12:00
Stars, Legenden, Emotionen
13:58
Hinter den Kulissen geht es wieder heiß her. Denn diese Nachrichtensendung berichtet nicht nur über das Aktuellste aus aller Welt, sondern auch über regionale Themen des MDR-Gebiets.
14:00
Mit knapp 3.000 Kilometern Länge ist die Donau der zweitgrößte und zweitlängste Fluss in Europa und führt vom Schwarzwald bis ans Schwarze Meer. Als Urlaubs- und Ausflugsregion wenig überlaufen ist der deutsche Abschnitt - von der Quelle bis nach Regensburg. Hier entwickelt sich die junge Donau vom kleinen Quellbach bis hin zum großen Strom. "Wunderschön"-Reporter Ramon Babazadeh begibt sich auf eine erlebnisreiche Entdeckertour. Ramons Reise startet beim "Ursprung" der Donau in Donaueschingen. Etwas weiter überrascht ihn die sogenannten "Schwarze Donau", ein besonderes Naturphänomen, bei dem das Wasser versickert und unterirdisch weiterfließt. Im Naturpark Obere Donau erlebt Ramon die junge Donau im "Schwäbischen Grand Canyon". Im Fürstlichen Park Inzigkofen macht er eine Zeitreise in die Welt der Adeligen, die damals in einem extra angelegten Landschaftsgarten flanierten und gepflegte Picknicks veranstalteten. Auch für die Besucher heute ist diese romantische Gartenarchitektur ein Highlight. Um die Natur von einer ganz anderen Seite und hautnah zu erleben, campiert Ramon eine Nacht mitten im Wald - ganz allein. Was sich wie wildes Zelten anhört, ist tatsächlich ein Angebot des Naturparks Obere Donau. In Ulm erfährt er, wie schwer es ist, eine traditionelle "Ulmer Schachtel" zu steuern, und auf dem Donauradweg trifft er einen Rad-Weltreisenden, für den gerade die deutsche Donau ein ganz besonderes Reiseziel ist. Landschaftlicher Höhepunkt der Reise ist der spektakuläre Donaudurchbruch bei Kelheim, hier schlängelt sich der Fluss durch eine enge Passage mit steil aufragenden Felsen.
15:30
Hinter den Kulissen geht es wieder heiß her. Denn diese Nachrichtensendung berichtet nicht nur über das Aktuellste aus aller Welt, sondern auch über regionale Themen des MDR-Gebiets.
15:35
Siebenundzwanzig Jahre hat die Hexe Irrfriede geschlafen, jetzt ist sie hellwach, um finstere Pläne auszuhecken. Durch ihre Kristallkugel sieht Irrfriede, wie König Johannes seinen Zauberbeutel öffnet, dessen unerschöpflicher Geldsegen die Finanzen des Reiches sichert. Diesen Beutel muss Irrfriede haben! Auf ihrem Besen reitet die Hexe ins Schloss, der Raub des Beutels ist ein Kinderspiel. Doch die Zauberin hat sich zu früh gefreut. Der Beutel funktioniert nur mit einem Zauberspruch, der in einen Ring eingraviert ist, den der König stets bei sich trägt. Irrfriede verwandelt sich in eine schöne Frau und begibt sich erneut ins Schloss, wo sie rasch das Vertrauen des Königs erschleicht. Der Diebstahl des Beutels wurde inzwischen bemerkt, Johannes setzt einen hohen Preis für die Wiederbeschaffung aus: seine Tochter, Prinzessin Blanka. Die beiden Landstreicher Griffig und Pfiffig bieten dem König ihre Dienste an, hinterlassen bei ihrer tölpelhaften Suche nach dem Beutel aber nur Chaos. Zu allem Überfluss spukt es im Schloss. In den verzweigten Kaminschächten des Schlosses hält der Herr der Flammen die Koboldin Melusine gefangen. Der junge Prinz Peter aus dem Nachbarkönigreich verkleidet sich als Kaminfeger und besiegt den Herr der Flammen. Von der befreiten Melusine erfährt Prinz Peter, dass die Hexe Irrfriede den Beutel gestohlen und es nun auf den Ring vom König abgesehen hat. Mit einer List gelingt es Prinz Peter, die Hexe zu entlarven. Wutentbrannt verwandelt die Zauberin den jungen Prinzen zu Eis.
