04:05
In Sachsen-Anhalt kommt nicht so schnell Langeweile auf. Dies verdeutlichen die Beiträge aus den Rubriken "Wir für Sie", "Sportevent der Woche" oder auch die "Freizeitchecker".
04:35
Alles was die thüringer Bevölkerung interessiert, bewegt oder aufregt, gibt es hier zu sehen. Das Regionalmagazin ist zudem topaktuell und lässt auch Menschen vor Ort zu Wort kommen.
05:05
06:00
Freundschaft steht im Zentrum des siebten Films der beliebten Reihe "Käthe und ich": Hauptdarsteller Christoph Schechinger muss sich in "Freundinnen für immer" als Therapeut Paul zugleich als sensibler Vermittler und beharrlicher Versöhner bewähren. Sein konsequenter Ansatz, sich auch unbequemen Wahrheiten zu stellen, kann jedoch nicht nur Blockaden lösen, sondern auch Konflikte dramatisieren. Der Fernsehfilm von Regisseur Oliver Liliensiek nach dem Drehbuch von Brigitte Müller reflektiert auf ebenso philosophische wie lebensnahe Weise, was eine tiefe Verbundenheit zwischen Menschen wirklich ausmacht.
07:30
Die Reihe porträtiert Menschen, die sich nach christlichem Leitbild für andere engagieren oder schon Außergewöhnliches durchlebt haben. Begleitet werden sie dabei bei ihrem ganz gewöhnlichen Alltag.
07:35
Mehr als die Hälfte der Geflüchteten, die seit 2015 nach Sachsen kamen, sind längst weitergezogen. Bessere Jobaussichten in anderen Bundesländern und die verbreitete Gewalt von rechts in Sachsen sind die Beweggründe. Wie geht es denen, die bleiben? Wie lebt es sich als Geflüchteter in Sachsen? Um diese Frage zu beantworten, begleiteten die Filmemacher Nina Mair und Robert Jahn den jungen Afghanen Said ein Jahr durch sein neues Leben in Sachsen. Said ist erst 18 Jahre, aber er will sich dem Hass nicht beugen. Der junge Afghane lebt in Pirna bei Dresden. Freital und Heidenau sind nicht weit. Gefahr und Hass gehören auch für Said zum Alltag. Kraft um durchzuhalten, findet er bei Imke, seiner neuen deutschen "Mama". Zu seinen leiblichen Eltern hat Said keinen Kontakt mehr. Der Vater ist tot, die Mutter lebt als Illegale irgendwo im Iran. Nach Europa kam er allein. In Sachsen engagiert sich Said in einer Theatergruppe. Gemeinsam mit anderen sächsischen und afghanischen Jugendliche tourt Said durch Dresden und Umgebung, ihr Thema ist "Willkommen Flucht". Auch für die Theaterarbeit werden Said und die anderen angegriffen. Und bei einer Demo in Freital erlebt Said Wut und Hass der Rechten hautnah. Doch Said gibt nicht auf. Er kämpft sich durch sein Asylverfahren und schafft den Sprung in eine Tischlerausbildung. Fast immer an seiner Seite ist Imke. Für Saids Ersatzmama ist es Lebensaufgabe anderen zu helfen. Sie selbst wurde in Pirna geboren, aber ihr Vater kam nach dem zweiten Weltkrieg als Flüchtling nach Sachsen. Sein Lebensmotto nach der Flucht: die eigene Tür für Fremde immer offen halten. Und das lebt auch Imke. Ohne Imkes offene Arme hätte Said den Neuanfang in Sachsen nicht geschafft. Und für Said ist klar: Seine Zukunft liegt in Sachsen.
