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TV Programm für MDR Sachsen am 28.06.2026

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Unser Sandmännchen 18:52

Unser Sandmännchen

Gute-Nacht-Geschichte

Frau Elster ist betrübt, denn sie hat den Eindruck, Herr Fuchs mag sie überhaupt nicht mehr. Ständig lässt er seine schlechte Laune an ihr aus, behandelt sie unmöglich. Frau Elster beschließt, Herrn Fuchs nie mehr zu besuchen. Bald jedoch stellt sich alles als ein Irrtum heraus und Herr Fuchs entschuldigt sich.

Danach

MDR SACHSENSPIEGEL 19:00

MDR SACHSENSPIEGEL

Regionalmagazin

Topaktuell und stets gut recherchiert gibt es hier das Neueste und Spannendste aus Sachsen zu sehen. Die Beiträge zeigen, wie vielseitig und lebhaft dieses Bundesland tatsächlich ist.

MDR aktuell 19:30

MDR aktuell

Nachrichten

anschl.: das MDR-Wetter

Biwak - Abenteuer Tatra 19:50

Biwak - Abenteuer Tatra: Wiedersehen mit einer alten Liebe

Freizeit und Hobby

Die Sehnsucht nach einer großen alten Liebe hat das "Biwak"-Team in den Osten der Slowakei gelockt - in die Berge der Tatra. Für die fünfteilige August-Staffel ist das Bergfilm-Team um "Biwak"-Moderator Thorsten Kutschke zurückgekehrt ins kleinste Hochgebirge der Welt, wo zu DDR-Zeiten wohl fast jeder Bergfreund und jede Bergfreundin mindestens einmal Urlaub gemacht und alpine Gipfel erklommen hat. "Wir wollten wissen, wie sich dieses Wiedersehen anfühlt", sagt Kutschke. "Wir wollten sehen, wie die Tatra heute aussieht, wie die Menschen dort leben, was die Bergsteiger und Wanderinnen dort machen." Ziel waren weniger die allseits bekannten Wege und Attraktionen. Das "Biwak"-Team hat sich auf die Suche nach Neuland begeben, nach den versteckten Schönheiten im nördlichsten Gebirgszug der Karpaten. Die Überschreitung des Hauptkamms in der West-Tatra wird zum abenteuerlichen Trip durch Wind und Wetter, gemeinsam mit einem Alpin-Veteran aus Leipzig: Ralf Brummer (70) hat diesen Kamm zu DDR-Zeiten mehrfach traversiert, meist im bitterkalten und stürmischen Winter. Die Faszination von Niederer Tatra und slowakischem Paradies entdeckt das "Biwak"-Team gemeinsam mit einem gebürtigen Thüringer: Marko Weiß aus Altenburg lebt seit 20 Jahren in der Slowakei, hat dort seine Familie und betreibt eine kleine Berghütte. Mit Marko und seinen wanderfreudigen Kindern erkundet "Biwak" abseits belebter Touristenpfade ein oftmals noch fast unberührtes Bergsport-Paradies. Natürlich locken auch die Gipfel der Hohen Tatra: Der formschöne Krivan fehlt noch in der Gipfelsammlung der "Biwak"-Männer, auf dem Weg dahin wird an die schier übermenschlichen Leistungen der Tatra-Bergsteiger an den höchsten Bergen der Welt erinnert. "Über Reinhold Messner gibt es mehr als hundert Bücher. Was die Tatra-Alpinisten im Himalaya für Heldentaten geleistet haben, das weiß kaum jemand", staunt Thorsten Kutschke. In einem der unberührtesten Tatra-Täler, im Ticha Dolina ("Stilles Tal") nimmt das Filmteam schließlich die Spuren der vielleicht größten Attraktion des Gebirges auf: Die kletternden Bären der Tatra - eine Weltsensation!

