausflugsorte in Sachsen-Anhalt machen. Zwischen Klosterleben, Tierpark, Türmen und vergessenen Freizeitwelten entsteht das Porträt einer Region mit bewegter Geschichte und neuen Perspektiven.
20:15
Mit 26 Dienstjahren gehört Oberstleutnant Moritz Eisner, gespielt von Harald Krassnitzer, zu den altgedienten "Tatort"-Kommissaren. Bereits in über 80 Fällen ermittelte er mit seinem Team rund um Wien, Innsbruck, Linz sowie in Kärnten und in der Steiermark. Gleichermaßen erfolgreich ist das Team um Schauspielkollege und Rategegner Dietmar Bär, der als Kriminalhauptkommissar Alfred "Freddy" Schenk seit 1997 im Kölner "Tatort" im Dienst ist und im kommenden Jahr sein 30-jähriges Jubiläum feiert. Mit pinkem Jogginganzug, blonder Perücke und Berliner Schnauze wurde Ilka Bessin 2005 als Kunstfigur Cindy aus Marzahn schlagartig berühmt. Inzwischen steht die gebürtige Brandenburgerin unter ihrem bürgerlichen Namen auf den Comedybühnen Deutschlands und engagiert sich auf ihren Social-Media-Accounts für Themen wie Selbstakzeptanz und Body Positivity. Zum XXL-Ratequiz trifft sie auf Comedian und Moderator Kaya Yanar, der seit 25 Jahren mit seiner Ethno-Comedy durch Deutschland tourt. In seinem aktuellen Programm "LOST!" widmet er sich - gewohnt satirisch - dem Gefühl, in einer immer komplexeren Welt die Orientierung zu verlieren. Bleibt zu hoffen, dass der Comedian bei der Beantwortung der XXL-Fragen nicht zu sehr "lost" ist! Nach seiner Teilnahme beim Swiss Talent Award 2015 erhielt Vincent Gross seinen ersten Plattenvertrag. Zehn Jahre später landete der Schweizer Schlagersänger mit seinem Titel "Drinking Wine Feeling Fine" den Sommerhit des Jahres 2025. Sein aktuelles Album, auf dem auch die Singles "Rum" und "Bier" zu finden sind, trägt den passenden Titel "Prost"! Seine Duellgegnerin ist TV-Moderatorin, Schauspielerin und DJane Palina Rojinski. Ihre Karriere begann das Multitalent einst beim Musiksender VIVA, heute gehört sie längst zu den gefragtesten Schauspielerinnen Deutschlands und stand zuletzt für die Dramedy-Serie "My Ex" auf der Suche nach der wahren Liebe vor der Kamera. In drei spannenden und unterhaltsamen Runden spielen die Teams um die beiden Ratekapitäne Bernhard Hoëcker und Wotan Wilke Möhring um Bares für ihre Unterstützer im Publikum, die zuvor auf das richtige Sieger-Team gesetzt haben müssen. Der erspielte Gewinn wird am Ende jeder Runde aufgeteilt. Nur die beiden Prominenten, die sich in ihrer Vorrunde und auf dem "heißen Stuhl" durchsetzen, haben im Finale die Chance, um 50.000 Euro für einen guten Zweck zu spielen.
23:23
Hinter den Kulissen geht es wieder heiß her. Denn diese Nachrichtensendung berichtet nicht nur über das Aktuellste aus aller Welt, sondern auch über regionale Themen des MDR-Gebiets.
23:25
Auferstanden aus Ruinen erhebt sich Olafs Klub erneut in den Humor-Himmel empor und holt Ostdeutschlands vorzeigbarsten Gastgeber und -nehmer Olaf Schubert zurück an den Tresen der abwegigen Abendunterhaltung. Bei diesem künstlerischen Drahtseilakt unterstützen ihn diesmal Ingeborg Schöpf mit einer dramatischen Ode an die Geburtsstunde von Olafs Klub in Zeulenroda: der anonyme Deutsche Tan Caglar mit einem exklusiven Bericht vom AfD-Parteitag, der notorische Lügenbarde Florian Wintels mit einer musikalischen Anleitung für soziale Diplomatie, Laien-Latina Fia Meissner mit tiefenpsychologischen Erkenntnissen über die innere gesichtsblinde Frau mittleren Alters, Lennard Rosar mit stichfesten Prognosen zur politischen Zukunft Deutschlands (Spoiler: Zumindest wird's witzig!) und Hobby-Kastriererin Lisa Eckhart mit einem motivierenden Plädoyer für reichhaltige Reproduktion.