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TV Programm für MDR Sachsen am 01.09.2026

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MDR SACHSENSPIEGEL 19:00

MDR SACHSENSPIEGEL

Regionalmagazin

Topaktuell und stets gut recherchiert gibt es hier das Neueste und Spannendste aus Sachsen zu sehen. Die Beiträge zeigen, wie vielseitig und lebhaft dieses Bundesland tatsächlich ist.

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MDR aktuell 19:30

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anschl.: das MDR-Wetter

Einfach genial 19:50

Einfach genial: Mit Wasserstoff Solarstrom zu Hause speichern

Infomagazin

Enno Wagner aus Mainz ist Professor für Mechatronik und hat in seiner Garage einen preiswerten Stromspeicher fürs Eigenheim entwickelt. Der kann überschüssigen Strom aus der PV-Anlage langfristig speichern. Das macht er mit Wasserstoff und einem Druck-Elektrolyseur. Mit dem Sonnenstrom stellt er Wasserstoff her und speichert ihn komprimiert in Stahlbehältern. Bei Bedarf kann der Wasserstoff entnommen werden und mit der Apparatur wieder verstromt werden. Ennos Druck-Elektrolyseur ist nach seiner Auskunft deutlich kostengünstiger und leistungsfähiger als andere vergleichbare Geräte. Bislang gibt es aber lediglich einen funktionierenden Prototyp in Ennos Garage.

Land unter Druck - 50 Stimmen aus dem Volk 20:15

Land unter Druck - 50 Stimmen aus dem Volk

Gesellschaft und Politik

Vor den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin ist das Land unter Druck, die Bevölkerung verunsichert, die Stimmung vielerorts mies. Wo entsteht der Frust? Was muss sich ändern? Können die Landtagswahlen zu einem Wendepunkt für unsere Demokratie werden? Mit einem mobilen Studio sind Jan. N. Lorenzen, Emma Mack und David Holland durch den Osten Deutschlands gezogen und haben mit 50 Menschen gesprochen - darunter Prominente wie Franziska van Almsick, Claus Weselsky und Martin Brambach, aber auch Bürgermeisterinnen und Landräte, Unternehmer und Bauern, Schulleiterinnen und Klinikchefs, Engagierte in Bürgerinitiativen und einfache Wähler. Sie alle äußern sich zur aktuellen politischen Situation. Sie erzählen von ihren Erfahrungen mit Ämtern und Behörden, mit überbordender Bürokratie, mangelnder Transparenz bei politischen Entscheidungen, unklaren Strukturen und sich überschneidenden Zuständigkeiten. Alle engagieren sich, setzen sich ein - für ihre Kommune, ihren Ort, ihre Gemeinde. Doch ihr Engagement wird oft ausgebremst - und zum Teil sogar unmöglich gemacht, "weil wir uns in einem Dickicht an Vorschriften nicht mehr zurechtfinden", sagt Ariane Berger, Hauptgeschäftsführerin des Landkreistages Sachsen-Anhalt; "weil Bürgerbeteiligungen im System nicht verankert und nicht gewünscht sind", findet Sören Benn, ehemaliger Bezirksbürgermeister von Berlin-Pankow; "weil es keine Kultur des Vertrauens gibt"meint Mandy Schumacher, Bürgermeisterin von Gardelegen; "weil immer von Demokratie gesprochen wird und von kommunaler Selbstverwaltung. Und dann merkt dann plötzlich, wie machtlos man ist." sagt Jörg Neumann, der Bürgermeister von Dabel; "weil dieses Land politisch auf dem Kopf steht", glaubt der ehemalige Landrat von Mittelsachsen, Dirk Neubauer. Doch es gibt Hoffnung. Einige Lösungsansätze liegen auf der Hand: mehr Transparenz und Kommunikation zwischen Politik, Verwaltung und den Menschen vor Ort, Bürgerbeteiligungen stärken, überbordende Bürokratie abbauen. Was wir brauchen, so fordern es viele der für diesen Film interviewten Personen, ist eine neue Kultur des Vertrauens, eine Rückverlagerung von Entscheidungen auf die Kommune als Herzkammer der Demokratie. Der Schauspieler Martin Brambach aus Dresden bringt es so auf den Punkt: "Vielleicht steht am Ende dieses Prozesses ja die Erneuerung unserer Demokratie".

