11:00
Bernadette Winklers Verabredung mit ihrem vermeintlichen Traummann geht krachend schief. Daran ist in Bernadettes Augen Tischnachbar Jan Martus Schuld. Zu allem Ärger versagen ihr beim Disput mit ihm auch noch die Beine und sie stürzt. Dadurch wird er verletzt und sie selbst zieht sich einen Wirbelbruch zu. Jan aber kennt keine Gnade und will Schadensersatz von der Schwerverletzten. Als er Bernadette in der Sachsenklinik bedrängt, stürzt sie erneut. Nun droht ihr eine Querschnittslähmung. Chefarzt Dr. Kai Hofmann und Dr. Kathrin Globisch, die Jan aus ihrer Schulzeit kennt, versuchen dies mit einer Notoperation zu verhindern. Kathrin versucht, zwischen den beiden Streithähnen zu vermitteln. Verwaltungschefin Sarah Marquardt und ihr Sohn Bastian haben immer noch nicht wieder zueinandergefunden. Da gibt Jonas Heilmann seinem Opa, Dr. Roland Heilmann, eine Karte für das Konzert von Bastians neuer Band. Die soll Roland Sarah geben.
11:45
Dr. Maria Weber leidet darunter, dass Dr. Kai Hoffmann ihr die kalte Schulter zeigt. Selbst bei der gemeinsamen Schicht am Weihnachtstag lässt er sie abblitzen. Dann aber geraten beide zusammen in eine missliche Lage: Henrik Weitzmann, ein Hausmeister der Sachsenklinik, hat sich beim Wechseln eines Sicherheitsschlosses schwer verletzt. Als Kai und Maria ihm zur Hilfe eilen, werden sie eingeschlossen. Bei den vergeblichen Versuchen, sich zu befreien, eskaliert der Konflikt zwischen den beiden. Zudem wird der Blutverlust des jungen Hausmeisters lebensbedrohlich. Kai entschließt sich zu einer drastischen Maßnahme: einer direkten Blutspende von Mensch zu Mensch. Nach Charlotte Gauss' Tod möchte Dr. Martin Stein eine besonders große, schöne Weihnachtsfeier ausrichten, um die trauernde Familie zu vereinen und Charlottes Andenken hochzuhalten. Doch für seinen Vater Otto ist das erste Weihnachtsfest ohne seine große Liebe zu schmerzlich. Er zieht sich zurück - ebenso wie Lisa Schroth, deren Freund Nils plötzlich doch nicht nach Leipzig kommt. Das große Fest zum Heiligen Abend scheint ins Wasser zu fallen.
12:30
30 Jahre hat Hedi Ohlsen (Christiane Hörbiger) sich nur für ihre Familie aufgeopfert. Ihrem Mann Johannes (Walter Kreye) zuliebe, einem Zahnarzt, hat sie den ungeliebten Job der Arzthelferin erlernt. Nebenbei musste sie Haus und Garten in Schuss halten und ein Kind großziehen. Außerdem pflegt Hedi seit Jahren ihre greise Schwiegermutter Agnes (Elisabeth Scherer) - und das, obwohl Johannes längst mit einer Jüngeren eine neue Familie gegründet hat. Als Agnes das Zeitliche segnet, atmet Hedi erst einmal tief durch, denn endlich kann sie nun ihr eigenes Leben beginnen. Doch just in diesem Moment steht Tochter Leonie (Denise Zich) überfallartig vor der Tür: Sie hat ihren Job geschmissen und wurde von ihrem Mann Fred (Max von Pufendorf) verlassen, weil sie mit dem farbigen Musiker Jules (Joel Harmsen) fremdging. Außerdem ist sie schwanger, weiß aber nicht so genau, von wem. Verwöhnt wie sie ist, nistet Leonie sich im "Hotel Mama" ein und erwartet ganz selbstverständlich, dass Hedi sie und ihr Enkelkind versorgt. Hedi ist hin- und hergerissen zwischen ihrem Pflichtgefühl und dem Wunsch nach Unabhängigkeit. Außerdem geht ihr die verwöhnte Tochter bald ziemlich auf die Nerven. Hedi will ihr Haus verkaufen, doch Leonie gibt sich alle Mühe, die potentiellen Käufer durch Müll und Chaos zu vergraulen. Ist Hedis Traum von der späten Freiheit schon wieder ausgeträumt? Als der lebenslustige Pastor Kristensen (Michael König) ihr charmant den Hof macht, Johannes reumütig zu seiner Frau zurückkehren will und Hedi gleichzeitig noch Oma wird, spitzt die Situation sich zu.