Legenden - Ein Abend für Tamara Danz 20:15

Legenden - Ein Abend für Tamara Danz

Künstlerporträt

Die Sängerin Tamara Danz war ein lebender Widerspruch. Weich und hart, bissig und sensibel, unnahbar und leidenschaftlich. Sie war die wilde Rock-Diva mit schrillen Outfits, politische Aktivistin in der DDR und Quoten-Ossi nach der Wende. Tamara Danz war die ostdeutsche Antwort auf Janis Joplin, Tina Turner oder Madonna. Ein Star - eigenwillig, aufsässig und intelligent. Sieben Mal wurde Tamara und ihre Band "Silly" in der DDR "Rocksängerin des Jahres" und drei Mal war eine "Silly"-Platte "LP des Jahres". Am 22. Juli 1996 starb Tamara Danz mit nur 43 Jahren an Brustkrebs. Nur ein Jahr nach der Diagnose. Ein Schock für die Fans und vor allem für ihre Band. Ein Mythos ist entstanden, um die frühverstorbene Sängerin aus Thüringen. Es gibt heute ein Musical über sie, zwei Straßen wurden nach ihr benannt und es gibt vor allem ihre Lieder, die bis heute nachhallen. Tamaras Band "Silly" trägt dieses musikalische Erbe weiter. Tamara Danz, 1952 in Breitenbrunn, Thüringen geboren, verbringt als Diplomatentochter große Teile ihrer Kindheit im Ausland, in Bulgarien und Rumänien. Aus Liebe zu den Eltern beginnt sie zunächst ein Sprachstudium, bricht es aber ab, um sich der geliebten Musik zuzuwenden. Sie beginnt als Sängerin beim DDR staatsnahen Singeklub "Oktoberclub", tingelt dann mit der bekannten Horst Krüger Band durch die Lande und kommt 1978 mit 26 Jahren zur "Familie Silly". Tamara Danz ist am Anfang ihrer Karriere eher schüchtern, keine Rampensau und voller Zweifel. 1981 lernt sie den Keyboarder und Komponisten Rüdiger "Ritchie" Barton kennen und lieben, wenig später wird auch er Bandmitglied. 1983 beginnt der kometenhafte Aufstieg von Tamara Danz mit der Amiga-LP "Mont Klamott": eine musikalische Revolution in der DDR-Rockszene. Sound und Texte sind ungewöhnlich und einzigartig für die Zeit. Tamara Danz ist die unbestrittene Königin unter den ostdeutschen Rocksängerinnen. Es ist nicht nur ihre Stimme, es ist ihre Ausstrahlung - dieser Eigenwille und diese Distanziertheit, hinter der die Fans ihre Kraft und Verletzlichkeit spüren. Wie viele DDR-Bürger ist Tamara Danz zerrissen zwischen ihrer Liebe zur Heimat und der Unzufriedenheit über das reale Leben im Sozialismus. Aber auch privat ist sie zerrissen, muss sich zwischen zwei Männern entscheiden, die beide in ihrer Band spielen. Irgendwie funktioniert dieses Liebesdreieck und die beiden Männer, Uwe Hassbecker und Ritchie Barton, bleiben an ihrer Seite als Partner, Freunde und Band. Der Film ist nicht nur ein Porträt der Sängerin oder der Band, er liefert auch eine deutsch-deutsche Musikgeschichte und einen Blick auf die einzigartige ostdeutsche Rockmusik, und er erzählt fast schon privat und intim von einer bedeutenden Sängerin und der Lücke, die sie durch ihren frühen Tod hinterlassen hat. Es geht um eine ostdeutsche Ikone, um Distanz und Nähe zu einem politischen System, um Popkultur, um die Annäherungen zwischen Deutschland Ost und Deutschland West, um den Niedergang eines Staates, einen Neubeginn nach der Wende und natürlich um viel Musik.