08:05
Menschen im Autismus-Spektrum haben Träume wie wir alle: die große Liebe finden, im Beruf ankommen, Freundschaften schließen. Doch ihr Weg dorthin ist oft voller Hürden. "Leben im Spektrum" erzählt in vier Teilen einfühlsam und nah die Geschichten von Sebastian, Lena, Bogdan und Diane - Menschen, die uns zeigen, wie vielfältig und auch kompliziert das Leben mit Autismus ist. Über Monate hinweg begleitet die Serie: Sebastian, der auf der Suche nach einer Partnerin ist. Lena, die trotz aller Rückschläge Ärztin werden möchte. Bogdan, der mit seiner Kunst um Anerkennung und Stabilität kämpft und Diane, die für ihren Sohn Elias einen guten Weg in den Schulalltag ebnen möchte und dabei an Grenzen stößt. Sie alle stehen vor entscheidenden Momenten in ihrem Leben - und geben uns bewegende Einblicke in ihre innere und äußere Welt. "Leben im Spektrum" stellt nicht die Diagnose in den Mittelpunkt, sondern die Menschen mit ihren Wünschen, Stärken und Verletzlichkeiten. Mit behutsamer Kamera und einer Bildsprache, die auch Seelenlandschaften sichtbar macht, öffnet die Serie Türen zu einer Welt, die vielen noch fremd ist - und dennoch zutiefst vertraut wirkt.
08:30
Auch wer keinen "grünen Daumen" besitzt, darf ab sofort zu Hacke und Gießkanne greifen. Detaillierte Tipps zu Hecke, Beet und Co. verhelfen nicht nur Hobby-Gärtnern zur eigenen Grünoase.
08:55
09:20
Es hat keine amtlich festgelegten Grenzen. Es ist Baden-Württemberg und Bayern. Alemannisch und Schwäbisch. Flachland und Alpenregion. Hier thront das Märchenschloss Neuschwanstein und das Barockkloster Ottobeuren, dennoch war die Region lange Zeit arm, ihr wahrer Schatz stets die Natur. Das Allgäu ist die Seele des Südens - und einer der malerischsten Landstriche Deutschlands. Das Leben im Allgäu war geprägt von Einfachheit und Härte, womit manche noch heute den eigenwilligen Charakter der Menschen im Allgäu zu erklären versuchen. Sie gelten als eigensinnig und verschlossen, aber auch als schlitzohrig und geschäftstüchtig. Mit der Sturheit ihrer Vorfahren boxen junge Allgäuer heute Umweltschutzprojekte durch oder stellen Startups auf die Beine. Der Film erkundet ein Allgäu, das bevölkert wird von Künstlerinnen und Alphirten, von Ausdauersportlerinnen und Käseliebhabern, ein Allgäu zwischen Güllefass und "think tank", in dem die Menschen mit großem Engagement die Zukunft zu gestalten. Gemäß dem alten Allgäuer Motto: lond it luck! (lasst nicht locker)
10:05
Paris, 18. Jahrhundert. Pünktlich zum Karneval hat die Gauklertruppe um Robert Lafleur (Gérard Barray), Scaramouche genannt, ihre Bühne in Paris aufgebaut. Scaramouche, ansehnlich und charmant, begeistert sein Publikum und hat ein großes Herz für schöne Frauen. So liebt er die aparte Alice (Yvette Lebon), die ihr Bett ebenso mit dem König wie mit dem Marquis de la Tour (Alberto de Mendoza) teilt, und Suzanne (Gianna Maria Canale), die temperamentvolle Schankwirtin. Doch eines Tages erhält er Besuch von Marquis de Souchil (José Bruguera), der extra aus Amerika nach Frankreich gekommen ist, sowie dessen Patenkind Diana (Michèle Girardon). Der Marquis stellt Scaramouche merkwürdige Fragen nach seiner Vergangenheit und einer gezackten Narbe auf seiner Brust. Den Grund seines Interesses will de Souchil ihm noch nicht verraten. Aber er vertraut sich Abbé Christian (Antonio Gradoli) an. Der Marquis ist einem unglaublichen Verbrechen auf der Spur: Robert, der leibliche Sohn und rechtmäßige Erbe des Herzogs de Froissard, soll nach seiner Geburt getötet und durch den Sohn von Monsieur de Villancourt (Andrés Mejuto), Halbbruder des Herzogs, ersetzt worden sein: Roger de la Tour. Wenig später wird de Souchil tot am Ufer der Seine aufgefunden. Als seine Nichte berichtet, dass er Kontakt mit Scaramouche hatte, soll der verhaftet werden. Er kann aber fliehen. Der Abbé klärt Diana darüber auf, dass Scaramouche nicht der Mörder ihres Patenonkels ist und er helfen könne, die Wahrheit ans Licht zu bringen. Kurz darauf kommt es zum Treffen zwischen Scaramouche und Diana, die großen Gefallen aneinander finden. Doch Roger de la Tour ist Scaramouche weiter auf den Fersen, immer wieder aber kann der ihm entfliehen. Scaramouche, der inzwischen selbst Nachforschungen anstellt, erfährt von der Existenz des Arztes Dr. Denance (Gustavo Re), der bei der Geburt ebenso dabei war wie der Diener Duvallon (Rafael Durán). Wie sich herausstellt, war er es, der das ausgetauschte Kind am Leben ließ. Das Katz-und-Maus-Spiel zwischen de la Tour und Scaramouche wird immer gefährlicher. Der Marquis will den Komödianten um jeden Preis aus dem Weg räumen, nicht nur, um den Tausch endgültig zu vertuschen, sondern um sich zum Herzog de Froissard ernennen zu lassen.