13:58
Hinter den Kulissen geht es wieder heiß her. Denn diese Nachrichtensendung berichtet nicht nur über das Aktuellste aus aller Welt, sondern auch über regionale Themen des MDR-Gebiets.
14:00
14:25
Selbstgemachtes Tierpfleger Jörg Gräser versinkt heute in Basteleien. Aber diesmal ist er dafür nicht alleine verantwortlich. Kinder haben ihm während eines Zoo-Festes dabei geholfen. Das Ergebnis sind Überraschungseier für Erdmännchen, Nasenbär und Mähnenwolf. Unter persönlichem Schutz Für die Gorillas sind die trüben Tage vorbei. Draußen zeigt sich der Frühling von seiner schönsten Seite. Die Sonne scheint und das Gras ist saftig. Nach sechs Monaten Winterpause lässt Frank Schellhardt die Gorillas endlich wieder an die frische Luft. Diesmal ist es besonders spannend: Die zwei Babys Jengo und Diara lernen erstmals den Dschungel vor der Haustür kennen. Vater Abeeku hat ordentlich zu tun. Schließlich trägt er jetzt auch die Verantwortung für seine Sprösslinge. Und hinter jedem Busch kann Gefahr lauern. Bleibt bei all dem Beschützerstress der Genuss lukullischer Frühlingsfreuden auf der Strecke? Unter Druck Den lieben langen Tag toben die drei jungen Lippenbären Heiderose, Rachana und Subodh gemeinsam über die Anlage. Und wenn das langweilig wird, dann sind Abwechslung und Heike Hachicho gefragt. Heute will sie ordentlich Budenzauber machen, den drei Jungbären Honig ums Maul schmieren. An Bäumen und Felsen - überall hat Heike die süße Versuchung verteilt. Ein wahres Paradies für Bären - aber leider auch für deren lästige Mitbewohner, die Rhesusaffen. Auch sie sind scharf auf die Süßspeise. Wer ist schneller am klebrigen Stoff? Unter Beobachtung Wenn Piggeldy und seine Misses, Piggy und Marple, mal ganz unter sich und unbeobachtet sein wollen, ziehen sich die drei Pustelschweine hinter eine kleine, halbhohe Wand im Stall zurück. Doch mit dem "unbeobachtet" ist es jetzt vorbei. Janette Reinsch hat die Handwerker ins Haus geholt. Sie sollen den toten Winkel hinter der Wand wieder lebendig machen, damit die Tiere während der Ferkelaufzucht besser begutachtet werden können. Doch in so einen Spiegel kann man immer aus zwei Richtungen blicken. Was, wenn nun auch die Schweine die Pfleger beobachten?
15:15
16:00
Neues von hier
16:30
Gäste zum Kaffee
17:00
Neues von hier & Leichter leben
17:45
Hinter den Kulissen geht es wieder heiß her. Denn diese Nachrichtensendung berichtet nicht nur über das Aktuellste aus aller Welt, sondern auch über regionale Themen des MDR-Gebiets.
18:05
Die Wetterschau für Mitteldeutschland
18:10
Seit 1994 berichtet das vom Mitteldeutschen Rundfunk produzierte Boulevardmagazin über Prominente, die neueste Mode aus Paris und der Welt oder aktuelle Geschehnisse in den europäischen Königshäusern.
18:54
Die Biene auf meiner Schmusedecke hat ein Problem: Ihr Flügel hat ein Riss und sie kann nicht mehr fliegen! Werden ihre Freunde eine Lösung finden und ihr helfen können?
19:00
Topaktuell und stets gut recherchiert gibt es hier das Neueste und Spannendste aus Sachsen zu sehen. Die Beiträge zeigen, wie vielseitig und lebhaft dieses Bundesland tatsächlich ist.
19:30
anschl.: das MDR-Wetter
19:50
Der 37-jährige Martin Groß aus Freiberg in Sachsen hat ein Verfahren zur Herstellung von bruchsicherem Glas in jahrelanger Tüftelarbeit wiederbelebt und weiterentwickelt. Das gab es nämlich bereits in der DDR. In der Mangelwirtschaft mussten Produkte wie Gläser langlebig sein. Nach der Einführung der Marktwirtschaft in Ostdeutschland - einer Wirtschaftsform, die von Verschleiß und Konsum lebt - wurde die Produktion eingestellt. Zudem war sie langwierig und teuer. Beim weiterentwickelten Verfahren aus Freiberg wird das alte chemische mit einem anderen Verhärtungsverfahren kombiniert. Laut Martin Groß soll das behandelte Glas dadurch eine vierfach höhere Festigkeit haben, als herkömmliches Glas. Wie groß das Potenzial dieses Verfahren ist und ob es künftig am Markt bestehen kann, testen Jacob Herenz, Content Creator und angehender Glasmacher, und Ingenieur Matthias Seel von der TU Darmstadt.
