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TV Programm für MDR Sachsen am 02.06.2026

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Unser Sandmännchen 18:54

Unser Sandmännchen

Gute-Nacht-Geschichte

Mia möchte Opa zeigen, wie wunderschön es ist zu fliegen. Also verwandelt sie ihre rote Tonne in eine Opafliegmaschine. Zunächst klappt das Abenteuer, doch dann kommt ein Vogel und stibitzt Opas Tischtennisball.

Danach

MDR SACHSENSPIEGEL 19:00

MDR SACHSENSPIEGEL

Regionalmagazin

Topaktuell und stets gut recherchiert gibt es hier das Neueste und Spannendste aus Sachsen zu sehen. Die Beiträge zeigen, wie vielseitig und lebhaft dieses Bundesland tatsächlich ist.

MDR aktuell 19:30

MDR aktuell

Nachrichten

anschl.: das MDR-Wetter

Einfach genial 19:50

Einfach genial: Flächenkühlung mit Lehm

Infomagazin

Axel Lange aus Göttingen will eine Flächenkühlung für Privaträume mit Lehm ökonomisch machen. Herkömmliche Kühlsysteme sind nicht nur teuer und energieintensiv, sie regulieren vor allem die Raumfeuchtigkeit unzureichend. Axel Lange hat eine Vision: Eine Kühltechnologie, die ganz ohne Klimaanlage auskommt - stromsparend, leise, schimmelfrei und ökologisch. Inspiriert vom Prinzip der Fußbodenheizung, richtet Axel seinen Fokus auf Flächenkühlung - also Systeme, die über große Wand- oder Deckenflächen Räume gleichmäßig kühlen. Das zentrale Problem: Die entstehende Feuchtigkeit kann zur Schimmelbildung führen. Axel sucht daher nach einem Material, das Feuchtigkeit aufnehmen und zugleich bei der Kühlung unterstützen kann. Die Lösung: Tonmineralien im Lehm. Diese sind in der Lage, Luftfeuchtigkeit zu binden, müssen dafür aber gezielt konzentriert werden. 2023 ist sein patentiertes Ton-Klimasystem marktreif - in Form modularer Lehm-Platten, die sich sogar als DIY-Kit selbst installieren lassen. Ein unabhängiger Experte aus der Gebäudephysik nimmt die Erfindung unter die Lupe: Der Physiker Dr. Meinhard Stalder wird die Lehm-Innovation im Vergleich zu klassischen Klimaanlagen untersuchen. Ist diese Erfindung tatsächlich eine kostensparende und nachhaltige Alternative zu herkömmlichen Kühlsystemen?

Umschau 20:15

Umschau

Infomagazin

Hexen, Harz und Hightech - Das neue Bergtheater Thale 21:00

Hexen, Harz und Hightech - Das neue Bergtheater Thale

Dokumentation

Das Harzer Bergtheater Thale gehört zu den ältesten Naturbühnen in Deutschland. Und in den Augen vieler ist sie auch die schönste mit einem atemberaubenden Weitblick. Im Jahre 1903 gegründet durchläuft das Harzer Bergtheater manche Höhen und Tiefen: Massive Zerstörungen werden nach dem 2. Weltkrieg instandgesetzt, weitere Sanierungen folgen in den 60er und 90er Jahren. Die jüngsten Umbauarbeiten beginnen 2020. Im Mai 2025 ist feierliche Wiedereröffnung. Die Hoffnungen in Thale sind groß. Den Weg vom traditionellen Bergtheater bis hin zu einer modernen Hightech-Arena unter freiem Himmel zeigt "Der Osten - Entdecke wo du lebst", eine Zeitreise auf dem Hexentanzplatz. Als etwa die alten Beleuchtertürme abgerissen werden und das Bergtheater sein markantes Gesicht verliert, muss Ronny Große "ein, zwei Tränen verdrücken." Doch der Intendant der Freilichtbühne sieht in diesem einschneidenden Erlebnis nicht nur Ab-, sondern vielmehr "Aufbruch, um das Theater ins jetzige Jahrtausend zu bringen." Dabei setzen die Verantwortlichen alles daran, den ursprünglichen Charme der Naturbühne zu erhalten. Und das eigene Musical "Walpurga" soll als Leuchtturm weit über die Harzer Grenzen strahlen und das altehrwürdige Bergtheater zu neuen Glanzzeiten führen. Für Alida Kulemann etwa geht damit ein Traum in Erfüllung. "Ich bin einfach nur geflasht", erzählt die junge Quedlinburgerin, als sie neben vielen anderen Darstellern das Casting Richtung "Walpurga"-Ensemble besteht. Mit im Ensemble sind aber auch Musicalstars wie Angelika Milster.