17:00
Pinocchio kehrt nach Hause zurück, aber Geppetto ist nicht mehr da. Also macht er sich auf die Suche nach seinem Vater, denn inzwischen bereut Pinocchio, dass er weggelaufen ist. Von einem Krämer erfährt er, dass Gepetto aufs Meer hinaus gerudert ist. Also rudert er ihm hinterher. Wenig später findet sich Pinocchio im Bauch eines riesigen Fisches wieder, wo er unerwartet auf Geppetto trifft. Gelingt es Pinocchio und Geppetto aus dem Fischbauch zu entkommen?
18:00
Hinter den Kulissen geht es wieder heiß her. Denn diese Nachrichtensendung berichtet nicht nur über das Aktuellste aus aller Welt, sondern auch über regionale Themen des MDR-Gebiets.
18:05
Seit 1994 berichtet das vom Mitteldeutschen Rundfunk produzierte Boulevardmagazin über Prominente, die neueste Mode aus Paris und der Welt oder aktuelle Geschehnisse in den europäischen Königshäusern.
18:50
Die Wetterschau für Mitteldeutschland
18:52
Ist der Frosch der Froschkönig? Das Küken muss es wissen. Plumps fängt den Frosch, damit das Küken ihn küssen kann. Der Frosch ergreift die Flucht. Ist Plumps vielleicht auch ein Prinz?
19:00
Topaktuell und stets gut recherchiert gibt es hier das Neueste und Spannendste aus Sachsen zu sehen. Die Beiträge zeigen, wie vielseitig und lebhaft dieses Bundesland tatsächlich ist.
19:30
anschl.: das MDR-Wetter
19:50
Sie wollten immer schon mal nach Afrika? Na, dann nichts wie los! Wenn Sie Glück haben, sind Sie mit dem eigenen Auto in ein paar Stunden da! Sie könnten auf dem Weg dahin noch schnell in Rom Halt machen. Oder Sie fahren über Kanada!? Oder Sie machen einfach beides - ist an einem Tag locker zu schaffen. Denn all diese Orte liegen in Ostdeutschland. Genauso wie Philadelphia, Krakau und noch viele mehr. Eine Gruppe von Trabifans aus Thüringen hat sich jetzt vorgenommen, diese Doppelgänger-Orte zu besuchen - im Trabant von Thüringen bis an die Ostsee! Wir nehmen Sie mit auf eine "Weltreise der ganz besonderen Art". Die Idee zu dieser außergewöhnlichen Tour stammt von Katrin. Die Thüringerin hat in ihrer Zeit als Fernfahrerin entdeckt, dass viele ferne Orte "Doppelgänger" in Deutschland haben. Das hat sie ihren Freunden im Trabiclub Mühlhausen erzählt - und schnell war die Idee zu dieser Sommerreise geboren. Patenkind Fynn ist Katrins Beifahrer, in einem weiteren Trabant sitzt Katrins guter Freund Matthias mit Sohn Luka. Die Truppe komplett macht Enrico in seinem Trabant Kombi. Alle Erwachsenen sind Mitglieder im Trabant-Club Mühlhausen. Und alle übernachten während der Tour in Original-Trabi-Dachzelten. Im Konvoi geht es über Kanada, Lichtenstein und Amerika in Sachsen. Dann folgen Neu-Seeland und Sibirien in der Lausitz. Über Philadelphia und Krakau führt sie ihr Weg weiter nach Kamerun, Waterloo, Rom, Afrika und Strasburg, bis die Truppe endlich am Strand der Ostsee angelangt ist. Alles ist gut durchgeplant. Doch mit einem rechnet die Truppe nicht: noch vor Kanada macht der Trabi von Katrin schlapp. Schnell werden befreundete Schrauber zur Hilfe gerufen, aber alle Rettungsversuche für die knapp dreißigjährige Rennpappe scheinen zwecklos. Müssen die fünf Trabifans etwa aufgeben, noch bevor das Abenteuer richtig angefangen hat? "Mein Sommer im Trabant" - eine aufregende Reise inklusive Pannen, Wetterkapriolen und improvisierte Nachtlager.