11:40
Stars, Legenden, Emotionen
13:48
Hinter den Kulissen geht es wieder heiß her. Denn diese Nachrichtensendung berichtet nicht nur über das Aktuellste aus aller Welt, sondern auch über regionale Themen des MDR-Gebiets.
13:50
Eines der schönsten Komplimente über Salzburg dürfte von Startenor Rolando Villazón stammen: "Jedes Mal, wenn ich hier bin, fängt mein Herz an zu tanzen". So wie ihm geht es vielen. Tausende besuchen jährlich die österreichische Stadt an der Salzach und lassen sich von ihrer Schönheit verzaubern. Die Altstadt ist ein Barock-Ensemble mit schmucken Gebäuden, kleinen Gassen und noch mehr Kirchen. Wenn morgens um sieben in aller Herrgottsfrüh die Glocken läuten, beginnt in Salzburg der Tag. 2021 besuchte das Fernsehen die Stadt an der Salzach und das wunderschöne Umland. Ein Streifzug voll Poesie, malerischen Bildern und mit vielen Entdeckungen.
15:20
Hinter den Kulissen geht es wieder heiß her. Denn diese Nachrichtensendung berichtet nicht nur über das Aktuellste aus aller Welt, sondern auch über regionale Themen des MDR-Gebiets.
15:30
Der Märchenfilm wurde in der malerischen Landschaft der Beskiden gedreht, im Dreiländereck zwischen Tschechien, Polen und der Slowakei. Publikumsliebling Karel Gott verkörpert den Großvater, der Schmied ist. Auch seine Töchter Charlotte und Nelly sowie Enkelsohn Ales spielen mit.
17:00
Siebenschön ist eine junge, wunderschöne Frau, die sich nicht auf ihre Anmut verlässt, sondern auf ihre innere Stärke, ihre Bildung und auf die wahre Liebe. Die arme Bauerstochter verschleiert deshalb ihr Antlitz, was Prinz Arthur nicht davon abhält, die wahre, innere Schönheit in ihr zu entdecken und sich unsterblich in sie zu verlieben. Nur sie will er fortan zur Frau, doch das gefällt seinem Vater König Richard und dem intriganten Baron von und zu Wildungen ganz und gar nicht, denn sie wollen ihn standesgemäß mit der exaltierten Prinzessin Zilly, der Tochter von König Johann, vermählen. Um Siebenschön unter Druck zu setzen, von Prinz Arthur abzulassen, setzen der Baron und sein Adlat Rutger den elterlichen Hof in Brand. Die Eltern bleiben verschwunden. Siebenschön fühlt sich schuldig, schneidet sich die Haare ab, verkleidet sich als Mann und will fortan nur noch "Unglück" beim Namen gerufen werden. Doch ihre engste Vertraute, die Nonne Genoveva, macht ihr Mut, die Hoffnung nicht aufzugeben. So geht Siebenschön verkleidet an den Hof des Königs und bekommt dort eine Stelle als Diener. Ganz nahe kann sie damit ihrem geliebten Prinzen sein.
18:00
Hinter den Kulissen geht es wieder heiß her. Denn diese Nachrichtensendung berichtet nicht nur über das Aktuellste aus aller Welt, sondern auch über regionale Themen des MDR-Gebiets.
18:05
18:50
Die Wetterschau für Mitteldeutschland
18:52
Frau Elster kann sich nicht beherrschen und nascht die Zuckerdose leer. Danach hat sie natürlich keinen Appetit mehr auf die frische Apfeltorte.