20:15
Die 45-minütige Extra-Ausgabe der "Umschau" zeigt, wie drei junge Menschen in Sachsen-Anhalt sichere Lebenswege verlassen haben und sich beruflich neu positionieren. Im Mittelpunkt stehen die angehende Zimmerin Johanna Wex (26) aus Halle, die aus Albanien stammende Pflegkraft Mikela Toçka (34) aus Dessau und der Windradtechniker Philipp Schmidt (33) aus Farnstädt (Saalekreis). Ihre Geschichten zeigen unterschiedliche Facetten gesellschaftlicher Veränderungen: Arbeitswelt im Handwerk, Integration von ausländischen Arbeitskräften auf dem hiesigen Arbeitsmarkt und persönliche Neuorientierung in der Energiewende. Die Porträts bieten einen differenzierten Blick auf gesellschaftliche Umbrüche und persönliche Entscheidungen. Der Film macht sichtbar, wie viel Mut es braucht, eingefahrene Wege zu verlassen und Verantwortung zu übernehmen. Die gebürtige Hamburgerin Johanna Wex (26) aus Halle hat sich nach dem Geografie-Studium gegen eine Arbeit in diesem Bereich entschieden. Stattdessen hat sie eine Ausbildung zur Zimmerin begonnen. Trotz anfänglicher Skepsis in Betrieben und Vorbehalten auf der Baustelle arbeitet sie sich in einem Team, in dem Leistung zählt und nicht das Geschlecht, Schritt für Schritt in den Beruf hinein. Ihre Geschichte steht exemplarisch für junge Menschen, die sich nach Studium oder Abitur für eine praktische Ausbildung entscheiden, um am Ende des Tages konkret sehen zu können, was sie geschaffen haben. Mikela Toçka (34) kam vor zweieinhalb Jahren aus Albanien nach Sachsen-Anhalt und arbeitet seit dem als Pflegekraft im Städtischen Klinikum Dessau. In Albanien war sie Pflegedienstleiterin in einer Notaufnahme. In Deutschland muss sie sich trotz großer Erfahrung, wegen fehlender Anerkennung ihrer Abschlüsse und Bürokratie neu beweisen. Den Schritt, die Heimat mit der Familie zu verlassen, ist sie gegangen, um ihren Kindern Sicherheit und Bildung zu bieten. Ihre Geschichte zeigt ein Beispiel für gelungene Integration durch Familienzusammenhalt, Hilfe von Kolleginnen und Kollegen sowie starken Willen. Philipp Schmidt (33) aus Farnstädt (Saalekreis) wiederum symbolisiert den Wandel im Energiesektor. Nach einer Ausbildung im traditionellen Tagebau kündigt er seinen sicheren Job, reist nach Australien und arbeitet heute als Techniker in der Windkraft. In seiner Heimat Farnstädt, in der 22 Windräder für Diskussionen sorgen, kennt er sowohl die Bedeutung der Kohle für die Region als auch die Chancen der Energiewende. Seine Perspektive macht deutlich, dass Zukunft und Heimat kein Widerspruch sein müssen, wenn Menschen bereit sind, neue Wege zu gehen.