20:15
Der Schwarzwald fasziniert mit einer einzigartigen Landschaft. Er weckt eine tiefe Sehnsucht nach ursprünglicher Natur und einer heilen Welt. Für die Menschen, die hier leben, ist es mehr als das. Deutschlands höchstes Mittelgebirge ist ihre Heimat. Damit das so bleibt, suchen viele von ihnen neue Wege ohne die jahrhundertealten Traditionen und Bräuche dabei zu vergessen. Axel Bulthaupt begibt sich in seiner Sendereihe "Sagenhaft" auf eine Reise durch den Schwarzwald. Er erlebt eine Landschaft, mit magischen Bildern, wie sie noch nie zu sehen war. Ein Film mit spektakulären Aufnahmen aus der Luft. Er trifft Menschen, die das Land geprägt hat und solche, die das Land prägen. Am Wilden See, umgeben von dichten, urigen Wäldern trifft er sich mit einer Rangerin des Nationalparks. Sie erzählt von ihrer Kindheit auf dem Abenteuerspielplatz Schwarzwald. Und sie nimmt ihn mit zu einem ganz besonderen Platz, der Klosterruine Allerheiligen. Im Christophstal gibt es schließlich ein typisches Schwarzwälder Gericht: Linsen mit Spätzle. Vor 18 Jahren hat ein alt eingesessener Bio-Weinbauer den Schritt gewagt und Trüffelbäume gekauft und eingepflanzt. Trüffelbäume sind mit Sporen versetzte Setzlinge, z.B. Haselnussbäume. Axel Bulthaupt spricht mit dem Trüffelbauer über die vielen Hürden und Schwierigkeiten dieses Projektes. Denn damals hat niemand daran geglaubt, dass Trüffel im Schwarzwald überhaupt wachsen können. Mit Trüffelhund Alba geht's auf die Suche. Typisch für Freiburgs Altstadt sind die vielen engen Gassen und kleinen Bächle. Seit dem 13. Jahrhundert gibt es das verzweigte Wassernetz von knapp 16 Kilometer Länge. Im Mittelalter wurde so der Bedarf an Brauchwasser innerhalb der Stadtmauern gedeckt. Anfang des 17. Jahrhunderts wurde die Verunreinigung der Bächle per Verordnung verboten. Geblieben ist bis heute ein einzigartiges Wahrzeichen mit kristallklarem Wasser. Auf dem Feldbergturm, dem höchsten Punkt des Schwarzwaldes trifft Axel einen Maler, der hier sein Atelier hat und dessen Lieblingsmotiv die weltberühmten Schwarzwaldhöfe sind. Die Grube Clara ist eine der mineralienreichsten Gruben weltweit. Seit 110 Jahren werden dort Erze abgebaut. Jedes Jahr kommen Mineralienjäger aus der ganzen Welt und suchen auf der Abraumhalde nach einzigartigen Mineralien. In einem kleinen Tal, tief im Wald begegnet Axel einem Köhler. Die Funktionsweise eines Meilers ist eine komplexe Angelegenheit. Überliefert wurde die Bauweise von Generation zu Generation. Lukas, so heißt der Köhler, erzählt von diesem uralten Handwerk und warum diese Tradition noch heute zum Schwarzwald gehört. Im Jostal trifft er einen der letzten Handgraveure weltweit. Er fertigt Schmuckstücke für Königshäuser und Hollywooddiven. Und natürlich geht es auch um die weltberühmte Kuckucksuhr. Und um ihre Neuinterpretation. Der Schwarzwald ist eine sagenhafte Gegend voller Überraschungen. Der Film ist voll toller Entdeckungen, mit einzigartigen Bildern und ganz besonderen Menschen.