MDR aktuell 21:45

MDR aktuell

Nachrichten

anschl.: das MDR-Wetter

August und das Gold der Sachsen 22:10

August und das Gold der Sachsen

Dokumentation

Während Preußens König Friedrich der Große seine Agenten zum Spionieren durch ganz Europa aussandte, ließ der sächsische Herrscher August III. sie durch Ateliers, Paläste und Galerien streifen - in der einen Hand einen Beutel prall gefüllt mit Goldmünzen, in der anderen einen königlichen Geheimauftrag mit der Anweisung: die wertvollsten Kunstschätze um Diamanten, Statuen und Gemälde aufzuspüren und sie möglichst günstig zu kaufen. Die Prunklust von August dem Starken und August III. hatte allerdings ihren Preis. Der Kauf erlesener Kunstschätze war nur mittels millionenschwerer Kredite möglich. 1763, am Ende des Siebenjährigen Krieges, lag Dresden in Schutt und Asche, König August III. war tot und in der Staatskasse klaffte ein Loch von mehr als 30 Millionen Reichstalern - rund 300 Tonnen Gold. Händeringend suchten die Finanzbeamten nach einem Schuldigen. Und da inzwischen alle Verantwortlichen gestorben waren, ergriff man nun den einzigen, der gerade greifbar war: den künstlerischen Berater des Königs, Carl Heinrich von Heineken. Die Anklage lautete: Der Gelehrte sollte mehrere Millionen Taler aus der Hofkasse veruntreut haben. Unter Hausarrest gestellt, sah Heineken seinem Prozess entgegen, bei dem es um Kopf und Kragen ging. Als kenntnisreicher Insider der Kunstmachenschaften erzählt Heineken seinen persönlichen Getreuen, einem Maler und einem Sekretär, was die Kunstagenten alles unternahmen, um die Prunk- und Kunstsucht der sächsischen Herrscher zu stillen und in welchem Umfang die Sachsenfürsten die Plünderung der Staatskassen zu verantworten hatten.

Glück im Hinterhaus 22:55

Glück im Hinterhaus

Drama

Der gut situierte Bibliothekar Karl Erp (Dieter Mann), vierzig, zwei Kinder, führt seit Jahren eine langweilige Ehe. Die Liebe zu seiner jungen Praktikantin Fräulein Broder (Ute Lubosch) reißt ihn aus der Lethargie. Er sagt seiner Frau Elisabeth (Jutta Wachowiak), dass zwischen ihnen nie Liebe gewesen sei, er sie nur geheiratet habe, um ihr einen Gefallen zu tun, und zieht zu Fräulein Broder. Von deren Nachbarin Frau Wolff (Käthe Reichel), der einst besten Freundin von Fräulein Broders Mutter, zur Rede gestellt, verspricht er die Scheidung und spätere Hochzeit mit der jungen Frau. Doch der Auftrieb, den Karls Elan durch die neue Beziehung bekommen hat, erlischt im bescheidenen Alltag. Er bringt nicht die Kraft auf, ein neues Leben zu beginnen, sehnt sich nach der alten Bequemlichkeit zurück.