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TV Programm für MDR Sachsen am 31.05.2026

Jetzt

Kripo live 19:50

Kripo live

Recht und Kriminalität

Auch in Mitteldeutschland gibt es Bösewichte! Denen geht es allerdings schon seit 1992 per TV an den Kragen. Mithilfe der Zuschauer wurden seitdem schon einige Verbrecher dingfest gemacht.

Danach

Ostfriesland 20:15

Ostfriesland

Dokumentation

Inseln im blauen Meer, der höchste Leuchtturm Deutschlands, der Nationalpark Wattenmeer, der schiefste Turm der Welt, die kleinste Kneipe, die älteste spielbare Kirchenorgel, das erste Nordseebad, die größte Drehbrücke Europas, die entspanntesten Kühe, der größte Hochmoorsee und die begeistertsten Teetrinker, alles das findet man in Ostfriesland. Dazu Strand und Deiche, grüne Wiesen bis zum Horizont und Weite, die von Freiheit erzählt. Eine steife Brise und merkwürdige Sportarten. Axel Bulthaupt begibt sich in seiner Sendereihe "Sagenhaft" auf eine Reise durch Ostfriesland. Er erlebt eine Landschaft, mit magischen Bildern, wie sie noch nie zu sehen war. Ein Film mit spektakulären Aufnahmen aus der Luft. Er trifft Menschen, die das Land geprägt hat und solche, die das Land prägen. Einen Muschelfischer, einen Landwirt mit YouTube Kanal, eine Teeexpertin mit eigenem Museum, einen Moorspezialisten mit App, einen Orgelbauer, der auf Ostfriesenklang steht, eine friesische Fünfkämpferin, das Team eines Seenotrettungskreuzers, einen Ingenieur, der die größten Schiffe mit Windkraft antreiben will und viele andere. Sie alle erzählen Axel Bulthaupt davon, was ihre Heimat so einzigartig macht. Ostfriesland: eine sagenhafte Gegend voller Überraschungen. Und ein Film voll toller Entdeckungen, mit einzigartigen Bildern und ganz besonderen Menschen.

MDR aktuell 21:45

MDR aktuell

Nachrichten

anschl.: das MDR-Wetter

Sandmännchen forever 22:00

Sandmännchen forever: Karriere einer Kultfigur

Film/Kino/TV

Seit über 66 Jahren ist das Fernseh-Sandmännchen für unzählige Kinder fester Bestandteil des Abendrituals. Die Dokumentation "Unser Sandmännchen - Karriere einer Kultfigur" ist eine filmisch-feierliche Spurensuche, die dem Geheimnis einer Ikone nachspürt. Prominente und Wissenschaftler, Ostdeutsche und Westdeutsche, Kinder von einst und Eltern von heute: Sie alle tragen dasselbe Leuchten in den Augen, wenn sie vom Sandmännchen erzählen. 66 Jahre. 24.000 Abende. Millionen erwartungsvolle Kinderaugen. Selbst, wenn sich die Welt stetig verändert, bleibt etwas seit mehr als sechs Jahrzehnten immer gleich: eine heilige, so gut wie nie gebrochene Routine. Das Sandmännchen ist treuer als jeder Freund. Jeden Abend erscheint es kurz vor sieben, streut seinen magischen Sand und flüstert ohne Worte: "Jetzt ist Schlafenszeit." In diesem kleinen abendlichen Ritual liegt eine Macht, die den Kalten Krieg übersteht und Regierungen überdauert. Das Sandmännchen ist kein gewöhnlicher Held unserer Kindheit. Erdacht und erschaffen im Kalten Krieg spiegelt er damals das geteilte Deutschland wider: Die Idee ist eigentlich aus dem Westen. Doch der Osten schläft nicht und adaptiert sie, um seine jüngsten Zuschauerinnen und Zuschauer nicht den Abendgrüßen des Klassenfeindes zu überlassen. So erscheinen 1959 innerhalb weniger Wochen gleich zwei Sandmännchen auf den Bildschirmen. Die Kinder in Ostberlin, Dresden und Rostock sehen ein anderes als Kinder in Hamburg, München und Aachen. Die Sandmännchen gleichen sich dabei auf verblüffende Weise: Weißhaarige Männlein mit Bart und Mütze, die den Kindern vor den Bildschirmen eine Geschichte mitbringen und ihnen danach eine gute Nacht wünschen. Und was ist das Geheimnis des Sandmännchens? Die 70-minütige Dokumentation "Unser Sandmännchen - Karriere einer Kultfigur" begibt sich auf eine Spurensuche und versucht herauszufinden, warum die Figur des Sandmännchens über Generationen hinweg eine so starke und ungebrochene Magie ausübt. Kinder, Prominente und Experten aus Ost- und Westdeutschland setzen sich in der Dokumentation mit dem Phänomen des erfolgreichen Sandmännchens auseinander. Macher geben Einblick hinter die Kulissen der Familiensendung. Eltern und Kinder, Pädagogen, Psychologen und Fernsehhistoriker: Alle eint die Begeisterung für die Kultfigur. Denn sie alle wissen: "Das Sandmännchen lebt, solange Kinder träumen!"

Heimkehr in ein fremdes Land 23:10

Heimkehr in ein fremdes Land: Unser neues tschechisches Zuhause

Dokumentation

Venezuela erlebt einen beispiellosen Zusammenbruch: Politische Repressionen, ein Staatspräsident in US?amerikanischer Haft und ein wirtschaftlicher Kollaps haben das Land in eine der größten Fluchtbewegungen Lateinamerikas gestürzt. Millionen Menschen verlassen ihre Heimat auf der Suche nach Sicherheit und Perspektive. Zu ihnen gehört die Familie Toro?Sýkora. Ihre Geschichte erzählt der Dokumentarfilm "Heimkehr in ein fremdes Land". Getrieben von der Hoffnung auf ein besseres Leben wagt die vierköpfige Familie den Schritt in die Tschechische Republik, das Land ihrer Vorfahren. Denn bereits in den 1950er?Jahren floh Jan Sýkora, der Großvater, aus der Tschechoslowakei nach Venezuela. Nun wiederholt sich die Geschichte, nur in umgekehrter Richtung. Doch dieser symbolische Kreis macht das Ankommen nicht leichter. Der Film begleitet die Familie in den ersten Monaten ihres neuen Lebens. Monate voller Unsicherheit, dem Gefühl von Entwurzelung und der ständigen Frage, ob sie die richtige Entscheidung getroffen haben. Die Realität des Neuanfangs zeigt sich unerbittlich: Die Ersparnisse schmelzen dahin, die Suche nach Arbeit gestaltet sich schwierig, die Bürokratie wirkt undurchdringlich, und die Sprachbarriere erschwert jeden Schritt. Mit großer Sensibilität und Zurückhaltung dokumentieren die Regisseure Valerio Mendoza Guillén und Jorge Sanchez Calderón diese Übergangszeit. Sie zeigen nicht nur die Hürden, sondern auch den Humor und die Liebe zueinander, die die Familie trotz aller Schwierigkeiten nicht verliert. Heimkehr in ein fremdes Land ist kein Film über Flucht, sondern über die Kraft der Familie - und über die Hoffnung, irgendwo wieder Wurzeln schlagen zu können.