19:00
Topaktuell und stets gut recherchiert gibt es hier das Neueste und Spannendste aus Sachsen zu sehen. Die Beiträge zeigen, wie vielseitig und lebhaft dieses Bundesland tatsächlich ist.
19:30
anschl.: das MDR-Wetter
19:50
Auch in Mitteldeutschland gibt es Bösewichte! Denen geht es allerdings schon seit 1992 per TV an den Kragen. Mithilfe der Zuschauer wurden seitdem schon einige Verbrecher dingfest gemacht.
20:15
Klares Wasser, immer eine frische Brise und rundherum ganz viel Natur. Das ist der Fleesensee an der Mecklenburgischen Seenplatte. Ein Ort, an dem man schon mal dem Spruch "Wenn ich einen See seh', brauch ich kein Meer mehr" recht geben möchte. Axel Bulthaupt war für seine Sendereihe "Sagenhaft" an vielen Seen unterwegs, hat dort Menschen getroffen, die am oder auf dem Wasser ihr Glück gefunden haben. Von seinen schönsten, spannendsten und interessantesten Begegnungen der letzten Jahre erzählt dieser Film. Bootsbauer, Fischer, Fährleute, Kapitäne, Taucher, Surfer und Wasserratten. Sie alle bringen Leben an unsere Seen und machen sie zu einem unvergesslichen Erlebnis, jetzt, wenn wir wieder hinaus wollen in die aufblühende Natur. Diese Reise zu den schönsten Seen im Osten ist voller Überraschungen. Eine sagenhafte Tour mit einzigartigen Entdeckungen, tollen Bildern vom Boden und aus der Luft und mit ganz besonderen Menschen.
21:45
anschl.: das MDR-Wetter
22:00
dazwischen ca. 21.35 - 21.44 Tagesthemen (ARD, vt/st/AD) mit Wetter Moderation: Jessy Wellmer ca. 22:50:00: Zusammenfassungen von den Spielen: FV Illertissen - 1. FC Magdeburg / SpVgg Greuther Fürth - 1. FC Kaiserslautern / SC Paderborn 07 - Bayer 04 Leverkusen / 1. FSV Mainz 05 - VfB Stuttgart / 1. FC Union Berlin - DSC Arminia Bielefeld / SV Darmstadt 98 - FC Schalke 04 / Fortuna Düsseldorf - SC Freiburg
22:25
Der Amoklauf an einem Erfurter Gymnasium vom 26. April 2002 ist in die Geschichte eingegangen als schwärzester Tag Thüringens seit der Wende. Vor nunmehr über 20 Jahren erschoss ein ehemaliger Schüler insgesamt 16 Lehrer, Schüler und Sekretärinnen und dann sich selbst. Bisher kannte man in Deutschland Amoklauf an Schulen nur als Phänomen aus den USA - dem Land milder Waffengesetze. Durch dieses Massaker sind in Erfurt und Umgebung rund 10.000 Menschen traumatisiert worden, viele davon schwer oder sehr schwer, teilweise mit Suizidgefährdung. Ein Ereignis, das viele Biographien einschneidend verändert hat. Basierend auf der fünfteiligen Mediatheksserie erzählt dieser Film aus fünf Perspektiven, wie Lehrer und Schüler, Retter und Helfer diesen Tag erlebt und für sich selbst verarbeitet haben. Allen, die vor der Kamera ihre Geschichte erzählen, ist gemeinsam, dass sie sich verändert haben - sie sich seitdem mehr um ihre Mitmenschen kümmern, mehr aufeinander aufpassen, sich mehr sozial engagieren. Es ist eine zentrale Frage ihres Lebens geworden: Hätten wir erkennen müssen, dass Robert S., ein Schüler aus unserer Mitte, nicht mehr klarkommt, sich ausgrenzt und den Amoklauf plant? Der Film betrachtet den Amoklauf von 2002 unter dem konkreten Blickwinkel: Ist seitdem genug getan worden, damit sich Erfurt nicht wiederholt? Wo wurden Fehler gemacht, wo gab es Gesetzeslücken? Was hat sich seitdem verändert hat an den Schulen, im sozialen Umgang und im täglichen Miteinander. Wird genug investiert in Gewaltprävention? Was hat sich getan im Waffenrecht, in der Traumatherapie, in der Krisenintervention und dem polizeilichen Handeln? Ein Film, dessen Erzählungen unter die Haut gehen und nachdenklich machen.