MDR aktuell 21:45

MDR aktuell

Nachrichten

anschl.: das MDR-Wetter

Jena und seine Uni - Exzellenz aus Tradition 22:00

Jena und seine Uni - Exzellenz aus Tradition

Regionalmagazin

Seit Jahrhunderten verändert und prägt die Friedrich-Schiller-Universität die Stadt Jena in Thüringen - mit ihren Studenten, Forschenden, innovativen Projekten und Gebäudekomplexen. Dazu läuft an der Universität seit sechs Jahren eines der größten interdisziplinären Forschungsprojekte Europas. Daran sind europaweit fast 20 Institutionen und Forschungseinrichtungen beteiligt. Die Wissenschaftler beschäftigen sich mit den Anfängen der Universität, ihrem Einfluss auf die Entwicklung Jenas und gleichzeitig mit der Wirksamkeit ihrer wissenschaftlichen Methoden. Im 16. Jahrhundert war Jena ein kleines Weinbauernstädtchen. Bis die Universität kam, mit Professoren, Studenten aus ganz Europa. Das Handwerk blühte auf und aus dem Städtchen wurde eine Stadt, deren Herzstück die Universität war und bis heute ist. Die Jenaer Universität ist auf dem Weg eine Exzellenz-Universität zu werden. Zwei Exzellenzcluster hat sie bereits: "Balance of the Microverse" will mikrobielle Gemeinschaften verstehen, hier geht es zum Beispiel um Antibiotikaresistenzen. Das andere Cluster, "Practices and Dynamics of Social Imagining", beschäftigt sich mit dem, was eine Gesellschaft im Innersten zusammenhält: gemeinsam geteilte Vorstellungen, Narrative, Weltbilder und Zukunftsentwürfe. Der Film gibt Einblick in diese Forschungsprojekte und zeigt, welchen Einfluss die Universität auf Jena hatte und hat, erzählt von der wahrscheinlich ältesten protestantischen Universität als "Hidden Champion" in der europäischen Universitätslandschaft.