21:45
anschl.: das MDR-Wetter
22:00
Jörg von Beyhme steht in seinem Wald voller toter Bäume und kann es nicht fassen: "Wir hatten einmal 150 Hektar gesunden Fichtenbestand. Jetzt sind zwei Drittel davon tot. Das ist eine Katastrophe. Ich würde am liebsten einfach mal weglaufen." Im staatlichen Wald sieht es nicht besser aus. Oberförster Ronny Eckhardt durchstreift einen dunklen Fichtenwald auf dem Kamm des Thüringer Waldes bei Oberhof. "Es ist die schlimmste Katastrophe für unseren Wald. Die größte des Jahrhunderts, die wir so noch nie erlebt haben. Die Angst geht um, auch um den Job." Der deutsche Wald ist nach drei Dürresommern und einer katastrophalen Verbreitung des Borkenkäfers schwer angeschlagen. Auch das Geschäft mit dem Holz funktioniert nicht mehr. "Die Sägewerke zahlen nichts mehr. Der Markt ist überschwemmt von Schadholz, das macht die Preise kaputt", klagt Jörg von Beyme. Seine Familie musste ihre Forstmaschine verkaufen, um den Betrieb halbwegs rentabel zu halten. Jetzt schauen alle auf den ältesten Sohn der Familie - der wird den Betrieb einmal erben, aber schon heute muss Vater Jörg entscheiden, wie aufgeforstet werden muss. Er träumt von einem Neuanfang für den Wald, den später seine Kinder- und Kindeskinder genießen können. Aber welche Bäume trotzen dem Klimawandel? "Echt"-Moderator Sven Voss und Forstexperte Prof. Dr. Müller von der TU Dresden suchen gemeinsam nach Antworten für den Wald im Südharz. Die Buche war Jörg von Beymes großer Hoffnungsträger, aber leider hält sie die Trockenheit nicht aus und auch sie ist inzwischen vom Borkenkäfer befallen. Sogar die Eichen lassen derzeit die Äste hängen. Welche heimischen Baumarten sind in Trockenzeiten überhaupt noch für Deutschland geeignet? Oder sollten wir auf nichtheimische Baumarten wie die Douglasie setzen? Oder müssen wir intelligenter und besser jagen, damit das Wild nicht die jungen Baumpflanzen wegfrisst. Wie können wir die natürliche Verjüngung des Waldes unterstützen? "Echt" dokumentiert die größte Waldkrise des Jahrhunderts und fragt nach der Zukunft des Waldes. Der Wald in Mitteldeutschland stirbt viel schneller, als selbst engagierteste Klimaschützer dachten. Welche Konzepte können unseren Wald zukunftssicher machen, wie muss er neu gemischt werden? Welche Formen des Waldumbaus und der Aufforstung sind wirklich nachhaltig?
22:30
Wie rettet man einen sterbenden Wald? Diese Frage stellt sich die junge Försterin Jennifer Kruspe beinahe jeden Tag. Über fünf Jahre hinweg begleitet der Dokumentarfilm sie bei dem Versuch, ihr Revier, die Hörselberge im Thüringer Wald, fit gegen Trockenheit, Hitze, Stürme, Brände und Schädlinge zu machen. Denn nur ein gesunder Wald liefert den begehrten Rohstoff Holz. In einem der am stärksten vom Klimawandel betroffenen Waldgebiete Deutschlands entfaltet sich dabei ein vielschichtiges Drama: das Ringen zwischen Gemeinden, Pächtern, Jägern und Försterin: ein Abbild deutscher Wirklichkeit im Kleinen. Der Wald ist längst zum Symbol unserer Zeit geworden: für Verlust und Verletzlichkeit, aber auch für Hoffnung, Erholung und Achtsamkeit. "Mein Wald. Fünf Jahre zwischen Mythos und Holz" zeigt, wie der Wald stirbt und wie viel Kraft es kostet, damit neues Leben heranwächst.