Die Heimkehle - Geheime Höhlenwelt unterm Harz 21:15

Die Heimkehle - Geheime Höhlenwelt unterm Harz

Dokumentation

Tiefe unterirdische Seen, 20 Meter hohe Hallen, Labyrinthe ohne Ausweg: Die Heimkehle ist nicht nur eine der größten Gipshöhlen Europas, sondern auch ein geschichtsträchtiger, mystischer Ort. Mitten in der Höhle verläuft die Landesgrenze zwischen Thüringen und Sachsen-Anhalt. Drei kleine Flüsse haben eine mächtige Höhlenwelt geschaffen, die im Laufe der Geschichte immer wieder zum Schauplatz tragischer Ereignisse und abenteuerlicher Experimente geworden ist. Eine Expedition vom Berliner Tauchsportklub Adlershof hat sich vor kurzem in das Unterwasser-Labyrinth der Heimkehle hinabgewagt. Die Sportler wollten rekonstruieren, was 1958 in der Heimkehle geschehen ist. Zwei junge Taucher verlieren damals beinahe ihr Leben, als sie erstmals die unterirdischen Grotten, Höhlen und Seen erforschen wollen. Wonach haben sie gesucht? Lange Zeit vermutet die Stasi, dass sich das legendäre Bernsteinzimmer in der Heimkehle befinden könnte. Dafür hat auch der Amerikaner Norman Scott Anhaltspunkte. Nach der Wende macht sich der hochprofessionell ausgerüstete Schatzsucher mit seiner zehnköpfigen Mannschaft auf zur Heimkehle. Doch anstelle des Bernsteinzimmers stoßen die Männer auf die Reste einer alten Rüstungsfabrik. Heute besuchen fast 20.000 Menschen jedes Jahr die Höhle bei Uftrungen im Südharz, die bereits seit 1920 ein beliebtes Ausflugsziel ist. Bei einem Besuch der Heimkehle verschwindet im März 1979 der drei Jahre alte Dirk Schiller. Bis heute sucht Dirks Mutter nach ihrem Sohn. Wurde Dirk entführt, ermordet? Oder ist er in der Heimkehle ertrunken? Die Polizei Magdeburg hat die Ermittlungen nach 30 Jahren erfolglos eingestellt. Doch es gibt neue Anhaltspunkte, deshalb fahndet die Polizei Gifhorn seit 2013 wieder nach Dirk Schiller. Axel Bulthaupt nimmt uns mit auf eine spannende Spurensuche an diesem geheimnisvollen Ort.

MDR aktuell 21:45

MDR aktuell

Nachrichten

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Terror, Tote, Völkerfreundschaft 22:10

Terror, Tote, Völkerfreundschaft: Die DDR und der Nahost-Konflikt

Dokumentation

Sommer 1972: Bei den Olympischen Spielen in München treten zwei ganz unterschiedliche Völker in den Fokus der Weltöffentlichkeit. Während die Deutsche Demokratische Republik mit sportlichen Höchstleistungen für Furore sorgt, schocken Terroristen des "Schwarzen September", eine Guerillatruppe der Palästinensischen Befreiungsorganisation PLO, mit der Ermordung von elf israelischen Sportlern die internationale Gemeinschaft. So unterschiedlich die Methoden sind, verbindet DDR und PLO jedoch ein gemeinsames Ziel: ihre Anerkennung in der Welt als eigenständige Nationen, ausgeführt im Rahmen einer globalen Offensive.

Für die Liebe noch zu mager? 22:55

Für die Liebe noch zu mager?

Drama

Susanne (Simone von Zglinicki) ist klein und zierlich, 18 Jahre alt und Facharbeiterin in einem Textilbetrieb. Sie ist fleißig und gewissenhaft und immer da, wenn jemand Hilfe braucht. Bei der Maidemonstration werden ihr am Ende die Fahnen in die Hand gedrückt, bei der GST-Übung ist sie die Aktivste. Und zu Hause geht es weiter, brav führt sie ihrem Vater (Norbert Christian) und den Brüdern (Carl-Hermann Risse, Uwe Kockisch) den Haushalt. Und sie ist verliebt in den verwegenen, wuschelköpfigen Lutz (Christian Steyer), einen Kraftfahrer, den sie manchmal "Spinner" nennt. Sie kennen sich seit Kindheitstagen, doch er sieht in ihr den Kumpel, nicht die junge Frau, die ihn interessieren könnte. Als ausgerechnet ihre Freundin Daisy (Ursula Staack) ein Kind von Lutz bekommt, wacht Susanne endlich auf. Sie begreift, dass sie für ihr Glück kämpfen muss und beginnt, Lutz zu erobern. Das neue Selbstbewusstsein steht ihr gut. Das bemerkt schließlich auch der "Spinner". Obwohl das junge Glück nicht lange hält, weil es Lutz auf See in die weite Welt zieht, ist Susanne eine andere geworden - lockerer, gelöster, souveräner.