Welche Allergie hast Du? 22:30

Welche Allergie hast Du?: Warum immer mehr Menschen allergisch reagieren

Dokumentation

Immer mehr Menschen leiden an Allergien. Bis 2050 könnten 50% der Europäer betroffen sein. Warum aber nehmen Allergien so dramatisch zu? Die Wissenschaftsjournalistin Lena Ganschow befragt Forschende in Augsburg, Berlin und Leipzig und Betroffene: eine Steuerberaterin, die dank einer neuen Therapie zum ersten Mal Erleichterung erlebt. Einen Landwirt mit Heuschnupfen und Rinderhaarallergie und eine junge Frau mit einer Nahrungsmittelallergie, die nur noch isst, was sie selbst gekocht hat. Für viele sind es die schönsten Monate des Jahres, wenn draußen alles blüht und duftet. Uns zieht es ins Freie, um die Natur zu genießen. Millionen Menschen erleben dann allerdings die für sie quälendste Phase des Jahres: Sie leiden unter einer Pollenallergie, an Heuschnupfen. Allergien gehören heute weltweit zu den häufigsten Krankheiten, die Zahl der Betroffenen steigt. In Deutschland sind es mehr als 30 Millionen Menschen. Bis 2050 könnte die Hälfte der Bevölkerung in Europa an allergischen Erkrankungen leiden, jeder Zweite in Deutschland. Warum aber nehmen Allergien so dramatisch zu? Welche Rolle spielen Umwelt, Klimawandel, Ernährung und Lebensstil? Wie ist der aktuelle Stand der Forschung? Die Wissenschaftsjournalistin und studierte Biologin Lena Ganschow geht diesen Fragen nach. Für das ARD WISSEN-Format "Auf Spurensuche" tauscht sie sich mit Betroffenen aus. Sie trifft eine Steuerberaterin, die an mehreren Allergien und an Neurodermitis leidet, viele Behandlungen ohne Erfolg hinter sich hat und jetzt dank einer neuen Therapie zum ersten Mal Erleichterung erlebt. Sie besucht einen Landwirt mit Heuschnupfen und einer Rinderhaarallergie, der sein Unternehmen allergiebedingt umstrukturieren musste, außerdem eine junge Frau mit einer Nahrungsmittelallergie, die nur noch isst, was sie selbst gekocht hat. Keine Restaurantbesuche, auch Einladungen zum Essen bei Freunden schlägt sie aus. Zu groß ist die Angst vor einem allergischen Schock. Der Film thematisiert vor allem Pollenallergie (Heuschnupfen) und Lebensmittelallergien. Lena Ganschow befragt dafür zwei der renommiertesten Allergieforschenden in Deutschland: Prof. Claudia Traidl-Hoffmann, Universitätsprofessorin für Umweltmedizin an der Universität Augsburg sowie Direktorin des Instituts für Umweltmedizin beim Helmholtz Zentrum München und Prof. Torsten Zuberbier, Direktor des Instituts für Allergieforschung an der Charité Berlin, Präsident des Global Allergy and Asthma Excellence Network sowie Vorsitzender der Europäischen Stiftung für Allergieforschung ECARF. Zuberbier und sein Team untersuchen das Darm-Mikrobiom, um zu verstehen, wie moderne Lebensweise und Ernährung mit der Entstehung von Allergien zusammenhängen. Traidl-Hoffmann erforscht, welche Folgen der Klimawandel auf Pollen und damit auf die Pollenallergie hat. Zu Pollen wird auch in Leipzig geforscht. Lena Ganschow steigt mit Dr. Susanne Dunker auf das Dach der Uniklinik. Dort befindet sich eine Pollenfalle, deren Inhalt im Deutschen Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung untersucht wird. Dieser Film zeigt: Allergien sind Ausdruck eines tiefgreifenden Zusammenspiels von Immunsystem, Umwelt, Klima, Lebensstil und moderner Zivilisation. Mit besserer Aufklärung, intelligenter Prävention, neuen Diagnose-Tools und innovativen Therapien gibt es reale Chancen, die Volkskrankheit Allergie in Zukunft besser in den Griff zu bekommen.

Macht mich das Wetter krank? 23:15

Macht mich das Wetter krank?

Dokumentation

Klirrende Kälte, brüllende Hitze, plötzliche Wetterumschwünge - Extremwetterlagen nehmen zu. Menschen mit bestimmten Vorerkrankungen reagieren besonders empfindlich auf das Wetter. Für einige Erkrankungen, wie z. B. Migräne, sind die Zusammenhänge bisher nicht endgültig geklärt - trotz Millionen Migränepatienten, die von negativen Auswirkungen des Wetters berichten. Welchen Einfluss hat das Wetter tatsächlich auf unsere Gesundheit? ARD Wissen Reporterin Lena Ganschow sucht nach Antworten. Mehr als 40 Prozent der Todesfälle in Deutschland gingen laut "Bundeszentrale für politische Bildung" im Jahr 2020 auf Atemwegs- und Herz-/Kreislauf-Erkrankungen zurück. Hitzewellen im Sommer und Kälteeinbrüche im Winter stellen schon gesunde Körper vor besondere Herausforderungen - für Menschen mit Vorerkrankungen wie Arteriosklerose, Bluthochdruck oder COPD können sie lebensbedrohlich sein. Viele Betroffene gelten als besonders wetterempfindlich. Betroffene von Migräne bringen ihre Beschwerden immer wieder mit dem Wetter in Verbindung. In der Forschung ist man sich über Zusammenhänge noch unsicher. Lena Ganschow spricht mit Sarah, einer Migräne-Patientin aus Wiesbaden. Diese hat ihre Wohnung zur Linderung ihrer Symptome "wettersicher" gemacht. Aber spielt das Wetter wirklich eine Rolle bei Migräne? Lena geht auf Spurensuche - die Lösung des Rätsels führt sie bis nach Japan.