21:00
Die Dokumentation widerlegt charmant Vorurteile, denn wer bei Köthen nur an den abfälligen Beinamen "Kuh-Kaff" denkt, verpasst einen der geschichtsträchtigsten und gleichzeitig lebendigsten Orte Mitteldeutschlands. Autorin Katja Herr begleitet vier außergewöhnliche Persönlichkeiten, die das Gesicht des modernen Köthen prägen: Martin Olejnicki, der eigentlich nur seine drei Pflichtjahre als Pfarrer absitzen wollte - und nach 13 Jahren feststellt, dass er eine neue Heimat gefunden hat, die er nie wieder verlassen möchte. Nadine Baer, die nach zehn Jahren in den Niederlanden als neue Musikschulchefin zurückkehrte und nun Kultur als gelebte Demokratie feiert. Christian Ratzel wird vorgestellt, der leidenschaftliche Universalhistoriker, der die geheimen Schätze der Stadt hütet. Und Folkert Uhde, der Berliner Klassik-Rebell und Intendant der Bachfesttage, der Bachs Erbe so radikal modernisiert, dass es im wahrsten Sinne des Wortes im Schloss spukt. Köthen ist der Ort, an dem Johann Sebastian Bach seine weltberühmten Brandenburgischen Konzerte erschuf und Samuel Hahnemann die Homöopathie begründete. Es ist die Stadt, in der vor 400 Jahren die deutsche Schriftsprache kultiviert wurde - ein Erbe, das heute von der Computerlinguistin Prof. Uta Seewald-Heeg mit internationalen Studierenden aus fast 100 Nationen in die Zukunft getragen wird. Doch die Dokumentation blickt auch auf die Schattenseiten: die rechten Aufmärsche von 2018 kommen zur Sprache und den tagtägliche Kampf für Toleranz durch den jungen Organisator des CSD in Köthen, Julian Miethig. Ein Film voller überraschender Perspektivwechsel, emotionaler Höhepunkte und einer großen Portion Humor. Nach diesen 45 Minuten steht fest: Beim nächsten Mal steigen Sie in Köthen aus!
21:45
anschl.: das MDR-Wetter
22:10
Die Anschläge in Rostock-Lichtenhagen im Sommer 1992 stehen auch mehr als 30 Jahre später bundesweit für einen Höhepunkt an rassistischer Gewalt. Doch es gibt eine Vorgeschichte, die bis heute kaum zur Kenntnis genommen worden ist. Angriffe auf Migranten und Unterkünfte für Geflüchtete gab es schon zuvor, und zwar flächendeckend. Mit der Wiedervereinigung wurden auch nationalistische Stimmen lauter, mit der Ankunft der ersten Asylbewerber organisierte sich wütender Protest. Zudem verübten Gruppen von Jugendlichen Brandanschläge auf Asylunterkünfte in Ueckermünde, Schwerin, Ribnitz-Damgarten und Greifswald, sogar zeitgleich an einem Tag. Auch Vertragsarbeiter aus Vietnam und ausländische Studierende wurden frühe Opfer. Mehr als 100 solcher Angriffe gab es vor dem Pogrom in Rostock-Lichtenhagen allein in Mecklenburg-Vorpommern. Die meisten davon sind heute kaum beachtet und nicht aufgearbeitet. Filmaufnahmen geben Aufschluss über Täter und Opfer von damals. Die NDR-Autorinnen Carolin Kock und Jette Studier recherchieren die Zeit vor dem Fanal. Sie rekonstruieren das Erstarken der rechten Jugendkultur, treffen auf damals hilflose Polizisten in neuen Strukturen, eine erkennbar überforderte Justiz, wütende Anwohnerinnen und Anwohner und die Opfer dieser gewalttätigen Zeit. Der Film trifft sie mehr als 30 Jahre später und zeigt das, was damals kaum jemand sehen wollte.
22:55
Forrest Tucker (Robert Redford) ist alles andere als ein gewöhnlicher Bankräuber: Der stilvolle ältere Herr muss nur seinen Revolver zeigen, um geräuschlos die Barbestände ausgehändigt zu bekommen. Als höflicher Vollprofi, der niemanden mehr als nötig verängstigen oder unnötigerweise in Gefahr bringen möchte, bleibt er selbst beim überrumpelten Bankpersonal in bester Erinnerung. Mit seinen ebenfalls betagten Komplizen Teddy (Danny Glover) und Waller (Tom Waits) geht Tucker Ende der 1970er-Jahre auf Beutezug. Erst als sich der Provinzpolizist Hunt (Casey Affleck), zufällig Zeuge eines Überfalls in Dallas, auf die Spur der Altherrengang heftet, wird das Ausmaß der erstaunlichen Raubserie sichtbar: mehr als 70 Banküberfälle in mindestens fünf US-Bundestaaten! Obwohl FBI-Captain Calder (Keith Carradine) den spektakulären Fall an sich zieht, ermittelt Hunt auf eigene Faust weiter. Schon bald kommt er Tuckers Identität auf die Spur und findet heraus, warum dieser bis ins hohe Alter eine Bank nach der anderen ausraubt. Auch die verwitwete Farmbesitzerin Jewel (Sissy Spacek), die Tucker auf der Flucht nach einem seiner Coups kennengelernt hat, ist von dem charismatischen Ganoven fasziniert. Um mit ihr einen Neuanfang zu wagen, müsste sich der passionierte Berufsverbrecher allerdings zur Ruhe setzen.